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Von Katharina Ackermann – Es war einmal...
Katharina Ackermann
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
2.
Meine Eltern
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
3.
Kindergartenjahre
4.
Arbeiten
4.1.
Beruf oder Berufung?
4.1.
Beruf oder Berufung?
4.2.
Auslandaufenthalte
4.2.
Auslandaufenthalte
4.3.
Berufliches auf und ab
4.3.
Berufliches auf und ab
4.3.
Berufliches auf und ab
4.3.
Berufliches auf und ab
4.3.
Berufliches auf und ab
5.
Lebensfreude
Was weisst du über deine Geburt?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was weisst du über deine Geburt?
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Ich wurde am 30.12.39 in der Landeshauptstadt von Schlesien in der Kronprinzenklinik um ca 17 Uhr geboren. Man legte mich in ein Bettchen und da es nicht genügend Babybetten gab legte man mir ein neugeborenses Mädchen mitrein. Da fing ich gleich an zu schreien und der Arzt sagte zu meiner Mutter: "Wennn er erstmal 20 Jahre alt ist, wird er nicht mehr schreiben, wenn man ihm ein Mädchen in Bett legt." Meine 5 jährige Schwester und mein 2 jähriger Bruder haben zuhause auf mich gewartet. Mein Vater war bereits eingezogen an der Front.
In was für eine Zeit wurdest du geboren?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

In was für eine Zeit wurdest du geboren?
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Ich bin ein Kriegskind.
Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
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Wir haben immer viel unternommen mit meiner Mutter. Ich habe einmal einen Schwan gefüttert und dann hat er in meinen Daumen gebissen, seitdem bin ich gegenüber Schwänen skeptisch.
Welche andern frühen Ereignisse hast du nicht vergessen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Welche andern frühen Ereignisse hast du nicht vergessen?
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Wir hatten eine Wohnung in der Andersenstrasse 20 bei der Schule, die heute noch steht. Der Krieg bedrohte dann auch die Stadt Breslau. Wir hatten häufig Bombenalarm jederzeit und mussten in den Luftschutzkeller flüchten. Dies ging über in Tag und Nacht. Mind 20 Flügzeuge zuerst mit "Leuchtbomben" um die Stadt bei Nacht zu beleuchten. Die Sirenen wurden mehr und mehr zerstört, dann kamen die Bomben ohne Vorwarnung.
Über dem Kleiderschrank war ein Riesenloch von einer Bombe, aber wir waren nicht mehr viel in der Wohnung oben.
Die Nahkampfartelerie folgte später.
Meine Schwester wurde aufs Land verschickt, da sie schon 11 Jahre alt war und ist später 500 km zu Kriegsende zu uns alleine mit einer gleichaltrigen Freundin, der Familie leider bereits tot war geflüchtet. Das ist eine andere Geschichte.

An meinen Vater kann ich mich das erste Mal richtig erinnern als ich 10 Jahre alt war, er war wohl laut meiner Mutter und Fotos mal auf Urlaub zu Besuch, aber das weiss ich nicht mehr und ich habe ihn wohl "Onkel" genannt. Er war ein Fremder für mich als Kleinkind. 
Mein Bruder und ich sind draussen in der Stadt, die Häuser waren bereits leer, die meisten sind geflüchtet, nur noch 30K Menschen waren noch da, viele Leichen überall. Ich hatte immer Angst.
Die rote Armee rückte an und kesselte uns ein, keiner mehr rein und raus, Breslau wurde als Festung erklärt, Stalinorgel mit 42 Geschossen gleichzeitig, alle Himmelsrichtungen.
Leben ging weiter. Deutsche Soldaten verteilten gutes Essen. Es gab sonst nicht mehr viel. Granaten waren Alltag.
Wir haben im Sandkasten gespielt, als die Granaten in der Nähe einschlugen, mussten wir in den Keller, meine Freunde Eugen und Roman sind in ihren Keller geflüchtet und gleichzeitig in eine Granate eingeschlagen und die beiden mit Mutter und ein junges Ehepaar, dass grad geheitratet hatte waren tot.  Man hat sie später ausgegraben und auf die Strasse gelegt, man konnte niemanden mehr beerdigen, es war kalter Winter. Wir mussten immer an den Leichen vorbeilaufen. Trotzdem fing es an zu riechen durch die ganzen Leichen in der Stadt. 
Kurz darauf wurde unsere Wohnung bzw das Haus zerstört.
Es lag ein toter Russe mit einem grauen Mantel zugedeckt. Da sagte meine Mutter (meine Ohren klingeln immer noch und ich muss weinen, wenn ich daran denke): "Oh Gott, welche Frau wartet auf ihn?" Ein Krieg ist so sinnlos.
In den Kaufhäusern wurde alles mitgenommen was man gebraucht hat, man hat es einfach mitgenommen, es hat ja keiner mehr dortt gearbeitet.
Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
Seite 5
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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Oben im Haus haben wir Kompott gegessen mit den Wehrmachtssoldaten und dann ist einen Bombe eingeschlagen und die Soldaten haben mich gepackt und sind in den Keller gerannt, noch heil. Das Haus nebenan war komplett zerstört. Keller waren miteinander vrebunden, zugemauert ganz dünn, aber dadurch konntenn die Menschen sich nach einer Verschüttug befreien in die Nachbarhäuser, sie waren alle kohlrabenschwarz.
Im Keller habe ich in 2 grossen Rattankörben tief und fest geschlafen, ich war noch klein, es war normal. 
Hattest du Alpträume?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Hattest du Alpträume?
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Wir wurden am Ende aus unserem Keller vertrieben und es wurde alles angezündet, einfach alles, was wir noch besassen. Wir wurden nach Bischofswalde, Randgebiet versetzt, da sah es noch sehr schön aus, alles war noch vorhandrn, sogar Lebensmittel. In den abgeschossenen Flugzeugen haben wir Piloten gespielt. Offene Panzer...
Die Trams wurden umgekippt als Barikaden. 
Wir haben dann einen Ausweis bekommen, dass wir Deutsche sind, wir wollten keine Polen werden. 
In Bischofswalde hat uns meine Schwester dann wiedergefunden. Sie war so verwahrlos und dreckig. Sie hatte Läuse... Meine Mutter ist fast aus dem 2. Stock vor Freude gesprungen. 
Auf den Apfelbäumen in den Gärten sassen die Affen aus dem Zoo und wir auch.
Es gab kein Wasser mehr, nur Brunnen.
Meine Mutter ging auf den Schwarzmarkt um Lebensmittel zu besorgen. Die polnische Miliz hat meiner Mutter Spiezeug entwendet und hat es vonn der kaiserbrücke in die Oder geschmissen und den Knüpel gezogen mit den Worten:
"Nix Essen für Kinder, hier Essen für Kinder"
Man konnte nur folgendes mitnehmen pro Person: 20 kg
Nur konnten wir Kinder kaum soviel tragen. Aich meine abgemagerte Mutter konnte das kaum leisten. Wir hatten einen kleinen Leiterwagen besorgt. Meine Mutter hat für uns sogar Bauklötze mitgenommen.
dann kam der Befehl den nächsten Güterwagen mit Stroh zu nehmen, dann wurden wir mit vllt 30 weiteren Personen in einem Wagon verfrachtet, es war Winter, das waren noch andere Winter als heute. Wir waren 14 Tage unterwegs. Es gab verschiedene Lager und dann wurden einige dort aufgenommen. Die Kartoffelschalen von anderen haben wir roh gegessen, es gab auch kleine Pakete vom roten Kreuz. Die Lager waren überfüllt von Flüchtlingen und Vertriebenen. Dann sind wir in Waren Müritz im Auffanglager angenommen, wir hatten die Kretze, Flöhe und Wanzen.
Ich konnte es nicht fassen, nie mehr nach Breslau zu können. Wir hatten - 18 Grad. Dann wurden wir auf einen Bauernhof in Tresow in ein klitzekleines Zimmer gebracht, zusammen mit einer Lehrerin aus Stettin, 2 junge Mädchen, vllt noch jemand, keine Betten, nichts zu essen. Nur Mohrrüben und Kartoffeln gab es ein paar, keine Töpfe, die Kartoffeln wurden auf der Herdplatte so gegart. Viele abgemagerte Mütter mit Kindern. Brot und Butter gab es nicht.
Es war Weihnachten. Eine Bäuerin kam zu uns und brachte Milch und Lebkuchen, das kannten wir nicht und es war unfassbar.
Dann wurde ich 6 Jahre alt. Es war der kälteste Winter, den ich je erlebt hatte, wir hatten nicht viel Kleidung nur nur leichtes Schuhwerk.
Meinem besten Freund später habe ich meine rationierte Butterstulle geschenkt, das waren noch Geschenke über die man sich unfassbar gefreut hat.
Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?
Seite 7
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?
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Meine Mutter hat sich aufgeopfert und auf alles verzichtet um uns zu retten. Was eine Mutter damals durchmachen musste ist nicht in Worte zu bringen. Wir sind nicht geflüchtet um auf meine 11-jährige Schwester zu warten, da diese 500 km entfernt war. Letztendlich hat sie sich durchgeschlagen und es zu uns gescjafft, auch wenn das haus nicht mehr stand, wir haben uns gefunden. Man hat Notizen auf die Trümmer geschrieben.
Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
Seite 8
Seite 8 wird geladen
2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
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Sie stammt aus Lauban.
Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
Seite 9
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
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Sie hat uns die Kleidung genäht, das konnte sie gut.
Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?
Seite 10
Seite 10 wird geladen
2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?
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Ein ruhiger und ausgeglichener Mensch, er hat uns nie geschlagen. Er hat nach dem Krieg alles mögliche gearbeitet, damit wir es "gut" hatten.
Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
Seite 11
Seite 11 wird geladen
2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
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Er ist aus Breslau. Er war an der Front, Stalingrad, bis 1949 in russischer Gefangenschaft. Seine Stories über den Krieg und die Gefangenschaft waren füchterlich. Alle zurückkehrenden Gefangenen waren ausgemerzt und krank.
Welches war der Beruf deines Vaters bevor er heiratete? Hat er später seinen Beruf gewechselt?
Seite 12
Seite 12 wird geladen
2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Welches war der Beruf deines Vaters bevor er heiratete? Hat er später seinen Beruf gewechselt?
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Er war zurest Schlosser, später Uhrmacher, die Nachfrage nach dem Krieg war gross und es hat gutes Geld gebracht oder Lebensmittel bzw Tiere.
Was sind deine frühesten Erinnerungen an den Kindergarten?
Seite 13
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3.  Kindergartenjahre

Was sind deine frühesten Erinnerungen an den Kindergarten?
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Das gab es nicht mehr.
Hast du in deinem Leben verschiedene Berufe ausgeübt?
Seite 14
Seite 14 wird geladen
4.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Hast du in deinem Leben verschiedene Berufe ausgeübt?
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Ich wurde in die 11 Klasse versetzt und besuchte meinen Bruder und meinen Vater in Rostock. Ich hatte mic dann entschlossen zur See zur fahren, ich hatte immer schon Fernweh. Um angenommen zu werden musste ich zuerst einen Beruf lernen. Ich lernte also Maurer für 2 Jahre. Nach langem hin unnd her, da ich anfangs nicht geignet zu sein schien, durfte ich dann auf die Völkerfreundschaft im Proviantlager anfangen. Der Traum war erfüllt.
Falls du im Ausland warst, wo überall hast du gearbeitet und was?
Seite 15
Seite 15 wird geladen
4.2.  Arbeiten – Auslandaufenthalte.

Falls du im Ausland warst, wo überall hast du gearbeitet und was?
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Erste Reise ins Mittelmeer, bei Biskaya war ein schlimmer Sturm, ich habe mich sooft übergeben und habe meinen Entscheid bereut. "Wenn ich wieder zurück bin, höre ich auf". Nach Gibraltar war das Meer glatt und wunderschön und die Aussicht hat mir den Atem geraubt, wir wuden von Delfinen begleitet, Richtung Piräus, meiner erster Hafen und das erste Mal im Ausland. Man muss bedenken, ich war DDR Staatsbürger und diese Freiheit kannte ich nicht. Die Bars, das Leben und das Lied" Ich bin ein Mädchen aus Piräus", andere und grössere Kreuzfahrtschiffe von der BRD und anderen Ländern. Ich wollte nach Athen fahren um die Akropolis sehen zu können.  
Welche Auf- und Abwärtsbewegungen gab es in deiner beruflichen Laufbahn?
Seite 16
Seite 16 wird geladen
4.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Welche Auf- und Abwärtsbewegungen gab es in deiner beruflichen Laufbahn?
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Wir lagen vor Stettin auf Reede, ich hatte ein Facharbeiterbrief als Matrose, auf der MS Vockerode, dann sind wir nach Swinemünde mit dem Zug gefahren und sind dann zum Grenzstreifen zur DDR gegangen. Dann kamen 2 Grenzsoldaten mit Maschinenpistolen, wir sagten wir wollen zurück in die DDR, sie nahmen uns mit und wollten uns rüber begleiten. Sie nahmen uns aber in Richtung Osten, also in die falsche Richtung. Wir wollten weglaufen. Keine Chance, angekommen in der Kaserne, Seefahrtsbücher und alles andere entwenddet, sie dachten, wir sind Spione, getrennt verhört, wir sollten ein polnisches Protokol unterschreiben, das wir nicht verstanden haben, wir wurden in ein Militärfahrzeug zum Gefängnis gebracht. Ich habe aus dem Feldbett Drähte rausgezogen und habe diese in die Steckdose gesteckt und der Strom war weg. Beim 3. Mal hat der Wachmann den Knüppel gezogen, mich aber nur an der Schulter getroffen. Wir sind in den Hungerstreik getreten, am 3. Tag kam ein Wagen und hat uns zur ostdeutschen Grenze gebracht. Wieder verhört bei der Grenzbrigarde Küste, Marine. Wir sollten zurück nach Rostock. Wir mussten uns in der Kaderabteilung melden in der Reederei. Wir sollten in der Werft Strafarbeiten tätigen. Durch das ich jemanden ganz oben von der Völkerfreundschaft kannte, durften wir wieder zurück auf die Vockerode.
Vielleicht musstest du auch einmal wieder von vorne anfangen? Wie war das genau?
Seite 17
Seite 17 wird geladen
4.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Vielleicht musstest du auch einmal wieder von vorne anfangen? Wie war das genau?
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Ich musste viele Male Strafroute nach Murmasnk fahren. Ich war mit St. Petersbuurg und Moskau insgesamt 2 jahre n Russland.
Hast du deine Berufsziele erreicht? Welche? Welche nicht?
Seite 18
Seite 18 wird geladen
4.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Hast du deine Berufsziele erreicht? Welche? Welche nicht?
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Ich war Purser nebst allen anderen Tätigkeiten inn 29 Seejahren.
Was habe ich getauscht und geschmuggelt, Alkohol an skandinavische Länder, etc
Wo stand dir das Glück zur Seite? Oder war es etwas Anderes?
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4.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Wo stand dir das Glück zur Seite? Oder war es etwas Anderes?
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Im Sommer Bohrinseln verschleppt auf der Stefan Jansen vor Bremerhaven als Oberstewart (degradiert durch Scheidung und Sorgerecht, ich wollte/konnte nicht mehr so weit reisen). Der grösste Eisbrecher Deutschlands btw. 
Wir mussten 14 Tage warten. Am Vormittag imm TV hatte ich etwas aus Bayern gesehen, TV war selten und gibg nur mit Satellit auf See. Da dachte ich, ich könnte meine Schwester in München besuchen. Ruckzuck erhielt ich das Geld für die Fahrkarte von meiner Schwester. Ich log den Kapitän an, dass ich meinen Onkel in Bremen übers Wochenende besuche, anfangs war dies in der DDR noch gestattet, sofern man in diesem Hafen lag, natürlich keine Reise nach München. Natürlich kein Gepäck.  Die Fahrt war eine Sensation. Im Basel Express von Hannover nach Nürnberg... 
In München alles angeschaut, Olympiapark wurde gerade fertiggestellt, Garmisch und die Berge herum...
ich rief den Makler an um den Status von der Lieferung zu erfahren um sicherzustellen, dass ich noch Zeit habe. Ich sagte ihm, dasss ich etwas weiter weg bin und Zeit benötige zum Schiff. " Ich bin in Garmisch" Er richtete das an die Mannschaft aus und es wurde ein Protokoll an die Stasi versendet. Als ich planmässig zurückkam, es war der schlimmste Verrrat, dass ich ohne Genehmigung gefahren bin, gin es wiedder los, musste wieder das Seefahrtsbuch abgeben, Landverbot, dann sind wir nach Stavanger mit den Ersatzteilen Richtung Shetland Inseln für die Bohrinseln etc.
Zurück in Rostock durfte ich das DDR Terretorium nicht verlassen, war auf verschiedenen Lotsenbooten. 
Was hat dir in deinem Leben am meisten Freude bereitet?
Seite 20
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5.  Lebensfreude

Was hat dir in deinem Leben am meisten Freude bereitet?
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Viva la revolutione: Kurz nach der Revolution sind wir auf nach Kuba, ohne zu Wissen, dass wir Blockadebrecher waren. Immer noch auf der Völkerfreundschaft, auch die Schwerin kam durch, allerdings die russischen Schiffe mit Atomraketen sind vor den Amis davongefahren. Dies war die erste Überseereise. Wir wurden empfangen als Helden. Fidel kam persönlcih auf unser Schiff, wir waren alle in weissen Uniformen im Tropicana. Was für eine fantastische, exotische Welt für einen jungen Mann. La Republica Democratica Allemagna Amigo de Cuba. Eine Reise von vielen weiteren, die mein Leben so unwahrscheinlich bereichert haben.
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