Preisvergaben Schweizer Autobiographie-Award

Jährlich zeichnet eine unabhängige Jury eine der auf meet-my-life.net veröffentlichten Autobiographien mit dem Schweizer Autobiographie-Award aus. Zusätzlich erhalten drei weitere Lebensgeschichten einen zweiten Preis.

Alle bis jeweils zum 27. November auf meet-my-life.net publizierten und von den Autoren als "vollendet" markierten Texte stehen zur Wahl. Die Texte müssen nicht zwingend auf meet-my-life.net geschrieben werden. In "Word" offline vorhandene Texte sowie JPEGs können (kapitelweise) importiert werden.

Was soll dieser Award?

Neben der Ehre und einer schönen Urkunde wird für die Autobiographie des Jahres eine Anerkennungsprämie von Fr. 2'000.- in bar ausgerichtet. Patronatspartner und Sponsor des ganzen Anlasses ist Coop. Zusätzlich werden von Faber-Castell wertvolle Schreibgeräte gestiftet: Zur Website Faber-Castell.

Co-Veranstalter ist das Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft - Populäre Kulturen der Universität Zürich: ISEK UZH. (Voraussetzung für die jährliche Preisverleihung ist, dass Anzahl und Qualität der Texte die Vergabe des Preises rechtfertigen. Das Urteil der Jury ist endgültig.)

Wir wollen mit diesem jährlich wiederkehrenden Anlass allen auf meet-my-life.net registrierten Autorinnen und Autoren Tribut zollen. Alle auf meet-my-life.net publizierten Biographien zeugen von immensem Engagement und auch Mut, sich der eigenen Nachkommenschaft wie auch einem breiten Publikum zu öffnen und auch für spätere wissenschaftliche Forschungen einen Fundus an Informationen bereit zu stellen. Die Vergabe des Awards soll auf breiter Basis noch viele andere dazu anspornen, den eigenen Nachkommen einmal nicht nur Sach- und Geldwerte zu hinterlassen, sondern als mindestens so wertvolles immaterielles Kulturgut auch ihre schriftlich festgehaltenen Erfahrungen, Lebens- und Familiengeschichte.

Auf meet-my-life.net schreiben Menschen wie Du und ich und für einmal nicht berühmte Menschen und Stars.

Bei diesem Award geht es nicht um einen Wettstreit! Unsere Auszeichnungen helfen mit, die Allgemeinheit für den Wert des autobiographischen Schreibens zu sensibilisieren und auf diesem Weg einen kulturrelevanten Schatz aufzubauen. Für uns ist jede Biographie ein absolut gleichwertiger Baustein im Verfolgen dieser Zielsetzung.

Die unveränderte Leitlinie für die Arbeit der Jury lautet:
Eine herausragend geschriebene Autobiographie/Lebensgeschichte muss auf eine sprachlich eigensinnige, und gleichzeitig mutige Art und Weise, die Vergangenheit des Autobiographen/der Autobiographin wieder lebendig zu machen vermögen.
Dabei ist keineswegs literarische Perfektion gefragt, sondern was interessiert, ist die subjektive Sicht des Autobiographen, und wie sich der Ich-Erzähler über ein Ich beugt, das er oder sie einst war oder glaubt, gewesen zu sein.

Die Jury besteht jeweils aus zwei bis drei im Beurteilen autobiographischer Texte ausgewiesenen Experten/innen. Kern der Jury  sind seit der Lancierung der Schweizer Autobiographie-Awards im Jahre 2018:

Prof. em. Dr. Alfred Messerli (Vorsitz der Jury), geboren 1953, studierte Germanistik, Sozialgeschichte sowie Europäische Volksliteratur und war Professor für Populäre Kulturen an der Universität Zürich. In seiner Lehr- und Forschungstätigkeit beschäftigt er sich u. a. mit Historischer Erzählforschung, Selbstzeugnissen (Autobiografie, Tagebuch, Brief), der Geschichte des Lesens und Schreibens.

Kurzportrait von Prof. em. Dr. Alfred Messerli

Dr. Peter O. Büttner, geboren 1980, ist Kultur- und Literaturwissenschaftler, Kurator und international ausgewiesener Experte für das Werk von Johanna Spyri sowie für die globale Kulturgeschichte der Figur Heidi. Von 2020 bis 2025 war Dr. Büttner als assoziierter Wissenschaftler am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK) der Universität Zürich tätig. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Kulturtechnik des Schreibens.

Kurzportrait von Dr. Peter O. Büttner

 

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