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Von Hanspeter Willi – Geboren am 5. August 1955
Hanspeter Willi
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
2.
Meine Eltern
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
3.
Meine Grosseltern
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
4.
Kindergartenjahre
5.
Krankheiten und Unfälle
6.
Wohnen
7.
Primarschulzeit
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
8.
Sekundarschule und/oder Gymnasium?
9.
Meine Freizeit
9.1.
Lesen
9.1.
Lesen
9.1.
Lesen
9.1.
Lesen
9.1.
Lesen
9.1.
Lesen
9.1.
Lesen
9.1.
Lesen
9.1.
Lesen
9.1.
Lesen
9.1.
Lesen
9.1.
Lesen
10.
Beziehungen in der Jugend
10.1.
Beziehungen als Teenager
10.1.
Beziehungen als Teenager
10.1.
Beziehungen als Teenager
10.1.
Beziehungen als Teenager
10.1.
Beziehungen als Teenager
10.1.
Beziehungen als Teenager
10.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
10.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
10.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
10.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
10.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
10.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
11.
Meine besten Freunde bzw. Freundinnen
12.
Lehr- und Wanderjahre
13.
Armee
14.
Arbeiten
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.1.
Beruf oder Berufung?
14.2.
Unternehmensgründung
14.2.
Unternehmensgründung
14.3.
Berufs- und Stellenwechsel
14.3.
Berufs- und Stellenwechsel
14.3.
Berufs- und Stellenwechsel
14.3.
Berufs- und Stellenwechsel
14.4.
Auslandaufenthalte
14.4.
Auslandaufenthalte
14.4.
Auslandaufenthalte
14.4.
Auslandaufenthalte
14.4.
Auslandaufenthalte
14.4.
Auslandaufenthalte
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.5.
Berufliches auf und ab
14.6.
Arbeit, Familie und Freizeit
14.6.
Arbeit, Familie und Freizeit
14.6.
Arbeit, Familie und Freizeit
14.6.
Arbeit, Familie und Freizeit
14.6.
Arbeit, Familie und Freizeit
14.6.
Arbeit, Familie und Freizeit
14.7.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
14.7.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
14.7.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
14.7.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
14.7.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
14.7.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
14.7.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
14.7.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
14.7.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
15.
Eheleben
16.
Kinder
17.
Lebensfreude
18.
Worauf ich stolz sein darf
19.
Reue
20.
Gutes Leben im Alter
21.
Ausblick
22.
Jugend heute
23.
Religiosität
24.
Nachgedanken
Meinem Sohn David Meiner Ex-Frau Barbara Meinen Geschwistern Roland, Barbara, Silvia meiner Freundin Reingard
Erste Erinnerungen und Kindheit
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit
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Was weisst du über deine Geburt?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was weisst du über deine Geburt?
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Meine Eltern mussten nach ihrer Heirat im Jahre 1953 sich zwei Jahre gedulden bis ich am 5. August 1955 um 10.50h im Kantonsspital Chur auf die Welt kam.  Leider steht im Geburtskärtchen nichts über mein Gewicht, Grösse etc. Ich war sicher
kein kleines Kind und hatte "Pfusbacken". Uebrigens, die genaue Geburtszeit weiss ich erst jetzt, da meine aktuelle Freundin diese zur Erstellung eines Horoskopes brauchte.
Wie sind die Eltern auf deine(n) Vornamen gekommen? Haben deine Eltern gut gewählt?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie sind die Eltern auf deine(n) Vornamen gekommen? Haben deine Eltern gut gewählt?
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Mein Vater, der Peter als Vornamen hatte, wollte, dass ich auch Peter heisse. Meine Mutter intervenierte jedoch, dass
es dann später immer der Alte oder der Junge heissen würde. Sie einigten sich dann auf den Kompromiss Hanspeter.
Ich konnte mich mit meinem Vornamen immer gut identifizieren.
Hattest du auch Übernamen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Hattest du auch Übernamen?
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Ja, ich hatte als junger Mann verschiedene Uebernamen. Meine Mutter rief mich, wenn ich brav war, teilweise Jonny.
Mein Bruder nannte mich einfach Hansi. Die Brüder meiner Ex-Frau nannten mich Hanspi, ET.
In was für eine Zeit wurdest du geboren?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

In was für eine Zeit wurdest du geboren?
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Es war das Jahr 1955, 10 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Es ging wieder aufwärts. Es herrschte Aufbruchstimmung. Die Schweiz, die glücklicherweise als neutrales Land vom Krieg verschont blieb, musste nicht alles neu aufbauen. Im Gegensatz zu Oesterreich, Deutschland, Frankreich, England, Russland und all die anderen Länder, die vom Krieg betroffen waren mit über 60 Millionen Toten. Diese Länder hatten von 1945 bis 1955 eine sehr harte Zeit.
Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
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Ich erinnere mich noch, als ich als knapp 2 1/2-Jähriger zum ersten Mal meine Grossmutter (mütterlicherseits) traf. Sie war schon 10 Jahre gelähmt, hatte aber eine grosse und sehr liebe Ausstrahlung. Sie schenkte mir ein Paar Finken. 
Die zweite Erinnerung als 3-Jähriger ist, als ich mit meiner Mutter ins Spital ging und dort zum ersten Mal meine drei Jahre
jüngere Schwester sah.
Welche andern frühen Ereignisse hast du nicht vergessen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Welche andern frühen Ereignisse hast du nicht vergessen?
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Den Kindergarten. Ich war 2 1/2 Jahre im Kindergarten! Die erste und zweite Klasse in der Understufe mit über 60 Kindern für eine Lehrerin.
Was hat man dir von deiner Taufe erzählt?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was hat man dir von deiner Taufe erzählt?
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Zu meiner Taufe weiss ich lediglich, dass meine Eltern mich römisch-katholisch getauft haben.
Welche Rolle spielten in deinem Leben deine Patin und dein Pate für dich?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Welche Rolle spielten in deinem Leben deine Patin und dein Pate für dich?
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Meine Gotte und mein Götti waren, glaube ich, dazumals schon wichtig. Man besuchte sie öfters. An der Ersten Kommunion und der Firmung waren sie eingeladen. Es gab am Geburtstag und an Weihnachten Geschenke. Wäre mit meinen Eltern etwas passiert, wären sie für mich dagewesen. An meiner Hochzeit wären sie natürlich auch eingeladen gewesen. Beide sind leider schon vorher gestorben.
Falls du Geschwister hattest, wie haben sie dich aufgenommen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Falls du Geschwister hattest, wie haben sie dich aufgenommen?
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Da ich der Aelteste war, musste ich natürlich auch Vorbild für sie sein. Mit meiner drei Jahre jüngeren Schwester
hatte ich während der Schulzeit leider viel Streit. Mein ein Jahr jüngerer Bruder war von ganz jung an selbstständig. Sicher hat er auch Sachen von mir abgeschaut/gelernt. 
Zu meiner jüngsten Schwester, die neun Jahre jünger als ich ist, hatte ich immer eine sehr schöne Beziehung. Da meine Eltern teilweise mit ihr überfordert waren, habe ich als älterer Bruder ihr beigestanden und war für sie da. In jeder Beziehung.
Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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Wir wohnten in einem grossen Haus. Unten war die Bank, wo mein Vater gearbeitet hat, oben unsere privaten Räume.
Wir hatten auch zwei Gärten, einen sehr grossen Keller mit vielen Abteilen und eine Garage. Wir hatten auch einen grossen
Estrich.
Wie sah dein Zimmer aus? Hattest du ein eigenes?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie sah dein Zimmer aus? Hattest du ein eigenes?
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Ich teilte ein grosses Zimmer zusammen mit meinem Bruder.
Gab es ein Fenster, aus dem du besonders gern rausgeschaut hast? Was sahst du?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Gab es ein Fenster, aus dem du besonders gern rausgeschaut hast? Was sahst du?
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Es gab ein grosses Fenster im Zimmer. Vis-à-vis war das Hotel Schlüssel. Rechts neben dem Hotel war ein grosses
Herrschaftshaus, das Dr. Benz, Tierarzt, gehörte. Es hatte viel Umschwung und einen amerikanischen Riesenbaum.
Weisst du noch, wie die Küche ausgesehen hat?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Weisst du noch, wie die Küche ausgesehen hat?
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Es war eine grosse Küche, mit einem Esstisch mit Eckbank. Es hatte neben dem Kochherd und Kühlschrank sehr viele
Einbauschränke. Von der Küche kam man auf den gedeckten Balkon. Auch dort hatte es einen Tisch mit Stühlen.
Wie war es draussen? Gab es einen Hof oder einen Garten?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie war es draussen? Gab es einen Hof oder einen Garten?
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Draussen gab es vor und hinter dem Haus je einen Garten. Hinter dem Haus hatte es eine Garage, durch die man dann
Zugang zum Keller hatte.
Wohnte noch jemand bei euch?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wohnte noch jemand bei euch?
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Meine Eltern und wir vier Kinder wohnten alleine in den oberen zwei Stockwerken. 
Im Parterre befand sich die Bank, wo mein Vater der Leiter war.
Erinnerst du dich an deine Spiele? Was oder womit spieltest du/spieltet ihr besonders gern im Haus oder im Freien?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an deine Spiele? Was oder womit spieltest du/spieltet ihr besonders gern im Haus oder im Freien?
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Zu meiner Jugendzeit (1960-1975) gab es noch keine Personal Computer oder Laptops. 
Ich spielte mit Autos und mit Metallbaukästen, Lego. Mein Bruder hatte einen Bauernhof mit Holztieren, meine
Schwestern unter anderem Puppen. Alle spielten wir verschiedene Arten von Brettspielen, Puzzles etc.. 
Im Freien spielten wir Räuber und Polli, Indianer und Cowboys. Wir spielten auch mit Kasperle-Puppen. 
Später konnten wir, dank dem grossen Estrich, dort auch Ping Pong spielen.
So ab dem Alter von 12 Jahren hatte ich angefangen, Plastikmodellbausätze von Flugzeugen zu bauen. Die Bauanleitung
war alles auf Englisch, darum habe ich dann in der Oberstufe freiwillig das Fach Englisch belegt. Diese kleinen Bausätze im Massstab 1 : 72 gab es dazumals für ein paar Franken, die ich zuerst ersparen musste.
Was für Bücher gab es in deiner Familie? Durftest du sie anschauen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was für Bücher gab es in deiner Familie? Durftest du sie anschauen?
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Es gab nicht viele Bücher.
Wir hatten Lexikas und Weltatlanten. 
Wir hatten Tierbücher und Bücher über die Jagd, da mein Vater in seiner Freizeit Jäger war.
Wir hatten natürlich Kinderbücher, vorallem Globi-Bücher. 
Wir sammelten z.B. Mondo- und andere Punkte, die man gegen Bilder zum Einkleben tauschen konnte. So ergab das Sammeln einige schöne Alben über Tiere, fremde Völker, fremde Länder etc.. Ich erinnere mich an ein Album über Autos, in dem ich viel las und die Bilder anschaute. Ich war schon von ganz jung an interessiert an Technik.
Erinnerst du dich an Märchen, Gutenachtgeschichten, die man dir erzählt hat? Oder Kinderlieder, die man dir vorgesungen hat?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an Märchen, Gutenachtgeschichten, die man dir erzählt hat? Oder Kinderlieder, die man dir vorgesungen hat?
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Märchen hörten wir von Kassetten oder Vinyl-Platten.
An Gutenachtgeschichten oder Kinderlieder kann ich mich nicht mehr erinnern. Meine Mutter hat aber immer vor dem Schlafengehen mit uns gebetet.
Welches waren deine damaligen Medien? Telefon? Radio, TV, Bücher, Comics, Computer, Spielkonsolen, etc.? Gab es Vorschriften deiner Eltern?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Welches waren deine damaligen Medien? Telefon? Radio, TV, Bücher, Comics, Computer, Spielkonsolen, etc.? Gab es Vorschriften deiner Eltern?
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Die Medien bis zum Alter von 11 Jahren waren das Telefon, Radio, TV (nur drei schweizer Programme und nur Schwarz/Weiss),  Bücher.
Ja, ich habe Comics gelesen (Bessi, über einen Hund und seine Abenteuer). 
Wir hatten an unserer Strasse den ersten Fernseher (ca. 1965). Alle Kinder der Nachbarn kamen zu uns Fersehen.
An einer anderen Strasse hatten sie bessern Empfang, d.h. auch das deutsche Fernsehen. Dort ging ich jeweils Western-Filme schauen. 
Ab 12 Jahren war ich für drei Jahre in einem Internat, wo es für die Schüler ausser Bücher und einem Film am Samstag keine Medien gab (Fernsehen durften wir nur, wenn Skirennen übertragen wurden). Ich freute mich immer riesig auf diesen Film am Samstag,
da es wie eine Art Kino war und es meistens gute Filme gab. 
Das wichtigste Medium war der Brief, mit dem man einen Link zur Aussenwelt hatte. Briefe, die aus dem Haus gingen, wurden teilweise auch mitgelesen.
Erinnerst du dich an Filme und/oder TV-Serien?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an Filme und/oder TV-Serien?
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Im Internat hatten wir jeweils am Wochenende einen Film. Ein Film blieb mir in Erinnerung - Der Engel mit den blutigen Flügeln - es war dies ein Film vom letzten Weltkrieg über Piloten und ihre teilweise dramatischen Erlebnisse. Von diesem
Tag an hat mich das mit der Fliegerei gepackt, mein ganzes Leben. Leider hatte ich nicht das Selbstvertrauen, das Fliegen zu lernen.  
Ich erinnere mich an Samstag-Abend-Shows im TV. Einer wird gewinnen, Heiteres Berufe raten, Doppelt oder nüt und andere. TV-Serien Dallas und Denver-Can der 1980/90er Jahre.
Erinnerst du dich an deine Bilderbücher, Tonbandkassetten, CDs, usw. oder an solche, die deine Freunde oder Freundinnen besassen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an deine Bilderbücher, Tonbandkassetten, CDs, usw. oder an solche, die deine Freunde oder Freundinnen besassen?
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Ich erinnere mich noch an ein Bilderbuch über Autos, das ich sehr oft durchblätterte und auch ein paar Mal gelesen habe.
Das waren Bücher, die man beim Kauf von gewissen Produkten gratis mitbekam. Mit dem Kauf von gewissen Produkten gab es dann Gutscheine mit Punkten. Mit diesen Gutscheinen bekam man Bildchen, die man in das Album einkleben konnte.
Mein erstes Tonband-Kassettengerät verdiente ich mir jeweils am Freitagabend am Wurststand der MIGROS. Ich musste Würste abgeben und Geld kassieren. Mit den Kassetten nahm ich dann jeweils die Hitparade vom Radio auf. Vereinzelt kaufte ich auch bespielte Musikkassetten im Musikladen. Einmal schenkte ich einer Freundin eine Musikkassette  mit Liedern ihrer Lieblingssängerin. Das kam gut an! CD's, die die Tonbandkassetten ablösten, kaufte ich zum Musik hören zu Hause aber vorallem auch im Auto.Ein guter Freund von mir besass ein grosses Spuhlentonbandgerät der Marke Studer REVOX. Mit diesem Gerät hörten wir Rockmusik und lernten gleichzeitig für die KV-Abschlussprüfung.
Erinnerst du dich an die Geburt von Geschwistern? Was hattest du dabei für Gefühle?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an die Geburt von Geschwistern? Was hattest du dabei für Gefühle?
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An die Geburt meiner um drei Jahre jüngeren Schwester nicht. Ich erinnere mich aber, dass ich sie zusammen mit meiner Mutter bei der Gebährabteilung gesehen habe. 
Die um neun Jahre jüngere Schwester war einfach plötzlich da. Niemand von uns Kindern wusste, dass meine Mutter mit 39 Jahren nochmals schwanger war. Sie konnte das gut mit grossen Röcken verbergen.
Wer passte auf dich auf, wenn deine Eltern nicht konnten? Gab es Kinderkrippen, Kinderhorte, o. ä.?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wer passte auf dich auf, wenn deine Eltern nicht konnten? Gab es Kinderkrippen, Kinderhorte, o. ä.?
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Zu dieser Zeit gab es noch keine Kinderkippen/Kinderhorte. 
Ich nehme an, dass meine Mutter immer zu Hause war, da ich ja das erste Kind meiner Eltern war. Und umsomehr als mein Vater durch seinen Beruf unter der Woche sehr viel weg war.
Wovor hattest du am meisten Angst?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wovor hattest du am meisten Angst?
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Ich hatte immer Angst, wenn ich alleine in den Keller musste, um etwas für meine Mutter oder Vater zu holen. 
(wir hatten einen sehr grossen Keller mit langen relativ dunklen Gängen)
Beim Skifahren hatte ich Angst, dass mir der Vater davonfuhr. 
Vor einem Lehrer in der Grundstufe hatten ich und andere Angst, weil er sehr streng war und nie fröhlich war.
Erinnerst du dich an die Jahreszeiten?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an die Jahreszeiten?
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Früher gab es noch die vier Jahreszeiten Winter, Frühling, Sommer, Herbst. Heute gibt es fast keinen Frühling mehr, es ist einfach plötzlich sommerlich warm. 
Ich erinnere mich noch an sehr strenge Winter mit sehr viel Schnee. Man konnte vor dem Haus Schneehütten bauen, man konnte auf der Strasse schlitteln. Es war im Winter genug kalt, dass wir auf einer Wiese mit ein bisschen Wasser "Ice Hockey" spielen konnten. Wir hatten kleine Kuven, die man an die Schuhe schrauben konnte. Wir benütztn sie auch zum Schlitteln.
Welche Rolle spielten Sonntage und Feiertage wie Weihnachten, Sankt Nikolaus, Ostern und Geburtstage in deinem Kinderleben?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Welche Rolle spielten Sonntage und Feiertage wie Weihnachten, Sankt Nikolaus, Ostern und Geburtstage in deinem Kinderleben?
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Am Sonntag Nachmittag war der Vater zu Hause und man besuchte Verwandte, die Grosseltern.
Sonntag Vormittag war der Besuch der Messe in der Kirche Pflicht. 

St. Nikolaus:  einmal im Jahr kam der St. Nikolaus und ich hatte schon Angst, war froh, wenn er wieder ging.

Weihnachten: Meine Eltern bemühten sich immer sehr, einen schönen Baum zu besorgen und zu schmücken, Geschenke für alle zu organisieren, etwas Feines zu kochen. Die Grosseltern waren immer eingeladen und sogar der Hund (sonst immer im Zwinger) durfte in der Stube sein. Weihnachten war sicher das schönste Fest des Jahres. 

Ostern: Die Eltern versteckten die Eier im Garten und wir durften suchen. Nach dem Eiersuchen im Garten machten wir vielmals eine Ausfahrt mit dem Auto und besuchten Verwandte. 

Geburtstage: meistens backte die Mutter einen Kuchen und lud einige Freunde von mir ein. Und es gab ein Geschenk!
Wie haben eure Mahlzeiten ausgesehen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie haben eure Mahlzeiten ausgesehen?
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Es gab das Morgenessen mit Müesli, Brot, Kakao, Käse. Für das Mittagessen kochte meine Mutter jeweils ein Menue. Mein Vater konnte das feine Essen nicht geniessen, da er, kaum hatte er den letzten Happen gegessen, jeweils einen ausgedehnten Mittagsschlaf machte. 
Am Abend gab es kräftige Suppe oder Kaffee Complet. Meine Mutter war eine sehr gute Köchin. Sie bildete auch 
Haushaltlehrtöchter aus.
Was waren damals deine Lieblingsessen?
Seite 29
Seite 29 wird geladen
1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was waren damals deine Lieblingsessen?
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Da ich zwischen dem  12. bis zum 16. Jahr im Institut war, war ich in Sachen Essen nicht verwöhnt worden. Im Institut
gab es viele Aufläufe, die ich sehr gerne hatte. Fleisch gab es, glaube ich, ein Mal pro Woche. Da ich Fleisch in diesem Alter
nicht sehr gerne hatte, tauschte ich es jeweils gegen Joghurt oder Dessert ein.
Zu Hause hatte ich dann später Spätzle sehr gerne, Aufläufe immer noch. Ich erinnere mich auch gerne an die Rahmschnizel meiner Mutter. Ich hatte dazumals auch Milchreis sehr gerne, Käsesuppe, Himmel und Erde liebte ich (es ist ein einfaches Gericht mit Apfelmus, Kartoffelstock und Cervelatstücken dazwischen. Was auch fein war waren Türkenribel (Mais mit Butter gekocht) mit Apfelmus. Was wir zu Hause auch bekamen waren diverse feine Toasts. Was ich bis heute sehr gerne esse sind Pastetli.
Was für Kleider hast du getragen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was für Kleider hast du getragen?
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Viele Kleider hat meine Mutter dazumals selber gemacht. Mein Bruder und ich hatten meistens die gleichen Kittel und
Kappen. Am Sonntag für die Kirche hatten wir separate Kleider. 
Wer und wie waren deine Spielkameraden?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wer und wie waren deine Spielkameraden?
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Meine Spielkameraden waren meistens von der Nachbarschaft oder der Schule. Dazumals spielten wir im Wald (Baumhütten bauen), spielten selber Kasperle mit diversen Puppen. Im Wald "spielten" wir auch mit Steinschleudern, Pfeil und Bogen. 
Wer waren die Nachbarn? Kanntest du/kanntet ihr sie gut?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wer waren die Nachbarn? Kanntest du/kanntet ihr sie gut?
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Meine direkten Nachbarn waren Wirtsleute, die ein Hotel führten, die selber keine Kinder hatten. Wir kannten sie sehr
gut. Ich lernte bei ihnen Laufen! Später half ich in ihrem Rebberg bei der Traubenernte. Anschliessend lernte ich auch
wie man Wein in Flaschen abfüllt, etikettiert. Der andere Nachbar war ein interessanter Mann. Er flickte alte Uhren, Möbel etc.. Am Abend lockte er mit speziellem Licht Schmetterlinge an. Er war eine Art Tausendsassa.
Wer war für dich die einflussreichste Person?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wer war für dich die einflussreichste Person?
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Schwierige Frage. Es war dies nicht nur eine Person. 
In der Unterstufe ein junger Kaplan, der uns motivieren konnte für die Schule, das Leben, den Glauben.
Im Institut in Neuenburg die Lehrer (Glaubensbrüder), die aber modern weltlich eingestellt waren. 
In meinem Englandaufenthalt ein sehr guter Freund, von dem ich viel Selbstvertrauen "tankte".
Was für Kontakte hattet ihr mit euren Verwandten? Gab es unter diesen solche, die dir damals oder auch später besonders nahe standen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was für Kontakte hattet ihr mit euren Verwandten? Gab es unter diesen solche, die dir damals oder auch später besonders nahe standen?
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Bei gewissen Verwandten war ich auch teilweise in den Ferien. Andere besuchten wir mit den Eltern von Zeit zu Zeit. 
Besonders nahe standen mir keine Verwandten. Vielleicht auch deswegen, da mein Vater ein Nachzügler war, d.h. seine
Brüder waren über 20 Jahre älter und deshalb für mich schon "alt".
Hattest du Alpträume?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Hattest du Alpträume?
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Ich kann mich nicht erinnern, dass ich Alpträume hatte.
Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?
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Als Aeltester hatte ich hatte ich immer ein sehr enges schönes Verhältnis zu meiner Mutter. Sie hatte immer Angst um mich. Wenn ich meine Eltern besuchte war immer der erste Satz: wie geht es im Beruf.
Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit der Mutter in den Sinn kommt?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit der Mutter in den Sinn kommt?
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Es war sicher ein schöner Moment, als ich mit meiner Mutter zum ersten Mal meine Schwester im Geburtssaal sah.
Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
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Meine Mutter ist in Hägglingen im Kanton Aargau zusammen mit 14 Geschwistern aufgewachsen. Ihr Vater war Baumeister. Weil ein Freund ihres Vaters ihm sagte, dieses Mädchen musst du fördern, durfte sie die dreijährigen Handelsschule bei den Schwestern in Ingenbohl (in den 40- und 50er Jahren mussten die Mädchen meistens in der Fabrik arbeiten, und nur wenige machten eine Ausbildung) besuchen. Anschliessend arbeitete sie in Zürich bei grossen Baufirmen und abends half sie ihrem Vater im Büro. Sie hat sehr gerne gearbeitet und verdiente damals mehr als mein Vater. 
Sie war mit ihren Talenten die ideale Frau für meinen Vater. 
Aufgrund der Nähe zur deutschen Grenze hat sie den Krieg als Oberstufenschülerin relativ nahe erlebt. Alle ihre Brüder waren an der Grenze. Ihre Familie hatte, dank ihrem Bauernhof (neben dem Baugeschäft) immer genügend zu essen.
Wie würdest du sie beschreiben?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Wie würdest du sie beschreiben?
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Meine Mutter war eine intelligente lebenslustige tolerante aktive Frau. Der Glauben war ihr wichtig und sie schaute, dass wir jeweils am Sonntag in die Kirche gingen. Sie hat bei den Kindern  sehr auf gutes Benehmen und auf Ehrlichtkeit geachtet. Auch das äusserliche Auftreten war ihr wichtig. Was denken die Nachbarn.... Sie machte in jungen Jahren mit einem ihrer Brüder Motorrad-Touren durch's kriegsversehrte Europa.
Wie hast du sie als Mutter empfunden?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Wie hast du sie als Mutter empfunden?
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Wie schon gesagt hatte ich als Aeltester einen speziellen Zugang zu meiner Mutter. Ich durfte sie alles fragen. Mit vier Kindern war sie voll beschäftigt. Sie musste immer alles organisiern, da mein Vater unter der Woche am Abend infolge
Sitzungen, Gemeinderats-Mandat, selten zu Hause war. Dank den Haushaltmädchen und ihrer Schwester, die uns viel besuchte, war meine Mutter nicht überfordert. Als meine jüngste Schwester geboren wurde, war meine Mutter schon 38 Jahre alt. Damit war sie definitiv am Anschlag, da sie ja meinem Vater auch im Büro von Zeit zu Zeit aushalf. Sie liess sich aber nichts anmerken. Sie war eine gute Mutter und Managerin der Familie. Ich vermisste ein bisschen, dass sie auch mal Gefühle zeigt, eine Umarmung etc..
Was waren ihre herausragenden Eigenschaften?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Was waren ihre herausragenden Eigenschaften?
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Sehr gute Gastgeberin, sehr gute Köchin. Sie hatte Organisationstalent und war eine sehr gute Hausfrau. Sie wäre auch eine sehr gute Geschäftsfrau gewesen. Sie war konsequent und gradlinig. Man wusste bei ihr woran man war. 
Was habt ihr alles zusammen unternommen?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Was habt ihr alles zusammen unternommen?
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Da ich ja von 12 bis und mit 16 Jahren in einer externen Schule und demzufolge nicht zu Hause war gab es nicht so viele Sachen, die ich mit meiner Mutter unternommen habe.
An was ich mich erinnere sind: Blumen kaufen im Frühling, mal miteinander in ein schönes Café gehen. Kurz vor der Oberstufe musste meine Mutter mit mir jede Woche einmal nach Chur zum Chirurgen. Dies infolge eines Unfalles mit einem Velo, bei dem ich mir die oberern Schneidezähn und Kiefer verletzte. Sie ging dann mit mir zum Trost in ein Geschäft, wo es eine Schiessanlage hatte, wo man Preise gewinnen konnte. Da ich mit Gewehren aufgewachsen bin, war das für mich ein ein Highlight.
Hast du dich an deine Mutter gewandt, wenn dir etwas auf dem Herzen lag? Woran erinnerst du dich speziell?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Hast du dich an deine Mutter gewandt, wenn dir etwas auf dem Herzen lag? Woran erinnerst du dich speziell?
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Ja, meine Mutter hatte immer ein offenes Ohr, trotz viel Stress mit vier Kindern, Haushalt etc.. Wir diskutierten über meine Freundinnen, über die Arbeit, Karriere etc..
Welches war der Beruf deiner Mutter, bevor sie heiratete? Hat sie diesen Beruf auch nach der Heirat ausgeübt?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Welches war der Beruf deiner Mutter, bevor sie heiratete? Hat sie diesen Beruf auch nach der Heirat ausgeübt?
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Meine Mutter war kaufmännische Angestelte. Ja, sie hat diesen Beruf auch nach der Heirat ausgeübt.
Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
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Sie war sehr aktiv und hatte viele Hobbies. Sie war viele Jahre mit anderen Damen in einer Turngruppe. Sie fuhr auch sehr gut Auto, und wir mussten sie mit 88 Jahren fast zwingen ihren Ausweis abzugeben. Dies infolge ihrer Augen. Sie war eine sehr gute Kartenspielerin (Jass) und ging auch gerne mal ins Casino. Sie war eine leidenschaftliche Fischerin. Sie war 40 Jahre Mitglied im Fischereiverein, wo sie auch viele Jahre als Kassiererin tätig war.
Wie haben sich die Eltern kennen gelernt?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Wie haben sich die Eltern kennen gelernt?
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Meine Eltern haben sich in Genf auf einem Tanzschiff kennengelernt. Danach war mein Vater für zwei Jahre im Dienst.
In Zürich beim Hauptbahnhof sind sie sich dann noch zwei Mal zufällig über den Weg gelaufen. Danach haben sie beschlossen zu heiraten.
Wie kleidete sie sich? War ihr das wichtig?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Wie kleidete sie sich? War ihr das wichtig?
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Meine Mutter war immer gut angezogen. Das Aeussere war ihr sehr wichtig. Was denken denn die Leute....
Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?
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Mein Vater war erfolgreicher Leiter einer Regionalbank und leidenschaftlicher Jäger. Er war sehr mit der Natur verbunden. Er war tolerant und hatte die Menschen gern. Er hatte nicht gern Streit und war immer korrekt.
Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit dem Vater in den Sinn kommt?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit dem Vater in den Sinn kommt?
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Ich glaube mein Vater hatte viel Vertrauen zu mir. So liess er mich mit ca. 14 Jahren auf der Alp mit dem Jeep alleine fahren. Einmal nahm er mich alleine an ein Schwingfest mit, einmal (auch alleine) an ein Jagdschiessen. Ich glaube, er war sehr stolz, als ich dort sehr viele Punkte schoss.
Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
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Mein Vater wuchs als jüngstes Kind (seine Mutter war schon 45 Jahre alt, als er geboren wurde) mit sechs Brüdern in einer Bauernfamilie auf.
Sein Urgrossvater zog im 19. Jahrhundert nach Amerika zusammen mit seiner Frau und dem 2-jährigen Kind (sein Vater). Mit 20 Jahren kam dann sein Vater zurück in die Schweiz zwecks Suche einer Frau. Da seine Zukünftige nicht auswandern wollte blieb er dann in der Schweiz.
Mein Vater machte dann die kaufmännische Lehre, brachte es im Militär zum höheren Unteroffizier. Anschliessend wollte er mit meiner Mutter nach Australien auswandern. Da seine Mutter den Jüngsten nicht hergeben wollte blieb auch mein Vater in der Schweiz. 
Er arbeitete zuerst in Solothurn und Zürich, bevor er angefragt wurde, ob er die Bank im Oberland übernehmen wolle. 
Es war seine Berufung. Er machte mit viel Engagement aus der kleinen Darlehenskasse eine grosse angesehene Raiffeisenbank. 
Im Krieg war er in der Lehre und musste, da er noch nicht 18 Jahre alt war, nicht an die Heimatfront einrücken.
Wie würdest du ihn beschreiben?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Wie würdest du ihn beschreiben?
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Mein Vater war ein intelligenter korrekter Mensch. Er arbeitete mit grossem Pflichtbewusstsein. Er war ein grosszügiger Mensch, der die Menschen gern hatte. Dank seinen guten Manieren und Menschenkenntnis hatte er im Beruf Erfolg.
Er hatte nicht viele Hobbies. Seine Passion war die Jagd und die Natur mit all ihrer Vielfalt.
Wie hast du ihn als Vater empfunden?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Wie hast du ihn als Vater empfunden?
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Er war froh, wenn man ihn nicht mit Fragen bombardierte. Das überliess er unserer Mutter. Er konnte, wie auch meine Mutter, seine Gefühle nicht gut zeigen. Diskussionen gab es über das Geschäft oder die Jagd. Er unterstützte mich jederzeit in materiellen Sachen, das schätzte ich. Auch hätte er mir die Segelfliegerstunden bezahlt. Ich hatte leider dazumals zu wenig Selbstvertrauen um fliegen zu lernen. Ich wünschte mir rückwirkend, dass man mit ihm auch andere Themen besprechen dürfte.
Was waren seine herausragenden Eigenschaften?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Was waren seine herausragenden Eigenschaften?
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Er war ein erfolgreicher Geschöftsmann, ein sehr guter Ehemann und Vater, der uns immer unterstützte.
Was habt ihr alles zusammen unternommen?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Was habt ihr alles zusammen unternommen?
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Ich durfte ihn teilweise bei der Jagd begleiten. Er nahm mich an Jagdschiessen mit. Ich durfte ihn an Schwingfeste begleiten. In späteren Jahren fuhr ich mit ihm auf die Alp rauf, wo wir in der Jagdhütte Holz verarbeiteten und sich teilweise auch Gespräche entwickelten. Er war mit meiner Mutter jeden Freitag Abend in der gleichen Pizzeria am gleichen Platz und sie bestellten meistens die gleichen Pizzen. Wenn ich meine Eltern besuchte, war ich bzw. meine Frau und mein Sohn automatisch auch eingeladen.
Hast du dich an deinen Vater gewandt, wenn dir etwas auf dem Herzen lag? Woran erinnerst du dich speziell?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Hast du dich an deinen Vater gewandt, wenn dir etwas auf dem Herzen lag? Woran erinnerst du dich speziell?
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Bei finanziellen oder organisatorischen Themen ja, Herzenssachen nein. 
Meine grossen Ausgaben für die Familie waren immer wieder ein Thema. Obwohl ich immer gut verdiente, konnte ich nicht viel sparen. Privatschule und Gimi-Vorbereitungskurse, etc. für meinen Sohn waren schon grosse Budget-Posten. Dass ich infolgedessen meinem Vater nicht immer die Zinsen für sein an mich gegebenes Darlehen zahlen konnte, sorgte immer wieder für Gesprächsstoff.
Welches war der Beruf deines Vaters bevor er heiratete? Hat er später seinen Beruf gewechselt?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Welches war der Beruf deines Vaters bevor er heiratete? Hat er später seinen Beruf gewechselt?
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Er war kaufmännischer Angestellter in einer Bank und war im mittleren Kader. Er hat seinen Beruf nicht gewechselt.
Hat er dich an seinen Arbeitsplatz mitgenommen? Wie war das?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Hat er dich an seinen Arbeitsplatz mitgenommen? Wie war das?
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Ich habe bei meinem Vater die Banklehre absolviert. Da er die Bank leitete, war ich natürlich bei ihm immer im Fokus.
Hatte er Hobbies oder Leidenschaften?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Hatte er Hobbies oder Leidenschaften?
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Er hatte nicht viele Hobbies. Die Jagd war sein wichtigtes Hobby und auch seine Leidenschaft. Andere Hobbies waren Jassturniere, Blumen, Bäume und die Natur, Holz verarbeiten. In früheren Jahren hat er viel fotografiert und gefilmt.
Hat dir/euch der Vater erzählt, wie er die Mutter erobert hat?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Hat dir/euch der Vater erzählt, wie er die Mutter erobert hat?
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Nicht mein Vater, sondern meine Mutter hat mir das erzählt. Kurz: sie haben sich in Genf auf einem Tanzschiff für Deutschschweizer zum ersten Mal kennengelernt. Danach liefen sie sich zwei Jahre später zufällig beim Hauptbahnhof zwei Mal über den Weg. Beim dritten zufälligen Zusammentreffen gingen sie miteinander etwas essen und fanden, dass das kein Zufall mehr sein kann..
Wie kleidete er sich? War ihm das wichtig?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Wie kleidete er sich? War ihm das wichtig?
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Im Geschäft meistens mit Anzug und Krawatte, da der Dresscode dazumals auf der Bank dazumals so war.
Privat trug er immer lockere Kleidung. Nein, ihm als Bauernsohn waren die Kleider nicht so wichtig im Gegensatz zu meiner Mutter, die sehr auf das Aeussere achtete.
Was fällt dir spontan ein, wenn du an deine Eltern als Ehepaar denkst?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Was fällt dir spontan ein, wenn du an deine Eltern als Ehepaar denkst?
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Sie hatten eine harmonische Ehe, eine gute Aufgabenteilung. Sie achteten einander und hatten selten Auseinandersetzungen. Wenn, dann nur wegen den Kindern. Sie harmonierten gut miteinander. Meine Eltern passten sehr gut zusammen.
Wie würdest du dein Elternhaus und euer damaliges Familienleben beschreiben?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie würdest du dein Elternhaus und euer damaliges Familienleben beschreiben?
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Da wir im selben Haus wohnten, wo auch der Arbeitsort meines Vaters war, hatte das auch einen grossen Einfluss auf das Familienleben. Unter der Woche war mein Vater am Abend selten zu Hause. Er hatte Sitzungen, war auch im Gemeinderat. Meine Mutter managte alles und half in früheren Zeiten meinem Vater noch im Büro. Auch am Wochenende kamen teilweise Kunden vom Berg runter, die mein Vater bediente. Dies änderte sich, als eine Alarmanlage bei der Bank eingebaut wurde. 
Beim Einkauf musste meine Mutter, wenn möglich auch die Kunden mit Geschäften berücksichtigen. Manchmal brachte mein Vater auch neue Kunden und meine Mutter kochte etwas für sie.
Wie würdest du ihr Verhältnis/ihren Umgang miteinander bezeichnen?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie würdest du ihr Verhältnis/ihren Umgang miteinander bezeichnen?
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Das Verhältnis meiner Eltern miteinander war sehr respektvoll. Ich glaube sie verstanden sich teilweise blind. Auch deshalb, weil meine Mutter eine sehr gute Hausfrau war und alles gut organisierte und koordinierte.
Falls es zu Trennungen/Scheidung kam: Was war das für eine Erfahrung?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Falls es zu Trennungen/Scheidung kam: Was war das für eine Erfahrung?
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Das war bei meinen Eltern zum Glück  kein Thema.
An welchen Elternteil hast du angenehmere oder spezifischere Erinnerungen?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

An welchen Elternteil hast du angenehmere oder spezifischere Erinnerungen?
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Ganz klar mit meiner Mutter. Bei meinem Vater war es schwierig über Privates zu diskutieren. Ueber das Geschäft, Finanzielles oder die Jagd und teilweise die Politik aber schon.
An was für Erziehungsmethoden, allenfalls auch Bestrafungsmethoden, erinnerst du dich?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

An was für Erziehungsmethoden, allenfalls auch Bestrafungsmethoden, erinnerst du dich?
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Wir wurden vor allem von unserer Mutter erzogen. Eher konservativ. Ich stritt viel mit meiner drei Jahre jüngeren Schwester. Wenn es der Mutter zu bunt wurde rief sie den Vater. Wenn der Vater vom Büro kommen musste war das nicht gut. Er schrie uns dann an, was meistens Wirkung zeigte. Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Eltern mich je schlugen. An eine Bestrafung kann ich mich nicht erinnern. Vielleicht mal ein Fernseh-Verbot..
Mussten du und deine Geschwister Arbeiten verrichten? Welcher Art und in welchem Alter?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Mussten du und deine Geschwister Arbeiten verrichten? Welcher Art und in welchem Alter?
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Ja, es gab eine Art Arbeitszuteilung bei uns zu Hause. Dies betraf aber meistens meine beiden Schwestern, die dann in der Küche helfen oder auch das Stegenhaus putzen mussten. Ich musste teilweise Milch und Butter bei der Molkerei holen. Auch zum Brot bei der Bäckerei  holen oder um bestelltes Fleisch beim Metzger abzuholen wurde ich beauftragt.
Wie hielten es deine Eltern mit Taschengeld?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie hielten es deine Eltern mit Taschengeld?
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Ich glaube, es gab in der Oberstufe Taschengeld. Jeweils ein paar Franken.
Wie waren deine Eltern religiös eingestellt?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie waren deine Eltern religiös eingestellt?
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Beide Eltern waren römisch-katholisch. Meine Mutter war sehr gläubig und schaute sehr darauf, dass wir die Gottesdienste besuchten. 
Mein Vater nahm das nicht so streng. Er ging jeweils am Sonntag zur Kirche.
Haben deine Eltern dir als Kind/euch als Kinder gegenüber ihre politischen Ansichten geäußert? Wo standen sie politisch?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Haben deine Eltern dir als Kind/euch als Kinder gegenüber ihre politischen Ansichten geäußert? Wo standen sie politisch?
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Mein Vater war politisch als Gemeinderat in der CVP heute Mitte-Partei während zwei Amtsperioden aktiv. Am Esstisch und auch sonst war die Politik kein Thema. Ich glaube, meine Mutter stimmte meistens wie mein Vater. Es wurde leider wenig diskutiert, da man mit meinem Vater nur über den Job und die Jagd diskutieren konnte.  
Hast du Erinnerungen an das damalige Verhältnis deiner Eltern zu Behörden und Obrigkeit? Zur Kirche?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Hast du Erinnerungen an das damalige Verhältnis deiner Eltern zu Behörden und Obrigkeit? Zur Kirche?
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Da mein Vater dazumals als Bankverwalter und Gemeinderat schon eine bekannte Persönlichkeit innerhalb der Gemeinde war, war das Verhältnis zu den Behörden und der Obrigkeit gut. Bei der Kirche war der Pfarrer vielleicht mal ein Thema.
Was für mediale Erinnerungsstücke an deine Eltern wie Briefe, schriftliche Aufzeichnungen, Bilder, Fotos, Filme, Tonaufzeichnungen, Videos hast du?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Was für mediale Erinnerungsstücke an deine Eltern wie Briefe, schriftliche Aufzeichnungen, Bilder, Fotos, Filme, Tonaufzeichnungen, Videos hast du?
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Ich habe vorallem Fotos und Filme, die der Vater dazumals gedreht hat (Super Acht Kamera). Von meiner Institutszeit habe ich einige Briefe und Karten von meiner Mutter. Vom Vater habe ich zwei Briefe mit Maschine geschrieben.
Was für andere Objekte, wie Möbel Geschirr, usw. hast du von ihnen geerbt und behalten?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Was für andere Objekte, wie Möbel Geschirr, usw. hast du von ihnen geerbt und behalten?
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Von meinem Vater habe ich einen Drittel einer Alphütte geerbt. Im Weiteren seine Ordonanzwaffe eine Pistole Marke Parabellum. Von meiner Mutter habe ich einen schönen Sekretär, Geschirr und ein schönes Bild geerbt.
Gibt es Lebensweisheiten, die dir deine Eltern mitgegeben haben?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Gibt es Lebensweisheiten, die dir deine Eltern mitgegeben haben?
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Meine Mutter sagte mir einmal: nicht die Schüler mit den besten Noten in ihrer Klasse hätten es am weitesten gebracht, sondern die mittleren fleissigen Schüler. Mein Vater sagte mir, dass Sprachen lernen oder ein Instrument spielen im Leben viel wert sind. Spruch meines Vaters: wenn du Klavierspielen kannst hast du nie Probleme eine Freundin oder Frau zu finden..
Inwiefern glaubst du, dem Vater oder der Mutter ähnlich zu sein? Oder bewusst anders?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Inwiefern glaubst du, dem Vater oder der Mutter ähnlich zu sein? Oder bewusst anders?
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Meinen Körperbau, mein Musikgehör habe ich sicher von meiner Mutter geerbt. Meine Offenheit und Ehrlichkeit hätte ich von meinem Grossvater (von Mutter's Seite) sagte mein Vater immer. Das Intellekt, meine Art, das Zwischenmenschliche wohl eher von meinem Vater. 
Welche Rolle spielte Humor in deinem Elternhaus? Erinnerst du dich an lustige Geschichten oder Vorfälle?
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Seite 76 wird geladen
2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Welche Rolle spielte Humor in deinem Elternhaus? Erinnerst du dich an lustige Geschichten oder Vorfälle?
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Mit dem Humor ist das so eine Sache. Meine Mutter war eher die Managerin, die alles organisierte. Mein Vater hatte es in der Freizeit eigentlich gerne lustig. Es musste einfach die Stimmung und die rechten Leute da sein. Da wir leider im gleichen Haus wie das Geschäft (Bank) wohnten, hatte das einen sehr grossen Einfluss auf unser Zusammenleben. Ich erlebte zu Hause eigentlich selten Humor oder noch weniger lustige Geschichten. Es ging alles um die Bank und die Jagd. Das war mein Empfinden, wenn ich zurück schaue. Hätten wir in einem separaten Haus gewohnt hätte das dem Familienleben gut getan.
Wie hast du Sexualität/Erotik in deinem Elternhaus erlebt?
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Seite 77 wird geladen
2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie hast du Sexualität/Erotik in deinem Elternhaus erlebt?
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Sexualität/Erotik war in meinem Elternhaus kein Thema. Aufgeklärt wurde ich nicht von meinen Eltern sondern von einer Haushaltlehrtochter.
Falls ein Elternteil, oder beide, schon gestorben sind, welche Erinnerungen hast du an ihren Tod?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Falls ein Elternteil, oder beide, schon gestorben sind, welche Erinnerungen hast du an ihren Tod?
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Leider sind beide Eltern schon gestorben. Mein Vater ist mit 84 Jahren im Spital gestorben. Er hatte bis er einschlief einen klaren Kopf. Leider konnte ich ihn nicht mehr lebend verabschieden, da ich bei Freunden am Helfen war beim Zügeln. Ich kam fünf Minuten zu spät.  Meine Mutter ist mit 97 Jahren gestorben. Bis zum 92. Altersjahr ging es ihr gut. Dann hatte sie zwei Mal einen Schlaganfall, erholte sich aber erstaunlicherweise wieder sehr gut. Dann kam Corona und das hiess 2 x einige Wochen ohne Besuch, Telefon. Nachher war sie nicht mehr wie früher. Sie sprach auch nicht mehr. Sie wurde im 97. Altersjahr erlöst.
Wie erlebtest du die Beerdigungen? Besuchst und pflegst du das Grab?
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Seite 79 wird geladen
2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie erlebtest du die Beerdigungen? Besuchst und pflegst du das Grab?
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Beerdigungen heisst immer Abschied nehmen. Es ist endgültig. Wenn die Eltern ein langes Leben hatten ist es tröstlich und tut gut, wenn Freunde und Bekannte einem kondolieren. Wenn sie für den Moment ihre Anteilnahme zeigen. Manchmal ist dann später das Leichenmahl eher heiter. Das ist einerseits auch gut so, denn das Leben geht weiter. 
Die Pflege des Grabes macht der Gärtner. Ich besuche das Grab jedesmal wenn ich in der Gegend bin.
Haben deine Eltern je von Erbschaften profitiert?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Haben deine Eltern je von Erbschaften profitiert?
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Meine Mutter hat mal ein paar Tausend Franken als Erbschaft erhalten. Von meinem Vater weiss ich nicht ob er mal etwas geerbt hat. Seine Eltern waren Bauern und der Bruder, der den Hof übernommen hat, hat das Meiste geerbt. 
Worauf führst du deinen beruflichen Erfolg zurück?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Worauf führst du deinen beruflichen Erfolg zurück?
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Meinen beruflicher Erfolg sehe ich so, dass ich, bis auf einige wenige Jahre, immer gerne gearbeitet habe. Es war nie ein Müssen. Dazu beigetragen hat sicher auch, dass ich nach der Lehre noch die höhere Fachschule absolviert habe.
Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
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3.1.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
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Mein Grossvater war, da mein Vater ein Nachzügler war, für mich alt (80+). Er hat nie viel gesprochen und war einfach da. Vielleicht aus deswegen, dass er die ersten 20 Jahre in den USA gelebt hat.
Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
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Seite 83 wird geladen
3.1.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
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Mein Grossvater wurde in der Schweiz geboren. Seine Eltern wanderten dann aber in die USA aus. Mit 20 Jahren besuchte er, zusammen mit zwei Brüdern, die Schweiz. Ihr Ziel war das Kennenlernen von Schweizer Frauen und dann wieder zurück in die USA. Da meine Grossmutter nicht in die USA wollte blieb er in der Schweiz. Er hat, wenn er sprach, viel von Amerika erzählt. Ich glaube, er hatte grosses Heimweh. Ich glaube, für den ersten Weltkrieg war schon zu alt (38 Jahre) um eingezogen zu werden, zumal er Bauer war. 
Was habt ihr zusammen unternommen?
Seite 84
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3.1.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Was habt ihr zusammen unternommen?
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Ich habe als 10 Jähriger ihm zugehört wenn er von Amerika erzählte.
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deinen Grossvater existieren noch? Was bedeuten sie dir?
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3.1.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deinen Grossvater existieren noch? Was bedeuten sie dir?
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Leider habe ich keine Objekte oder Selbstzeugnisse von ihm.
Was war seine berufliche Tätigkeit?)
Seite 86
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3.1.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Was war seine berufliche Tätigkeit?)
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Er war Bauer und hatte einen kleinen Hof. Er hat das Haus selbst gebaut.
Erinnerst du dich an seinen Tod?
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3.1.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Erinnerst du dich an seinen Tod?
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Ja, er starb mit 88 Jahren. Zwei Tage vor seinem Tod wollte er in die USA zurück. Seine fünf Söhne mussten ihn zurückhalten! Die Beerding war in den sechziger Jahren auf dem Land noch mit Ross und Wagen und Sarg und alles in Schwarz. Dann folgten zu Fuss alle Verwandten und Bekannten. Für mich als 10 Jähriger war das alles fast zuviel. 
Wie hat er im Alter gelebt?
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3.1.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Wie hat er im Alter gelebt?
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Sehr zurückgezogen auf seinem Hof. Er hat sich immer sehr gefreut, wenn mein Vater und ich ihn besuchten. Für ihn war auch ein Höhepunkt, wenn er mit Grossmutter jeweils zu Weihnachten bei uns eingeladen war. Er genoss das gute Essen meiner Mutter und dass er bei uns sein konnte. 
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deines Grossvaters eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
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3.1.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deines Grossvaters eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
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Sicher seine fünf Söhne, auf die er stolz war. Ich glaube auch, dass er meine Mutter sehr mochte.
Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
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3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
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Sie war eine sehr intelligente starke Frau. Sie war gegenüber meinem Grossvater nicht gerade nett. Sie war der Chef
Mein Vater sagte immer, dass sie früher einer der schönsten Frauen im Dorf gewesen sei. 
Ich war der erste Enkel vom jüngsten Sohn. Mein Vater besuchte seine Mutter oft und nahm mich jeweils mit. Meine Grossmutte nahm mich mit zum Einkaufen. Sie erzählte viel von früher, dass sie fast alle Berge in der Gegend schon bestiegen habe.  
Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deiner Grossmutter? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
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3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deiner Grossmutter? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
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Sie hatte sicherlich kein einfaches Leben. Ein kleiner Hof, fünf Söhne. Im zweiten Weltkrieg waren vier der fünf Söhne im Militärdienst. Sonst weiss ich eigentlich wenig über ihr Leben. Sie wurde 88 Jahre alt und war, wie mein Vater, bis am Schluss klar im Kopf. Sie hat mal auf einen Jutten-Sack einen Stammbaum von ihrer Seite und von Grossvater's Seite von Hand aufgeschrieben. Dies alles vom Kopf. Dieses Dokument ist zum Glück noch vorhanden. Ich habe es mal bei einem meiner USA-Besuche meinen Verwandten als Kopie geschenkt. 
Was habt ihr zusammen unternommen?
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3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Was habt ihr zusammen unternommen?
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Wir sind zusammen einkaufen gegangen. Sie hat mir ihrem Gemüsegarten erklärt. 
Es kam vor, dass mein Vater mit meiner Grossmutter und mir mit dem Auto einen Ausflug gemacht hat.
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deine Grossmutter existieren noch? Was bedeuten sie dir?
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3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deine Grossmutter existieren noch? Was bedeuten sie dir?
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Leider sehr wenige. Ein paar Fotos. Diese Fotos sind schon wichtig, auch später mal für meinen Sohn.
Was war ihre berufliche Tätigkeit?
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3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Was war ihre berufliche Tätigkeit?
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Sîe war Hausfrau. Ich weiss nicht, ob sie damals als junge Frau einen Beruf gelernt hat.
Erinnerst du dich an ihren Tod?
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3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Erinnerst du dich an ihren Tod?
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Ja, ähnlich wie bei meinem Grossvater wurde sie zu Hause noch aufgebahrt. Das war früher so. Sie starb dazumals im hohen Alter von 88 Jahren. Bei ihrer Beerding sah ich meinen Vater zum ersten Mal im Leben weinen (er war der jüngste Sohn). 
Wie hat sie im Alter gelebt?
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3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Wie hat sie im Alter gelebt?
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Sie hat, wie auch Grossvater, immer gearbeitet. In den letzten Wochen war sie öfters mal im Liegestuhl und hat von früher erzählt. 
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deiner Grossmutter eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
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3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deiner Grossmutter eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
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Sicher mein Vater, da er ein Nachzügler war.
Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
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3.3.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater mütterlicherseits.

Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
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Leider kenne ich meinen Grossvater mütterlicherseits nur von Fotos, da er im gleichen Jahr gestorben ist wo ich geboren wurde.
Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
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3.3.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater mütterlicherseits.

Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
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Er war Baumeister und Vater von 14 Kindern. Er fuhr Motorrad und war streng zu seinen Kindern. Er hat für seine Kinder noch einen Bauernhof gepachtet und Gemüsegärten anlegen lassen und viele Apfelbäume. 
Als Baumeister musste er wahrscheinlich für die Armee Bunker und Strassen bauen. 
Gemäss meiner Mutter hatten sie, dank dem Bauernhof im letzten Krieg immer genügend zu essen. 
Was habt ihr zusammen unternommen?
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3.3.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater mütterlicherseits.

Was habt ihr zusammen unternommen?
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Nichts, da er leider im selben Jahr gestorben ist wo ich geboren wurde.
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deinen Grossvater existieren noch? Was bedeuten sie dir?
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3.3.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater mütterlicherseits.

Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deinen Grossvater existieren noch? Was bedeuten sie dir?
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Es gibt einige Fotos von ihm. Diese sind für mich wichtig. Und später dann auch für meinen Sohn.
Was war seine berufliche Tätigkeit gewesen?
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3.3.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater mütterlicherseits.

Was war seine berufliche Tätigkeit gewesen?
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Er war Baumeister mit eigenem Geschäft. 
Erinnerst du dich an seinen Tod?
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3.3.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater mütterlicherseits.

Erinnerst du dich an seinen Tod?
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Nein, siehe Kommentar anfangs von diesem Kapitel.
Wie hat er im Alter gelebt?
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3.3.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater mütterlicherseits.

Wie hat er im Alter gelebt?
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Weiss ich nicht, siehe Kommentar am Anfang dieses Kapitels.
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deines Grossvaters eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
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3.3.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater mütterlicherseits.

Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deines Grossvaters eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
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Nein, siehe Kommentar am Anfang dieses Kapitels.
Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
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Ich war 3-jährig, als ich meine Grossmutter mütterlicherseits zum ersten und glaube ich, auch zum letzten Mal gesehen habe. Sie war schon 10 Jahre gelähmt und wurde von einer ihrer Töchter gepflegt. Sie ist mir in Erinnerung als eine 
Frau mit einem sehr lieblichen Gesichtsausdruck. Sie schenkte mir ein paar Hausschuhe.
Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deiner Grossmutter? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deiner Grossmutter? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
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Leider weiss ich nichts über ihr Leben und die Lebensumstände.
Sie gebahr 14 Kinder.
Was habt ihr zusammen unternommen?
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Was habt ihr zusammen unternommen?
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Leider nichts, da sie, glaube ich, drei Jahre nach meinem Grossvater starb. 
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deine Grossmutter existieren noch? Was bedeuten sie dir?
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deine Grossmutter existieren noch? Was bedeuten sie dir?
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Leider nur ein paar Fotos. Die bedeuten mir sehr viel. 
Was war ihre berufliche Tätigkeit gewesen?
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Was war ihre berufliche Tätigkeit gewesen?
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Hausfrau
Erinnerst du dich an ihren Tod?
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Erinnerst du dich an ihren Tod?
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Leider nein, ich war drei Jahre alt..
Wie hat sie im Alter gelebt?
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Wie hat sie im Alter gelebt?
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Die letzten 10 Jahre ihres Lebens war sie gelähmt. Die Schwester meiner Mutter (Krankenschwester) kümmerte sich 
während all diesen Jahren um sie.
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deiner Grossmutter eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deiner Grossmutter eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
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Leider nein. Ich glaube aber schon, dass die Schwester meiner Mutter, die sie pflegte und zu schaute, für meine Grossmutter eine wichtige Rolle gespielt hat.
Was sind deine frühesten Erinnerungen an den Kindergarten?
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4.  Kindergartenjahre

Was sind deine frühesten Erinnerungen an den Kindergarten?
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Es waren  zwei Nonnen, die den Kindergarten führten. Ich war bei der Schwester Maria-Affra und wir waren viele Kinder.
Ich erhielt von meiner Mutter immer ein Znüni-Brot und einen Apfel mit auf den Weg.
Wie war der Weg von zu Hause in den Kindergarten?
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4.  Kindergartenjahre

Wie war der Weg von zu Hause in den Kindergarten?
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Es war kein langer Weg. Zu Fuss ca. 15 Minuten. 
Wie hast du diese Zeit ganz allgemein erlebt?
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4.  Kindergartenjahre

Wie hast du diese Zeit ganz allgemein erlebt?
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Ich glaube, die Schwestern waren eher streng. Zwischenhinein tantzten wir auch. Ich war ganze 2 1/2 Jahre im Kindergarten. Das war sehr lange. Ich glaube, das ist eher lang. Ich war, glaube ich, ein anpassungsfähiges Kind. Im Gegensatz zu meinem Bruder, der viel mehr Tatendrang hatte. An etwas kann ich mich noch erinnern. Als meine Mutter mal einen Besuch machte kam die Schwester gerade mit meinem Bruder vom Keller unten, wo sie ihn hingetan hatte, als er wiedermal etwas gegen die Regeln getan hatte. 
Gibt es spezielle Ereignisse, schlimme oder schöne, an die du dich erinnerst?
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4.  Kindergartenjahre

Gibt es spezielle Ereignisse, schlimme oder schöne, an die du dich erinnerst?
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Nichts Spezielles. 
Was fällt dir ein, wenn du dich an die Kindergärtnerin/den Kindergärtner erinnerst?
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4.  Kindergartenjahre

Was fällt dir ein, wenn du dich an die Kindergärtnerin/den Kindergärtner erinnerst?
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Es waren zwei schwarz gekleidete Ordens-Schwestern. Die eine war fest, die andere schlank.
Weisst du noch, welche Spiele du damals gespielt hast? Und welche Lieder gesungen?
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4.  Kindergartenjahre

Weisst du noch, welche Spiele du damals gespielt hast? Und welche Lieder gesungen?
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Nein, an die Spiele und die Lieder erinnere ich mich leider  nicht mehr.
Erinnerst du dich an bestimmte Kinder, die mir dir in den Kindergarten gingen?
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4.  Kindergartenjahre

Erinnerst du dich an bestimmte Kinder, die mir dir in den Kindergarten gingen?
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Alex, der später auch mein Jugendfreund wurde und mit dem ich bis heute befreundet bin. 
Anscheinend war auch Brigitte, meine Lebenspartnerin, die leider vor 6 Jahren verstorben ist, bei meiner Ordens-Schwester. Sie hat mal erzählt, dass sie sich an mich erinnert habe.
Hast du damals schon bestimmte Dinge gesammelt?
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4.  Kindergartenjahre

Hast du damals schon bestimmte Dinge gesammelt?
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Leider kann ich mich nicht daran erinnern.
Hattest du bzw. deine Familie ein Haustier? Was bedeutete es dir?
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4.  Kindergartenjahre

Hattest du bzw. deine Familie ein Haustier? Was bedeutete es dir?
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Ja, wir hatten Haustiere. Wir hatten immer Hasen und einmal Schildkröten. Diese Tiere waren aber im Garten in einem
Gehäge. Mein Vater hatte verschiedene Jagdhunde.
Welches waren in dieser Zeit deine Lieblingssendungen (Radio und Fernsehen?)
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4.  Kindergartenjahre

Welches waren in dieser Zeit deine Lieblingssendungen (Radio und Fernsehen?)
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In der Kindergartenjahren hatten wir noch keinen Fernseher. Einen Radio. Meine Eltern hörten jeweils die Nachrichten.  
Durftest du schon ins Kino gehen? Woran erinnerst du dich?
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4.  Kindergartenjahre

Durftest du schon ins Kino gehen? Woran erinnerst du dich?
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Das Kino war in den Kindergartenjahren noch kein Thema. 
An welche Krankheiten oder Unfälle erinnerst du dich besonders?
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5.  Krankheiten und Unfälle

An welche Krankheiten oder Unfälle erinnerst du dich besonders?
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Ich hatte in der 5. Klasse der Unterstufe einen Zusammenprall mit einem Velo. Ich war bei Kasperle spielen bei Freunden und wollte zu Hause eine andere Kasperlefigur holen. Da es stark regnete, rannte ich nach Hause und eine Velofahrerin übersah mich..Es war enorm schmerzhaft und ich blutete stark. Der erste Zahnarzt wollte mir alle oberen Zähne ziehen.
Der zweite (ein Chirurg) konnte alle Zähne retten, bis auf die eine Schaufel. Meine Mutter musste während einem Jahr ein Mal wöchentlich nach Chur fahren. 
Hattest du in deiner Kindheit schwierige Phasen mit Krankheiten oder Unfällen durchzustehen?
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5.  Krankheiten und Unfälle

Hattest du in deiner Kindheit schwierige Phasen mit Krankheiten oder Unfällen durchzustehen?
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Da ich Asthma hatte musste ich in der Unterstufe jedes Jahr ein Mal zwei/drei Wochen zu Verwandten in die Ferien gehen, 
weil diese in der Höhe wohnten, wo ich besser atmen konnte. 
War es schön, krank im Bett zu liegen?
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5.  Krankheiten und Unfälle

War es schön, krank im Bett zu liegen?
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Nein, ich war nicht gerne krank. Ich war und bin kein guter Patient.
Inwiefern haben Krankheiten/Unfälle in deinem Leben eine wichtige Rolle gespielt?
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5.  Krankheiten und Unfälle

Inwiefern haben Krankheiten/Unfälle in deinem Leben eine wichtige Rolle gespielt?
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Da ich Asthma hatte, war ich in der Oberstufe in einem Internat, dass auf einer Höhe über 900 Metern lag.
Diese 3 Jahre Internat weg von zu Hause haben meine Jugend schon beeinflusst. Obwohl die Schule gut war war
die Persöhnlichkeitsentwicklung für mich negativ. Ich war mit 15 Jahren deshalb sehr schüchtern. Ausserdem war die Pubertät dort kein Thema. Man sah teilweise am Wochenende junge verliebte Leute vorbeispazieren, was für mich/uns schon hart war.  Andererseits hat sich das Asthma nach 3 Jahren Höhenschule wie verflüchtigt, was sehr positiv war.
Ein Selbstunfall mit 45 Jahren zu Hause (grosse lebensgefährliche Schnittwunde) hat mein Leben schon geprägt. Ich hatte dazumals grosse Eheprobleme, gerade einen Berufswechsel als der Unfall passierte. Während den 2 Monaten, die ich deswegen nicht arbeiten konnte, hatte ich viel Zeit, um über das Leben nachzudenken....Rückwirkend war dieser Unfall für mich positiv so komisch es auch tönt.
Leidest du aktuell an Krankheiten oder Folgen von Unfällen oder Krankheiten? Wie kam es dazu?
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5.  Krankheiten und Unfälle

Leidest du aktuell an Krankheiten oder Folgen von Unfällen oder Krankheiten? Wie kam es dazu?
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Nein
Gab und/oder gibt es es in deiner Familie Krankheiten/Unfälle, die dich geprägt oder dein Leben beeinflusst haben?
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5.  Krankheiten und Unfälle

Gab und/oder gibt es es in deiner Familie Krankheiten/Unfälle, die dich geprägt oder dein Leben beeinflusst haben?
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Da erinnere ich mich an einen Jagdunfall meines Vaters. Ich war 18 Jahre alt. Als ich an einem Nachmittag nach der Schule nach Hause kam sass mein Vater blutüberströmt in sich gesunken auf der Treppe und weinte. Ich habe ihn noch nie so gesehen. Erst später erzählte er, dass auf der Jagd jemand Steine ausgelöst habe und seine Bruder nicht mehr ausweichen konnte und schwer verletzt liegen blieb. Mein Vater machte erste Hilfe, organisierte die Rettung. Sein Bruder, dank seinem Rucksack und dem Gewehr darauf und dank dem er Sportler war, hat überlebt. Ich habe meinen Vater nur 2 Mal weinen sehen in seinem Leben, das erste Mal nach diesem Unfall und das zweite Mal beim Tode seiner Mutter.
Hast du deine Kindheit und Jugend in der gleichen Wohnung bzw. im gleichen Haus verbracht, oder musstest du öfters umziehen?
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6.  Wohnen

Hast du deine Kindheit und Jugend in der gleichen Wohnung bzw. im gleichen Haus verbracht, oder musstest du öfters umziehen?
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Ja, wir wohnten im gleichen Haus.
Wie entwickelten sich die Raum- und Schlafverhältnisse seit deiner Jugend?
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6.  Wohnen

Wie entwickelten sich die Raum- und Schlafverhältnisse seit deiner Jugend?
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Ich glaube, dass in der Schweiz der Mittelstand mehr Quadratmeter Wohnung hat als vor 50 Jahren. 
Erinnerst du dich an besonders schöne und für dich wertvolle Rückzugsorte?
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6.  Wohnen

Erinnerst du dich an besonders schöne und für dich wertvolle Rückzugsorte?
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Bis heute ist eine kleine Hütte auf der Alp, die meine Geschwister und ich vom Vater geerbt haben, für mich ein wertvoller Rückzugsort.
Wie unterscheiden sich deine früheren Wohnverhältnisse von den heutigen Ansprüchen?
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6.  Wohnen

Wie unterscheiden sich deine früheren Wohnverhältnisse von den heutigen Ansprüchen?
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Nicht wesentlich. Einiziger Unterschied ist,  dass ich heute Eigentümer und nicht mehr Mieter bin. Das ist jedoch ein Zufall,
denn als wir vor ca. 40 Jahren eine Wohnung in der Nähe der Schwiegereltern suchten, war diese Wohnung nur im Eigentum zu haben. Dank einem Darlehen meines Vaters konnten wir sie kaufen.  
Wie war das konkret mit den jeweiligen sanitären Installationen? WC, Badewanne, Dusche und der Körperhygiene?
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6.  Wohnen

Wie war das konkret mit den jeweiligen sanitären Installationen? WC, Badewanne, Dusche und der Körperhygiene?
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Die heutigen Wohnungen, glaube ich, haben mehr sanitäre Installationen als vor früher. Ich schreibe immer für den Mittelstand. Die wohlhabenden Leute hatten schon früher einen sehr hohen sanitären Standard. Ich schaue heute mehr auf die Körperhygiene als in jungen Jahren. 
Wie waren die Küchen in deiner Kindheit im Vergleich zu heute ausgestattet bzw. wie wurde damals gekocht?
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6.  Wohnen

Wie waren die Küchen in deiner Kindheit im Vergleich zu heute ausgestattet bzw. wie wurde damals gekocht?
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Sie waren dazumals schon gut ausgestattet mit Elektroherd, grossen Kühlschränken, Toaster, Oel-Fritösen etc. Es wurde mehr verwertet, es wurde mehr Gemüse gekocht. Man kochte, glaube ich, einfacher und ass weniger Fleisch. Es gab noch keine Fertiggerichte. Es gab noch keine Früchteyoghurts. Es gab öfters Aufläufe und auch Eintopfgerichte. 
Was für Haushaltsgeräte hattet ihr? Was bedeuteten sie?
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6.  Wohnen

Was für Haushaltsgeräte hattet ihr? Was bedeuteten sie?
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Ich glaube, dass meine Mutter als gute Köchin für die dazumalige Zeit schon viele Haushaltsgeräte hatte. Vorallem an die Oel-Fritöse erinnere ich mich, da damit feine Pommefrites und Apfel- und Bananenküchli "grilliert" wurden. 
Wie war das für dich jeweils mit Radios, Fernseher, Computer und anderen elektronische Medien?
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6.  Wohnen

Wie war das für dich jeweils mit Radios, Fernseher, Computer und anderen elektronische Medien?
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Personal-Computer (PC's) gab es noch keine. Es existierten Gross-Computer-Systeme in grossen Firmen mit Lochstreifen,
Magnetstreifen-Einzugs-Blättern. Fernseher waren am aufkommen. Radio hatte es immer. Ich hörte als Jugendlicher die Schweizer Hitparade und nahm das dann auf mein portables Tonband auf. Ich hörte viel den oesterreichischen Sender Oe3, den es heute noch gibt. 
Bist du an frühere Wohnorte zurückgekehrt?
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6.  Wohnen

Bist du an frühere Wohnorte zurückgekehrt?
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Nein, nur zum Besuche von Freunden und Bekannten. In die Hütte auf der Alp gehe ich jedes Jahr ein paar Tage.
Mit Wohnorten sind auch immer Menschen verbunden. Welche Erinnerungen hast du an Nachbarn und Kameraden aus der Nachbarschaft?
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6.  Wohnen

Mit Wohnorten sind auch immer Menschen verbunden. Welche Erinnerungen hast du an Nachbarn und Kameraden aus der Nachbarschaft?
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Meine erste möblierte Mietwohnung hatte 1976 ich in Kreuzlingen, wo ich auch meinen ersten Job hatte nach der Lehre.
Dort wohnte ich eigentlich nur unter der Woche. Am Wochende war ich entweder bei meinen Eltern oder bei der dazumaligen Freundin im Ferienhaus in Appenzell. 
Als ich 1978 in Zürich eine neue Stelle annahm übernahm ich zuerst das Zimmer von meinem Bruder und anschliessend eine Mansardenzimmer in der Nähe vom Toblerplatz in Zürich. Das Haus gehörte einer älteren Frau, die froh war, dass jemand anders noch in ihrem Haus wohnte. Auch hier wohnte ich eigentlich nur unter der Woche. 
Später hatte ich dann eine 1-Zimmer Wohnung in Urdorf. Ich kannte die Vermieterin, der auch das Haus gehörte. 
1980 ging ich für ein Jahr nach Genf und meine dazumalige Freundin und spätere Ehefrau hatte mit knapp 18 Jahren auf einmal eine Wohnung und ein Auto. 
Nach Genf wohnte ich mit meiner Freundin während 6 Jahren in einem Hochhaus. Ich kannte dort die Nachbarn links und rechts und das wars dann auch schon. 
Seit nun 37 Jahren wohne ich in der gleichen Siedlung, wo auch mein Sohn aufgewachsen ist. Vor 30 Jahren kannte man
noch fast alle Nachbar, hatte Feste miteinander. Eine Nachbarsfamilie rettete mir vor ca. 25 Jahren durch erste Hilfe mein Leben. 
Zu wem hast du heute noch Kontakt bzw. hättest noch gerne Kontakt?
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6.  Wohnen

Zu wem hast du heute noch Kontakt bzw. hättest noch gerne Kontakt?
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Mit einer Nachbarin bin ich zusammen in der Hauskommission. Andere Nachbarn sind teilweise gestorben oder im Altersheim oder weggezogen. Die im Altersheim (meine Lebensretter) sollte ich eigentlich unbedingt mal besuchen!
Andere ehemalige Nachbarn treffe ich teilweise beim Einkaufen. 
Zu einer Nachbarsfamilie, die leider nach 5 Jahren schon wieder weg gezogen sind, würde ich gerne noch in Kontakt bleiben. Insbesondere wegen ihrer 3-jährigen Tochter, mit der ich immer ein bisschen gesprochen habe. (Die Eltern sind französich und ukrainischer Herkunft).
Ab wann hattest du Vorstellungen, wie du einmal wohnen wolltest? Wie konkret waren diese?
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6.  Wohnen

Ab wann hattest du Vorstellungen, wie du einmal wohnen wolltest? Wie konkret waren diese?
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Ab dem Zeitpunkt, wo meine Ex-Frau und ich zusammenziehen wollten. Nicht sehr konkret. Einfach eine Wohnung, die relativ zentral gelegen ist und bezahlbar ist. 
Über welche Stationen, Wohnsituationen bist du zur heutigen gekommen? Wie sieht diese aus?
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6.  Wohnen

Über welche Stationen, Wohnsituationen bist du zur heutigen gekommen? Wie sieht diese aus?
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Wir hatten eine schöne Wohnung in einem Hochhaus. Leider wurde dort meine Frau viel belästigt (während ich im Militör war) und es wurde auch 2 x der Keller aufgebrochen und einmal die Autoscheibe zertrümmert. Wir suchten dewegen eine andere Wohnung in einem anderen Quartier, wenn möglich in der Nähe der Schwiegereltern. Heute wohne ich zusammen mit meinem Sohn seit 37 Jahren in einer schönen 4 1/2 Wohnung in einer Familiensiedlung  mit viel Grünanlagen und Bäumen.
Bist du damit zufrieden oder planst du weitere Veränderungen? Was fehlt dir?
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6.  Wohnen

Bist du damit zufrieden oder planst du weitere Veränderungen? Was fehlt dir?
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Ich bin zufrieden. Es fehlt nichts.
Denkst du bereits ans Wohnen im Alter und triffst konkrete Vorkehrungen bzw. hast solche bereits getroffen?
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Seite 145 wird geladen
6.  Wohnen

Denkst du bereits ans Wohnen im Alter und triffst konkrete Vorkehrungen bzw. hast solche bereits getroffen?
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Ja, ich denke viel ans Wohnen im Alter.  Ein Punkt ist auch meine aktuelle Freundin, die in Oesterreich wohnt.
Infolge der hohen Mieten wäre es für mich im Moment schwierig eine bezahlbare Mietwohnung zu kriegen. Ich müsste meine Wohnung vermieten oder verkaufen. 
Ich bin Eigentümer der Wohnung und lebe,  dank einer tiefen Hypothek und tiefen Zinsen, sehr günstig. 
Ich bin für vieles offen. Ein kompleter Wegzug nach Oesterreich sehe ich nicht, doch für einige Monate pro Jahr schon.
Andererseits wäre ich auch offen für eine Alterswohnung in einer Genossenschaft  oder z.B. eine Wohngemeinschaft, wo man seine zwei Zimmer und Hobbyraum hat, die Küche und den Fernseh- oder Spielraum aber miteinander teilt.  
Meine aktuellen Vorkehrungen sind, dass ich daran bin, möglichst viel zu entsorgen und mich von Sachen zu trennen mit dem Ziel Balast "abzuwerfen" und bereit zu sein für eine evtl. neue Wohnsituation.
Erinnerst du dich an deinen ersten Schultag?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Erinnerst du dich an deinen ersten Schultag?
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Ich erinnere mich nur noch, dass wir eine sehr grosse Klasse waren. Ca. 60 Schüler/innen und nur eine Lehrerin.
Im weiteren erinnere ich mich an die langen Schulbänke, wo jeweils 10 Schüler auf solch einer Bank Platz hatten.
Die Lehrerin hiess Fräulein Koller und sie war sehr lieb zu uns. Ich glaube, ich sass ganz hinten.
Welche Erwartungen hattest du an die Schule?
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Seite 147 wird geladen
7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Welche Erwartungen hattest du an die Schule?
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Ich glaube, nach 2 1/2 Jahren Kindergarten freute ich mich auf die Schule, Neues zu lernen. 
Was weisst du noch über deinen Schulweg?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Was weisst du noch über deinen Schulweg?
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Der Schulweg war relativ kurz, aber es hatte schon dazumals Autos und Lastwagen, die auf der selben Strasse fuhren.
Wie hast du lesen gelernt?
Seite 149
Seite 149 wird geladen
7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Wie hast du lesen gelernt?
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In der Schule und zu Hause. Da ich der Aelteste war, hatte meine Vater viel Zeit für mich. 
Wie hast du schreiben gelernt?
Seite 150
Seite 150 wird geladen
7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Wie hast du schreiben gelernt?
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In der Schule mit Schiefertafel und Kreide. Buchstabe nach Buchstabe in "Schürlischrift"Nach der Schiefertafel mit Papierblock Federhalter und Tinte. 
An welche Schulkameraden erinnerst du dich?
Seite 151
Seite 151 wird geladen
7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

An welche Schulkameraden erinnerst du dich?
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Max Good, mein Firmkollege, Toni Ackermann, Andreas mein Nachbar, Peter Pfiffner und Toni Hobi.
Hast du noch ein Klassenfoto? Kannst du anhand dessen deine Mitschüler noch charakterisieren?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Hast du noch ein Klassenfoto? Kannst du anhand dessen deine Mitschüler noch charakterisieren?
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Von der Unterstufe weiss ich nicht, ob da noch ein Klassenfoto existiert. Würde ein Foto existieren würde ich sicher noch einige Mitschüler charktersieren können.
Wie war euer Lehrer bzw. eure Lehrerin?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Wie war euer Lehrer bzw. eure Lehrerin?
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Erste bis zweite Klasse: Frau Koller, eine sehr liebe Lehrerin
Dritte bis vierte Klasse: Herr Tschirky, ein guter Lehrer, den alle gern hatten. 
Fünfte und sechste Klasse: Herr Widmer, ein sehr strenger Lehrer, einige Schüler hatten Angst vor ihm. Er erteilte auch Schläge auf die Hände, wenn man nicht aufpasste, schwatzte. Man musste in die Ecke stehen oder vor der Türe warten. 
Ich hatte Glück, wurde, glaube ich, ein bisschen geschont, da er meinen Vater gut kannte. 
Wie wurdet ihr unterrichtet?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Wie wurdet ihr unterrichtet?
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Nach alter Schule. Der Lehrer war Vorbild, vor dem Schulinspektor hatte man Respekt. Es gabe noch Noten in Verhalten. 
Erinnerst du dich an Bestrafungsmethoden in der Schule? Wie beeinflussten diese deine schulischen Leistungen?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Erinnerst du dich an Bestrafungsmethoden in der Schule? Wie beeinflussten diese deine schulischen Leistungen?
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In der fünften und sechsten Klasse wurden wir mit einer Rute auf die Hände geschlagen, am Ohr oder am Haaransatz gezupft. Im meinem Falle, der nicht so von Strafen betroffen war, hatte das keine Einfluss auf die schulischen Leistungen
(Ich war eher ein "braver" Schüler).
An welche Höhepunkte des Unterrichts erinnerst du dich?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

An welche Höhepunkte des Unterrichts erinnerst du dich?
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An Höhepunkte des Unterrichtes erinnere ich mich nicht. Man musste ja zur Schule, es war Pflicht. Vielleicht war ein Höhepunkt, wenn man ein gutes Zeugnis nach Hause tragen konnte.
Welche Fächer wurden unterrichtet? Welches war dein Lieblingsfach?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Welche Fächer wurden unterrichtet? Welches war dein Lieblingsfach?
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Rechnen, Schreiben, Singen, Turnen, Geographie, Geschichte, Naturkund, Sprache. Mein Lieblingsfach war Geschichte.
Hat dich die Schule zum Lesen angeregt? Welches waren damals deine Lieblingsbücher? Hast du die Schulbibliothek genutzt?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Hat dich die Schule zum Lesen angeregt? Welches waren damals deine Lieblingsbücher? Hast du die Schulbibliothek genutzt?
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Ja, die Schule hat mich zum Lesen angeregt. Lexiken, Helveticus, Natur- und Technikbücher, Tierbücher, Geschichtsbücher, Karl Mey. Wir hatten damals noch keine Schulbibliothek.
Welches sind deine Erinnerungen an Schulferien, Ferienlager, Schulreisen?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Welches sind deine Erinnerungen an Schulferien, Ferienlager, Schulreisen?
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An die Schulferien habe ich keine speziellen Erinnerungen, ausser, dass ich da öfters zu meinen Verwandten "gebracht" wurde.  
Ferienlager kannte man da noch nicht. Schulreisen ja mit Rucksack und Znüni und Zvieri im Gepäck.
Besitzt du heute noch Unterrichtsmedien, wie Lesebücher, Schreibhefte usw. aus dieser Zeit?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Besitzt du heute noch Unterrichtsmedien, wie Lesebücher, Schreibhefte usw. aus dieser Zeit?
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Vereinzelt habe ich noch einzelne Schreibhefte und Schulbücher aufbewahrt.
Wie waren deine Schulleistungen? Wie dein Verhältnis zu Hausaufgaben? Half dir jemand?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Wie waren deine Schulleistungen? Wie dein Verhältnis zu Hausaufgaben? Half dir jemand?
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Ich war ein guter Schüler. Hausaufgaben mussten gemacht werden. Meine Mutter half, wenn ich Fragen hatte. 
Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
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Sie freuten sich, wenn ich gute Noten hatte. Sie ermunterten mich in der Schule gut mitzumachen.
Was tatst du nach der Schule?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Was tatst du nach der Schule?
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Schnell die Aufgaben machen und dann drausen mit den Freunden spielen. 
Welche Freunde hattest du aus der Schulklasse oder aus dem Schulhaus?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Welche Freunde hattest du aus der Schulklasse oder aus dem Schulhaus?
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Keine speziellen. 
Warst du schon an einem Klassentreffen? Wie hat das auf dich gewirkt?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Warst du schon an einem Klassentreffen? Wie hat das auf dich gewirkt?
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Bis jetzt hatten wir keine Klassentreffen. 
Wie waren diese Jahre für dich ganz allgemein, unabhängig von der Schule?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie waren diese Jahre für dich ganz allgemein, unabhängig von der Schule?
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Es waren für mich keine einfachen Jahre. Ich wurde wegen meinem grossen Kopf, zur damaligen Körpergrösse, viel von einigen Kameraden hochgenommen. Da ich dazumals Asthma hatte wurde ich beim Spielen im Schnee einige Male mit dem Kopf von bis zu drei Kindern in den Schnee gedrückt, dass ich Platzangst bekam und fast erstickte. Ich wurde ausserdem auf dem Nachhauseweg von zwei Brüdern eines Mitschülers öfters geschlagen. Es hörte es auf, als mein Vater dort vorstellig wurde. Zu Hause hatte ich mit meiner Schwester viel Reibereien.
Welche Erinnerungen hast du an deinen ersten Schultag in der Grundschuloberstufe?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Welche Erinnerungen hast du an deinen ersten Schultag in der Grundschuloberstufe?
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Ich habe keine Erinnerungen mehr an den ersten Oberstufenschultag.
Kannst du deine Schulkameraden noch charakterisieren und beschreiben? Erinnerst du dich an die Sitzordnung bzw. wo du jeweils sassest?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Kannst du deine Schulkameraden noch charakterisieren und beschreiben? Erinnerst du dich an die Sitzordnung bzw. wo du jeweils sassest?
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Ich kann meine Schulkameradne leider nicht mehr charakterisieren oder beschreiben.
Ich glaube, dass ich eher weiter hinten sass. Nicht am Fenster.
Wie war euer Schulalltag?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie war euer Schulalltag?
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Schule, spielen auf dem Pausenplatz, Mittagessen zu Hause, Schule, nach Hause gehen. Ich ging die vierte und fünfte Klasse nicht gerne zur Schule, vorallem wegen dem Lehrer. Viele Schüler, auch ich, hatten Angst vor ihm. Das sollte nicht sein. Ich habe diesem Lehrer dies mal gesagt, als er gegen 90 Jahre alt war. Er war sehr verwundert und entschuldigte sich bei mir. 
Wie waren die Pausen und das Leben auf dem Pausenplatz?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie waren die Pausen und das Leben auf dem Pausenplatz?
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Nichts besonderes. Es war schade, dass wir auf dem schönen Rasen nicht spielen durften. Wir spielten fast nur auf Betonboden. 
Welches war dein Lieblingsfach? Welche Fächer mochtest du gar nicht?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Welches war dein Lieblingsfach? Welche Fächer mochtest du gar nicht?
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Mein Lieblingsfach war Geschichte und auch Sport.  Rechnen und Geographie mochte ich gar nicht. 
Hast du gerne Bücher gelesen? Welches waren deine Lieblingsbücher? Hast du dir Bücher in der Schulbibliothek ausgeliehen oder untereinander ausgetauscht?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Hast du gerne Bücher gelesen? Welches waren deine Lieblingsbücher? Hast du dir Bücher in der Schulbibliothek ausgeliehen oder untereinander ausgetauscht?
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Ich glaube, dass ich gerne Bücher gelesen habe. Lieblingshefte waren die Geschichte über die Pfahlbauer, die Römer, die Eidgenossen. Ich weiss nicht, ob ich dann schon Karl May Bücher geschnuppert habe. Wir hatten noch keine Schulbibliothek, sofern ich mich erinnern kann.
Wie würdest du den Lehrer bzw. die Lehrerin charakterisieren? War er/sie z. B. gerecht?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie würdest du den Lehrer bzw. die Lehrerin charakterisieren? War er/sie z. B. gerecht?
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Es war ein Lehrer. Er hätte etwas anderes studieren sollen. Ich hatte Glück, dass mein Vater ihn gut kannte. So war ich von seiner Art nicht so betroffen. Er war sehr streng, selten mal hat er gelacht. Der Stoff hat er gemäss Auflage der Schule sicher durchgebracht. Ich glaube, er war ein schwieriger Charakter. Das ist meine Wahrnehmung. Vielleicht würden ihn andere Schüler anders charakterisieren. Ob er gerecht war, für mich sehr schwierig zu beurteilen. 
Hast du ihn/sie wieder einmal gesehen? Was ist aus ihm/ihr geworden?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Hast du ihn/sie wieder einmal gesehen? Was ist aus ihm/ihr geworden?
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Ja, ich habe ihn an einer Beerdigung getroffen. Er war mit 90 Jahren nett und angenehm. Er war sehr irritiert, als ich ihm sagte, wie ich ihn dazumals als Schüler empfand. Mit seiner Strenge, die Schläge auf die Hand, die Ohren ziehen, am Haar
ziehen, in der Ecke und vor der Türe stehen als Strafe etc. 
Wie waren deine Schulleistungen? Wie dein Verhältnis zu Hausaufgaben? Half dir jemand?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie waren deine Schulleistungen? Wie dein Verhältnis zu Hausaufgaben? Half dir jemand?
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Ich hatte gute Schulleistungen. Die Hausaufgaben habe ich immer gemacht. Geholfen hat mir die Mutter.
Erinnerst du dich an Bestrafungsmethoden in dieser Schulstufe? Wie beeinflussten diese deine schulischen Leistungen?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Erinnerst du dich an Bestrafungsmethoden in dieser Schulstufe? Wie beeinflussten diese deine schulischen Leistungen?
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Wie schon gesagt, die Bestrafungsmethoden waren Schläge mit der Holzrute auf die Handfläche, zupfen am Ohr und am Haar. In der Ecke stehen oder vor die Türe etc. Ich glaube, auf meine schulischen Leistungen hatten die Strafen keinen Einfluss, da ich eher selten bestraft wurde.
Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
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Sie freuten sich über gute Noten. Die Note "Betragen" und "Fleiss" wurde teilweise angesprochen.
War der Weg ins Gymnasium/zu einem Studium ein Thema? Inwiefern und für wen alles?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

War der Weg ins Gymnasium/zu einem Studium ein Thema? Inwiefern und für wen alles?
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Nein
Ab wann war die spätere Berufswahl ein Thema? Mit wem sprachst du darüber?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Ab wann war die spätere Berufswahl ein Thema? Mit wem sprachst du darüber?
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Erst mit Eintritt in die Sekundarschule. Mit den Eltern und es wurde auch im Schulunterricht thematisiert.
Was tatst du in deiner Freizeit? In den Ferien? Mit wem verbrachtest du diese vorwiegend?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Was tatst du in deiner Freizeit? In den Ferien? Mit wem verbrachtest du diese vorwiegend?
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Mit den Kollegen spielen, im Wald Waldhütten bauen. Ich spielte auch viel mit Metallspielzeug "Mecano" und auch mit Legosteinen. Wir hatten auch Hefte, Scienc Fiction Romane, die wir lasen und untereinander austauschten. Die Ferien verbrachte ich mit meinen Eltern und teilweise bei Verwandten. 
Gab es Gruppen, zu denen du gehört hast oder nicht? Wie hast du das empfunden?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Gab es Gruppen, zu denen du gehört hast oder nicht? Wie hast du das empfunden?
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Nein, ich habe keinen Gruppen angehört. 
Hattest du zu dieser Zeit schon einen Schulschatz?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Hattest du zu dieser Zeit schon einen Schulschatz?
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Nein, ich kann mich nicht erinnern. 
Wie war dein Temperament in dieser Zeit? Machte dich etwas wütend oder traurig?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie war dein Temperament in dieser Zeit? Machte dich etwas wütend oder traurig?
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Ich war eher ein ruhiger Typ. Wütend machte mich Ungerechtigkeit. Wütend machte mich auch meine Schwester, mit der ich viel stritt. Traurig machte mich, wenn mein Vater jeweils am Morgentisch rauchte, obwohl ich das als Asthmatiker nicht
vertrug. Meine Mutter konnte nichts machen. 
Was hättest du in dieser Zeit lieber nicht erlebt? Hast du auch düstere, schlimme Erinnerungen an die Schulzeit?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Was hättest du in dieser Zeit lieber nicht erlebt? Hast du auch düstere, schlimme Erinnerungen an die Schulzeit?
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Die ersten vier Jahre Grundschule ging ich gerne zur Schule. Es waren zwei tolle Lehrer. Das fünfte und sechse Schuljahr waren, infolge des Lehrers, nicht so schön. Trotzdem habe ich viel gelernt. Nein, ich habe keine schlimmen Erinnerungen an die Grundschule.
Hast du jemals ein Tagebuch geführt? Falls ja, ab wann, wie regelmässig? Später auch noch?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Hast du jemals ein Tagebuch geführt? Falls ja, ab wann, wie regelmässig? Später auch noch?
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Zu dieser Zeit noch nicht.
Warst du ein guter Schüler? Gab es Rivalitäten unter den besten Schülern?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Warst du ein guter Schüler? Gab es Rivalitäten unter den besten Schülern?
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Ja, ich war ein guter Schüler. Ich kann mich an keine Rivalitäten unter den besten Schülern erinnern.
Erinnerst du dich an den Entscheid, ob Sekundarschule oder Gymnasium?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Erinnerst du dich an den Entscheid, ob Sekundarschule oder Gymnasium?
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Infolge meines Asthmas haben wir bei zwei Privatschulen vorgesprochen. Kloster Disentis, der Rektor sagte, aufgrund meiner Noten sehe er mich im Gymnasium. Die andere Höhenschule, auch ein Internat, hatten nur die Sekundarschule im Angebot. Da ich Angst hatte vor den dicken Klostermauern und da Disentis weit weg von zu Hause war, entschieden sich meine Eltern für die Privatschule mit Sekundarschule.  
War das die richtige Wahl?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

War das die richtige Wahl?
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Schwierige Frage, ich glaube schon, dass wir richtig entschieden haben. 
Wie hast du diese Schulzeit erlebt?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Wie hast du diese Schulzeit erlebt?
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Die Schule selber und die Lehrer waren gut. Das Internatsleben war schon hart. Ab 12 Jahren weg von zu Hause, mit 160 anderen Schülern unter einem Dach. Schlafen mit 10 anderen Knaben in einem Massensaal, keine Eltern, keine Geschwister. Man konnte nur nach Hause, wenn die Schulferien waren. Ich machte dort viel Sport und Musik in der Schulbank und Organist in der Kapelle.
Wie war der Schulweg?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Wie war der Schulweg?
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Da ich in einem Internat war gab es keinen Schulweg.
Erinnerst du dich an deine Schulkameraden? Hast du heute noch Kontakt? Hast du noch Klassenfotos?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Erinnerst du dich an deine Schulkameraden? Hast du heute noch Kontakt? Hast du noch Klassenfotos?
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Da es schon 58 Jahre her ist erinnere ich mich an Kameraden, wenn ich Fotos von dieser Zeit sehe. Ja, ich habe ein paar Fotos. Zu einem Schulkameraden habe ich noch Kontakt, er ist mein bester Jugendfreund. 
Erinnerst du dich an Gewalt an der Schule? Gabe es so etwas wie Gangs? Meinst du, dass das anders war als heute?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Erinnerst du dich an Gewalt an der Schule? Gabe es so etwas wie Gangs? Meinst du, dass das anders war als heute?
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Es gab keine Gewalt an dieser Schule. Es war ein Internat mit Regeln für alle. Es gab sicher Raufereien, die bestraft wurden. Heute gibt es fast keine solche Internate mehr, sie sind umfunktioniert worden in z.B. Asylzentren.
Wie war dein Verhältnis zum Lehrer/zur Lehrerin? Inwiefern haben sie dich geprägt?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Wie war dein Verhältnis zum Lehrer/zur Lehrerin? Inwiefern haben sie dich geprägt?
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Es waren im grossen Ganzen alles gute Lehrer in dieser Privatschule.
Geprägt hat mich dort der Sport, da ich mich im Skifahren technisch verbessert habe. Dank einem privaten Schwimmbecken wurde ich auch ein besserer Schwimmer. 
Im Gegensatz von zu Hause gab es im Internat eine spezielle Zeit für das Aufgaben machen. Man nannte es Studium, das Pflicht war. Es hatte dort jeweils auch eine Aufsichtsperson. 
Wie wurde die Disziplin in der Schule bzw. in der Klasse hergestellt? Gab es bestimmte Vorschriften?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Wie wurde die Disziplin in der Schule bzw. in der Klasse hergestellt? Gab es bestimmte Vorschriften?
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Da es eine Privatschule war, wurde die Disziplin gross geschrieben und auch durchgesetzt. Vor dem Nachtessen war das Studium Pflicht. 
Hattest du Auseinandersetzungen mit Lehrern oder der Schulleitung?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Hattest du Auseinandersetzungen mit Lehrern oder der Schulleitung?
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Nein, ich war immer ein an angepasster Schüler. Ich musste vielleicht aus diesem Grund jeweils aufschreiben, welcher Schüler eine Strafaufgabe aufgebrummt bekam.
Wie waren deine Schulleistungen? Half dir jemand?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Wie waren deine Schulleistungen? Half dir jemand?
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Meine Noten war gut, ausser in Algebra, wo mir mein aktueller Jugendfreund jeweils half, wenîgstens eine Note 4 zu bekommen (6 war die beste Note). Beim technisch Zeichnen hatte ich auch eine Hilfe, weil mir das "Raumdenken" nicht so gegeben war. Ich habe mich dort auch "durchgewurstelt".
Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
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Sie freuten sich, wenn ich gute Noten hatte. Wenn der Direktor schrieb "er war fleissig als Organist" hat das meine Eltern zusätzlich gefreut. 
Ab wann war die spätere Berufswahl ein Thema? Wie standen deine Eltern dazu oder beeinflussten dich?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Ab wann war die spätere Berufswahl ein Thema? Wie standen deine Eltern dazu oder beeinflussten dich?
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Das war ab der 2. Klasse Sekundarschule in der Schule ein Thema. Ich wollte eigentlich einen künstlerischen Beruf lernen, doch mein Vater sagte, das sei ein brotloser Job, ich solle doch zuerst einmal die kaufmännsiche Lehre machen. Eine Berufsberatung wie es sie heute gibt, gab es dazumal noch nicht. 
Wie hätten sie reagiert, wenn du einen ausgefallenen Berufswunsch geäussert hättest? Oder ist das sogar geschehen?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Wie hätten sie reagiert, wenn du einen ausgefallenen Berufswunsch geäussert hättest? Oder ist das sogar geschehen?
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Ja, ich wollte einen künstlerischen Beruf erlernen. Dafür hatten sie kein Ohr. Mein Vater und meine Mutter waren beide ausgebildete Kaufleute. 
Wie war dein Beziehungsnetz in dieser Zeit?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Wie war dein Beziehungsnetz in dieser Zeit?
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Da ich ja im Internat war hatte ich keine Beziehungsnetz.
Was tatst du in deiner Freizeit? In den Ferien? Mit wem verbrachtest du diese vorwiegend?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Was tatst du in deiner Freizeit? In den Ferien? Mit wem verbrachtest du diese vorwiegend?
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Die Freizeit im Institut verbrachte ich mit viel Sport, Musik (Schulband) und auch lesen. Die Ferien verbrachte ich mit meinen Geschwistern und Eltern. 
Gingst du regelmässig ins Kino? Waren das spezielle Momente?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Gingst du regelmässig ins Kino? Waren das spezielle Momente?
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Im Internat gab es jeweils am Samstag Abend einen Film. Das war sicher jeweils eines der Highlights der Woche. 
Wie war damals dein Gefühlsleben?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Wie war damals dein Gefühlsleben?
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Schwierig, da man seine Gefühle im Internat nicht ausleben konnte. Die Gefühle waren unterbunden wie auch die Sexualität. In diesen Punkten war das Internat sehr negativ. Man musste einfach irgendwie überleben. 
Hast du dich politisch engagiert?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Hast du dich politisch engagiert?
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Dazumals war das noch kein Thema. 
Gab es Abschlussprüfungen? Wie bist du damit umgegangen?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Gab es Abschlussprüfungen? Wie bist du damit umgegangen?
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Ja, es gab viele Zwischenprüfungen und auch Abschlussprüfungen. Ich war dazumals kein Prüfungstyp. Da ich jedoch fleissig war und viel lernte, hatte ich immer ansprechende Noten. Ich hasste Abschlussprüfungen!
Gab es auch Zeiten, in denen du den Bettel hinschmeissen wolltest?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Gab es auch Zeiten, in denen du den Bettel hinschmeissen wolltest?
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Nein, ich war im Internat und versuchte einfach diese drei Jahre durchzustehen. 
Hast du in diesem Alter eine Auszeit genommen, z. B. für Reisen? Was hast du in dieser Zeit alles erlebt?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Hast du in diesem Alter eine Auszeit genommen, z. B. für Reisen? Was hast du in dieser Zeit alles erlebt?
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Da ich im Internat war war das kein Thema. 
Womit hast du in deinem Leben deine Freizeit vorwiegend oder am liebsten verbracht?
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9.  Meine Freizeit

Womit hast du in deinem Leben deine Freizeit vorwiegend oder am liebsten verbracht?
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Im Winter und Frühling: da ich in einer Ski-Region aufgewachsen bin, verbrachte ich den Winter viel mit Skifahren und Langlaufen. Ich ging auch auf Tourski's mit Fellen auf die Alp rauf und fuhr dann ohne Felle und ohne Piste durch den
Hart- oder Tiefschnee in's Tal runter. Es gibt fast nicht's Schöneres als Skifahren im Tiefschnee, teilweise durch verschneite
Wälder. Ich ging auch oft alleine Langlaufen.  Mit der Familie war ich viel in den Ferien im Hause meines Schwagers in Schuls. 
Sommer: mit den Eltern gingen wir viel in's Tessin, wo baden angesagt war. Später mit der eigenen Familie gingen wir öfters nach Spanien, Griechenland, Zypern und Türkei zum baden und sich erholen.  
Herbst: als ich noch bei meinen Eltern wohnte, war ich viel in unserer Alphütte. Später war ich viel im Ferienhaus meiner dazumaligen Freundin in Appenzell. Von dort machten wir auch kleine Wanderungen. Mit meiner eigenen Familie war ich
viel am Wochenende im Ferienhaus der Schwiegereltern in Atzmännig, wo ich die Gastfreundschaft der Schwiegereltern geniessen durfte. Ich unternahm von dort aus kurze Wanderungen mit dem Schwiegervater.  
Vor ca 30 Jahren war ich öfters auch in der Gegend vom Flughafen Kloten,  wo Flugzeuge starten und landen. Dort habe ich viel gefilmt und fotografiert.  
Ich war anfangs Zwanzig alleine auch viel mit meinem ersten Sportwagen (Opel GT) unterwegs. Einfach, weil ich bis heute sehr gerne Auto fahre. Als ich mit 45 Jahre noch die Prüfung für grosse Motorräder machte, war ich auch bei schönem Wetter auch mit dem Motorrad unterwegs. 
Seit meiner Pension geniesse ich Fahrten mit dem Oldtimer, sei es mit dem MG Club oder auch alleine. Ein Mal im Monat treffe ich mich mit Kollegen am Abend, wo wir die Kameradschaft hochleben lassen. 
Ich lese gerne, habe wieder angefangen mit Keyboard spielen und bin wieder daran, eine neue Sprache zu lernen. 
Ich gehe seit 30 Jahren in's Krafttraining, wo ich Kraft und Energie auftanken kann. Seit ca. vier Jahren gehe ich auch einmal im Jahr mit meinem besten Freund auf eine Wanderung.
Hast du in deiner Jugend und später Sport getrieben? Oder dich zumindest dafür interessiert?
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9.  Meine Freizeit

Hast du in deiner Jugend und später Sport getrieben? Oder dich zumindest dafür interessiert?
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Während meiner Sekundarschulzeit im Internat habe ich viel Sport getrieben. Später im Internat in Neuenburg habe ich angefangen mit Begeisterung Handball zu spielen. Jede freie Minute! Mit 25 Jahren habe ich dann während meines Genf-Aufenthaltes drei Mal pro Woche Jogging gemacht. Am Anfang war es sehr hart. Aber mit besserer Ausrüstung und mehr Technik und Ausdauer war ich am Ende sehr fitt. Mit ca. 35 Jahren hat mich ein dazumaliger Freund in's Krafttrainging mitgenommen. Seither gehe ich, mit kleinen Unterbrüchen, zwei Mal pro Woche in's Gym. Jeden Winter bin jeweils für ein paar Tage "auf den Brettern". Heutzutage mehr Genussfahrten mit Pause und Restaurantbesuche. Früher möglichst viel rauf und runter um die Tageskarte rauszuschlagen.  
Hast du dich für Musik interessiert? Wie hast du Musik gehört?
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9.  Meine Freizeit

Hast du dich für Musik interessiert? Wie hast du Musik gehört?
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Musik hat mich immer interessiert. Früher mit Vinilplatten und Plattenspieler und Radio. Später mit Musikkassetten, grossen VHS-Bändern und Tonbändern. Heute und jetzt mit CD's, Stick's und auch UKW/DAB Radio zu Hause wie im Auto. 
Hast du Musik gezielt gesammelt?
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9.  Meine Freizeit

Hast du Musik gezielt gesammelt?
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Gezielt nicht. Ich habe einfach von einzelnen Band's, die ich gerne gehört habe, Langspielplatten gekauft. Auch Musik Kassetten, später dann CD's. 
Hast du selber ein Instrument gespielt? Warst du in einer Musikformation, in einer Band?
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9.  Meine Freizeit

Hast du selber ein Instrument gespielt? Warst du in einer Musikformation, in einer Band?
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Ja, ich habe in der Under- und Oberstufe Klavier gelernt zu spielen. Im Internat habe ich in der Schulband gespielt und habe im Gottesdienst die Orgel gespielt. 
Hattest du in bestimmten Lebensphasen wichtige Freizeitbeschäftigungen?
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9.  Meine Freizeit

Hattest du in bestimmten Lebensphasen wichtige Freizeitbeschäftigungen?
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Ich war während ca. sieben Jahren ein Mal pro Woche im Samariterverein tätig. Was man da gelernt hat hat mir bei einem schweren Selbst-Unfall zu Hause im Jahre 2000 geholfen richtig zu reagieren und Hilfe zu holen. 
Später war ich während 10 Jahren im Vorstand einer Jugendmusik. Diese Vereinstätig mit jungen aufgestellten Leuten hat mir auch sehr geholfen meine erste Entlassung im Berufsleben zu ertragen.   
Gibt es etwas, das du gerne gemacht hättest, aber darauf verzichten musstest?
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9.  Meine Freizeit

Gibt es etwas, das du gerne gemacht hättest, aber darauf verzichten musstest?
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Ich musste nicht verzichten aber.....Mein Traum war, seit ich 12 Jahr alt war,  fliegen zu lernen. Mein Vater hätte mir sogar die ersten Flugstunden bezahlt. Ich war viel mit dem Velo auf dem Flugplatz Bad Ragaz. Einmal durfte ich mit dem Chef-Mechaniker einen Probeflug mitfliegen und er liess mich auch an den Steuerknüppel und attestierte, dass ich Fluggefühl hätte. Leider hatte ich nach drei Jahren Internat gar kein Selbstvertrauen mehr und traute mich nicht. Die Fliegerei und ihre interessante Geschichte hat mich nie losgelassen. 
Was bedeutete/bedeutet der Computer und das Internet in deinem Leben?
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9.  Meine Freizeit

Was bedeutete/bedeutet der Computer und das Internet in deinem Leben?
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Der Computer wie auch das Internet sind Instrumente, ohne die man heute nicht mehr leben kann, wenn man am Leben aktiv teilnehmen möchte. Man kann sogar am eigenen Buch via Internet arbeiten!
Im Beruf hatten der Computer und auch das Internet einen sehr grossen Einfluss, vorallem auf die Digitalisierung. Der Arbeitsdruck hat sich durch das Internet massiv erhöht. Früher hat der Chef auf die physische Post gewartet und dann die Aufträge verteilt. Davor hat man die während der Nacht erhaltenen eingehenden Telex-Aufträge verarbeitet. 
Hattest du in dieser Zeit, oder schon früher, ein Idol?
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9.  Meine Freizeit

Hattest du in dieser Zeit, oder schon früher, ein Idol?
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Schwierige Frage. Im Sport vielleicht Bernhard Russi, seine sportlichen Erfolge, seine Art, seine Sprachfähigkeiten, sein Leben, wie er Schicksalschläge verarbeitet, wie er auch das Altern souverän meistert etc.
Warst du schon früh in einer politischen Gruppierung aktiv oder zumindest daran interessiert?
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9.  Meine Freizeit

Warst du schon früh in einer politischen Gruppierung aktiv oder zumindest daran interessiert?
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Ich war mal mit ca. 45 Jahren für einige Zeit bei einer Partei nicht Mitglied aber "Freund". Ich war immer in Politik interessiert und war sehr stolz, als ich mit 18 Jahren zum ersten Mal mit drei Freunden im Wahllokal meine Stimmzettel
einwerfen konnte. 
Welche Rolle spielte das Lesen in deinem Leben?
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9.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Welche Rolle spielte das Lesen in deinem Leben?
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Das Lesen spielte eine nicht unwichtige Rolle im meinem Leben. Ich habe schon immer gern gelesen.
Auf den Geburtstag oder auch auf Weihnachten wünschte ich mir öfters ein Buch. Mein Vater las die Zeitung aber keine Bücher. Meine Mutter hat auch gerne gelesen wenn sie Zeit hatte.
Was waren/sind deine Lieblingslektüren und Lieblingsautoren/-autorinnen? Was ist das Besondere daran?
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9.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Was waren/sind deine Lieblingslektüren und Lieblingsautoren/-autorinnen? Was ist das Besondere daran?
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Ich lese gerne Biographien über berühmte oder weniger berühmte Leute. z-B. die Biographie von Kirk Douglas, Richard Nixon, Winston Churchill etc. 
In jungen Jahren habe ich viel über den zweiten Weltkrieg gelesen, vorallem die rasante Entwicklung der Flugzeuge etc.  Romane von Konsalik habe ich gelesen,  aber auch Erlebnisse von
Soldaten, die den Krieg erlebt haben. Leon Uris war so ein Author. Ich habe auch Bücher gelesen geschrieben vom französischen Piloten, Author Antoine de Saint-Exupery. Er hat auch das weltberühmte Buch -der kleine Prinz- geschrieben.
Wer hat deine Lektüren und dein Leseverhalten am nachhaltigsten beeinflusst? Inwiefern?
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9.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Wer hat deine Lektüren und dein Leseverhalten am nachhaltigsten beeinflusst? Inwiefern?
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Ich selbst, durch meine Neugier, durch mein Interesse an der Technik, Geschichte, der Menschen. 
Gab es Lesevorschriften oder gar -verbote? Von wem? Und wie gingst du damit um?
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9.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Gab es Lesevorschriften oder gar -verbote? Von wem? Und wie gingst du damit um?
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Nein, gab es nicht. In der Lehre sagte mein Vater, ich soll doch auch mal Fach-Bücher über den Beruf lesen. 
Gibt es Bücher, die du mehrmals gelesen hast? Welche und weshalb? Wieviel Bücher hast du überhaupt?
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9.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Gibt es Bücher, die du mehrmals gelesen hast? Welche und weshalb? Wieviel Bücher hast du überhaupt?
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Ja, das gibt es. Eines dieser Bücher (ein Taschenbucn), ist ein Erlebnisbericht eines sehr jungen englischen Jagdpiloten (Richard Hillary).
Er berichtet über seine Erlebnisse und sein Leben während der Luftschlacht um England. Er ist leider mit knapp 20 Jahren gefallen. Ein Buch, von dem ich gewisse Kapitel 2 x gelesen habe ist das von Dr. Murphy -die Macht des Unterbewusstseins.
Ich habe ca. 100 Taschen-, Sach-, und andere Bücher. 
Hast du Bücher gesammelt?
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9.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Hast du Bücher gesammelt?
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Nicht speziell, viele Bücher leihe ich heute in der  Bibliothek aus.
In jungen Jahren kaufte ich die Bücher. 


Gibt es Autoren/Autorinnen, von denen du fast alles gelesen hast?
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9.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Gibt es Autoren/Autorinnen, von denen du fast alles gelesen hast?
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Nein. 
Was hat dir das Lesen für dein Leben gebracht? Wie viele Bücher liest du pro Jahr? Wie hat sich das im Lauf der Jahre geändert?
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9.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Was hat dir das Lesen für dein Leben gebracht? Wie viele Bücher liest du pro Jahr? Wie hat sich das im Lauf der Jahre geändert?
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Sehr viel. Einerseits die Zeitungen, wo man sich informieren kann, andererseits die Bücher, wo man viel über das Leben erfaehrt, sich weiterbilden kann etc. Das Lesen ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich lese ca. vier bis fünf Bücher pro Jahr. Es hat sich nicht gross verändert. Seit ich in Rente bin, habe ich noch mehr Zeit zum lesen.
Hat sich dein Leseverhalten oder dein Literaturkonsum mit dem Internet und allenfalls auch den e-books verändert? Wie?
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9.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Hat sich dein Leseverhalten oder dein Literaturkonsum mit dem Internet und allenfalls auch den e-books verändert? Wie?
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Mein Leseverhalten hat sich durch das Internet nicht generell verändert. Es ist einfach ein neues Medium mit neuen Möglichkeiten (You tube, Apps etc. ). Ich habe bis jetzt noch via das e-book gelesen. 



 
Hast du Lesungen von Autoren besucht?
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9.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Hast du Lesungen von Autoren besucht?
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Bis jetzt noch nicht. Ich sollte das mal anfangen.
Warst du je Mitglied eines Lesekreises?
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9.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Warst du je Mitglied eines Lesekreises?
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Bis jetzt noch nicht, gute Idee, müsste ich mal versuchen. 
Wie leicht fiel es dir in deiner Jugend, Kontakte aufzubauen und zu pflegen?
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10.  Beziehungen in der Jugend

Wie leicht fiel es dir in deiner Jugend, Kontakte aufzubauen und zu pflegen?
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Ich war viel mit meinen Freunden unterwegs. In der Lehre hatte man dann neue Kontakte mit Mitschülern/innen
. Diese Kontakte beschränkten sich aber auf die Berufsschule. 
Gibt es unauslöschliche Erinnerungen an Beziehungen aus dieser Zeit?
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10.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Gibt es unauslöschliche Erinnerungen an Beziehungen aus dieser Zeit?
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Leider nein, da ich zwischen dem 12. und 16. Jahr die Schulzeit in Internaten verbrachte. 
Hast du dich gegen deine Eltern und überhaupt Autorität aufgelehnt?
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10.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Hast du dich gegen deine Eltern und überhaupt Autorität aufgelehnt?
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Nein, ich habe meine Eltern geachtet und respektiert. 
Warst du schon früh mit Sexualität konfrontiert? Wie? Wie hast du das erlebt und inwiefern hat dies dein späteres (Sexual-)Leben geprägt?
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10.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Warst du schon früh mit Sexualität konfrontiert? Wie? Wie hast du das erlebt und inwiefern hat dies dein späteres (Sexual-)Leben geprägt?
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Im Internat (im Alter von 12-16) war das kein Thema (leider). Ich war nach drei Jahren Internat total schüchtern. 
Ich  hatte sicher gegenüber Gleichaltrigen einen gewissen Nachholbedarf. Ich kannte keinen Skiurlaub der Schule mit Mädchen und Knaben, wo sich erste Kontakte ergeben konnten. Trotzdem glaube ich nicht, dass ich viel verpasst habe.
Hattest du schon früh eine Freundin/einen Freund? Wie war das damals?
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10.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Hattest du schon früh eine Freundin/einen Freund? Wie war das damals?
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Als Teenager hatte ich noch keine Freundin. Dies auch deswegen, da ich zwischen 12 und16 Jahren im Internat war.
Hattest du jemals ein "gebrochenes Herz"? Oder hast du jemandem das "Herz gebrochen?
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10.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Hattest du jemals ein "gebrochenes Herz"? Oder hast du jemandem das "Herz gebrochen?
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Zum Glück nicht.
Gibt es unauslöschliche Erinnerungen an Ereignisse aus dieser Zeit?
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10.2.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige.

Gibt es unauslöschliche Erinnerungen an Ereignisse aus dieser Zeit?
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Drei Erinnerungen an meine Volljährigkeit sind sicher das Stimm- und Wahlrecht, die Autoprüfung, die Einteilung in den Militärdienst, meine erste Liebe. 
Hattest du in dieser Zeit eine feste Beziehung? Wie sah diese aus?
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10.2.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige.

Hattest du in dieser Zeit eine feste Beziehung? Wie sah diese aus?
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Mit 19 Jahren lernte ich meine erste Freundin kennen, die auch meine erste Liebe war.

Wir lernten uns an einem Berufs-Event kennen. Sie war im ersten Lehrjahr, ich im dritten. Da es dazumals (70er Jahre) noch kein Internet und Smartphones gab, schrieben wir uns lange Briefe. Wir sahen uns dann jeweils bei Schultagen, gingen Skifahren in's Kino. Zweimal durfte ich sie zu Hause besuchen. 

Ich wollte eine feste Beziehung. Sie leider nicht. Sie fühlte sich noch zu jung für eine feste Beziehung. Leider!
Ich hatte Verständnis dafür, war sie doch erst 17 Jahre jung. Wir blieben uns trotzdem die vielen Jahre irgendwie verbunden. EInmal organisierte ich einen Geschäftsanlass in ihrer Weinkellerei. Das Wiedersehen war herzlich.
Einmal telefonierte ich ihr nach ca. 40 Jahren und wir trafen uns bei ihr zu Hause und tauschten uns während 2 Stunden aus. Sie zeigte mir ihre moderne Wein-Kellerei und informierte mich über ihre Projekte. Der Abschied war herzlich.
Was habt ihr zusammen gemacht?
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10.2.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige.

Was habt ihr zusammen gemacht?
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Wir haben einander viel Briefe geschrieben. Wir gingen ins Kino und auch skifahren.
Welches sind deine schönen Erinnerungen und Leidensgeschichten mit "Verflossenen"? Gab es schmerzhafte Trennungen?
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10.2.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige.

Welches sind deine schönen Erinnerungen und Leidensgeschichten mit "Verflossenen"? Gab es schmerzhafte Trennungen?
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Ich habe eigentlich nur schöne Erinnerungen an meine Freundinnen, die ich in meiner Jugend kennen gelernt habe.
Vielleicht aus deshalb weil man "früher" ohne Internet und Social Media nicht so schnell miteinander ins Bett ging. Zwei meiner dazumaligen Freundinnen (wir waren beide 24 Jahre alt) wollten mich heiraten..Ich fühlte mich dazumals noch zu jung. Es waren beides tolle Frauen, die dann beide innerhalb eines Jahre geheiratet haben. 
Die Trennung und spätere Scheidung von meiner Ehefrau, die ich seit über 36 Jahren kenne, war sicher schmerzhaft. Dass sie heute zu meinem Freundeskreis gehört, war immer mein Ziel. Der Tod meiner späteren Lebenspartnerin, mit der ich ca neun Jahre zusammen war, war auch eine schmerzhafte Erfahrung.
Was würdest du heute in deinen Beziehungen anders machen?
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10.2.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige.

Was würdest du heute in deinen Beziehungen anders machen?
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Sehr schwierige Frage. Mit der Erfahrung, die ich jetzt habe, mehr an meiner Empathie arbeiten.  Mehr Selbstvertrauen zeigen, mehr wagen.
Wenn du an deine Freunde denkst, welche sind dir über dein ganzes Leben gesehen die liebsten, nachhaltigsten? Weshalb?
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11.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Wenn du an deine Freunde denkst, welche sind dir über dein ganzes Leben gesehen die liebsten, nachhaltigsten? Weshalb?
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Bei mir spielte sich viel in den Familien der Freunde und Freundinnen ab. Meine Ex-Frau lernte ich durch ihren älteren Bruder kennen. Ich lernte auch ihre anderen Brüder kennen. Ich war für diese Familie wie ihr vierter Sohn. Meine Ex-Frau und ihre Brüder und andere Freunde und ich verbrachten viele Jahre die Sommer- und teilweise Winterferien zusammen.
Ich habe bis heute eine sehr schöne Beziehung zu ihren Geschwistern. 
Zu zwei meiner Jugendfreunde habe ich immer noch lose Kontakt. Sie waren an meinem 70. Geburtstag eingeladen.
Was waren unvergessliche gemeinsame Erlebnisse?
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11.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Was waren unvergessliche gemeinsame Erlebnisse?
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Sommerferien in Nord- und Südspanien.
Hattet ihr auch grössere Meinungsverschiedenheiten oder Streit?
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11.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Hattet ihr auch grössere Meinungsverschiedenheiten oder Streit?
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nein.
Gab es auch Konflikte mit dem Gesetz?
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11.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Gab es auch Konflikte mit dem Gesetz?
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nein.
Was für Erinnerungsstücke an diese gemeinsamen Zeiten besitzt du noch?
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11.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Was für Erinnerungsstücke an diese gemeinsamen Zeiten besitzt du noch?
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Viele schöne Fotos. Ein VHS-Film von meiner Hochzeit, wo die dazumaligen Freunde darauf sind und Freundschaften, die ich heute noch pflege. 
Welche sind deine grössten Enttäuschungen mit Freunden und Kollegen?
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11.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Welche sind deine grössten Enttäuschungen mit Freunden und Kollegen?
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Da gibt es nur eine. Ein ehemaliger Freund, mit dem ich vor 30 Jahren viel zusammen gemacht habe (Training, Barbesuche etc. ) hat sich, seit er eine Lebenskrise hatte, sehr verändert. Er schreibt mir zwar noch zum Geburtstag, wünscht aber sonst keinen Kontakt mehr. 
Wie haben Freunde dein Leben geprägt oder mitgestaltet?
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11.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Wie haben Freunde dein Leben geprägt oder mitgestaltet?
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Freunde waren schon wichtig. Auch dank ihnen bin ich der Mensch, der ich heute bin.
Welche Erinnerungen hast du an deinen letzten Schultag der obligatorischen Schulzeit?
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12.  Lehr- und Wanderjahre

Welche Erinnerungen hast du an deinen letzten Schultag der obligatorischen Schulzeit?
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Es war schön wieder nach  Hause zu fahren (Ich absolvierte die 3 Jahre Sekundarschule in einem katholischen Internat weg von zu Hause). 
Was hast du nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit gemacht?
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12.  Lehr- und Wanderjahre

Was hast du nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit gemacht?
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Ich ging  für ein Jahr nach Neuenburg, wo ich eine Handelsschule besuchte. Dies war für mich ein sehr wichiges Jahr, da
ich zum ersten Mal in der Schule als Erwachsener behandelt wurde. Nach drei Jahren im katholischen Internat war ich, 
entgegen meinem Naturell, sehr schüchtern geworden. In Neuenburg taute ich auf und machte im menschlichen und sozialen Bereich enorme Vortschritte. 
Hast du den Ort, wo du aufgewachsen bist, verlassen?
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12.  Lehr- und Wanderjahre

Hast du den Ort, wo du aufgewachsen bist, verlassen?
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Nach der Lehre, die ich zu Hause bei meinem Vater absolvierte, habe ich den Ort, wo ich aufgewachsen bin, verlassen.
Dies hauptsächlich wegen den grösseren beruflichen Möglichkeiten. 
Wie hast du deinen Lebensunterhalt verdient?
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12.  Lehr- und Wanderjahre

Wie hast du deinen Lebensunterhalt verdient?
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Durch meinen Lohn beim Arbeitgeber. 
Wie hast du gewohnt?
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12.  Lehr- und Wanderjahre

Wie hast du gewohnt?
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Bei der ersten Stelle, die in Kreuzlingen war, hatte ich eine möbelierte Wohnung in einem Einfamilienhaus.
Falls du keine Lehre gemacht hast, hast du das je bereut?
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12.  Lehr- und Wanderjahre

Falls du keine Lehre gemacht hast, hast du das je bereut?
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Nein, die Lehre ist eine wichtige Grundlage für das weitere Leben. Durch den Verdienst ist man das erste Mal im Leben selbstständig und kann sich durch Fleiss etwas aufbauen. 
Falls du eine Lehre gemacht hast, wie kam es zu der Berufswahl?
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12.  Lehr- und Wanderjahre

Falls du eine Lehre gemacht hast, wie kam es zu der Berufswahl?
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Durch meinen Vater, der auch die gleiche Lehre gemacht hat. Ich wollte eigentlich einen künstlerischen Beruf erlernen, doch mein Vater sagte dazumals, das sind brotlose Jobs, mache zuerst eine Lehre. PS: dazumals (70er Jahre) gabe es noch keine Berufsberatung wie heutzutage.
Wie war dein Lehrmeister bzw. wie waren deine Arbeitskollegen?
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12.  Lehr- und Wanderjahre

Wie war dein Lehrmeister bzw. wie waren deine Arbeitskollegen?
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Durch das, das mein Vater der Lehrmeister war, war es ein bisschen speziell. Die Arbeitskollegen war fast wie eine
Familie. Es war eine gute Atmosphäre. 
Hattest du einen motivierenden Arbeitsalltag?
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12.  Lehr- und Wanderjahre

Hattest du einen motivierenden Arbeitsalltag?
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Ja.
Wieviel hast du verdient? Was bedeutete dir dieser Lohn?
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Seite 256 wird geladen
12.  Lehr- und Wanderjahre

Wieviel hast du verdient? Was bedeutete dir dieser Lohn?
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Ich verdiente, glaube ich, im ersten Lehrjahr ca. Fr.350.00, im zweiten ca. Fr. 500.00 und im dritten ca. Fr. 650.00.
Es war der erste Lohn in meinem Leben. Man konnte sich etwas kaufen, bestellen. 
Was hast du gelernt? Wie war dein Lehrabschluss?
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12.  Lehr- und Wanderjahre

Was hast du gelernt? Wie war dein Lehrabschluss?
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Leider hatten wir in der Berufsschule keine grosse Motivation. Dank meinem Welschlandaufenthalt vor der Berufslehre hatte ich einen gewissen Vorsprung im Schulstoff in gewissen Fächern. Ich hatte darum mehr Zeit für die schwierigen Fächer. 
Mein Lehrabschluss mit der Note 4.5 war nicht atemberaubend, doch ich hatte den Fähigkeitsausweis bestanden. 
Bist du damals viel gereist und/oder hast Ferien gemacht?
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Seite 258 wird geladen
12.  Lehr- und Wanderjahre

Bist du damals viel gereist und/oder hast Ferien gemacht?
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Nein, im Gegensatz zu meinem Bruder, der anstatt der Lehre die Matura gemacht hat. Er hatte darum auch viel mehr Ferien als ich. Wir hatten dazumals nur vier Wochen Ferien. Ich war zu Hause oder ging mit meinen Kollegen baden oder machte
Mofaausflüge. 
Hast du dich nach deinen Lehr- und Wanderjahren weitergebildet?
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12.  Lehr- und Wanderjahre

Hast du dich nach deinen Lehr- und Wanderjahren weitergebildet?
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Ja, ich habe, neben vielen internen Kursen, mit 28 Jahren noch die höhere Fachschule während 4 1/2 Jahren besucht und mit dem AKAD-Diplom abgeschlossen. Die eidgenössische Prüfung habe ich gemacht, doch der Notendurchschnittt hat leider knapp nicht für das eidgenössische Diplom gereicht. 
Wie verhielten sich deine Freunde bzw. Freundinnen in dieser Zeit?
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12.  Lehr- und Wanderjahre

Wie verhielten sich deine Freunde bzw. Freundinnen in dieser Zeit?
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Ich hatte tolle Kollegen / Freunde, mit denen ich Sachen unternahm und wir uns auch austauschten. 
In der Lehrzeit hatte ich meine erste Liebe. Ich habe das schon in einem anderen Kapitel beschrieben.
Wenn du an deine Einstellung zum Militär vor deiner Aushebung denkst, woran erinnerst du dich?
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13.  Armee

Wenn du an deine Einstellung zum Militär vor deiner Aushebung denkst, woran erinnerst du dich?
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Im Sarganserland, wo ich aufwuchs, hatte es ringsum Festungen und kleine Infanteriebunker. Es war im zweiten Weltkrieg
eine strategische Gegend mit dem Rhein in der Nähe, die entsprechend verteidigt worden wäre. 
In der Unterstufe hatten wir immer wieder viel Militär im Dorf. Es gab Militär-Guetsli und Schokolade. Mein Vater hatte seine Diensttage auch in einer nahen Festung. Wir hatten auch immer wieder höhere Offiziere bei uns zu Hause, die mein
Vater kannte. Da mein Vater auch Jäger war, wuchs ich mit Gewehren auf. Dementsprechend hatte ich eine positive Einstellung zum Militär.
Hat jemand oder etwas dein Bild vom Militär und deine Erwartungen geprägt?
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13.  Armee

Hat jemand oder etwas dein Bild vom Militär und deine Erwartungen geprägt?
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Sicher mein Vater, der höherer Unteroffizier war sowie die Gegend wo ich aufwuchs. Was mich auch beeinflusste war der Besuchstag bei meinem besten Freund, der bei den mechanisierten Truppen (Panzer) diente. Das interessierte mich.
Ich wollte nicht wie 85 % meiner Kollegen Füsilir werden. Für diese Truppengattung musste man vor der Aushebung einige Tests in Zürich bestehen. 
Wie ging es bei deiner Aushebung zu und her? Entsprach die Einteilung deinen Wünschen?
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13.  Armee

Wie ging es bei deiner Aushebung zu und her? Entsprach die Einteilung deinen Wünschen?
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Die Aushebung verlief für mich positiv. Die Einteilung entsprach mehrheitlich meinen Wünschen. Ich wollte eigentlich zu den grossen Panzern. Ich wurde bei den Schützenpanzern eingeteilt, was für mich auch ok war.
Mit welcher Einstellung bist du in die Rekrutenschule eingerückt?
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13.  Armee

Mit welcher Einstellung bist du in die Rekrutenschule eingerückt?
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Gemäss Schweizer Verfassung müssen Männer in der Schweiz Wehrdienst leisten. Ich hatte eigentlich eine positive Einstellung und war auch ein bisschen stolz für die Schweiz Dienst zu machen. Nach vier Jahren Institut war ich auch schon ein bisschen abgehärtet in einer Gemeinschaft mich durchzuschlagen und auch Aufträge zu erfüllen.  
Wie war der militärische Alltag?
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13.  Armee

Wie war der militärische Alltag?
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Bei den Panzertruppen war der Alltag wie folgt: am Morgen wurden wir in verschiedene Teams aufgeteilt, wo man
Theorieblöcke hatte (Funken, Morsen, Panzer- und Fliegererkennung, Funkausbildung). Am Nachmittag dann Praxisblöcke wie Fahrtraining auf der Panzerpiste, Geländefahren mit/ohne Allrad mit den Jeeps, Schiesstraining mit der Kanone etc. 

Einmal pro Woche gab es dann auch die obligatorischen Zugschule auf dem Pausenplatz bei teilweise praller Hitze. Am schlimmsten waren für mich die Inspektionen, für die man viel Aufwand machte. Mit dem Ziel, dass ein hoher Offizier mit weissen Handschuhen und Mercedes vorbeischaute und sich aufbauschte. Dass dann dieser Offizier die Haarschnitte kontrollierte und in Rage geriet, wenn die Wehrmänner keine sauberen Kampfanzüge trugen....
Warst du als Angehörige(r) einer Armee selbst in einem Krieg oder hast an kriegerischen Handlungen teilgenommen? Wie und wo?
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13.  Armee

Warst du als Angehörige(r) einer Armee selbst in einem Krieg oder hast an kriegerischen Handlungen teilgenommen? Wie und wo?
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Nein, zum Glück nicht. Mit dem Schützenpanzer wäre ich immer in fordester Front gewesen...
Was für Freundschaften entstanden?
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13.  Armee

Was für Freundschaften entstanden?
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Es entstanden tolle Männerfreundschaften. Gutes Essen und tolle Freunde ist schon der halbe Dienst. 
Wie waren deine militärischen Vorgesetzten? Was hast du von ihnen gelernt, positiv wie negativ?
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13.  Armee

Wie waren deine militärischen Vorgesetzten? Was hast du von ihnen gelernt, positiv wie negativ?
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Ich hatte im grossen und Ganzen gute direkte Vorgesetzte. Was ich gelernt habe ist meine Emotionen zurückzuhalten. 
 
Hast du später einen höheren militärischen Rang bekleidet? Falls ja, weshalb?
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13.  Armee

Hast du später einen höheren militärischen Rang bekleidet? Falls ja, weshalb?
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Nein, aber auf meinen Rang (Gefreiter) war ich stolz. 
Inwiefern hat sich deine Einstellung zum Militär über die Zeit verändert?
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13.  Armee

Inwiefern hat sich deine Einstellung zum Militär über die Zeit verändert?
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Meine grundsätzlich positive Einstellung zum Militär hat sich mit der Zeit nicht verändert.
Wie gestaltete sich deine Entlassung aus der Armee? Welche Gefühle hattest du?
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13.  Armee

Wie gestaltete sich deine Entlassung aus der Armee? Welche Gefühle hattest du?
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Eigentlich ein gutes Gefühl. Man hat seine Pflicht getan. Man hat wieder mehr Zeit für sich und die Familie. 
Denkst du noch gelegentlich an deine Armeezeit zurück? Mit welchen Gefühlen?
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13.  Armee

Denkst du noch gelegentlich an deine Armeezeit zurück? Mit welchen Gefühlen?
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Wenn man sich mit anderen Männern trifft, die auch Militärdienst gemacht haben, kann das ein Thema sein. Da ich nur das Positive gespeichert habe, sind es keine schlechten Gefühle. 
Reut dich die Zeit, die du im Militär verbracht hast oder siehst du einen Nutzen darin?
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13.  Armee

Reut dich die Zeit, die du im Militär verbracht hast oder siehst du einen Nutzen darin?
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Da es ja Pflicht war Dienst zu leisten gibt es keine Reue. Obwohl ich kein Militarist bin, war ich stolz Dienst für mein Land zu tun. Viele geben das nicht öffentlich zu, sind es aber im Innern. Ich sage nach wie vor, besser eine Armee zu haben als keine. 
Hast du dich jemals bei Armeegegnern engagiert oder damit sympathisiert?
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13.  Armee

Hast du dich jemals bei Armeegegnern engagiert oder damit sympathisiert?
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Nein, da ich nicht gegen das Militär bin.
Wie war in jungen Jahren ganz generell deine Einstellung zur Arbeit?
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14.  Arbeiten

Wie war in jungen Jahren ganz generell deine Einstellung zur Arbeit?
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Eigentlich immer positiv. Ich arbeitete gerne und wollte auch vorwärts kommen. Am Arbeitsplatz hatte man auch Kollegen/innen und ich durfte in jungen Jahren schon Kunden bedienen, was meinem Naturell entgegenkam. 
Erinnerst du dich an deinen ersten "richtigen" Lohn?
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14.  Arbeiten

Erinnerst du dich an deinen ersten "richtigen" Lohn?
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Ja, nach der Lehre blieb ich noch ein Jahr. Es war etwas Besonderes den ersten Lohn zu erhalten. Ich glaube es waren
Fr. 1'850.00 brutto. Ich weiss es nicht mehr genau. Jetzt konnte man auf etwas sparen oder hatte ein bisschen Geld
um mit Kollegen auszugehen. Da ich noch zu Hause wohnte musste ich ca. Fr. 150.00 abgeben. Dieses Geld tat meine Mutter auf ein Konto und ich bekam es als ich von zu Hause auszog (mit 21 Jahren).
Was war das für ein Gefühl? Was hast du damit gemacht?
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14.  Arbeiten

Was war das für ein Gefühl? Was hast du damit gemacht?
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Ein sehr gutes Gefühl. Den grössten Teil habe ich auf die Seite gelegt um meinen Englandaufenthalt zu finanzieren.
Hast du in deinem Leben verschiedene Berufe ausgeübt?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Hast du in deinem Leben verschiedene Berufe ausgeübt?
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Nach meiner Banklehre habe ich den grössten Teil meins Berufslebens auch dort gearbeitet. Durch die Digitalisierung und die EDV sowie das Internet haben sich aber die Tätigkeiten stark verändert. Dank meiner Weiterbildung (Fachhochschule) hatte ich immer interessante Tätigkeiten mit entsprechender Verantwortung. 
Was hat dir an deiner Arbeit wirklich Freude gemacht?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Was hat dir an deiner Arbeit wirklich Freude gemacht?
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Das Arbeiten mit Kunden, das Arbeiten im Team z.B. in einem Projekt. 
Gibt es etwas, das du viel lieber gemacht hättest? Weshalb hast du es nicht gemacht oder machst es nicht jetzt noch?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Gibt es etwas, das du viel lieber gemacht hättest? Weshalb hast du es nicht gemacht oder machst es nicht jetzt noch?
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 Mit 55 Jahren wollte ich mich beruflich verändern.  Ich habe deshalb ein persönliches Assessment gemacht. Das Resultat zeigte, dass ich ein starke soziale Ader haben. Zwei Berufe hätten mich interessiert, nämlich Bestatter oder Heimleiter.
Ich investierte je einen Tag, um beide Berufe kennenzulernen. Leider kam die Scheidung dazwischen mit all den finanziellen
Folgen und ich musste dieses "Projekt" begraben. 
Welche Überlegungen oder Umstände haben zur Wahl deines Hauptberufs geführt?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Welche Überlegungen oder Umstände haben zur Wahl deines Hauptberufs geführt?
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Die Ueberlegung, dass eine kaufmännische Lehre etwas Solides ist für den Start in die Berufswelt. Man hat damit viele Möglichkeiten. 
Weshalb war dein Entscheid eine gute Wahl? Oder war es ein Fehlentscheid?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Weshalb war dein Entscheid eine gute Wahl? Oder war es ein Fehlentscheid?
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Es war im grossen und ganzen ein guter Entscheid. Ich hatte während vielen Jahren einen sicheren Job mit echten Karrieremöglichkeiten. Das Arbeiten war für mich nie ein Müssen. 
Wie war dein Start ins Berufsleben?
Seite 283
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Wie war dein Start ins Berufsleben?
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Die erste Stelle nach der Lehre war leider, abgesehen von der Arbeit, die mir sehr gefiel, negativ. Ich hatte einen sehr
schwierigen Chef. Der nächst höhere Chef nicht besser. Die nächste Stelle, wo ich sechs Jahre gearbeitet habe, war dann 
sehr positiv. 
Was arbeiteten deine Jugendfreunde?
Seite 284
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Was arbeiteten deine Jugendfreunde?
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 Drogist, Geschäftsinhaber, Lehrer, Ingenieur waren die Berufe meiner Jugendfreunde. 
Wie war die Arbeitswelt damals?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Wie war die Arbeitswelt damals?
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In meinem Bereich (Bank)  war es nicht so hektisch wie heute. Noch viel manuelle physische Arbeiten. Es gab noch keine Bancomaten, keine Terminals, kein Internet. Dafür hatte es Telex, Fax, grosse Buchungsmaschinen. 
Hattest du das Gefühl, dass deine Arbeit geschätzt wurde und du gefördert wurdest?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Hattest du das Gefühl, dass deine Arbeit geschätzt wurde und du gefördert wurdest?
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Die Arbeit wurde, je nach Arbeitgeber unterschiedlich geschätzt oder auch nicht. Ich war während vielen Jahren Kadermitarbeiter und führte auch Mitarbeiter. Da wurde auch erwartet, dass man den Job macht. Ich persönlich habe schon versucht meine Mitarbeiter zu motivieren und nach Möglichkeit zu fördern. 
Was trauten dir deine damaligen Freunde/Arbeitskollegen, deine Familie zu? Was du dir selbst?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Was trauten dir deine damaligen Freunde/Arbeitskollegen, deine Familie zu? Was du dir selbst?
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Zwei meiner Jugend-Freunde, ausserhalb des Geschäfts, arbeiteten im Geschäft ihrer Eltern und haben sich entsprechend weitergebildet um dann später mal das Geschäft übernehmen zu können.  
Ich war zielorientiert und wolle vorwärts kommen. Dank meiner Exfrau, die mir den Rücken freihielt, konnte ich während 4 1/2 Jahren die Fachhochschule besuchen (dies neben der normalen Arbeit). 
Wie lange dauerte es, bis du beruflich richtig Fuss fassen konntest?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Wie lange dauerte es, bis du beruflich richtig Fuss fassen konntest?
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Schwierige Frage. Wenn man die erste Beförderung als Fuss fassen nimmt, da war ich 30 Jahre alt.
Ging dir deine berufliche Entwicklung zu schnell oder zu langsam?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Ging dir deine berufliche Entwicklung zu schnell oder zu langsam?
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Schwierige Frage. Ich habe im Beruf jeweils mit einem Stellenwechsel einen neuen Job, eine neue Verwantwortung übernommen.
In welcher Form und in welchen Altersabschnitten musstest oder durftest du berufliche Verantwortung übernehmen?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

In welcher Form und in welchen Altersabschnitten musstest oder durftest du berufliche Verantwortung übernehmen?
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Von 1978 - 1982 arbeitete ich bei der Schweizerischen Nationalbank. Dort durfte ich zeitweise die Stellvertretung von
Gruppenleitern machen. Ich war auch in einem Team, welches Mitarbeiter erfasste, die gefördert wurden und dann später auch vorgesehen waren für eine spätere Beförderung. 
Von 1984 - 1989 arbeitete ich bei einer Privatbank, wo ich dann auch mehr Verantworung übernehmen durfte und entsprechend befördert wurde. 
Vo 1989 - 2018 arbeitete ich bei verschiedenen Bankinstituten und Finanzdienstleistern. Ich hatte dort unterschiedliche Verantwortungsbereiche und war auch verantwortlich für Teams und Abteilungen.
Musstest du je Entscheide von grosser Tragweite fällen? Worum ging es?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Musstest du je Entscheide von grosser Tragweite fällen? Worum ging es?
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Ja, einmal war ich, zusammen mit meinem Chef, verantwortlich, dass eine Mitarbeiterin entlassen wurde. Das ist die Kehrseite wenn man Führungsverantwortung hat. 
Gibt es Menschen, denen du Unrecht getan hast?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Gibt es Menschen, denen du Unrecht getan hast?
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Ich glaube nicht, ich habe mich immer sehr bemüht, meine Mitarbeiter anzuhören, auf sie einzugehen und sie gerecht
zu beurteilen. 

Hast du je ungesetzliche Handlungen begangen und kannst du darüber schreiben?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Hast du je ungesetzliche Handlungen begangen und kannst du darüber schreiben?
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Nein.
Gab es auch lustige Episoden in deinem Arbeitsleben?
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14.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Gab es auch lustige Episoden in deinem Arbeitsleben?
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Das war bei meinem Aufenthalt in Genf, wo ich für 1 Jahr einen Stage machen durfte.
In diesem Jahr musste ich beim Mittagessen statt Wasser Wein trinken. Einmal die Woche jeweils am Freitag gingen wir zusammen Mttagessen (ca. 1 Stunde). Dann gab es zuerst mal ein/zwei Glas als Apero, dann dass Essen auch mit Wein und als Abschluss einen Pommes. Ich schaute immer, dass ich den Grossteil der Arbeit am Morgen erledigen konnte. Am Nachmittag, nach diesem Lunch, war man schon ein bisschen angeheitert. 
Später im Zug Richtung Zürich war ich bis Freiburg mit zwei welschen Kollegen zusammen und wir dranken im Zug wieder Weisswein. So passierte es einmal, dass ich in Zürich angekommen, an meiner Freudin vorbeilief..
Hast du je ein eigenes Unternehmen gegründet oder selbständig gearbeitet? Falls nicht, bereust du, es nicht versucht zu haben?
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14.2.  Arbeiten – Unternehmensgründung.

Hast du je ein eigenes Unternehmen gegründet oder selbständig gearbeitet? Falls nicht, bereust du, es nicht versucht zu haben?
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Nein, ich habe weder ein eigenes Unternehmen gegründet noch habe ich selbstständig gearbeitet.
Das enorme Selbstvertrauen und sagen wir ein gesundes Gottvertrauen fehlte mir. Andererseits war in meinen Tätigkeiten sicher auch unternehmerisches Denken drin.
Wie und wann hast du dich das erste Mal beruflich verändert?
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14.3.  Arbeiten – Berufs- und Stellenwechsel.

Wie und wann hast du dich das erste Mal beruflich verändert?
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Nach meinem Englandaufenthalt mit 21 Jahren habe ich meine erste Stelle nach der Lehrstelle angenommen.
Was waren die Folgen dieser Veränderung oder späterer Veränderungen?
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14.3.  Arbeiten – Berufs- und Stellenwechsel.

Was waren die Folgen dieser Veränderung oder späterer Veränderungen?
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Die Folgen der Stellenwechsel waren meistens das berufliche Vorwärtskommen oder eine Verbesserung des Lohns.
Einmal hat mich ein Jugendfreund abgeworben. Ich habe, trotz schlechtem Bauchgefühl, diese Stelle angenommen,
Fazit war, dass ich, obwohl ich meinen Job korrekt erfüllte, nach einem Jahr freigestellt wurde. Hätte ich vor Stellenantritt gewusst, dass bei diesem Arbeitgeber eine Flukation von ca. 60% herrschte,  hätte ich diesen Job niemals angenommen. 
Ich war auch sehr enttäuscht von einem meiner besten Jugendfreunde, der mich für diesen Job abgeworben hatte. Er kannte mich ja sehr gut. Es war für mich eine grosse "Erleichterung", als ich ca. 6 Monate später erfuhr, dass dem ganzen
Management gekündigt worden war. 
Bei welcher Arbeit bzw. bei welchem Arbeitgeber hast du dich am wohlsten gefühlt?
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14.3.  Arbeiten – Berufs- und Stellenwechsel.

Bei welcher Arbeit bzw. bei welchem Arbeitgeber hast du dich am wohlsten gefühlt?
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Am wohlsten habe ich mich bei folgenden Arbeitgebern gefühlt:
Schweizerische Nationalbank, Bank Leu AG, UBS AG und der SIX AG, wo ich total 17 Jahre gearbeitet habe.
Falls du im Ausland warst, wo überall hast du gearbeitet und was?
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14.4.  Arbeiten – Auslandaufenthalte.

Falls du im Ausland warst, wo überall hast du gearbeitet und was?
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Ich war nach meiner Lehre und dem obligatorischen Militärdienst für fünf Monate in London, wo ich eine Sprachschule besuchte.
Wie war das bei deiner Ankunft im Gastland?
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14.4.  Arbeiten – Auslandaufenthalte.

Wie war das bei deiner Ankunft im Gastland?
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Es war das erste Mal im Leben, dass ich alles alleine organisieren musste. Ich hatte das Glück, dass auch meine Schwester als Aupair in London war. Sie begleitete mich zur Landlady, wo ich ein Zimmer hatte. Es war kein Zimmer sondern einfach
ein Raum mit einem Bett. Das war schon sehr enttäuschend, doch wenigstens ein Dach über dem Kopf.
Was sind deine wertvollsten Erfahrungen und Lehren?
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14.4.  Arbeiten – Auslandaufenthalte.

Was sind deine wertvollsten Erfahrungen und Lehren?
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Das Lernen einer zusätzlichen Sprache, das Kennenlernen des Gastgeberlandes und deren Kultur, Parks, Musik etc. Die tollen neuen Kollegen/innen, die Erfahrung zum ersten Mal auf sich alleine gestellt zu sein.
Welche Erfahrungen hast du mit den Menschen gemacht? Wie wurdest du als Ausländer aufgenommen? Ergaben sich Freundschaften?
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14.4.  Arbeiten – Auslandaufenthalte.

Welche Erfahrungen hast du mit den Menschen gemacht? Wie wurdest du als Ausländer aufgenommen? Ergaben sich Freundschaften?
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Eigentlich durchwegs positive. Ausnahme meine Landlady, die uns nur brauchte, wegen dem Geld. Das Highlight waren ihre beiden Teenager, die sehr nett waren. Ihrem Sohn konnte ich sogar Klavierunterricht geben, wenn die Mutter nicht zu Hause war.. Es ergaben sich keine Freundschaften, da ich ja vorallem mit meinen Schulkollegen/innen Kontakt hatte. 
Was man dazumals (1976) in den Geschäften in meinem Wohnort (Golders Green) merkte, dass der 2. Weltkrieg noch recht präsent war. Vielleicht auch dadurch, dass es sehr viele jüdische Geschäfter in diesem Viertel hatte. Wenn man den Laden betrat und sie merkten, dass wir Ausländer sind, war immer die erste Frage: are you German? Als wir uns als Schweizer zu erkennen gaben wurden wir immer sehr freundlich bedient.
Inwiefern hat deine Zeit im Ausland deinen späteren Berufsweg beeinflusst?
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14.4.  Arbeiten – Auslandaufenthalte.

Inwiefern hat deine Zeit im Ausland deinen späteren Berufsweg beeinflusst?
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Eigentlich nicht. Man hatte mit einer zusätzlichen Fremdsprache einfach mehr Möglichkeiten beim Suchen eines Jobs.
Welche Auf- und Abwärtsbewegungen gab es in deiner beruflichen Laufbahn?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Welche Auf- und Abwärtsbewegungen gab es in deiner beruflichen Laufbahn?
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Von der Karrierenleiter her habe ich bei der Asahi Bank (Schweiz) AG den "Höhepunkt" erreicht. Ich war bei diesem Institut Swiss Manager und Mitglied der Geschäftsleitung. Intern war ich für die Japaner der Swiss Manager und wurde behandelt wie die anderen Schweizer Angestellten. Gegen aussen jedoch war ich die Person, die verantworlich war gegenüber den Behörden, dem Bankengesetz, der Revision etc. Das war bei meinen Kollegen, die auch bei japanischen Instituten arbeiteten, genau das Gleiche. 
Bei den anderen Instituten, wo ich arbeitete, war ich in der  mittleren und höheren Kaderstufe tätig.
Vielleicht musstest du auch einmal wieder von vorne anfangen? Wie war das genau?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Vielleicht musstest du auch einmal wieder von vorne anfangen? Wie war das genau?
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Im Prinzip muss man bei jedem Stellenwechsel von vorne anfangen. Ein neuer Arbeitgeber, ein neues Umfeld, eine neue
Funktion, neue Arbeitskollegen. Für mich waren diese Stellenwechsel jedes Mal eine neue Herausforderung und ich musste
mich beweisen. Ich nahm diese Herausforderung an, da ich gerne arbeitete und ich so meine Weiterbildung auch anwenden konnte. Ich habe nach der Lehre bei sieben verschiedenen Arbeitgebern gearbeitet und dies in verschieden Funktionen. 
Wie reagierte deine Umfeld auf solche Aufs und Abs? Speziell deine Lebenspartner(in)?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Wie reagierte deine Umfeld auf solche Aufs und Abs? Speziell deine Lebenspartner(in)?
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Meine Ex-Frau hat mich beruflich immer unterstützt. Beim beruflichen Umfeld war es ähnlich wie bei mir. In der 80er und 90er Jahren hatte man mit einer höheren Fachschule keine Probleme eine neue Stelle zu finden. Wer weiterkommen wollte musste fast nach einigen Jahren wechseln, wollte er nicht "sitzenbleiben". Ein Stellenwechsel war auch fast die einzige Möglichkeiten sich beim Lohn markant zu verbessern. 
Warst du einmal wirklich verzweifelt? Wie gingst du damit um und hast das überwunden?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Warst du einmal wirklich verzweifelt? Wie gingst du damit um und hast das überwunden?
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Als ich das erste Mal in meinem Leben entlassen wurde (bei einer amerikansichen Bank) war ich nicht verzweifelt, aber
geschockt. Ich suchte das Gespräch mit guten Geschäfts-Kollegen und suchte einen neuen Job. Ich diskutierte dies natürlich auch zu Hause. Ich wusste, dass ich keine Mitarbeiter mehr führen wollte und auch viel weniger verdienen würde.
 
Hast du deine Berufsziele erreicht? Welche? Welche nicht?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Hast du deine Berufsziele erreicht? Welche? Welche nicht?
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In meinem gelernten Beruf (Bankkaufmann) habe ich meine Berufsziele erreicht. Das eine Ziel war, dass ich mit 30 Jahren im mittleren Kader bin. Das andere Ziel war, Jobs zu haben, wo ich meine höhere Fachausbildung anwenden konnte. 
Welche Chancen hast du nicht genutzt?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Welche Chancen hast du nicht genutzt?
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Die Chance, ein oder zwei Monate frei zu machen, in anderen Fachabteilung zu arbeiten,  um mich noch besser auf die Prüfung der höheren Fachschule vorbereiten zu können. Ich habe wohl das Fachdiplom der höheren Fachschule der AKAD, bei der eidg. Prüfung, die ich absolvierte, langte der Notendurchschnitt knapp nicht. Ich glaube aber, dass das Diplom der AKAD nicht viel weniger wert war. Es wurde von Seiten der Arbeitgeber anerkannt, dass man 4 1/2 Jahre neben der normalen Arbeitszeit diese Schule besucht hat. 
Gibt es etwas, das du beruflich bereust?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Gibt es etwas, das du beruflich bereust?
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Dass ich nicht in jungen Jahren andere Berufe ausprobiert habe. Fliegerische Vorschulung, Technische Berufe mit der Fliegerei, Autospengler.
Worauf bist du besonders stolz? Gibt es eine Leistung, die dich überleben wird?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Worauf bist du besonders stolz? Gibt es eine Leistung, die dich überleben wird?
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Ich bin ein bisschen stolz, dass meine Berufsjahre nie ein "Arbeiten müssen" war. Ich habe, bis auf einige wenige Monate,
immer gern gearbeitet. Ich bin stolz, dass ich während meiner normalen Arbeitszeit die höhere Fachschule geschafft habe.
Wo stand dir das Glück zur Seite? Oder war es etwas Anderes?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Wo stand dir das Glück zur Seite? Oder war es etwas Anderes?
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Glück hatte ich, dass ich im Grossen und Ganzen gute Vorgesetzte hatte.
Gab es rückblickend entscheidende Weichenstellungen?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Gab es rückblickend entscheidende Weichenstellungen?
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Eine Weichenstellung war, dass ich nach dem Debakel bei einer amerikanischen Bank mir schwor, dass ich nie wieder Leute führen würde. Auch wenn das weniger Lohn bedeutete. 
Worauf bist du rückblickend in deinem Berufsleben weniger stolz?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Worauf bist du rückblickend in deinem Berufsleben weniger stolz?
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Auf diese Frage finde ich keine Antwort. 
Hattest du auch Pech?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Hattest du auch Pech?
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Sicher, das gehört aber auch zum Berufsleben. Meine erste Stelle, die mir mein Vater vermittelt hat, war vom Personnellen her ein Reinfall. Der Job (Kassier), den es heute so nicht mehr gibt, war cool. Er wurde durch die Einführung der Bankomaten unter anderem auf andere Tätigkeiten übertragen. 
Hat dir jemand übel mitgespielt? Hast du das verkraftet? Wie?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Hat dir jemand übel mitgespielt? Hast du das verkraftet? Wie?
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Dieser jemand war einer meiner besten Jugendfreunde. Er hat mich abgeworben und hat leider nicht mit offenen Karten
gespielt. Als ich gezögert habe haben sie einfach den Lohn nochmals erhöht. Für mich war das eine riesen grosse Enttäuschung und auch ein "Learning". Leider ist es so, dass viel Geld den Charakter kaputt machen kann. 
Ich habe das verkraftet, in dem ich gute Gespräche mit Kollegen hatte und vorwärts schaute. Zusätzlich habe ich meinem
Ex-Jugendfreund schriftlich ein sachliches Feedback geschickt. Leider hat er nicht darauf reagiert. 
Ich bereue, dass ich ihn an einem Ehemaligen-Anlass von einem anderen Arbeitgeber, wo wir früher zusammengearbeitet habe, nicht zur Seite genommen habe und das kurz thematisiert habe. 
In welchen Schritten ging es lohnmässig aufwärts?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

In welchen Schritten ging es lohnmässig aufwärts?
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Lohnmässig ging es, aufgrund meines Alters,  bei meinem letzten Arbeitgeber nicht mehr aufwärts. Andererseits kriegte ich als Kundenbetreuer, bei gutem Geschäftsverlauf, einen zuätzlichen Monatslohn und mehr als Bonus. 
Hast du jemals über deine Verhältnisse gelebt?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Hast du jemals über deine Verhältnisse gelebt?
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Nein, ich habe immer ein grobes Budget erstellt und mich daran gehalten.
Wie stark hat dich Geld in deinen beruflichen Entscheiden beeinflusst?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Wie stark hat dich Geld in deinen beruflichen Entscheiden beeinflusst?
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Ein bisschen schon. Mir war immer wichtig, dass der Lohn, die Arbeit und das Klima zusammen passten. Im Prinzip waren mir der Job, die Herausforderung und das Mitarbeiterklima wichtiger als der Lohn.
Hast du finanziell das Maximum erreicht?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Hast du finanziell das Maximum erreicht?
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Ich glaube schon. Man findet immer Kollegen, die mit gleicher Ausbildung, doppelt oder noch mehr verdienen. Es ist aber auch viel Zufall, Glück dabei.
Falls du pensioniert bist, was vermisst du am meisten? Kannst du deine Kenntnisse noch brauchen?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Falls du pensioniert bist, was vermisst du am meisten? Kannst du deine Kenntnisse noch brauchen?
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Ich vermisse teilweise die guten Gespräche (nicht nur geschäftlich) mit Kollegen. 
Bei meiner zweijährigen Schulassistentenzeit konnte ich den Oberstufenschülern in Sachen Bewerbungsschreiben, sich vorstellen, Absagebriefe etc. schon einiges auf den Weg mitgeben. Die Jugendlichen war sehr dankbar.
Was hat dir die Arbeit alles in allem gegeben?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Was hat dir die Arbeit alles in allem gegeben?
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Finanzielle Sicherheit, sich in der Arbeit und als Mensch weiterentwickeln. Eine Familie gründen und ernähren. Möglichkeiten Ferien zu machen, sich etwas anschaffen, schön wohnen. Gesellschaftlicher Stellenwert, solange man im Arbeitsprozess drin ist. Ich habe immer viel gearbeitet, hatte nie einen 08.15 Job. Ich wollte das, suchte immer die Herausforderung.
Von wem oder was bist du am meisten enttäuscht worden?
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14.5.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Von wem oder was bist du am meisten enttäuscht worden?
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Wie schon erwähnt in vorhergehenden Kapiteln hat mich einer meiner besten Jugendfreunde am meisten enttäuscht.
Hast du bewusst versucht, Arbeit und Zeit für Familie und Freizeit zu trennen? Wie hast du das geschafft – oder eben nicht?
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14.6.  Arbeiten – Arbeit, Familie und Freizeit.

Hast du bewusst versucht, Arbeit und Zeit für Familie und Freizeit zu trennen? Wie hast du das geschafft – oder eben nicht?
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Da ich die meiste Zeit meiner beruflichen Tätigkeiten in Zürich verbrachte und in einem Zürcher Vorort wohnte, war ich
von morgens 07.00h bis abends 19.00h nicht zu Hause. Ich versuchte dann während der Fahrt nach Hause (mit OeV)
abzuschalten, was mir meistens gelang. Auf der anderen Seite merkte ich schon, dass meine Energie vom Geschäft recht verbraucht war. Meine Ex-Frau hielt mir das des öfteren vor. Trotzdem versuchte ich am Abend für meine Ex-Frau und meinen Sohn da zu sein. Das mit der Energie ist wahrscheinlich im Zusammenhang mit meinen Jobs, die mich schon recht forderten. Ich hatte auch immer eine grosse Verantwortung gegenüber meinen Mitarbeitern und dem Geschäft. Obwohl nicht physich müde (wie z.B. ein Handwerker) ist man im Büro auch müde (einfach eine andere Müdigkeit).  
Gab es Perioden in deinem Berufsleben, in denen du unter Stress gelitten hast?
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14.6.  Arbeiten – Arbeit, Familie und Freizeit.

Gab es Perioden in deinem Berufsleben, in denen du unter Stress gelitten hast?
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Das gab es sicher. Ich versuchte den Stress nicht nach Hause zu tragen. Meistens konnte ich den Stress im Geschäft lassen.
Das hiess dann aber später Feierabend machen und später nach Hause kommen.
Kam dein privates Umfeld wegen deiner Arbeit zu kurz?
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14.6.  Arbeiten – Arbeit, Familie und Freizeit.

Kam dein privates Umfeld wegen deiner Arbeit zu kurz?
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Es konnte schon mal vorkommen, dass wir etwas mit Freunden abgemacht hatten und ich wegen dem Geschäft später auftauchte. Es war aber eher selten. 
Wofür und wie hast du deine Freiräume und Freizeit genutzt?
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14.6.  Arbeiten – Arbeit, Familie und Freizeit.

Wofür und wie hast du deine Freiräume und Freizeit genutzt?
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Wenn man voll im Berufsleben ist hat man unter der Woche eigentlich wenig eigene Freiräume und Freizeit. 
Das beschränkt sich auf den Abend und das Wochenende. Ich habe unter der Woche jeweils ein/zwei Mal mit einem Freund
Krafttraining in einem Gym gemacht. Das tat gut für den Körper und man konnte sich austauschen. 
Was haben dir deine Freizeitbeschäftigungen in beruflicher Hinsicht gebracht?
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14.6.  Arbeiten – Arbeit, Familie und Freizeit.

Was haben dir deine Freizeitbeschäftigungen in beruflicher Hinsicht gebracht?
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Das Krafttraing hat sicher geholfen, dass man körperlich und geistig fit bleibt. Ich war deshalb auch sehr wenig krank. 
Es tat auch gut mit meinem dazumaligen Freund, der nicht in der Finanzwelt arbeitet, mich auszutauschen.
An welche Arbeitskollegen und Vorgesetzte erinnerst du dich gerne?
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14.7.  Arbeiten – Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?.

An welche Arbeitskollegen und Vorgesetzte erinnerst du dich gerne?
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Ich erinnere mich gerne an meine Arbeitskollegen mit denen ich jeweils in einem Team zusammengearbeitet habe. Ich habe, glaube ich, meine Leistung am meisten in einem Team gebracht. Ich war auch mal in einer Abteilung mit lauter Spezialisten. Obwohl jeder sein Fachgebiet hatte hatten wir menschlich einen tollen Zusammenhang. Ich hatte Vorgesetzte, die meine Arbeit und mich als Mensch schätzten und förderten. Ich hatte auch andere Vorgesetzte, die nur für sich und ihre Karriere schauten. Obwohl ich auch lange Vorgesetzter war, fühlte ich mich als Teammitglied wöhler, auch wenn ich dafür weniger verdiente. Vorbilder hatte ich im Beruf keine. 
Aus welchen Arbeitskollegen und Vorgesetzten sind Freunde fürs Leben geworden?
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14.7.  Arbeiten – Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?.

Aus welchen Arbeitskollegen und Vorgesetzten sind Freunde fürs Leben geworden?
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Ich habe zwei Arbeitskollegen, die Freunde fürs Leben geworden sind. Einer lernte ich in jungen Jahren bei der Schweizerischen Nationalbank im Jahre 1978 kennen. Ich war bei seiner Hochzeit, er bei meiner Hochzeit. Wir haben bis jetzt Kontakt. Den anderen Kollegen lernte ich bei meinem letzten Arbeitgeber (SIX) kennen. Er ist inzwischen wirklich mein Freund fürs Leben geworden. Wir unternehmen jedes Jahr eine jeweils einwöchige Wanderung und treffen uns von Zeit zu Zeit zu einem Apero (er ist noch im Arbeitsprozess drin).
Gibt es auch solche, die du lieber vergessen möchtest?
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14.7.  Arbeiten – Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?.

Gibt es auch solche, die du lieber vergessen möchtest?
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Sicher. Es sind aber es sind nur Einzelne. Ich hatte das Glück im Grossen und Ganzen mit tollen Arbeitskollegen/innen und
Vorgesetzten zusammenzuarbeiten. 
Wo hast du Fehler gemacht? Möchtest du dich bei jemandem entschuldigen?
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14.7.  Arbeiten – Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?.

Wo hast du Fehler gemacht? Möchtest du dich bei jemandem entschuldigen?
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Ich habe ob als Vorgesetzter oder als Angestellter/Teammitglied neben dem fachlichen mich auch immer mich als Mensch eingebracht. Fehler, wo ich mich entschuldigen müsste, finde ich keine. 
Wie warst du als Arbeitskollege/-kollegin oder Mitarbeiter/-in?
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14.7.  Arbeiten – Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?.

Wie warst du als Arbeitskollege/-kollegin oder Mitarbeiter/-in?
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Ich war ein sehr teamfähiger Mitarbeiter. Als Arbeitskollege konnte man sich auf mich verlassen. Mit meiner offenen und menschlichen Persönlichkeit war ich bei meinen Kollegen/innen geachtet und geschätzt. Ich habe auch jüngere Arbeitskollegen/innen gerne fachlich unterstützt und gefördert. 
Gibt es etwas, das du von hervorragenden Vorgesetzen übernommen hast?
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14.7.  Arbeiten – Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?.

Gibt es etwas, das du von hervorragenden Vorgesetzen übernommen hast?
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Ich kann mich an keine hervorragenden Vorgesetzten erinnern. 
Hattest du auch abschreckende Beispiele als Vorgesetzte?
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14.7.  Arbeiten – Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?.

Hattest du auch abschreckende Beispiele als Vorgesetzte?
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Sicher, ich hatte zwei Vorgesetzte, die im fachlichen Bereich ok waren, doch im persönlichen Führungs-Bereich und auch im Charakter starke Mängel hatten. 
Hattest du in deinem Leben einen oder mehrere Mentoren bzw. Mentorinnen? Jemanden, dem bzw. der du viel verdankst?
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14.7.  Arbeiten – Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?.

Hattest du in deinem Leben einen oder mehrere Mentoren bzw. Mentorinnen? Jemanden, dem bzw. der du viel verdankst?
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Beruflich kommt mir kein Mentor in den Sinn. Ich musste mich immer selber behaupten, mich "durchkämpfen".
Wie hast du deine Frau bzw. deinen Mann kennengelernt?
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15.  Eheleben

Wie hast du deine Frau bzw. deinen Mann kennengelernt?
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Durch einen Arbeitskollegen. Er hatte viele Kollegen/Freunde. Als ich dann mal bei ihm zu Hause war (wie auch andere Kollegen) luden seine Eltern mich spontan zum Nachtessen ein. Dort sah ich dann zum ersten Mal seine Schwester.
Was tatet ihr, um euch zu umwerben und zu erobern?
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15.  Eheleben

Was tatet ihr, um euch zu umwerben und zu erobern?
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Sie hatte, neben meinem Arbeitskollegen, noch zwei andere Brüder. Sie luden mich ein mit ihnen Ostern im Tessin zu verbringen. So lernte ich meine ex-Frau immer besser kennen. Da sie sieben Jahre jünger als ich war (16 Jahre) brauchte es meinerseits schon ein bisschen Geduld. Ich hatte damals einen schönen Sportwagen, der ihr sehr gefiel. Ihre Mutter war beruhigt, wenn sie mit mir unterwegs war. Sie kannte mich und vertraute mir. Ich arbeitete ja mit ihrem ältesten Sohn zusammen. Wir machten viel zusammen, d.h. mit ihren Brüdern. So waren wir, nie alleine, aber immer in guter Gesellschaft.   
Musstet ihr euch zwischen mehreren Partnern/Partnerinnen entscheiden?
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15.  Eheleben

Musstet ihr euch zwischen mehreren Partnern/Partnerinnen entscheiden?
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Ich kannte noch eine Arbeitskollegin, die fast eine Nachbarin von ihr war. Ich habe mich für meine Ex-Frau entschlossen,
da sie eine tolle Familie hatte und ich mich bei ihnen zu Hause sehr wohl fühlte. Sie hatte einen Freund, von dem ihre Eltern nichts wussten. Sie hat sich für mich entschieden. 
Wann wurde klar, dass ihr zusammenleben wolltet? Wann, dass ihr heiraten wolltet?
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15.  Eheleben

Wann wurde klar, dass ihr zusammenleben wolltet? Wann, dass ihr heiraten wolltet?
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Nach unseren ersten gemeinsamen Ferien. Sie wurde 18 Jahre alt. Ich war 25 Jahre alt. Ich war anschliessend noch 
drei Wochen in den USA. EIn Jahr später machte ich einen Welschlandaufenthalt. Ich pendelte von Zürich nach Genf.
Sie besuchte mich in Genf und blieb dann auch einige Tage. Während meines Aufenthaltes in Genf konnte sie meine
Wohnung und mein Auto in Zürich brauchen. Das war natürlich toll mit 18 Jahren! An einem meiner Geburtstage haben wir uns verlobt und bezogen unsere erste gemeinsame Wohnung in Schlieren. Sie wollte eigentlich nicht heiraten, einfach zusammen sein. Ich wollte heiraten (aus Tradition) kirchlich heiraten.
Gab es auch Momente des Zweifels?
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15.  Eheleben

Gab es auch Momente des Zweifels?
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Eigentlich nicht, auch unsere beiden Eltern verstanden sich sehr gut. 
Seid ihr in eine neue Wohnung gezogen?
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15.  Eheleben

Seid ihr in eine neue Wohnung gezogen?
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ja
Wie habt ihr eure Wohnung ausgestattet?
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15.  Eheleben

Wie habt ihr eure Wohnung ausgestattet?
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Es war eine schöne 3 1/2 Wohnung. Wir haben sie eher locker ausgestattet. Wir hatten sogar im Bereich der Aussentüre eine Baar. 
Was ist dir vom ersten Ehejahr in Erinnerung geblieben?
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15.  Eheleben

Was ist dir vom ersten Ehejahr in Erinnerung geblieben?
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Dass wir beide gearbeitet haben. Dass meine Schwester von Amerika hochschwanger bis zur Geburt ihres ersten Kindes bei uns wohnte. Das muss ich meiner Ex-Frau hoch anrechnen, dass meine Schwester willkommen war. 
Wie sah euer finanzielles Arrangement aus?
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15.  Eheleben

Wie sah euer finanzielles Arrangement aus?
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Dass wir versuchten von meinem Lohn zu leben und ihren Lohn auf die Seite legten. 
War jemand von euch vermögend?
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15.  Eheleben

War jemand von euch vermögend?
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Nein. Unsere Eltern waren beiseitig Mittelstand.
Was machtet ihr und macht ihr gemeinsam?
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15.  Eheleben

Was machtet ihr und macht ihr gemeinsam?
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Da wir beide arbeiteten blieb vorallem das Wochende, welches wir viel im Ferienhaus ihrer Eltern verbrachten. Ein Mal pro Monat besuchten wir auch meine Eltern im St.Galler Oberland. 
Wir machten auch Skiferien im Ferienhaus des Schwagers. Im Sommer zog es uns nach Südspanien, Griechenland, Frankreich. 
Welches waren die Hochs und Tiefs in eurer Beziehung?
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15.  Eheleben

Welches waren die Hochs und Tiefs in eurer Beziehung?
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Solange wir ohne Kind waren hatten wir eigentlich eine schöne harmonische Beziehung ohne grosse Hochs und Tiefs.
Hat sich mit der Zeit eine Eheroutine ergeben? Wie sah diese aus?
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15.  Eheleben

Hat sich mit der Zeit eine Eheroutine ergeben? Wie sah diese aus?
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Nein, es gab keine Eheroutine.
Wie stand es mit eurer gegenseitigen Treue? Wie mit Eifersucht?
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15.  Eheleben

Wie stand es mit eurer gegenseitigen Treue? Wie mit Eifersucht?
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Beide waren wir gegenseitig treu. Eifersucht kannten wir zum Glück nicht. 
Kam es zu Trennungen, Auszeit, Scheidungen?
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15.  Eheleben

Kam es zu Trennungen, Auszeit, Scheidungen?
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Leider ja, nach 21 Jahren Ehe. Das war und ist bis heute für mich eine grosse Niederlage. 
Falls es dazu kam, wie hast du das damals erlebt?
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15.  Eheleben

Falls es dazu kam, wie hast du das damals erlebt?
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Es war für uns beide sehr emotional.  Das es überhaupt dazu kam hat viel mit unserem gemeinsamen Kind zu tun. Wir waren beide überfordert. Wir organisierten auch Hilfe, doch die war nur ein Feuerlöscher, nicht mehr. Schade,dass meine Ex-Frau nicht an der Mediation teilnahm, die ich organisiert hatte. Ich weiss bis heute nicht, warum sie nicht teilnahm. 
Wie war eure Hochzeit?
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15.  Eheleben

Wie war eure Hochzeit?
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Wir hatten eine sehr schöne traditionelle Hochzeit. 
Gab es eine Arbeitsteilung zwischen euch?
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15.  Eheleben

Gab es eine Arbeitsteilung zwischen euch?
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Eigentlich nicht. 
Würdest du wieder heiraten?
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15.  Eheleben

Würdest du wieder heiraten?
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nein. Ich würde es mit separaten Verträgen regeln. 
Falls du Kinder hast, inwiefern warst du selbst für ihre Arbeit und Einstellung zur Arbeit ein Vorbild? Oder eben nicht?
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15.  Eheleben

Falls du Kinder hast, inwiefern warst du selbst für ihre Arbeit und Einstellung zur Arbeit ein Vorbild? Oder eben nicht?
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Ich bin Vater eines Sohnes. Ich versuchte meinem Sohn es vorzuleben wegen Arbeit und der Einstellung dazu. 
Ich glaube schon, dass er wenigsten in diesem Punkt einiges mitbekommen hat.
Falls ihr Kinder habt, war das ein gemeinsamer Wunsch?
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16.  Kinder

Falls ihr Kinder habt, war das ein gemeinsamer Wunsch?
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Ich wollte immer Kinder. Wir haben aber uns Zeit gelassen, da meine Ex-Frau beruflich vorwärts kommen wollte, eine
interessante Stelle hatte.
Welche Erinnerungen hast du an die Schwangerschaft(en) und die Geburt(en)?
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16.  Kinder

Welche Erinnerungen hast du an die Schwangerschaft(en) und die Geburt(en)?
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Es war etwas Neues Spannendes. Wie es mal jemand vormulierte, man ist eigentlich erst verheiratet, wenn Kinder da sind. Das hat sicher etwas Wares. Man muss mehr aufeinander Rücksicht nehmen, man muss teilweise auf gewisse Sachen verzichten. Für mich als junger Mann war es teilweise schon hart während neun Monaten "abstinent" zu sein. 
Es ist schon enorm was der Körper einer Frau alles verträgt. 
Die Geburt meines Sohnes ist etwas Enormes Grossartiges. Ich kam von der Arbeit direkt in's Spital und dann wurde es eine Freinacht. Es ist schon ein Geschenk ein gesundes Kind im Leben "begrüssen" zu können. Meine Ex-Frau war am Ende ihrer Kräfte, doch sobald das Kind auf der Welt war, war die Müdigkeit, die Schmerzen vergessen.
Wie habt ihr euch in den ersten Jahren organisiert? Gab es eine Arbeitsteilung?
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16.  Kinder

Wie habt ihr euch in den ersten Jahren organisiert? Gab es eine Arbeitsteilung?
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Ich wollte, das meine Ex-Frau die ersten fünf Jahren nur für das Baby da ist. Das erste Jahr war wahrscheinlich das schönste Jahr. Die ersten vier Wochen war ich auch zu Hause, begleitete meine Ex-Frau zur Mütterberatung etc.
Wir hatten von der Mutter meiner Ex-Frau sehr viel Unterstützung. Es gabe eigentlich keine Arbeitsteilung, da ich ja
nach vier Wochen (oder waren es zwei Wochen, ich weiss es nicht mehr) wieder arbeiten ging.
Wie waren die Auswirkungen der Kinder auf deine Ehe?
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16.  Kinder

Wie waren die Auswirkungen der Kinder auf deine Ehe?
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Sehr gross. Das Kind war Mittelpunkt. Vom zweiten Jahr weg und ca. bis zum vierten Jahr hat mein Sohn nie durchgeschlaften.. Das war eine enorme Belastung für meine Ex-Frau. Leider habe ich das, aufgrund meiner beruflichen Tätigkeiten, nicht bemerkt. Meine Ex-Frau kam immer mehr an ihre Grenzen. Dazu kam, dass wir unseren Sohn sich nur bei den Schwiegereltern sich wohl fühlte, d.h. wir konnten ihn nicht mal für ein paar Stunden Freunden überlassen.
Wie veränderte sich durch die Kinder eure Beziehung zu euern Eltern bzw. Schwiegereltern?
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16.  Kinder

Wie veränderte sich durch die Kinder eure Beziehung zu euern Eltern bzw. Schwiegereltern?
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Ich glaube, die Beziehung zu unseren Eltern hat sich durch unseren Sohn noch intensiviert. Vorallem zu den Schwiegereltern, die ja sehr nahe zu uns wohnten. Es waren dies die besten Schwiegereltern, die man sich nur wünschen kann. Ich bin ihnen sehr dankbar, was sie alles für unseren Sohn gemacht haben.
An was für unvergessliche Momente die Kinder betreffend magst du dich zu erinnern?
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16.  Kinder

An was für unvergessliche Momente die Kinder betreffend magst du dich zu erinnern?
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Als ich meinem Sohn das erste Mal mit ca. 2 1/2 Jahren Skis gemietet habe und er dann das erste Mal auf den Skis stand.
Es ging eigentlich sehr gut. Am nächsten Tag warf er die Skis weit fort. Kein Problem, es war der Versuch wert.
Schöne Momente waren auch die Winterferien in Schuls zusammen mit den Schwiegereltern. Schneehütten bauen, Schlitteln, Bobbahnen bauen etc. Schön waren auch die ersten grossen Ferien mit meinem Sohn in den USA. 
Das erste Trettauto, die ersten Versuche mit Velo mit und ohne Stützen, das Fussballspielen. Der erste Schultag.
Wie waren eure gemeinsamen Ferien?
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16.  Kinder

Wie waren eure gemeinsamen Ferien?
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Da mein Sohn sich sehr gut mit sich selber beschäftigen kann konnten auch wir Erwachsene die Ferien geniessen. 
Wir hatten eigentlich immer schöne Ferien, sei es in Spanien, Griechenland, Zypern, USA etc.
Wie waren deine Kinder in den verschiedenen Lebensphasen?
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16.  Kinder

Wie waren deine Kinder in den verschiedenen Lebensphasen?
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Unser Sohn hat uns beide sehr gefordert, teileweise überfordert.  Er ist an sehr vielem interessiert und stellte sehr viele
Fragen. Da er ein Nachtmensch ist musste meine Ex-Frau, teilweise in der Nacht, seine Fragen beantworten. Zum Glück ist sie auch eine Eule. Während einer gewissen Zeit brauchten wir fremde Hilfe, da wir im Moment überfordert waren. 
Mein Sohn bleibt für mich und meine Ex-Frau bis heute eine grosse Herausforderung.
Wie würdest du euer Familienleben beschreiben?
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16.  Kinder

Wie würdest du euer Familienleben beschreiben?
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Sehr schwierige Frage! Unser Sohn hat unser Familienleben sehr gross beeinflusst. Es brauchte uns zu 100 %, manchmal mehr. Bis und mit vierte Klasse Unterstufe war das Familienleben soweit normal, ab fünfter Klasse änderte es sich sehr.
Verfolgtet ihr klare Erziehungsprinzipien? Warst du damit erfolgreich?
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16.  Kinder

Verfolgtet ihr klare Erziehungsprinzipien? Warst du damit erfolgreich?
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Nein, wir verfolgten eher den gesunden Menschenverstand. Erziehungsprinzipien gingn bei unserem Sohn nicht.
Warst du ein strenger Vater bzw. eine strenge Mutter?
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16.  Kinder

Warst du ein strenger Vater bzw. eine strenge Mutter?
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Streng nicht, aber ich hatte schon gewisse Grenzen, die ich von meinem Eltern mitbekommen habe. Sie jedoch durchzusetzen war bei meinem Sohn sehr schwierig. Eine Aerztin sagte, als mein Sohn als EInjähriger von ihr untersucht
wurde und sich derart werte, dass Vater und Mutter mehr als 100 % geben müssen bei diesem Kind. Und dies hat sich 
leider mehr als bewahrheitet.
Hattest du das Gefühl, dass dir deine Kinder alles anvertraut haben?
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16.  Kinder

Hattest du das Gefühl, dass dir deine Kinder alles anvertraut haben?
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Im Grossen und Ganzen schon, ja.
Wie wurde das Spielen, Fernsehen oder Computerspielen geregelt?
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16.  Kinder

Wie wurde das Spielen, Fernsehen oder Computerspielen geregelt?
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Spielen und Fernsehen war kein Problem. Computerspiele schon. Wenn wir ihm ein Computerspiel verboten hat er es einfach bei einem Kollegen gespielt.
Welche Vorschriften gab es für den Ausgang?
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16.  Kinder

Welche Vorschriften gab es für den Ausgang?
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Er musste uns einfach sagen mit wem und wo er ungefähr im Ausgang ist. Wir offerierten ihm auch, dass wir, wenn es spät wird, ihn holen kommen. Er war nicht gern in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.
Was wusstest du über die Freunde und Freundinnen deiner Kinder?
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16.  Kinder

Was wusstest du über die Freunde und Freundinnen deiner Kinder?
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Im Grossen und Ganzen ja.
Wie stark seid ihr auf Wünsche eurer Kinder eingegangen?
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16.  Kinder

Wie stark seid ihr auf Wünsche eurer Kinder eingegangen?
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Da er ein EInzelkind ist hat er natürlich profitiert, dass seine Wünsche grösstenteils erfüllt wurden.
Wie ist dein Verhältnis zu deinen Enkelkindern?
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16.  Kinder

Wie ist dein Verhältnis zu deinen Enkelkindern?
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Habe noch keine Enkelkinder. Ob es mal welche gibt steht noch in den Sternen.
Was unternehmt ihr gemeinsam?
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16.  Kinder

Was unternehmt ihr gemeinsam?
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Ich war mit ihm bis Mitte Unterstufe am Wochenende viel im Flughafen Kloten bei den Parkplätzen, wo man die Flugzeuge starten und landen sieht. Im Winter ging ich öfters mit ihm skifahren. Wir waren auch viel im Ferienhaus der Schwiegereltern und im Ferienhaus meiner Eltern.,
Hast du in irgendeiner Weise für sie vorgesorgt?
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16.  Kinder

Hast du in irgendeiner Weise für sie vorgesorgt?
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Vorgesorgt in dem Sinne, dass er seit vielen Jahren gratis bei mir wohnen kann. Ich unterstütze ihn auch bei finanziellen Engpässen, Notfällen, Autoleasing-Anzahlung etc.
Welches Verhältnis hast du heute zu deinen Kindern?
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16.  Kinder

Welches Verhältnis hast du heute zu deinen Kindern?
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Es ist ein schwieriges Verhältnis.
Hast du die Hausaufgaben deiner Kinder kontrolliert? Hast du ihnen geholfen?
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16.  Kinder

Hast du die Hausaufgaben deiner Kinder kontrolliert? Hast du ihnen geholfen?
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Ich wollte schon, doch mein Sohn war teilweise verbal so frech und herablassend, weil ich nicht immer alles sofort wusste, dass ich es meiner Ex-Frau überliess.
Was hat dir in deinem Leben am meisten Freude bereitet?
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17.  Lebensfreude

Was hat dir in deinem Leben am meisten Freude bereitet?
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Keine einfache Frage! Ich hatte und habe während meines Lebens immer gute Freunde. Nicht viele, doch welche, auf die man sich verlassen konnte. Mit diesen Kollegen und Freunden habe ich viele schöne Stunden verbracht.
Die schöne Zeit bei meinen Schwiegereltern. Sei es bei ihnen zu Hause oder bei ihnen im Ferienhaus. Sie waren für mich wie meine zweiten Eltern. Die schöne Zeit mit den Brüdern meiner Exfrau und ihrn Kollegen. Wir verbrachten einige Jahre
gemeinsam die Smmerferien. 
Die erste Reise mit meinem Vater und seinem Bruder zu meinen Verwandten in die USA. Die Hochzeitsfeier mit all den Gästen. Meine Geburtstagsfeiern an den runden Geburtstagen. 
Die Ausfahrten mit meinem ersten Sportwagen. Die jährlichen Wanderungen mit meinem Freund Frano.
Wie erlebst du dein aktuelles Leben im Vergleich zu früher, z. B. deiner aktiven/aktivsten Berufszeit?
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17.  Lebensfreude

Wie erlebst du dein aktuelles Leben im Vergleich zu früher, z. B. deiner aktiven/aktivsten Berufszeit?
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Es ist ein neuer Lebensabschnitt. Ein grosser Druck ist weg. Es sind andere Herausforderungen, die auf einem zukommen. Man hat aber auch plötzlich viel Zeit für sich selber. 
Man muss sein Netzwerk ativ pflegen. Man muss raus aus dem Haus, denn ein Grossteil des Lebens findet draussen statt.
Man muss, je nach Zivilstand, auf sein Budget achten. Man sollte auch nach der aktiven Berufszeit neue Herausforderungen annehmen. Kleine Projekte wagen etc. All das hängt natürlich von der peröhnlichen Gesundheit ab.
Wie hat sich deine Einstellung zu dir selber mit dem Älterwerden verändert?
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17.  Lebensfreude

Wie hat sich deine Einstellung zu dir selber mit dem Älterwerden verändert?
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Eigentlich nicht gross. Das Aelterwerden musste ich lernen zu akzeptieren. Ich habe das Gkück, dass ich gute Gene habe und bis jetzt ohne Medikamente auskomme. Die Veränderungungen, die ich  in Bezug auf die Sexualität wahrnehme, sind
dann schon etwas, das ich nach und nach akzeptieren und verarbeiten muss.
Falls du in einer Partnerschaft oder Ehe lebst, inwiefern ist das heute Teil deiner Lebenslust?
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17.  Lebensfreude

Falls du in einer Partnerschaft oder Ehe lebst, inwiefern ist das heute Teil deiner Lebenslust?
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Ich bin seit fünf Jahren in einer Fernbeziehung, die sich wie eine Partnerschaft anfühlt und doch anders ist. Diese Beziehung gibt mir viel Lebensmut. Es ist wahrscheinlich etwas vom Vertvollsten, wenn man einen Menschen kennt, mit dem man sich austauschen kann, Schönes erleben darf., sich anvertrauen darf. Und dies trotz der Distanz von ca. 900 km.
Gibt es Dinge, die du dir bzw. die ihr euch im Gegensatz zu früher leistet oder mehr geniesst?
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17.  Lebensfreude

Gibt es Dinge, die du dir bzw. die ihr euch im Gegensatz zu früher leistet oder mehr geniesst?
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Was ich mir heute leiste zusammen mit meiner Freundin sind z.B: mal ein Wellness-Weekend geniessen, mal in's Theater gehen, mal auswärts essen. 
Ich habe auch meinen Oldtimer nach 23 Jahren wieder aktiviert. Dies geht aber nur, da ich, dank einer tiefen Hypothek, günstig wohne. Andererseits spare ich bei den Ferien, trinke wenig Alkohol und rauche nicht.
Unternimmst du bzw. unternehmt ihr Reisen? Was gibt euch das?
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17.  Lebensfreude

Unternimmst du bzw. unternehmt ihr Reisen? Was gibt euch das?
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Wenn  ich bei meiner Freundin in Oesterreich bin machen wir kleine Ausflüge innerhalb des Bundeslandes wo sie wohnt. Einmal waren wir mit dem Zug in Wien für ein paar Tage. 
Grosse Reisen wie z.B. Badeferien in Kroatien oder mit dem Schiff oder Flugzeug unternamen wir bis jetzt nicht, da sie sich noch um ihre betagte Mutter kümmert. 
Das gibt uns viel, man lernt sich noch besser kennen. Es tut gut öfters mal etwas zu unternehmen, aus dem Haus zu kommen.
Was vermisst du?
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17.  Lebensfreude

Was vermisst du?
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Es wäre natürlich schön wenn wir näher zueinander wohnen würden. Durch die 900 km Distanz geniessen wir natürlich die gemeinsame Zeit umso mehr. 
Es wäre auch schön wenn meine Geschwister näher zu mir wohnen würden. Wahrscheinlich hätte ich mehr Kontakt. Ich bin mir zwar gar nicht so sicher, da fast jeder Mensch ja seine eigene Familie hat und so den Kontakt um die Familie rum hat.
Wie geht es dir bzw. euch finanziell?
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17.  Lebensfreude

Wie geht es dir bzw. euch finanziell?
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Ich will mich nicht beschweren doch mit Fr. 5'200.00 brutto (AHV + PK) kann man in der Schweiz keine grossen Sprünge machen. Ich habe zum Glück eine kleine Hypothek und wohne im Moment günstig. Ich habe auch einen Notgroschen für Ausserordentliches und für Wohnungsreparaturen etc. 
Meine Freundin wohnt auch in ihrer eigenen Wohnung und ist sehr sparsam.
Was ist für dich Luxus?
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17.  Lebensfreude

Was ist für dich Luxus?
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Luxus ist eines meiner Hobbies, mein Oldtimer. Es ist mir bewusst, dass dies kein billiges Hobby ist. Da ich aber auch eher sparsam bin und,  ausser der Hypothek,  keine Schulden habe, geht es. Ich reise auch nicht viel und wenn, dann mit dem Zug. Ich gehe selten auswärts essen. Ausnahme sind Essen mit dem Club oder mit Freunden. Dieses Hobby macht Spass und das Gesellschaftliche kommt auch nicht zu kurz. 
Es gibt Vereinskollegen, die haben drei oder vier Oldtimer.. Es sind dies meistens ehemalige Unternehmer, die wahrscheinlich nicht auf die AHV/PK angewiesen sind im Gegensatz zu den Leuten mit Lohnausweisen.
Was schätzt du heute mehr?
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17.  Lebensfreude

Was schätzt du heute mehr?
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Ich bin dankbar und dehmütig, dass ich meine dritte Lebensphase gesund und in einem finanziell stabilen Verhältnis geniessen kann. Es ist dies nicht selbstverständlich. Ich bin dankbar, dass ich tollen Kollegen und gut Freunde haben. Ich schätze, dass ich schön wohnen darf und in einem Land lebe, wo Friede herrscht, wo man freie Meinungsäusserung hat, wo man sich auch im Alter weiterentwickeln kann.
Wie haben sich deine Ess- und Trinkgewohnheiten verändert?
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17.  Lebensfreude

Wie haben sich deine Ess- und Trinkgewohnheiten verändert?
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Eigentlich nicht gross, ausser dem Mittagessen, das ich jetzt selber koche. Ich nehme mir jetzt auch mehr Zeit zum essen. 
Geniesse es beim Morgenessen die Zeitung zu lesen. Geniesse es nach dem Mittagessen Nachrichten zu hören und mich für ca. 30 Minuten hinzulegen.
Welche Hobbies pflegst du aktuell und was gibt dir das?
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17.  Lebensfreude

Welche Hobbies pflegst du aktuell und was gibt dir das?
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Lesen, Wandern und Spazieren, Kochen, Oldtimer fahren, Skifahren, am Lebensbuch schreiben, kurze Zugreisen, Krafttraining,
Krafttraining: körperlich und geistig fit zu sein, weniger anfällig an Krankheiten, hilft bei der Wochenstruktur
Lesen: Weiterbildung, Entspannung, 
Wandern/Spazieren: in der Natur auftanken, andere Orte und Landschaften zu Fuss mit Rucksack kennenlernen
Kochen: etwas Kreatives, einfach mal neue Menues ausprobieren
Skifahren: Spass, Gesellschaftliches, Natur, 
kurze Zugreisen: neue Landschaften, Menschen kennenlernen etc. 
Oldtimer fahren: die Technik beherrschen, Kameradschaft, Autogeschichte erleben, 
am Lebensbuch schreiben: Rückblich auf mein Leben, etwas für die Nachwelt evtl. Wissenschaft erschreiben,
Habt ihr ein Haustier?
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17.  Lebensfreude

Habt ihr ein Haustier?
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nein, als ich noch verheiratet war schon (Kleintiere wie Zwerghasen, Hamster, Degus).
Wenn du auf dein Leben zurückblickst, worauf bist du besonders stolz?
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18.  Worauf ich stolz sein darf

Wenn du auf dein Leben zurückblickst, worauf bist du besonders stolz?
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Das ist gar nicht so eine einfache Frage. Dass ich mit meiner Ex-Frau wieder ein sehr freundschaftliches Verhältnis habe.
Das war immer mein Ziel und kommt auch meinem Sohn zu Gute.
Bist du jemals für etwas Wichtiges eingetreten oder gab es keinen Anlass dazu?
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18.  Worauf ich stolz sein darf

Bist du jemals für etwas Wichtiges eingetreten oder gab es keinen Anlass dazu?
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Da ich eher ein angepasster Mensch bin, der eher versucht zu vermitteln anstatt direkt in die Offensive zu gehen, 
gab es keinen Anlass.
Gibt es in deinem Leben Dinge, die du heute bereust?
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19.  Reue

Gibt es in deinem Leben Dinge, die du heute bereust?
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Vielleicht, dass ich in jungen Jahren zu sehr der Karriere nachging statt zuerst Lebenserfahrung zu sammeln.
Dass ich beim Sprachaufenthalt in England die Einladung einer Kollegin sie auf dem Land zu besuchen nicht wahrgenommen habe (sie hat mich in London besucht).
Gibt es etwas, das du gerne gekonnt oder gemacht hättest?
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19.  Reue

Gibt es etwas, das du gerne gekonnt oder gemacht hättest?
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Das ich in jungen Jahren nach bestandener Lehre noch andere Berufe anschaue...
Das ich nicht die fliegersiche Vorschulung versuchte zu machen. Es fehlte das Selbstvertrauen...
Was war deine grösste Dummheit?
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19.  Reue

Was war deine grösste Dummheit?
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Da fällt mir nichts ein. Vielleicht das, dass ich die Abwerbung an eine amerikanische Bank angenommen hatte. Geld macht blind...
Hast du jemandem Unrecht getan oder ein Leid zugefügt?
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19.  Reue

Hast du jemandem Unrecht getan oder ein Leid zugefügt?
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Nein, ist mir nicht bekannt.
Gibt es Dinge, über die du in dieser Autobiografie nicht reden willst oder kannst?
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19.  Reue

Gibt es Dinge, über die du in dieser Autobiografie nicht reden willst oder kannst?
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Das Beziehung zu meinem Sohn.
Ab wann hat dich das Älterwerden beschäftigt?
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20.  Gutes Leben im Alter

Ab wann hat dich das Älterwerden beschäftigt?
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Generell: als ich das Buch von Joachim Fussberger gelesen hatte (das Alter ist nichts für Feiglinge)
Zum ersten Mal mit 63 Jahren frühpensioniert wurde und ich dann später mich zum ersten Mal in meinem Leben beim RAV anmelden musste.
zum zweiten Mal beim 70. Geburtstag. Ich hatte sehr Mühe mit dre Zahl 7. Ich brauchte Monate, bis ich sie annehmen konnte.
Welche konkreten Vorstellungen oder Erwartungen hast oder hattest du in Bezug auf älter werden?
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20.  Gutes Leben im Alter

Welche konkreten Vorstellungen oder Erwartungen hast oder hattest du in Bezug auf älter werden?
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Ich wollte nicht wie mein Vater einfach zu Hause sein und Fernseh schauen. 
Ich habe schon mit 55 Jahren mir Gedanken gemacht wegen möglichen Hobbies, Projekten, Herausforderungen etc.
Ich wusste vom Krafttraining, dass ein fitter Körper hilft die Herausforderung des Alters zu bewältigen und mehr.
Musst du dich altersbedingt in irgendetwas einschränken?
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20.  Gutes Leben im Alter

Musst du dich altersbedingt in irgendetwas einschränken?
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Da ich geschieden bin habe ich eine viel tiefere Rente als Verheiratete. Das heisst, dass ich nicht, wie verheiratete Kollegen/Freunde von mir schöne Busreisen durch Europa oder Tripps mit dem Flugzeug oder Schiff machen kann. Wo ich mich auch einschränke ist das auswärts essen. Das mache ich nur mit Freunden, mit dem Klub oder bei einem Familienevent. 

Meine Ferien sind zu Hause, im Tessin im Wohnwagen meines Freundes oder auf der Alp, wo meine Geschwister und ich eine Hütte geerbt haben. EIne Ausnahme ist der Besuch meiner Freundin in Oesterreich, wo ich, da sie eine sehr kleine Wohnng hat, jeweils eine Air B&B Wohnung miete. 

Dank meiner tiefen Hypothek und tiefen Zinsen habe ich einen Oldtimer, mit dem ich mit dem Klub Ausfahrten mitmache. Das ist der einzige Luxus, den ich mir leister.
Wie reagiert dein Umfeld generell auf dein Älterwerden?
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20.  Gutes Leben im Alter

Wie reagiert dein Umfeld generell auf dein Älterwerden?
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Generell positiv glaube ich mal. An meinem Wohnort, einer Vorstadt von Zürich, lebt man im Grossen und Ganzen relativ anonym. Man kennt die Nachbarn nicht mehr persönlich wie vor 30 Jahren, sondern oberflächlich. Man grüsst sich, Vielleicht haben die Nachbarn mal Fragen an mich, da ich noch im Ausschuss der Eigentümer bin. Die Wohnungen sind immer weniger von Eigentümern bewohnt, sondern werden vermietet. Es werden auch immer wieder Wohnungen verkauft.
Man muss sich bemühen, Kontakte zu knüpfen, an Veranstaltungen teilzunehmen, den Freundeskreis zu pflegen, sonst
lebt man plötzlich alleine.
Gibt es Veränderungen im Aussehen, in der Sexualität, in anderen Dingen?
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Seite 402 wird geladen
20.  Gutes Leben im Alter

Gibt es Veränderungen im Aussehen, in der Sexualität, in anderen Dingen?
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Klar, man kriegt immer mehr graue Haare. Man wird ängstlicher. Man muss etwas für den Körper machen um körperlich und geistig fitt zu bleiben (Gym, den Freundeskreis pflegen, seine Hobbies pflegen, aus dem Haus gehen etc.).
Infolge der Hormone u.a. muss man die Sexualität ins Alter anpassen, vielleicht braucht es gewisse Hilfsmittel. Die Sexulaität kann trotzdem schön und erfüllend sein. Man muss es annehmen (wie die Zahl 70+) und das beste daraus machen.  Ich glaube, für Männer ist es schwierger das anzunehmen als für Frauen.
Es gibt Frauen wie Männer, die sagen, sie brauchen das (Sex) nicht mehr, sie hätten es gesehen...Ich glaube das nicht, denn der Mensch ist ein sexuelles Wesen, von Natur aus.
Was tust du für deine geistige und körperliche Fitness? Welche Veränderungen stellst du fest?
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20.  Gutes Leben im Alter

Was tust du für deine geistige und körperliche Fitness? Welche Veränderungen stellst du fest?
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Ich lerne eine neue Fremdsprache (Spanisch). Ich habe wieder angefangen Klavier zu spielen mit einem Keyboard. Ich muss die Noten wieder auffrischen. Es ist wie eine neue Sprache. Ich habe von meiner Freundin gelernt am Morgen Gygong zu machen. Ich schaffe es nicht jeden Morgen, doch es tut gut, ein paar Minuten diese Uebungen zu machen. Ich gehe zwei Mal pro Woche in's Krafttraining. Ich mache auch ein bis zwei Mal pro Woche einen Spaziergang. 
Ich organisiere für den Oldtimer-Club Frühlings- oder Herbstausfahrten. Zwei Mal pro Woche bin ich für das Rote Kreuz im Fahrdienst. Das Fahren braucht Konzentration und teilweise auch Vorbereitung. 
Für die Hausgemeinschaft habe ich kleine Projekte angestossen.
Brauchst oder erhältst du Hilfe? Welcher Art? Wo mangelt es?
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Seite 404 wird geladen
20.  Gutes Leben im Alter

Brauchst oder erhältst du Hilfe? Welcher Art? Wo mangelt es?
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Beim Projekt Ladestationen für Elektroautos und Installation einer Grund-Installation in der Garage brauchte ich zwecks Abklärung und Offerte das Fachwissen einer speziealisierten Firma.
beim Projekt Einführung einer Art Parkkarte für Besucher brauchte ich zwecks Druck und Verteilung unsere Verwaltung.
Wie wichtig ist dir deine Selbständigkeit in der Gestaltung deines Alltags? In welchem Ausmass könntest du mit Einschränkungen leben?
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20.  Gutes Leben im Alter

Wie wichtig ist dir deine Selbständigkeit in der Gestaltung deines Alltags? In welchem Ausmass könntest du mit Einschränkungen leben?
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Die Selbstständig für die Gestaltung des Alltags ist mir sehr wichtig. Mein Ziel ist es so lange wie es halt gesundheitlich geht selbstständig zu wohnen. Wohnen in einer Alters-Wohngemeinschaft wäre für mich auch ok. 
Nach einem Unfall oder nach einer Operation bin ich natürlich froh z.B. ab der Spitex.
Welche Bedeutung haben deine Erinnerungen mit dem Älterwerden?
Seite 406
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20.  Gutes Leben im Alter

Welche Bedeutung haben deine Erinnerungen mit dem Älterwerden?
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Ich versuche vorwärts zu schauen und im Jetzt zu leben. Ich versuche seit ich ca. 45 Jahre alt war bewusst zu leben. Ich hatte mit 50 Jahren einen Selbstunfall zu Hause, wo ich viel Glück hatte, diesen zu überleben.
In welcher Form hast du oder ist dein Leben dokumentiert? Wie wichtig ist das für dich?
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20.  Gutes Leben im Alter

In welcher Form hast du oder ist dein Leben dokumentiert? Wie wichtig ist das für dich?
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Ich habe einen Lebenslauf geschrieben und ein Foto-Album für meinen Sohn erstellt, der die Gross- und Urgrosseltern beider Seiten aufzeigt mit meinem Kommentar. Ich habe auch ein paar Foto-Bände, das mein früheres Leben ein bisschen aufzeigt. Es gibt einen Film von einem Familientreffen vor 30 Jahren sowie einen Film von meiner Hochzeit. 
Es ist mir sehr wichtig, dass mein Leben ein bisschen dokumentiert ist. Und - es wird mit dieser Arbeit ein Buch von mir entstehen -
Inwiefern beschäftigt dich der Gedanke an deine Endlichkeit und seit wann?
Seite 408
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21.  Ausblick

Inwiefern beschäftigt dich der Gedanke an deine Endlichkeit und seit wann?
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Das beschäftigt mich schon länger. Ich bin ein gläubiger Mensch. Nicht in der Kirche aber von Mensch zu Mensch. Ich lebe sehr gerne und habe Angst vor dem Tod. Die Endlichkeit ist einfach da, man muss damit leben. Ich versuche seit Jahren bewusst zu leben und auch Dinge umzusetzen, die ich mir aufgeschrieben habe.
Was sind deine konkreten Erwartungen und Vorkehrungen mit Blick auf deine letzten Jahre und dein Lebensende?
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21.  Ausblick

Was sind deine konkreten Erwartungen und Vorkehrungen mit Blick auf deine letzten Jahre und dein Lebensende?
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Mein Ziel ist es, dass ich nicht alleine älter werden möchte. Ich habe seit fünf Jahren eine Fernbeziehung mit einem tolllen Menschen, mit dem ich mir vorstellen könnte, gemeinsam älter zu werden. Sie lebt nicht in der Schweiz und ich muss mich bald mal entscheiden wie es weitergeht. Bleiben wir Freunde oder wandere ich aus. Ich habe mir das schon einfacher vor-
gestellt. 
Ich hoffe, dass ich gesund (geistig und körperlich) älter werden kann. Ich mache darum auch Krafttraining, gehe laufen,
organisiere Wanderwochen und Oldtimer-Ausfahrten, rauche nicht und trinke wenig Alkohl. Ich versuche gesund zu essen und aktiv und neugierig zu bleiben.
Für mein Lebensende habe ich eine Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag, Anordnung für den Todesfall und einen Lebenslauf vorbereitet.
Hat das konkrete Auswirkungen auf deine aktuelle Lebensgestaltung und deine Einstellung zum täglichen Leben?
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21.  Ausblick

Hat das konkrete Auswirkungen auf deine aktuelle Lebensgestaltung und deine Einstellung zum täglichen Leben?
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Ein indischer Guru hat mir mal aus der Hand gelesen. Ich war dazumals ca. 55 Jahre alt. Er sagte mir, dass ich 76 Jahre alt
werde... Ich versuche das auszublenden, was mir nicht immer gelingt. Ich wünschte, ich hätte diesen Inder nie getroffen!
Freunde sagen mir vergiss das und lebe dein Leben.
Wie würdest du bzw. dein Lebenspartner/deine Lebenspartnerin mit dem Ableben des andern umgehen? Ist das ein Thema, über das ihr spricht?
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21.  Ausblick

Wie würdest du bzw. dein Lebenspartner/deine Lebenspartnerin mit dem Ableben des andern umgehen? Ist das ein Thema, über das ihr spricht?
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Nein, das ist bis jetzt kein Thema. Obwohl wir uns schon seit fünf Jahren kennen ist sie mir eine liebe Freundin. Ich würde es noch nicht Lebenspartnerin nennen.
Hat sich deine Einstellung zu Zeit mit dem Älterwerden verändert?
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21.  Ausblick

Hat sich deine Einstellung zu Zeit mit dem Älterwerden verändert?
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In dem Sinne, dass ich noch bewusster lebe. Mir mehr bewusst ist dass das Leben mal endet.
Wie stellst du dich zu einem Leben in einem Altersheim?
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21.  Ausblick

Wie stellst du dich zu einem Leben in einem Altersheim?
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Mein Ziel ist es möglichst lange selbstständig zu bleiben. Ich will niemandem zur Last fallen. Ich durfte hautnah bei meiner Mutter erleben, was es heisst im Altersheim zu leben. Sie lebte fast 7 Jahre im Altersheim, davon die letzten drei Jahre als Pflegefall. 
Wenn ich mal ins Altersheim gehen muss, aus was Gründen auch immer, versuche ich mich postiv darauf einzustellen und das Beste daraus zu machen.
Wie soll dein Nachlass geregelt werden? Hast du ein Testament verfasst?
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21.  Ausblick

Wie soll dein Nachlass geregelt werden? Hast du ein Testament verfasst?
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Ja, ich habe mal einen Entwurf gemacht. Ich muss das unbedingt nächstens bereinigen. Es fällt mir sehr schwer.
Das Testament muss ich noch machen.
Hattest du mit Organisationen wie Exit Kontakt bzw wie stellst du dich persönlich dazu?
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21.  Ausblick

Hattest du mit Organisationen wie Exit Kontakt bzw wie stellst du dich persönlich dazu?
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Nein, ich finde es aber gut, dass es Organisationen wie Exit gibt. Ich weiss man sollte dort eigentlich Mitglied sein. 
Ich möchte möglichst lange unabhängig sein und niemandem zur Last fallen. Das was ich beeinflussen kann mache ich.
Bewusst leben, sich gesund ernähren, Freundschaften pflegen, dem Körper Sorge tragen mit Krafttraining, Spazieren gehen, im Winter Skifahren und Langlauf etc. Unfälle, Schlaganfälle passieren einfach. Vieles im Leben ist Zufall, den man nicht beeinflussen kann.
Hast du eine Art Rangliste von Wünschen, die du dir noch erfüllen möchtest?
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21.  Ausblick

Hast du eine Art Rangliste von Wünschen, die du dir noch erfüllen möchtest?
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Nein, ich habe keine solche Rangliste erstellt. Aber ich habe das Buch von Bronnie Ware "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen" gelesen. Lesenswert! 

Im Moment fallen mir folgende To do's ein:

mit dem Oldtimer alle Schweizer Pässe abfahren
mit dem Zug mal eine Tour de Suisse machen
meine Schwester und Verwandten in den USA noch ein/zweimal besuchen
mal einen Malkurs machen

Helene mal zu einem Hüttli-Talk "auf der anderen Seite des Rheins" einladen. Quasi als Update zu meinem Besuch
im Jahre 2019. Das ist ein Wunsch. Man kann ihn nicht erzwingen, doch anfragen kostet ja nichts.
Welche dieser Wünsche wirst du dir wahrscheinlich noch erfüllen? Wie, mit wem, wann?
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21.  Ausblick

Welche dieser Wünsche wirst du dir wahrscheinlich noch erfüllen? Wie, mit wem, wann?
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Hoffentlich alle!  Innerhalb der nächsten fünf Jahre. In die USA gehe ich alleine. Auch den Malkurs mache ich alleine., Bei den anderen "Pendings" muss ich noch schauen, ob evt. jemand mitkommt.
Welche Wünsche werden wohl unerfüllt bleiben? Weshalb?
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21.  Ausblick

Welche Wünsche werden wohl unerfüllt bleiben? Weshalb?
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Ich hoffe und bin eigentlich Optimist, dass ich bei meinen To do's und Wünschen "ein Häckchen" machen kann.
Was ist dein grösster Wunsch für die nächsten Jahre?
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21.  Ausblick

Was ist dein grösster Wunsch für die nächsten Jahre?
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Dass ich körperlich und geistig gesund bleibe.
Was möchtest du nie mehr missen?
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21.  Ausblick

Was möchtest du nie mehr missen?
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Die trotz allem schönen 9 Jahre mit meiner Lebenspartnerin, die leider im Jahre 2019 verstorben ist. Die letzten fünf Jahre meiner Fernbeziehung. Die schönen Wanderwochen mit meinem Freund Franco.
Wie stellst du dir deine letzten Jahre auf Erden vor?
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21.  Ausblick

Wie stellst du dir deine letzten Jahre auf Erden vor?
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Jeden Tag geniessen, demütig und dankbar sein, viel in der Natur draussen sein, sich mit der Familie und Freunden treffen.
Sofern es mal Enkel oder Enkelinnen gibt viel Zeit mit ihnen einplanen.
Würdest du es geniessen, nochmals in der heutigen Zeit 20 zu sein?
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22.  Jugend heute

Würdest du es geniessen, nochmals in der heutigen Zeit 20 zu sein?
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Ich glaube eher weniger und ich glaube, es ist auch gut so.
Gibt es Rastschläge, die du gerne an junge Menschen weitergeben würdest?
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22.  Jugend heute

Gibt es Rastschläge, die du gerne an junge Menschen weitergeben würdest?
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Ja sicher!
Glaubt an euch und eure Fähigkeiten. Nie aufgeben, immer wieder aufstehen. 
Versucht auch mal etwas Neues aus, nimmt Herausforderungen (berufliche) an. 
Wenn ihr nicht mehr weiter wisst (Privat oder Beruf) nimmt Hilfe an. Das hat nichts mit Schwäche zu tun.
Seit euren Eltern dankbar, was sie für euch machten und machen. 
Interessiert euch für die Wirtschaft und die Politik und geht abstimmen. 
Wenn ihr die Möglichkeit habt geht reisen, lernt die Welt kennen. Lernt andere Sprachen und Kulturen kennen. Das öffnet euren Horizont und es hilft andere Kulturen besser zu verstehen. 
Nimmt euch Zeit für Freunde. Respektiert ältere Leute. Interessiert euch auch für die Natur, Pflanzen, Tiere.
Was geht dir durch den Kopf, wenn du junge Leute betrachtest, die ihr Leben noch vor sich haben?
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22.  Jugend heute

Was geht dir durch den Kopf, wenn du junge Leute betrachtest, die ihr Leben noch vor sich haben?
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Es kann vorkommen, dass ich mich zurückerinnere, als ich in diesem Alter war. Auch dazumals, ohne Internet, Smart Phone und ohne Social Media, hatte die Welt mit Problemen zu kämpfen. Oelkriese in den 70er Jahren, Explosion eines Atomreaktors in Chernobil (Ukraine) in den 80er Jahre. Das russische Regime informierte erst einige Tage dananch. Die Verstrahlung wurde durch den Wind nach Europa getragen und hatte Auswirkungen, die noch heute nicht ganz aufgeschlüsselt sind. Terroristen,
die Flugzeuge entführten und sie dann irgendwo in der Wüste sprengten. Auch schweizer Flugzeuge. Die RAF, eine deutsche
Terrorzelle, die in Deutschland Politiker entführte und teilweise ermordete. 
Ohne Internet und Smartphone hatte meine Jugend sicher weniger Druck als die heutige Jugend. Privat wie auch im Beruf.
Inwiefern haben es die Jungen heute besser oder schlechter?
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22.  Jugend heute

Inwiefern haben es die Jungen heute besser oder schlechter?
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Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, denn wir haben heute eine andere Welt als vor 50 Jahren. 
Wir haben heute mit Internet, Social Media, KI etc. Instrumente, die die Welt enorm beeinflussen. Für die heutigen Jungen,
obwohl sie mit diesen Tools aufwachsen, sind die Anforderungen gegenüber meiner Generation sicher gestiegen. 
Beruf und Freizeit wachsen durch die Möglichlkeit auch an z.B. zwei Tagen zu Hause zu arbeiten immer mehr zusammen.
Der Wettbewerb im Beruf hat durch die Personenfreizügigkeit zugenommen. Aufgrund der Zuwanderung von gut verdienenden EU-Spezialsten ist eine bezahlbare Wohnung in der städtischen Aglomeration zu finden immer mehr eine grosse Herausforderung für junge Leute.
Praktizierst du eine Religion und wie? Falls nicht, weshalb nicht?
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23.  Religiosität

Praktizierst du eine Religion und wie? Falls nicht, weshalb nicht?
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Ich bin römisch katholisch aufgewachsen. Ich glaube an Gott und versuche ein guter Christ zu sein. Ich gehe sehr selten
zur Messe bevorzuge eher eine schöne Grotte. Die Institution Kirche und auch Rom muss sich unbedingt erneuern und der 
heutigen Zeit anpassen. Die Christkatholische Kirche, die von Rom losgelöst ist und auch das Zölibat abgeschafft hat, sagt mir schon mehr zu.
Stellst du bei dir mit dem Älterwerden eine veränderte Einstellung zu religiösen Fragen fest?
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23.  Religiosität

Stellst du bei dir mit dem Älterwerden eine veränderte Einstellung zu religiösen Fragen fest?
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Eigentlich nicht. Ich gebe zu, ich habe Angst vor dem Tod. Je älter man wird desto mehr muss man auch das annehmen
dass das Leben mal endet. Vielleicht das, dass ich, vorallem seit der Pandamie, teilweise auch Bibeltexte lese.
Hast du dich auch mit anderen Religionen beschäftigt? Mit welchem Ergebnis?
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23.  Religiosität

Hast du dich auch mit anderen Religionen beschäftigt? Mit welchem Ergebnis?
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Ich habe mit Japanern gearbeitet, die ja bei der Geburt und beim Tod teilweise zwei verschiedene Religionen unterhalten. Ich habe mit Juden gearbeitet, wo es streng Gläubige gibt und solche, die es nicht so streng praktizieren. Ich habe mit Amerikanern gearbeitet, wo der Glauben im Geschäft kein Thema war. Die Frau meines besten Freundes verhüllt seit einigen Jahre wieder ihre Haare und betet drei oder fünfmal pro Tag.
Wen oder was unterstützt du konkret mit Zuwendungen? Weshalb machst du das, oder allenfalls nicht?
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23.  Religiosität

Wen oder was unterstützt du konkret mit Zuwendungen? Weshalb machst du das, oder allenfalls nicht?
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Ich bezahle (noch) meine Kirchensteuer, da die Kirche sozial viel leistet. 
Ich unterstütze folgende Institutionen:
Pfarrer Sieber, Aerzte ohne Grenzen, Tierschutzinstitutionen, das Rote Kreuz, Stiftung Zürcher Lighthouse, CARITAS, UNICEF, Pro Senectute, Glückskette. 
Ich unterstütze diese Institutionen, da sie sich für Menschen einsetzen, die Hilfe dringend benötigen,
Hast du Vorstellungen und Erwartungen von einem Jenseits?
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23.  Religiosität

Hast du Vorstellungen und Erwartungen von einem Jenseits?
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Als gläubiger Mensch glaube ich schon, dass meine Seele "ihren Weg findet".
Glaubst du an Gott?
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23.  Religiosität

Glaubst du an Gott?
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Ja, ich glaube an Gott. Ich glaube an das Universum, mit dem Menschen verbunden sind.
Welche Gefühle erwecken solche Vorstellungen in dir?
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23.  Religiosität

Welche Gefühle erwecken solche Vorstellungen in dir?
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Ich glaube an das bestimmte Gottvertrauen, dass im Prinzip jeder Mensch braucht. Ich muss nicht in die Kirche gehen um zu glauben.
Bist du bei solchen Gedanken von jemandem oder etwas beeinflusst?
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23.  Religiosität

Bist du bei solchen Gedanken von jemandem oder etwas beeinflusst?
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Nein, einfach die Lebenserfahrung und das tiefe Gefühl, dass es neben dem physischen Körper auch noch einen Geist und eine Seele gibt.
Sprichst du mit jemandem darüber?
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23.  Religiosität

Sprichst du mit jemandem darüber?
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Manchmal mit wirklich sehr guten Freunden kann das vorkommen, dass das Thema Glauben angesprochen wird.
Bezahlst du Kirchensteuer? Weshalb bzw. weshalb nicht?
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23.  Religiosität

Bezahlst du Kirchensteuer? Weshalb bzw. weshalb nicht?
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Ja, weil ich römisch katholische getauft wurde. Aufgrund der aktuellen Ereignisse von Uebergriffen von Pfarrern an Kinder und Jugendlichen und dass die Kirche sehr lange nichts dagegen gemacht hat, habe ich mir auch schon überlegt aus der
Kirche auszutreten und dann keine Kirchensteuer mehr zu bezahlen. Da die Kirche viel im sozialen Bereich macht und da es auch sehr fähige korrekte Pfarrer gibt, bin ich  bis jetzt nicht ausgetreten.
Wie gut kennst du die Bibel? Oder den Fundamentaltext einer anderen Religion?
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23.  Religiosität

Wie gut kennst du die Bibel? Oder den Fundamentaltext einer anderen Religion?
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Sehr oberflächlich. Ich habe während der Pandemie (Corona, 2020/21) viel in der Bibel gelesen. Könnte eigentlich wieder mal mit Bibellesen fortfahren...
Warum hast du für deine autobiografischen Aufzeichnungen diesen Titel gewählt?
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24.  Nachgedanken

Warum hast du für deine autobiografischen Aufzeichnungen diesen Titel gewählt?
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Soviel ich weiss war dieser Titel vorgegeben. Ich weiss es nicht mehr. Ich möchte, dass mein Buch folgenden Titel hat:
geboren am 5. August 1955.
Wie hast du das Aufzeichnen deiner Erinnerungen erlebt?
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24.  Nachgedanken

Wie hast du das Aufzeichnen deiner Erinnerungen erlebt?
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Sehr spannend, teilweise emotional, teilweise nachdenklich.
Weshalb bzw. für wen willst du über dein Leben, oder wenigstens Teile davon, schreiben?
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24.  Nachgedanken

Weshalb bzw. für wen willst du über dein Leben, oder wenigstens Teile davon, schreiben?
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Zuerst mal für meinen Sohn, dann für Sie, d.h. die Wissenschaft. Als Zeitdokument für spätere Zeiten. Für mich selbst, da ich mich entschlossen habe dieses Experiment zu wagen.
Gibt es Dinge, die du nicht erzählen konntest oder wolltest?
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24.  Nachgedanken

Gibt es Dinge, die du nicht erzählen konntest oder wolltest?
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Es sind sehr persönliche Gedanken zu meiner leider gescheiterten Ehe, zum Aufwachsen/Schule/Ausbildung meines Sohnes.
War das Schreiben eher Freude und Spass oder ein dir selbst auferlegtes Muss?
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24.  Nachgedanken

War das Schreiben eher Freude und Spass oder ein dir selbst auferlegtes Muss?
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Das Schreiben war Freude und Spass zugleich. Man soll im Leben Projekte angehen und verwirlichen. Es können grosse oder auch kleine Projekte sein.
Wie lange hast du daran geschrieben? Geschah das regelmässig?
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24.  Nachgedanken

Wie lange hast du daran geschrieben? Geschah das regelmässig?
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Ich habe im Oktober 2025 angefangen zu schreiben. Mehr oder weniger ja, nicht jeden Tag doch sicher 2 mal pro Woche und teilweise mehr.
Hast du konkrete Tipps für jemanden, der sein Leben aufschreiben möchte?
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24.  Nachgedanken

Hast du konkrete Tipps für jemanden, der sein Leben aufschreiben möchte?
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versuchen drei Mal pro Woche zu schreiben. Am besten an einem bestimmten Zeitpunkt. Ideal wäre jeden Tag zu schreiben.
Inwiefern befriedigt dich, was nun von dir schriftlich zurück bleibt?
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24.  Nachgedanken

Inwiefern befriedigt dich, was nun von dir schriftlich zurück bleibt?
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Es ist schön, wenn etwas Schriftliches von mir zurück bleibt. Es zeigt, wie eine Person in ihrer Zeit gelebt hat. Es zeigt auch auf was für Probleme und auch Schönes diese Zeit hatte. Ich finde es auch für die Wissenschaft und Historiker interessant nicht nur von berühmten Persönlichkeiten, Politikern  etc. zu lesen, sondern auch vom normalen Volk Einblick zu erhalten.
Was soll von deinem Leben und von der Zeit, in der zu gelebt hast, nicht vergessen gehen?
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24.  Nachgedanken

Was soll von deinem Leben und von der Zeit, in der zu gelebt hast, nicht vergessen gehen?
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Dass es in jeder Zeit Hindernisse und Probleme gibt, die es zu bewältigen gibt. Dass man die zur Verfügung stehende Zeit
unbedingt nützen sollte. Das Leben postiv sehen, immer wieder aufstehen, auch wenn es mal nicht so gut läuft. 
Dass wir in der Schweiz in einer "noch" privilegierten Lage sind und dies auch schätzen sollten.
Was glaubst du, können andere aus deiner Lebensgeschichte lernen?
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24.  Nachgedanken

Was glaubst du, können andere aus deiner Lebensgeschichte lernen?
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Schwierig zu sagen. Ich habe einfach versucht ein guter Mensch zu sein. Veilleicht, dass, wenn man das Leben optimistisch sieht und an das Gute im Menschen glaubt, es einfacher geht. 
Ein Weltkrieg II Veteran wurde mal gefragt was für ihn das Wichtigste im Leben sei..  Seine Antwort: zu überleben.
Wie stellst du dir den Leser deiner Lebensgeschichte in Hundert oder Zweihundert Jahren vor?
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24.  Nachgedanken

Wie stellst du dir den Leser deiner Lebensgeschichte in Hundert oder Zweihundert Jahren vor?
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Der Leser in hundert oder zweihundert Jahren wird überrascht sein, wie sich die Tecnologie innerhalb von einem Menschen-
leben verändert hat. Ein Historiker oder ein interessierter Schüler oder Erwachsener wird wahrscheinlich überrascht sein, 
dass sich gewisse Lebensschritte gar nicht gross verändert haben.
Wie glaubst du, wird man dich erinnern?
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24.  Nachgedanken

Wie glaubst du, wird man dich erinnern?
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Ich glaube, dass man sich an mich als einen sympathischen offenene Menschen in Erinnerung behalten wird.
Was war, was waren die herausragendsten Veränderungen in der Zeit deines Lebens?
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24.  Nachgedanken

Was war, was waren die herausragendsten Veränderungen in der Zeit deines Lebens?
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Die Erste Liebe mit 21 Jahren, die bis heute ein bisschen nachwirkt
Die Fahrprüfung, das erste Auto, die Motorradprüfung, das erste grosse Motorrad
Das erste Mal in meinem Leben auf eigenen Füssen zu stehen während meines England-Sprach-Aufenthaltes
Die Geburt des Sohnes 
mein schwerer Unfall zu Hause, wo ich grosses Glück hatte
Der Auszug von zu Hause und die schliessende Scheidung von meiner Exfrau
Die Freundschaft mit meiner Lebenspartnerin Brigitte und ihr früher Tod
Die Frühpensionierung und die Herausforderung des dritten Lebensabschnittes
Die Wochenenden während fast sechs Jahren, an denen ich meine Mutter im Alters/Pflegeheim besucht habe
Das Kennenlernen und die vielen Jahre der Fernbeziehung mit meiner oesterreichischen Freudin Reingard
Hat sich deine Erinnerung während des Schreibens verändert?
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24.  Nachgedanken

Hat sich deine Erinnerung während des Schreibens verändert?
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Das Schreiben zwingt einem sein Leben Revue passieren zu lassen. Es zeigt auch den Einfluss auf das Leben wie man aufgewachsen ist, der Einfluss der Eltern. Die Erinnerungen zeigt brutal wie kurz eigentlich das Leben ist, dass man die geschenkte Zeit für Positives ausnützen sollte.
Inwiefern waren deine Freunde und Bekannten, die du zur Mitarbeit eingeladen hast, für deine Arbeit wertvoll?
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24.  Nachgedanken

Inwiefern waren deine Freunde und Bekannten, die du zur Mitarbeit eingeladen hast, für deine Arbeit wertvoll?
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Ich habe meine Freunde nicht zur Mitarbeit eingeladen. Ich wollte das alleine machen.
Planst du noch weitere Selbstzeugnisse? Falls ja, dokumentierst du jetzt mit Blick darauf dein aktuelles und zukünftiges Leben, z. B. mit einem Tagebuch?
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24.  Nachgedanken

Planst du noch weitere Selbstzeugnisse? Falls ja, dokumentierst du jetzt mit Blick darauf dein aktuelles und zukünftiges Leben, z. B. mit einem Tagebuch?
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Ich schreibe schon seit ca. 6 Jahren Tagebuch.
Gibt es Texte, Fragmente früherer Versuche, dein Leben zu dokumentieren? Wie und wo bewahrst du diese auf?
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24.  Nachgedanken

Gibt es Texte, Fragmente früherer Versuche, dein Leben zu dokumentieren? Wie und wo bewahrst du diese auf?
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Nein, ausser das Tagebuchschreiben seit 6 Jahren.
Gibt es sonstige Texte von dir? Kurzgeschichten, Gedichte, Reiseberichte, Briefe oder ähnliches?
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24.  Nachgedanken

Gibt es sonstige Texte von dir? Kurzgeschichten, Gedichte, Reiseberichte, Briefe oder ähnliches?
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Ich habe sämtliche Briefe von meiner ersten Liebe und von späteren Freundinnen aufbewahrt.
Wie soll mit deinem literarischen Nachlass verfahren werden? Oder mit deinem Nachlass überhaupt?
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24.  Nachgedanken

Wie soll mit deinem literarischen Nachlass verfahren werden? Oder mit deinem Nachlass überhaupt?
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Die Zusammenfassung meines Lebens in diesem Buchprojekt soll einerseits bei Ihnen gespeichert sein für die Wissenschaft, für Historiker, Studenten und Leute, die gerne Biographien lesen.  Andererseits einige gebundene Exeplare für mich, davon eines für meinen Sohn.
Welches war die schönste Zeitperiode deines Lebens?
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24.  Nachgedanken

Welches war die schönste Zeitperiode deines Lebens?
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Das ist eine sehr schwierige Frage. 
Es gibt nicht nur die schönste Zeitperiode, sondern verschiedene.
Schön war die Zeitperiode, als ich mit 16 Jahren in der Handelschule in Neuenburg eine gute Zeit hatte und viel über das Leben lernen durfte. 
Schöne Zeitpunkte waren danach die Zeit meiner ersten Liebe, die fünf Monate Sprachaufenthalt in London.
Die sechs Wochen USA-Ferien mit meiner Ex-Frau. 
Vielleicht ist ja jetzt die schönste Zeitperiode, seit ich pensioniert bin.
Wem schuldest du ganz besonderen Dank? Für die Höhepunkte in deinem Leben und für dieses Buch.
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24.  Nachgedanken

Wem schuldest du ganz besonderen Dank? Für die Höhepunkte in deinem Leben und für dieses Buch.
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Ganz besonderen Dank schulde ich meinen Eltern, dass sie mir eine gute Grundlage für mein Leben ermöglichten.
Danken möchte ich auch meiner ersten Liebe Helen, dass sie mich vor den Lehrabschluss-Prüfungen ermunterte an mich zu glauben. 
Auch meinen Ex-Schwiegereltern einen ganz herzlichen Dank, dass sie mich von anfang weg ganz herzlich in ihre Familie aufnahmen. Ich war auch nach der Scheidung jederzeit willkommen. 
Einen ganz besonderen Dank auch an meine Ex-Frau für alles was sie für mich und unseren Sohn geleistet hat. Ich bin sehr stolz, dass ich Barbara zu meinem engsten Freundeskreis zählen darf. 
Danken möchte ich auch meiner viel zu früh verstorbenen Lebenspartnerin Brigitte für die schöne Zeit, die wir miteinander verbringen durften.
Ganz herzlich danken möchte ich auch meiner Freudin Reingard, dass sie es "gewagt" hat mit mir eine Fernbeziehung zu beginnen. Die Jahre, wo wir uns näher kennengelernt haben, möchte ich nicht missen. Danke Universum, dass ich so einen wertvollen Menschen kennenlernen durfte!
Du konntest nun mit dem Schreiben dein Leben ein zweites Mal erleben. Bist du rückblickend mit deinem Leben zufrieden?
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24.  Nachgedanken

Du konntest nun mit dem Schreiben dein Leben ein zweites Mal erleben. Bist du rückblickend mit deinem Leben zufrieden?
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Ja, bin ich. 
Ich hatte im Grossen und Ganzen ein gutes Leben. Ich bin dankbar, dass ich immer eine sehr gute Gesundheit hatte, was gar nicht selbstverständlich ist. 
Ich habe auch eine gute DNA von meinen Eltern erhalten.
Schade, dass ich in "jungen" Jahren nicht gerade ein grosses Selbstvertrauen hatte.
Unsere Förderer
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