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Vollendete Autobiographien: 212
Von Bernadette Koch Wyss – Bernadette
Bernadette Koch Wyss
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3.
Wohnen / 28.07.2026 um 15.29 Uhr
4.
Primarschulzeit / 28.07.2026 um 15.44 Uhr
4.1.
Primarschulzeit / 28.07.2026 um 15.47 Uhr
5.
Meine Freizeit / 28.07.2026 um 16.02 Uhr
6.
Beziehungen in der Jugend / 05.08.2026 um 14.55 Uhr
6.1.
Beziehungen in der Jugend / 05.08.2026 um 15.25 Uhr
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
2.
Meine Eltern
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?
2.1.
Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit der Mutter in den Sinn kommt?
2.1.
Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
2.1.
Wie würdest du sie beschreiben?
2.1.
Wie hast du sie als Mutter empfunden?
2.1.
Was waren ihre herausragenden Eigenschaften?
2.1.
Was habt ihr alles zusammen unternommen?
2.1.
Hast du dich an deine Mutter gewandt, wenn dir etwas auf dem Herzen lag? Woran erinnerst du dich speziell?
2.1.
Welches war der Beruf deiner Mutter, bevor sie heiratete? Hat sie diesen Beruf auch nach der Heirat ausgeübt?
2.1.
Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
2.1.
Wie haben sich die Eltern kennen gelernt?
2.1.
Wie kleidete sie sich? War ihr das wichtig?
2.2.
Mein Vater
3.
Wohnen
4.
Primarschulzeit
4.1.
Grundschule Unterstufe
4.1.
Erinnerst du dich an deinen ersten Schultag?
4.1.
Welche Erwartungen hattest du an die Schule?
4.1.
Was weisst du noch über deinen Schulweg?
4.1.
Wie hast du lesen gelernt?
4.1.
Wie hast du schreiben gelernt?
4.1.
An welche Schulkameraden erinnerst du dich?
4.1.
Hast du noch ein Klassenfoto? Kannst du anhand dessen deine Mitschüler noch charakterisieren?
4.1.
Wie war euer Lehrer bzw. eure Lehrerin?
4.1.
Wie wurdet ihr unterrichtet?
4.1.
Erinnerst du dich an Bestrafungsmethoden in der Schule? Wie beeinflussten diese deine schulischen Leistungen?
4.1.
An welche Höhepunkte des Unterrichts erinnerst du dich?
4.1.
Welche Fächer wurden unterrichtet? Welches war dein Lieblingsfach?
4.1.
Hat dich die Schule zum Lesen angeregt? Welches waren damals deine Lieblingsbücher? Hast du die Schulbibliothek genutzt?
4.1.
Welches sind deine Erinnerungen an Schulferien, Ferienlager, Schulreisen?
4.1.
Besitzt du heute noch Unterrichtsmedien, wie Lesebücher, Schreibhefte usw. aus dieser Zeit?
4.1.
Wie waren deine Schulleistungen? Wie dein Verhältnis zu Hausaufgaben? Half dir jemand?
4.1.
Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
4.1.
Was tatst du nach der Schule?
4.1.
Welche Freunde hattest du aus der Schulklasse oder aus dem Schulhaus?
4.1.
Warst du schon an einem Klassentreffen? Wie hat das auf dich gewirkt?
4.2.
Grundschule Oberstufe
5.
Meine Freizeit
6.
Beziehungen in der Jugend
6.1.
Beziehungen als Teenager
6.1.
Gibt es unauslöschliche Erinnerungen an Beziehungen aus dieser Zeit?
6.1.
Hast du dich gegen deine Eltern und überhaupt Autorität aufgelehnt?
6.1.
Warst du schon früh mit Sexualität konfrontiert? Wie? Wie hast du das erlebt und inwiefern hat dies dein späteres (Sexual-)Leben geprägt?
6.1.
Hattest du schon früh eine Freundin/einen Freund? Wie war das damals?
6.1.
Hattest du jemals ein "gebrochenes Herz"? Oder hast du jemandem das "Herz gebrochen?
6.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
Erste Erinnerungen und Kindheit
Seite 1
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit
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Meine Mutter hat mich als das dritte Kind Zuhause mit einer Hebamme bekommen. Da meine Mutter eine gute Gebärende war, bin ich schnell auf der Welt angekommen. Nach etwa 2 Monaten bekam ich Asthma und lief immer wieder blau an aus Mangel an Luft. Deshalb hat meine Mutter beschlossen den Bruder meines Vaters, Onkel Guschti, er war Rollstuhlgängig und musste immer rufen wenn ich blau anlief - "Rösi komm, Bene stirbt" meine Mutter kam sofort und nahm mich aus dem Bettchen und kopfte mir auf den Rücken auf dass ich wieder atmen konnte. Ja, so hat mein Leben begonnen....
Meinen Namen hat mir meine Mutter gegeben und sie hat es sich einfach gemacht, denn ich bekam den Namen meiner Taufpatin die Bernadette hiess, da der Name für alle zu lang war nannten alle mich Bene. Ich bin 1956 auf dem Land in Ruswil, im Kanton Luzern, geboren. In meinem Geburtsort waren wir gerade ein Jahr als wir in ein anderes Dorf, Namens Kriens, umzogen und ein weiterer Bruder kam da zur Welt, auch da blieben wir nur ein Jahr und sind weitergezogen in einen kleinen Weiler ausserhalb des Dorfes Malters, wo unser Vater ein kleines Einfamilienhaus kaufte, somit wurden wir Sesshaft. Zwischenzeitlich sind nochmals zwei Brüder dazugekommen. Mein Asthma wurde immer schlimmer, immer wenn ich etwas nicht mochte oder meine Eltern beim Spazieren gehen einen anderen Weg gingen aber ich dagegen war, bin ich sofort blau angelaufen und in Ohnmacht gefallen. Da dies mein Vater nervte, beschloss er mich in Kur nach Oberägeri ins Kurhaus Adelheid zu bringen. Er packte mich auf seine Vespa und fuhr mich in knapp einer Stunde dahin. Da es damals verboten war, sein Kind zu verabschieden, ist mein Vater ohne Abschied wieder gegangen. Als ich merkte, dass ich verlassen wurde, habe ich tagelang geweint und fragte immer, wann ich nach Hause gehen darf, aber die Schwestern haben mich beruhigt und nahmen mich immer mit in die kleine Hauskappele um zu beten. So habe ich mein Schicksal entgegen genommen und war glücklich in einem schönen grossen hellem Zimmer zu leben, wo ich von den Schwestern verwöhnt wrurde. Ein halbes Jahr später stand plötzlich ein Mann vor mir und sagte: "Jetzt da du wieder gesund bist, kannst du wieder nach Hause kommen " ich war entsetzt und wollte nicht mitgehen, da ich erst 2 Jahre alt war nützte alle Gegenwehr nichts und mein Vater, der ein Fremder für mich war, packte mich auf seine Vespa und wir fuhren nach Hause in das kleine Einfamilienhaus das mit dunklem Holz verkleidet war. Ich wurde freudig von all meinen Geschwistern und der Mutter begrüsst, sogar eine Tante, die Schwester meiner Mutter, war gekommen um mir eine schöne grosse Orange zu schenken (was damals teuer war) aber ich schaute mich um und sah nur dunkle Wände, es gefiehl mir nicht und ich rannte davon. Leider wurde ich wieder zurück geholt und so habe ich mich wieder dem Schicksal überlassen.... Ich glaube mein Vater hatte ein schlechtes Gewissen, denn er nahm mich immmer und überall mit, sei es auf seine Arbeit oder noch lieber auf ein Motocrossrennen, vorallen wenn es in strömen geregnet hat, dann sagte er zu mir: "komm Dadeus nimm das Wägeli und sag's dem Casio" das war immer lustig für mich. Als ich sechs Jahre alt war, musste meine Mutter zur Kur und überliess uns Kinder einer Gemeindehelferin, da diese uns nicht in ihrer Nähe haben wollte mussten wir den ganzen Tag im Keller verbringen. Das war das zweite Mal, dass mich meine Mutter verlassen hatte und ich schwor mir, sie nie mehr zu lieben. Meine Gefühle zur Familie waren verschwunden und ich suchte mir Freundinnen mit denen ich lachen und spielen konnte. In der vierten Klasse zog meine beste Freundin in ein anderes Dorf und ich war unendlich traurig, ja weinte sogar um sie. Wieder einmal den Beweis niemanden zu nah an mich zu lassen......
Meine Mutter
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.
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Meine Mutter ist in sehr ärmlichen Verhältnissen mit 6 Geschwistern aufgewachsen, ihre Mutter war ständig unterwegs und hinterliess einen katastrophalen Haushalt, da musste meine Mutter als älteste früh den Haushalt übernehmen. Ihr Vater war Taglöhner und brachte sehr wenig Geld nach Hause. Mit 14 musste sie als Magd ihren Lebensunterhalt selber verdienen. Sie hatte verschiedene Stellen als Magd auf verschiedenen Bauernhöfe. Mit 27 Jahren kam sie auf den Bauernhof wo mein Vater lebte. Die beiden wuren ein Liebespaar und sie wurde von ihm schwanger, da der Vater meines Vaters meine Mutter nicht akzeptieren konnte, mussten die beiden den Hof verlassen.
Mein Vater
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.
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Mein Vater ist auf einem grossen Bauerhof mit vielen Angestellten aufgewachsen, er hatte eine sorgenlose Kindheit mit 14 Geschwistern, in der Jugend sind mein Vater mit seinen Geschwistern, im Sommer mit Pferd und Wagen und im Winter mit Pferd und Schlitten, in den Ausgang gegangen. Er hat keinen Beruf erlernt, da im der Hof versprochen wurde. Jedoch war mein Vater ein richtiger Charmeur und flirtete mit jeden Mädchen. So geschah es, dass er eine Magd schwängerte, meine Mutter. Da unser Grossvater eine Magd als Schwiegertochter nicht akzeptieren konnte, musste mein Vater mit meiner Mutter und dem ungeborenenm Kind den Hof verlassen. Mein Vater bekam von seinem Vater eine Kuh als Abfindung.
Wohnen
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3.  Wohnen
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Als meine Eltern den Hof des Vaters verlassen mussten, begann für die Beiden eine Odysee von einem Dorf zum andern. Meine älteste Schwester wurde im Jahr 1953 geboren, mein älterer Bruder 1954, ich 1956, mein jügerer Bruder 1957 und der Bruder danach 1958 und jeder ist in einem anderen Dorf geboren. Im Jahre 1958 konnte mein Vater ein kleines Einfamilienhaus in einem Aussenweiler des Dorfes Malters, von seinem damaligen Arbeitgeber kaufen, von da an wohnten wir 9 Jahre lang glücklich und zufrieden bis meine Mutter mit dem zehnten Kind schwanger wurde und das kleine Haus keinen Platz mehr für uns alle hatte. Zum Glück bekam mein Vater eine neue Stelle als Gemeindearbeiter, er war zuständig für Sauberkeit und Ortnung im Dorf, der Gemeindeamman bot ihm an, das Pfarrhaus zu mieten. Da mein Vater unser Einfamilienhaus einer anderen Familie vermieten konnte, zogen wir ins Dorf Malters in das alte Pfarrhaus, unser neues Zuhause. War das ein grosses Haus, auf zwei Etagen gab es nur Schlafzimmer, wir älteren Kinder bezogen die oberen Zimmer und die jüngeren Geschwister mit unseren Eltern die mittlere Etage. Es gab auch ein separates Bad und ein WC. Im Parterre war die schöne Stube, das Esszimmer und eine riesige Küche und auch noch eine Toilette. Das Haus war umzäunt und meine Mutter machte sich auf der einen Seite einen grossen Gemüsegarten und auf der anderen Seite standen viele bunte Blumen, wir hatten so viel Platz und wir waren gerne in diesem Haus.
Primarschulzeit
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4.  Primarschulzeit
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1962 musste ich in die erste Klasse gehen, meine zwei älteren Geschwister nahmen mich mit zur Schule, denn meine Mutter hatte keine Zeit mich zu begleiten, in dieser Schule waren die erste bis sechste Klasse untergebracht. Ich besuchte die erste bis vierte Klasse in dieser Schule, dann zogen wir ins Dorf Malters, da verbrachte ich die fünfte bis achte Klasse.
Grundschule Oberstufe
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4.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.
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Als ich 1967 neu in Malters in die fünfte Klasse kam, kannte ich niemanden und so setzte ich mich zuvorderts bei der Lehrerin in die Bank. Bald darauf kam ein Mädchen zu mir und fragte mich ob sie neben mir sitzen dürfe, ich sagte gerne und fragte sie nach ihrem Namen, Lisbeth, sagte sie und ab da waren wir Freundinnen. Die Lehrerin war sehr nett zu mir, sie mochte mich. Das zeigte sie auch, indem sie zu uns nach Hause kam und meiner jüngsten Schwester einen Babyanzug brachte. Die nächsten vier Jahre in der Oberstufe waren für mich nur meine inzwischen 3 Freundinnen, Lisbeth, Claudia und Yolanda, wichtig. Für die Schule selbst hatte ich kein grosses Interesse, somit war ich immer am Limit was die Noten betrafen. Auch die Hausaufgaben machte ich nur was nötig war. Mir war es immer wichtiger nach draussen zu gehen und mit meinen Freundinnen zusammen zu sein und zu plaudern.
Meine Freizeit
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5.  Meine Freizeit
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In meiner Freizeit habe ich viel gelesen, am liebsten mochte ich die Autorin Frederica de Cesco, dann habe ich Gitarre spielen gelernt, weil ich ein grosser Fan von Heinte war, so konnte ich all seine Lieder mit der Gitarre in Begleitung, singen.
Womit hast du in deinem Leben deine Freizeit vorwiegend oder am liebsten verbracht?
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5.  Meine Freizeit

Womit hast du in deinem Leben deine Freizeit vorwiegend oder am liebsten verbracht?
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In meiner Freizeit habe ich viel gelesen, ich konnte stundenlang in einer Ecke sitzen und meine Umgebung vergessen, viele Male musste meine Mutter mich an die Schultern klopfen um zu sagen, dass da noch meine kleinen Geschwistern sind zu denen ich aufpassen sollte.... Meine liebsten Bücher waren die von Frederica de Cescco, einfach wunderschöen Geschichten.
Ich habe alle Bücher aus unserer Bibliothek im Dorf ausleihen dürfen, meine Eltern hätten mir nie ein Buch geschenkt, sie sagten, das sei Zeitverschwendung.

Mit 13 Jahre habe ich Gitarre spielen gelernt um die Lieder meines Lieblingssängers Heintje zu spielen und singen zu können. 

Ich habe auch viel Zeit mit meinen Freundinnen verbracht, im Sommer sassen wir oft an der kleinen Emme auf einem Stein und erzählten uns was wir einmal werden wollten, ich hatte keine Ahnung was ich werden wollte, aber eines wusste ich genau, ich wollte einfach nur die  Freiheit geniessen, tun und lassen was mir Spass macht. 
Beziehungen als Teenager
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6.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.
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Mit 16 Jahren gingen meine Freundin Claudia und ich nach Genf um französisch zu lernen. Claudia war bei einer Familie mit einem 5 jährigen Bub mitten in der Stadt Genf und ich war ausserhalb der Stadt in eine kleinen Dorf Names Croix de Raison bei einer Familie mit einem Bub von 3 Monaten, was für mich zum französisch lernen nicht viel brachte. Meine Betreuer waren beide Lehrer und überliessen mir den kleinen Frederic, so hiess er, um mit ihm täglich spazieren zu gehen oder mit ihm zu spielen, oh wie ich ihn liebte, er war für mich wie eine lebende Puppe. Im Haushalt musste ich nichts machen, nur kurz vor dem Mittagessen den Ofen einschalten um das vorgekochte Essen aufzuwärmen. An zwei Nachmittagen, am Mittwoch und Samstag durfte ich in die Stadt Genf fahren um meine Freundin Claudia zu treffen. Da sie in der Stadt wohnte kannte sie alle guten Pubs wo sich die Jugend aufhielt. Da  waren wir immer und flirteten mit den Jungs. Am Mittwoch sollten wir eigentlich in den französich Unterricht aber wir gingen lieber in die Pubs um uns zu amüsieren. Ich hatte nie  eine Freundschaft mit einem Jungen angefangen, weil ich mir dachte, das bringt nichts, da ich sowieso nach einem Jahr wieder zurück in die Deutschschweiz ziehen werde.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
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6.2.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige.
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Mit 17 bin ich wieder mit Claudia zurück nach Malters gekommen. Meine Mutter hat mich geträngt eine Lehre zu machen, was mir gar keine Freude machte, ich habe mich für eine Lehre als Schuhverkäuferin entschieden, da diese Lehre nur zwei Jahre dauerte und für mich keinen grossen Aufwand zum lernen war. Ja und so verbrachte ich diese zwei Jahre mit meinen Freundinnen Höfu, Rita, Joli, Claudia und ich. Mit Claudia war ich immer per Autostopp während der Woche unterweges und gingen immer an Tanzanlässe oder Diskos. Es war nicht immer lustig, denn die jungen Burschen wollten uns in Malters als wir aussteigen wollten, nicht raus und so bekam ich jedesmal einen Lachanfall bis sie uns aus dem Auto warfen, Claudia war immr froh, dass ich so reagierte, ich aber hatte einfach aus Angst Lachen müssen. Jeden Samstag ging ich mit meinen Freundinnen Höfu, Rita, Joli per Autostopp an eine Chilbi oder sonst ein Fest im Kanton Luzern, weiter gingen wir nicht. Wir tanzten den ganzen Abend und um 03.00 Uhr verliessen wir das Fest mit ein paar Brüdern die auf einem Bauernhof lebten. Bei ihnen Zuhause tranken wir Kaffeeschnaps und tanzten weiter manchmal mit ein Besen wenn kein Tanzpartner vorhanden war. Gegen Morgen gingen wir unter einer alten Eiche bis Mittag schlafen. Meine Mutter hatte immer Angst, dass mir etwas passiert sei, wenn ich nicht nach Hause kam. Ich gab ihr die Telefonnummer der Bauernfamilie, so konnte sie sich vergewissern, dass ich noch lebte. An Silvester wollte niemand mit mir tanzen gehen, so bin ich alleine im Dorf Malters an eine Silvesterparty gegangen. Kurz nachdem ich da war, holte mich ein Junge und forderte mich zum tanzen auf, er wollte nur Tango tanzen und den konnte ich nicht, so lernte er mit mir den Tango und bis bis 02.00 Uhr konnte ich den perfekt tanzen. Danach bin ich nach Hause gegangen und niemand bemerkte, dass ich fort war. Ja und dann kam die Fasnacht, nur Jubel, Trubel und Heiterkeit, auf meiner Lehrstelle war ich die meiste Zeit auf der Toilette am schlafen, sie liessen mich, da sie wussten, dass es eine Woche so ging, und am Abend war ich wieder unterwegs mit meinen Freundinnen.
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