1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
2.1.
Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?
2.1.
Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit der Mutter in den Sinn kommt?
2.1.
Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
2.1.
Wie würdest du sie beschreiben?
2.1.
Wie hast du sie als Mutter empfunden?
2.1.
Was waren ihre herausragenden Eigenschaften?
2.1.
Was habt ihr alles zusammen unternommen?
2.1.
Hast du dich an deine Mutter gewandt, wenn dir etwas auf dem Herzen lag? Woran erinnerst du dich speziell?
2.1.
Welches war der Beruf deiner Mutter, bevor sie heiratete? Hat sie diesen Beruf auch nach der Heirat ausgeübt?
2.1.
Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
2.1.
Wie haben sich die Eltern kennen gelernt?
2.1.
Wie kleidete sie sich? War ihr das wichtig?
2.2.
Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?
2.2.
Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit dem Vater in den Sinn kommt?
2.2.
Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
2.2.
Wie würdest du ihn beschreiben?
2.2.
Wie hast du ihn als Vater empfunden?
2.2.
Was waren seine herausragenden Eigenschaften?
2.2.
Was habt ihr alles zusammen unternommen?
2.2.
Hast du dich an deinen Vater gewandt, wenn dir etwas auf dem Herzen lag? Woran erinnerst du dich speziell?
2.2.
Welches war der Beruf deines Vaters bevor er heiratete? Hat er später seinen Beruf gewechselt?
2.2.
Hat er dich an seinen Arbeitsplatz mitgenommen? Wie war das?
2.2.
Hatte er Hobbies oder Leidenschaften?
2.2.
Hat dir/euch der Vater erzählt, wie er die Mutter erobert hat?
2.2.
Wie kleidete er sich? War ihm das wichtig?
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
3.1.
Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
3.1.
Was habt ihr zusammen unternommen?
3.1.
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deinen Grossvater existieren noch? Was bedeuten sie dir?
3.1.
Was war seine berufliche Tätigkeit?)
3.1.
Erinnerst du dich an seinen Tod?
3.1.
Wie hat er im Alter gelebt?
3.1.
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deines Grossvaters eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
3.2.
Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deiner Grossmutter? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
3.2.
Was habt ihr zusammen unternommen?
3.2.
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deine Grossmutter existieren noch? Was bedeuten sie dir?
3.2.
Was war ihre berufliche Tätigkeit?
3.2.
Erinnerst du dich an ihren Tod?
3.2.
Wie hat sie im Alter gelebt?
3.2.
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deiner Grossmutter eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.3.
Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
3.3.
Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
3.3.
Was habt ihr zusammen unternommen?
3.3.
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deinen Grossvater existieren noch? Was bedeuten sie dir?
3.3.
Was war seine berufliche Tätigkeit gewesen?
3.3.
Erinnerst du dich an seinen Tod?
3.3.
Wie hat er im Alter gelebt?
3.3.
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deines Grossvaters eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
Hier kannst du eingeben, wem du die Aufzeichnung deiner Lebensgeschichte widmen willst.
Was weisst du über deine Geburt?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Was weisst du über deine Geburt?
Meine Eltern haben meinen Vornamen gewählt, weil sie einen Namen wollten, der sowohl für die italienische Seite als auch für die Schweizer Seite bekannt und aussprechbar ist, Brigitte ist auch Brigida, das war auch für meine Grosseltern bekannt.
Mein Vorname hat mir gefallen, und gefällt mir noch, sowieso, als ich später erfuhr, dass es auch der Name einer Heiligen war.
In was für eine Zeit wurdest du geboren?
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Erste Erinnerungen und Kindheit
In was für eine Zeit wurdest du geboren?
Ich wurde anfangs des Krieges, 1939 geboren, am Bodensee, dh. auch in grenznähe, was sicher eine Rolle spielte, hatten wir doch immer kontakt mit den Deutschen gehabt, seis
übers Fischen oder Besuche im nahen Konstanz. Dies wurde nun alles unterbrochen.
Es war eine schwierige Zeit: der Vater war oft and der Grenze, das Einkommen fehlte.unf meine Mutter mussste sich allein durchschlagen, sie, die aus Süditalien kam, und eher aus einem sehr behüteten Elternhaus stammte, wo Frauen in keiner Weise arbeiteten.
Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
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Erste Erinnerungen und Kindheit
Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
Meine ersten Erinnerungen haben auch mit dem Krieg zu tun:
Ich erinnere mich genau, als wir in den Luftschutzkeller mussten, weil Friedrichshafen bombadiert wurde. Wir mussten auf Brettern und mit Wolldecken liegen, doch haben wir natürlich als Kinder den Ernst der Lage nicht erfasst.
Als bombardiert wurde, nahmen uns die Eltern hinauf, auf die Erde, und wir sahen leuchtende Kugeln am Himmel, das alles war sehr aufregend und wir waren uns einer Gefahr in keiner Weise bewusst, da ich ja erst 4-jährig war. Aber die Erinnerung ist geblieben.
Welche Rolle spielten in deinem Leben deine Patin und dein Pate für dich?
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Erste Erinnerungen und Kindheit
Welche Rolle spielten in deinem Leben deine Patin und dein Pate für dich?
Pate und Patin: keine grosse Rolle
Falls du Geschwister hattest, wie haben sie dich aufgenommen?
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Erste Erinnerungen und Kindheit
Falls du Geschwister hattest, wie haben sie dich aufgenommen?
Ich habe 2 Schwestern, eine ältere und eine jüngere.
Meine jüngere Schwester ist geistigbehindert, schon sehr bald haben wir realisiert, dass es alles für sie anders war.meine ältere Schwester war eher so, wie meine Mutter sich das vorgestellt hatte, ich war eher ein "Wldfang", wieman mich genannt hatte, denn ich war z um Spielen am liebsten draussen. Wir hatten einen Garten, wo ich gern war.
Ausserden konnte man damals auf der Strasse spielen, dies war eine kleinere Quartierstrasse, die selten befahren wurde. Es gab ja dasmals wenige Autos.
Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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Erste Erinnerungen und Kindheit
Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
Wir hatten ein grosses Haus. Im untern Stock was die Praxis meines Vaters mit dem Wartezimmer, dem Röntgen und dem Labor.
Ausserdem waren auch die Küche und das Esszimmer im untern Stock.
Ich erinnere mich sehr wohl an das Esszimmer, denn dieses blieb unverändert bis zum Tod m eines Vaters, der 1987 starb.
Mein Vater hatte dieses Zimmer dunkel streichen lassen, was besonders in der Herbst/Winterzeit ein heimeliges Gefühl gab. Das Radio, dasmals noch gross war, nahm einen wichtigen Platz ein, wurden doch die Nachrichten immer um 12.30 Uhr gehört, während des Mittagesssens, und da hatten alle ruhig zu sein, die Stimmung war fast noch andächtiger als in der Kirche.
Wie sah dein Zimmer aus? Hattest du ein eigenes?
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Erste Erinnerungen und Kindheit
Wie sah dein Zimmer aus? Hattest du ein eigenes?
Mein Zimmer war im obersten Stock, zeitweise habe ich es mit meiner jüngern Schwester geteilt. Es war ein abgeschrägtes Mansardenzimmer, es gab die zwei Betten dasrin, einen Schreibtisch und einen Einbauschrank, ebenso ein Büchergestell.
Gab es ein Fenster, aus dem du besonders gern rausgeschaut hast? Was sahst du?
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Erste Erinnerungen und Kindheit
Gab es ein Fenster, aus dem du besonders gern rausgeschaut hast? Was sahst du?
Es gab eine grosse Terrasse, die teilweise über der Praxis war, von da aus konnte man die Hauptstrasse sehen und beobachten. Von den andern Fenstern sah man nicht soviel, da rund ums Haus ein GaRTEN war.
Von dieser Terrasse aus konnte man die verschieden Umzüge sehen: die Stadtmusik, die würdevoll hinter ihrem Dirigenten hermarschierte,
dann die "Roten", welche fähnchenschwingend marschierten. Da gab es nachher Wurst
und Brot, wir wären gern dabei gewesen, aber das durften wir nichtd, gehörtenwir doch n icht zu den Sozis.
Dann gab es die Fronleichnamsprozession, auch da durften wir nicht teilnehmen, obwohl wir katholisch waren. Diese Kinder haben wir auch beneidet, haben sie doch Körbchen mit Rosenblättern getragen undwaren mehrheitlich weiss gekleidet.
Auch der Leichenzug wurde durch die Hauptstrasse durch Pferde gezogen, das war ein eher feierlicher Anblick, haben doch zur gleichen hzeit auch die Kirchenglocken geläutet.
Und dann, zuletzt, auch die Kühe, die frühmorgens auf dne Zug verladen wurden, um auf die Alp zu fahren,sie hat man gehört durch ihr Muhen und ihre Glocken.Auch da sind wir jedesmal auf die Terrasse gerannt...
Neben dem Haus war das frühere Kutscherhaus des Vorgängers meines Vaters, da hatte er jetzt sein Auto, oben in dem Kutscherhaus war noch ein Schlafzimmer, und ein Plumpsklo,
das hatte wohl der Kutscher gehaust. Das war später ein Gastzimmer, wo die Schwester meines Vaters manchmal wohnte.
Weisst du noch, wie die Küche ausgesehen hat?
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Erste Erinnerungen und Kindheit
Weisst du noch, wie die Küche ausgesehen hat?
Die Küche war wirklich nicht besonders schön, denn man hat nie dort gegessen, sie war nur mit dem Nötigsten versehen: Herd, Tisch, Eisschrank, Kochherd, Abwaschbecken, Gestelle.
Was für Bücher gab es in deiner Familie? Durftest du sie anschauen?
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Erste Erinnerungen und Kindheit
Was für Bücher gab es in deiner Familie? Durftest du sie anschauen?
Mein Vater hatte viele Bücher, ein Riesenbüchergestell.
Wir hatten auch viele Kinderbücher, denn ich habe sehr früh lesen gelernt, und das war mir immer sehr lieb und ist es geblieben bis heute.
Meine Eltern
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2.
Meine Eltern
Meine Mutter wurde in Neapel geboren, wo sie auch bis zu ihrer Heirat lebte. Sie war die Aelteste von 3 Mädchen. sie studierte Musik, nämlich Klavier und Violine.
Als sie meinem Vater begegnete, war sie erst 21-jährig. Sie war mit ihren beiden Schwestern zu einem Besuch bei dem Onkel in Capri.
Mein Vater war 32, als er meiner MUTTER begegnete, auf dem Schiff von Neapel nach Capri.
Mein Vater warf ein junger Arzt, und da er TB hatte, eine Familienkrankheit, musste er entweder in die Berge oder eben in den Süden.
Seine Eltern, also meine Grosseltern, sind beide an TB gestorben, als er erst 12 Jahre alt war, so war er sehr früh Waise. Doch er wurde von Freunden aufgenommen. Er studierte Medizin mit einem Darlehen eines entfernten Cousins. Er hatte eben in Arbon seine Praxis als Arzt eröffnet.
Die Ehe meiner Eltern
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2.3.
Meine Eltern
– Die Ehe meiner Eltern.
Als sie sich kennenlernten, konnten sie dass niemals ohne Begleitung tun, das war da mals so..
Ausserdem zogen die Grosseltern natürlich Erkundigungen ein über ihn.
Doch offensichtlich, trotz aller Schwierigkeite, haben sie dann geheiratet und meine Mutter ist in die Schweiz gezogen.So ganz einfach war es nicht, denn als meine Mutter als wohlbehütete Tochter aus einem grossbürgerlichen Milieu nach Arbon kam, musste sie ja erst Deutsch lernen und die Sitten einer Kleinstadt kennen lernen, und die grosse Arbeit, die es in einer Arztpraxis gab.
Damals wurden in der Praxis alle Tüchlein gewaschen und gebügelt, alle Gläser sterilisiert und so fort, es war noch kein Wegwerfzeitalter, und es gab sehr viel Arbeit.
Was fällt dir spontan ein, wenn du an deine Eltern als Ehepaar denkst?
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2.3.
Meine Eltern
– Die Ehe meiner Eltern.
Was fällt dir spontan ein, wenn du an deine Eltern als Ehepaar denkst?
Mein Vater war derjenige, der bestimmte, meine Mutter ungterzogsich dem, sie hatte wowieso keine andereform der Beziehung kennengelernt.
Wie würdest du dein Elternhaus und euer damaliges Familienleben beschreiben?
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2.3.
Meine Eltern
– Die Ehe meiner Eltern.
Wie würdest du dein Elternhaus und euer damaliges Familienleben beschreiben?
Wir hatten ein grosses Haus, da im untern Stock die Arztpraxis untergebracht war,
mit einem Labor im Keller, einem Röntgenapparat, und der ganzen vollen einrichtung, die
er vom Vorgänger überommen hatte. Unser Familienleben warbestimmt duch den Beruf des Vaters, man musste sich seinen Arbeitszeiten anpassen, er war sehr bestimmend.
An welchen Elternteil hast du angenehmere oder spezifischere Erinnerungen?
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2.3.
Meine Eltern
– Die Ehe meiner Eltern.
An welchen Elternteil hast du angenehmere oder spezifischere Erinnerungen?
Meine Mutter war duldsam,wahrscheinlich hat sie erst sehr spät gelernt, ihre Meinung zu sagen. sie hat sich anfangs untergeorndet. Als meine Schwestern und ich in die Pubertät kamen, haben wir das kritisiert.
Sicher hatten wir als Kinder Angst vor dem autoritären Verhalten des Vaters, der auch oft jähzornig war. Wir wurden aber nicht geschlagen.
Mein Grossvater väterlicherseits
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3.1.
Meine Grosseltern
– Mein Grossvater väterlicherseits.
meine Grosseltern väterlicherseits habe ich gar nicht gekannt, sie starben, als mein Vater 12 jahre alt war, eines nach dem andern, dann ebenso der kleine Bruder.
Damals war die Tuberkolose keine heilbare Krankheit, das einzige, was man tun konnte, war, in den Bergen zu kuren.
ABer da war es offensichtlich schon zu spät.
Später erkrankte me9n Vater auch an TB, ebenso die schwester, doch beide wurden geheilt.
natürlich war das ein schwieriges dErleben für meinen Vater.
Freunde des Vaters nahmen ihn auf, so lebte er bis zu seiner maturität bei ihnen,
offensichtloich war das damals einfach ein Akt der Nächstenliebe, ohne jede finanzielle Forderung.
Mein Grossvater mütterlicherseits
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3.3.
Meine Grosseltern
– Mein Grossvater mütterlicherseits.
Meine italienisfchen Grosseltern habe ich natürlich nicht gleich kennengelernt.
Als Kleinkind waren wir von den Grosseltern abgeschnitten, durch den Krieg.
Es war nicht möglich, sich zu besuchen. Erst als ich schon etwas älter war, vielleicht 9 oder 10 Jahre, kamen sie zu Besuch, doch da sie ja italienisch redeten, waren sie mir nicht so nah.
Wegen des Krieges, dh. des Faschismus, wollte mein Vater nicht, dass die Mutter mit uns italienisch redete, so haben wir das erst später, bei einem Besuch in Italien, gelernt.
Da ich noch ein Kleinkind war, habe ich nicht so viel mitbekommen von den Umständen des Krieges. Für meine Mutter war es schwierig, so abgeschnitten von ihrer Familie und ihrem Heimatland zu sein.
Mein Grossvater hatte eine Handschuhfabrik. Zu derZEIt trugen die Frauen immer Handschuhe, erst waren die aus Leder, später produzierten sie auch solche aus Stoff.
Ich weiss nur, dass es immer auf und ab ging mit der Fabrik.
Wenn wir dort auf Besuch waren, hatten wir nicht viel Kontakt mit ihm, er war immer beschäftigt...
Meine Grossmutter mütterlicherseits
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3.4.
Meine Grosseltern
– Meine Grossmutter mütterlicherseits.
Meine Grossmutter - mammina wurde sie genannt - war sehr liebevoll und hatte uns immer verwöhnt.Doch sie war sich gewohnt, sich dem patriarchalischen Mann unterzuordnen, das
war selbstverständlich. Sie hat natürlich auch nie gesarbeitet. Wir haben sie je erst nach dem Krieg kennengelernt, da da war sie schon eine alte Frau in immer schwarzen Kleidern, so ist sie durch die Wohnung geschlurft.
Die Wohnung war riesig gross, so dass wir im den Korridoren Rollschuh fahren konnten.
Auch die Zimmer waren gross: vor allem das Esszimmer und der Salotto.
Die Wohnung war an bester Lage, mit Sicht auf den Golf von Neapel.