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Von Roger Tomasoni – Ich will so leben, dass es sich dafür zu sterben lohnt
Roger Tomasoni
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Lehr- und Wanderjahre / 07.01.2025 um 13.35 Uhr
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Erste Erinnerungen und Kindheit
2.
Meine Eltern
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
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Meine Mutter
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Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
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Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
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Mein Vater
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Mein Vater
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Mein Vater
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Mein Vater
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Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
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Die Ehe meiner Eltern
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Die Ehe meiner Eltern
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Die Ehe meiner Eltern
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Die Ehe meiner Eltern
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Die Ehe meiner Eltern
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Die Ehe meiner Eltern
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Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
3.
Meine Grosseltern
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
4.
Kindergartenjahre
5.
Krankheiten und Unfälle
6.
Wohnen
7.
Primarschulzeit
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
7.2.
Grundschule Oberstufe
8.
Meine Freizeit
8.1.
Lesen
8.1.
Lesen
8.1.
Lesen
8.1.
Lesen
8.1.
Lesen
8.1.
Lesen
8.1.
Lesen
8.1.
Lesen
8.1.
Lesen
8.1.
Lesen
9.
Beziehungen in der Jugend
9.1.
Beziehungen als Teenager
9.1.
Beziehungen als Teenager
9.1.
Beziehungen als Teenager
9.1.
Beziehungen als Teenager
9.1.
Beziehungen als Teenager
9.1.
Beziehungen als Teenager
9.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
9.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
9.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
9.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
9.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
10.
Meine besten Freunde bzw. Freundinnen
11.
Lehr- und Wanderjahre
12.
Armee
13.
Arbeiten
13.1.
Beruf oder Berufung?
13.1.
Beruf oder Berufung?
13.1.
Beruf oder Berufung?
13.2.
Berufs- und Stellenwechsel
13.2.
Berufs- und Stellenwechsel
13.2.
Berufs- und Stellenwechsel
13.3.
Berufliches auf und ab
13.3.
Berufliches auf und ab
13.3.
Berufliches auf und ab
13.3.
Berufliches auf und ab
13.3.
Berufliches auf und ab
13.3.
Berufliches auf und ab
13.3.
Berufliches auf und ab
13.3.
Berufliches auf und ab
13.3.
Berufliches auf und ab
13.4.
Arbeit, Familie und Freizeit
13.4.
Arbeit, Familie und Freizeit
13.4.
Arbeit, Familie und Freizeit
13.4.
Arbeit, Familie und Freizeit
13.4.
Arbeit, Familie und Freizeit
13.5.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
13.5.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
13.5.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
13.5.
Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?
14.
Eheleben
15.
Kinder
16.
Lebensfreude
17.
Ausblick
18.
Religiosität
19.
Nachgedanken
20.
Coronoavirus - COVID-19
Für meine Lebensbegleiterin Esther, für meine Tochter, meinen beiden Enkel und meine Enkelin.... und all die es interessiert.
Erste Erinnerungen und Kindheit
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit
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Sind diese ersten Erinnerungen wirklich Erinnerungen, oder sind es bloss Erzählungen, Anekdoten und alte Fotos die sich festgesetzt haben? Sind sie wahr oder wurden diese im Laufe der Jahrzehnte verändert, schön gedacht, dazu erfunden, weggelassen, abgeändert? Ich habe nur diese und sie sollen die Basis, das Gerüst für meine Biografie sein.
Was weisst du über deine Geburt?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was weisst du über deine Geburt?
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Ich wurde am 30. April 1956 im Kantonsspital Winterthur geboren.
Soviel ich weiss, war die Geburt in der Nacht und ganz okay. Ich war sicher sehr hübsch. Alle Babys sind, zumindest aus Sicht der Eltern, sehr hübsch. Wahrscheinlich war ich schon an meinem ersten Tag ein wenig zu schwer. Dieser Zustand begleitet mich leider bis heute.
Ob mein Vater (genannt Bapä) dabei gewesen ist, weiss ich gar nicht. Auf alle Fälle ist das Geburtsdatum super. So hatte ich am Folgetag, dem 1. Mai, immer frei und konnte meine Geburtstage ausgelassen feiern. Recht praktisch.
Wie sind die Eltern auf deine(n) Vornamen gekommen? Haben deine Eltern gut gewählt?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie sind die Eltern auf deine(n) Vornamen gekommen? Haben deine Eltern gut gewählt?
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Einen Übernahmen hatte ich nie. Roger eignet sich ja auch nicht so gut zum "verhunzen". Als Jugendlicher wurde ich hin und wieder mit Rotscher angeredet, was ja ganz in Ordnung war. Lustigerweise wurde mein Nachname Tomasoni in Ruhe gelassen. Meine Mutter wurde häufig "Tomi" genannt, mir blieb das erspart.



Hattest du auch Übernamen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Hattest du auch Übernamen?
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Einen Übernahmen hatte ich nie. Roger eignet sich ja auch nicht so gut zum "verhunzen". Als Jugendlicher wurde ich hin und wieder mit Rotscher angeredet, was ja ganz cool in Ordnung. Lustigerweise wurde mein Nachname Tomasoni in Ruhe gelassen. Meine Mutter wurde häufig "Tomi" genannt, mir blieb das erspart.
In was für eine Zeit wurdest du geboren?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

In was für eine Zeit wurdest du geboren?
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Im Jahr 1956 leitet Chrustchow in der Sowjetunion die Entstalisierung ein. Die Demonstrationen in Tiflis, der Posener Aufstand und der Ungarnaufstand werden infolge der sowjetischen Kontrolle des Ostblocks allesamt blutig niedergeschlagen. Die sowjetische Unterdrückung des Aufstands in Ungarn trieb vor 50 Jahren etwa 200 000 Menschen in die Emigration. Die Schweiz nahm viele von ihnen mit grossem Engagement auf.

Leider wiederholt sich die Geschichte im Jahr 2022 wieder. Russland überfällt die Ukraine und führt einen Besatzungskrieg. Millionen von Flüchtlingen verlassen das Land. Wie traurig, dass es Menschen gibt, welche ihre Macht und Mittel missbräuchlich einsetzten. 

Das erste Sonntagsfahrverbot in der Schweiz galt an vier aufeinanderfolgenden Sonntagen und stützte sich auf das Kriegsvorsorge-Gesetz.

Der Testpilot Milburn G. Apt fliegt als Erster in einem Experimentalflugzeug mit einer Geschwindigkeit von Mach 3,2. 

Uraufführung des Theaterstücks "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt im Schauspielhaus Zürich.

In Lugano findet die erste Ausgabe des Eurovision Song Contest statt.

In den USA hat der erste Spielfilm Elvis Presleys unter dem Titel "Love me Tender" Premiere.

Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wird in Wien wieder der Opernball veranstaltet.

Die 16. Olympische Sommerspiele finden in Melbourne, Australien statt.

Im Atlantik sinkt das italienische Passagierschiff Andrea Doria. Es wird von dem Passagierschiff Stockholm gerammt und sinkt innert elf Stunden. 51 Personen sterben 

30. April:  Lars von Trier, dänischer Filmregisseur wird geboren

30. April: Roger René Tomasoni, wird in Winterthur geboren

Eröffnung der Minigolfanlage Breite

Baubeginn der Grossgiesserei Sulzer in Oberwinterthur

Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
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Die ersten fünf Jahre meines Lebens sind aus meinem Gedächtnis verschwunden. Natürlich gibt es Anekdoten und Erzählungen, welche mir geblieben sind. Aber eigentlich kann ich mich erst ab dem zweiten Kindergarten an gewisse Ereignisse und Geschichten erinnern.
Zum Beispiel an meinen Weg in den Chindsgi im Äusseren Lind, an den Kindergarten selbst, speziell an die alten, schwarzen Feuerwehrhelme aus Metall, an den Garten mit seinem Schwimmbad. Aber auch unsere Wohnung, mein Zimmer und den Garten an der Rychenbergstrasse 32 sind mir in Erinnerung geblieben.
Welche andern frühen Ereignisse hast du nicht vergessen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Welche andern frühen Ereignisse hast du nicht vergessen?
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Den Quartierladen an der Brauerstrasse, welche vom Ehepaar Müller geführt wurde. Mit einem ausgezeichneten milden Tilsiter, offener Milch, welche im Milchkesseli nach Hause gebracht wurde. Frisches Brot, welches bis es zu Hause war immer ein Loch hatte.

Spielen im Garten, spielen im Quartier, spielen im Wald.

Trudi Jucker, welche meine "schulische Karriere" vom Kindergarten bis zur Oberstufe begleitete.

Ausfahrten mit dem ersten Auto meines Vaters, auf denen es mir regelmässig schlecht wurde.

Comic Hefte lesen im Kiosk am Lindspitz, an welchem meine Mutter gearbeitet hat.

Die ersten Serien im schwarz-weiss Fernseher, z.B. Lassy, Bonanza, Trickfilme und, und, und.

Die Walcheweiher mit Pirateninseln und der Wald mit Räuberhöhlen zum Spielen

Im "Wolfischwümbi" am Mittwochnachmittag baden.
Was hat man dir von deiner Taufe erzählt?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was hat man dir von deiner Taufe erzählt?
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Ich wurde reformiert getauft. Aber wie, wo, wann und von wem weiss ich nicht.
Welche Rolle spielten in deinem Leben deine Patin und dein Pate für dich?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Welche Rolle spielten in deinem Leben deine Patin und dein Pate für dich?
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Meine Gotte war Loni Dick-Tomasoni und mein Götti René Tomasoni, beides Geschwister meines Vaters. Von meinem Götti habe ich übrigens meinen zweiten Vornamen erhalten. 

Loni war eine liebe und lustige Frau, verheiratet mit Onkel Hans. Leider sind beide schon verstorben. Ihre Töchter Esthi und Marlies sind meine einzigen Cousinen in Winterthur. Mit ihnen habe ich sporadischen Kontakt. Die Familie Dick lebte lange Zeit an der Langgasse, wo ich meine ersten Lebensjahre verbrachte. Wenn ich als kleiner Junge bei meiner Gotte zum Zmittag eingeladen war, gab es häufig "Chäshörnli und Öpfelmues", dazu ein Glas Sirup. Ich habe es geliebt, hin und wieder kochen wir das heute noch und ich muss dann immer daran denken. Loni hatte einen kleinen Nasenkomplex. Sie glaubte, dass ihre Nase zu gross sei und hatte deshalb immer ein Taschentuch vor oder an der Nase.

René, mein Götti, war einige Zeit in England. Er hatte eine Kochlehre absolviert und an verschiedenen Orten, auch in England, im Service gearbeitet. Später war er bei der der Swissair Steward. Nun lebt er seit Jahrzehnten in Zürich. René ist homosexuell und hatte meist einen festen Partner. Wenn ich bei René war, gingen wir ins Kino, ins Restaurant essen oder machten mit dem Auto einen Ausflug. Ich habe diesen Besuch bei ihm immer sehr genossen. Heute lebt er mit seinem Mann Lito in Zürich-Oerlikon. Für seine 86 Jahren ist er noch recht fit und munter. Wir besuchen sie regelmässig, trinken ein Glas Wein und diskutieren über Gott und die Welt. Er bedeutet mir viel, einerseits weil ich ihn, und auch Lito, gut mag, andererseits weil er nebst mir noch der einzige aus unserer Familie Tomasoni ist. Manchmal denke ich, dass wir uns im Charakter und in unserer Art sehr ähnlich sind.
Falls du Geschwister hattest, wie haben sie dich aufgenommen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Falls du Geschwister hattest, wie haben sie dich aufgenommen?
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Geschwister habe ich keine. Als Kind hätte ich hin und wieder gerne Geschwister gehabt, meist war ich aber als Einzelkind recht glücklich. Das ist bis heute so geblieben.

Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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An mein allererstes erstes Zuhause an der Langgasse erinnere ich mich nicht mehr. Das Haus, in dem ich die ersten Jahre gewohnt habe, kenne ich aber schon noch. Es sieht von aussen mit seinen gelben und roten Klinkersteinen speziell aus und wird deshalb "Cremeschnitte" genannt.
 
Meine Erinnerungen an mein erstes Zuhause sind mit der Wohnung und dem Haus an der Rychenbergstrasse 32 verknüpft. Ein Vierfamilienhaus mit je einer Wohnung auf jedem Stock. Wir wohnten im vierten Stock. Die Wohnung war nicht sehr gross, die Zimmer eher klein. Es gab einen geraden Korridor. Rechts davon war ein kleines Arbeitszimmer, dann die Küche und das Elternschlafzimmer. Am Ende des Korridors befand sich Bad und Toilette. Auf der linken Seite kam zuerst das Wohnzimmer und anschliessen mein Zimmer. Vom Treppenhaus her hatten wir Zugang zu einem Mansardenzimmer. 

Wie sah dein Zimmer aus? Hattest du ein eigenes?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie sah dein Zimmer aus? Hattest du ein eigenes?
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Da ich keine Geschwister habe, hatte ich von Anfang an ein eigenes Zimmer. Für mich allein war es gross genug. Es hatte zwei Fenster, eines davon war im Dach integriert. Auf dieser Seite war auch die Wand leicht abgeschrägt. Das Zimmer hatte einen grossen, alten Einbauschrank und eine Verbindungstüre zum Wohnzimmer. Ich durfte es, im Rahmen der Möglichkeiten, selbst einrichten und fand es recht gemütlich. Das Bett unter der Schräge in der Ecke, auf der anderen Seite einen Schreibtisch. Längs an der Wand zum Wohnzimmer, hatte es Regale für Bücher, Schallplatten und Stereoanlage. In der Mitte blieb genug Platz zum Spielen. Später dann für eine Sitzgelegenheit mit einem kleinen Tisch. An den Wänden hingen Poster, welche sich vom Sujet her, je nach Alter, änderten. Ich war gerne in meinem Zimmer. Zum Spielen, lesen, zeichnen und Musik hören.
Gab es ein Fenster, aus dem du besonders gern rausgeschaut hast? Was sahst du?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Gab es ein Fenster, aus dem du besonders gern rausgeschaut hast? Was sahst du?
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Mein Zimmer hatte zwei Fenster. Wenn ich aus dem einen sah, schaute ich direkt an unser Nachbarhaus, also keine tolle Aussicht. Das im Dach, bot da wesentlich mehr. Einerseits konnte ich in den Garten und auf die Malzstrasse heruntersehen. Andererseits sah ich über die Stadt in Richtung Sulzer-Hochhaus und Brühlberg. Also eine schöne Aussicht, fehlte eigentlich nur ein See. Wenn ich mich zum Fenster herauslehnte und nach links blickte, sah ich das Kantonsspital. Das allein wäre nicht spektakulär. Ich sah aber auf den Helikopterlandeplatz und konnte jeweils beobachten, wie dieser aufsetzte und das Spitalpersonal bereitstand. Ein wenig Action wie im Fernsehen.
Weisst du noch, wie die Küche ausgesehen hat?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Weisst du noch, wie die Küche ausgesehen hat?
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Am Anfang war die Küche recht klein und alt. Bei einem späteren Umbau wurde die Wand zum kleinen Arbeitszimmer herausgebrochen und so entstand eine geräumige Wohnküche. So konnte eine Eckbank und Tisch platziert werde. Nun konnten wir bequem in der Küche essen oder auch mal mit einem Besuch etwas trinken.
Wie war es draussen? Gab es einen Hof oder einen Garten?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie war es draussen? Gab es einen Hof oder einen Garten?
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Vor dem Haus beim Eingang, hatte es eine kleine Wiese und Platz um Velos hinzustellen. Links vom Haus, war ein identischer Hausteil mit separatem Eingang angebaut. Rechts vom Haus hatte es den Weg, welcher zum Garten führte. Dieser war terrassiert. Im unteren Bereich, zur Malzstrasse hin, gab es eine Wiese zum Spielen und einen Garten, wo man etwas anpflanzen durfte. Jede Wohnungspartie hatte einen "Pflanzplätz". Ich weiss, dass es bei uns Chrusel- und Stachelbeeren sowie einen Rhabarberstrauch hatte. Ansonsten wurde ein wenig Gemüse und Salat angepflanzt. Durch ein Tor im Zaun, konnte man direkt auf die Malzstrasse zum Spielen.
Wohnte noch jemand bei euch?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wohnte noch jemand bei euch?
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Während ca. zwei Jahren wohnte mein Cousin Helmut aus Wien bei uns. Er kam zu uns, da es in seiner Familie verschiedene Probleme gab. Helmut ging auch ins Altstadt Schulhaus. Da er zwei, drei Jahre älter als ich ist, hatten wir nur zu Hause Kontakt. Sozusagen ein grösserer Bruder auf Zeit. Auch heute sind wir noch in Kontakt. Mal reist er in die Schweiz, auch wir waren schon in Wien oder wir telefonieren gelegentlich miteinander.
Erinnerst du dich an deine Spiele? Was oder womit spieltest du/spieltet ihr besonders gern im Haus oder im Freien?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an deine Spiele? Was oder womit spieltest du/spieltet ihr besonders gern im Haus oder im Freien?
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Ich habe vorwiegend allein oder mit Gspänli gespielt. Hin und wieder haben aber auch meine Eltern mit mir ein Gesellschaftsspiel gemacht. Allein konnte ich mich gut mit Lego und Autöli beschäftigen. Ich hatte sehr viele Modelautos. Mein Götti René hat mir mal eine ganze Kiste mit neuen Matchbox Autos geschenkt. Vielleicht prägte mich dies und ich habe deshalb einen Beruf in der Automobilbranche gewählt - wer weiss. Bei schönem Wetter war ich viel im Freien und spielte mit den Kindern des Quartiers. Schon früh durften wir allein in den "Walcheweiher-Wald" zum Spielen. Oder wir fuhren mit Velos und Trottinets im ganzen Quartier herum.
Was für Bücher gab es in deiner Familie? Durftest du sie anschauen?
Seite 18
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was für Bücher gab es in deiner Familie? Durftest du sie anschauen?
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Mein Vater las selten Bücher, eher die Zeitung und die Mutter Romane, Belletristik, zum Beispiel von Konsalik. Die waren für mich nicht besonders interessant. Wir hatten ein fünfteiliges Lexikon, welches ich spannend fand. Inhalte und Bilder aus der ganzen Welt. Zudem gab es einige Bildbände, meist vom Silva Verlag. Die waren aber schnell nicht mehr spannend.
Erinnerst du dich an Märchen, Gutenachtgeschichten, die man dir erzählt hat? Oder Kinderlieder, die man dir vorgesungen hat?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an Märchen, Gutenachtgeschichten, die man dir erzählt hat? Oder Kinderlieder, die man dir vorgesungen hat?
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Beim zu Bett gehen, hat meine Mutter mir jeweils ein kleines Gute-Nacht-Gebet gesprochen, welches ich nicht vergessen habe. "Ängeli komm, mach mich fromm, dass ich zu dir in den Himmel komm". Eigentlich komisch, der Glauben hatte bei uns in der Familie keine grosse Bedeutung. Als ich dann grösser, aber immer noch ein Kind war, durfte ich am Abend das Sandmännchen im Fernseher schauen.
Welches waren deine damaligen Medien? Telefon? Radio, TV, Bücher, Comics, Computer, Spielkonsolen, etc.? Gab es Vorschriften deiner Eltern?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Welches waren deine damaligen Medien? Telefon? Radio, TV, Bücher, Comics, Computer, Spielkonsolen, etc.? Gab es Vorschriften deiner Eltern?
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Es gab bei uns einen Fernseher, ein Radio, ein Spulentonband und ein Telefon. Ich weiss nicht, glaube aber, dass der erste Fernseher noch ein schwarz/weiss Modell war. Fernsehschauen durfte ich eigentlich häufig. Zudem war ich auch viel alleine zu Hause und somit praktischerweise keiner Kontrolle oder Zensur unterstellt. 

In meinem Zimmer hatte ich als Teenager eine eigene Stereoanlage mit den entsprechenden Boxen. Da konnte ich meine LPs rauf und runter spielen, bis der Vater hässig war und reklamierte. Deep Purple, Black Sabbath, Free, waren so meine Lieblingsbands, halt so eher die härteren Sachen. Und das Dreieralbum von Woodstock habe ich geliebt. Um dieses zu kaufen, war ich in den Ferien zwei Wochen lang Schulhaus putzen. Den Film über das Musikfestival habe ich im Kino sicher zweimal gesehen. Was hätte ich gegeben, um dort mit dabei zu sein. 

Ich bekam viele Bücher geschenkt. Alle bekannten Jugendbücher habe ich verschlungen. Jules Verne, Karl May, Erich Kästner, Mark Twain, Heiner Gross. Ich liebte Geschichten und konnte darin versinken. Auch Comics gehörten zu meinem Lesefutter. Ich lese auch heute noch sehr gerne. Seien es Zeitungen und Zeitschriften, Romane, Krimis, Reiseberichte oder Fachbücher. Zwei bis drei Bücher liegen immer auf meinem Nachttisch.
Erinnerst du dich an Filme und/oder TV-Serien?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an Filme und/oder TV-Serien?
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Da gab es einige tolle Serien während meiner Jugendzeit. Bonanza, Fiury, Flipper, Lassey aber auch lustige Trickfilme. Dick und Doof, Buster Keaton, später dann mal ein Krimi oder Gruselfilme. Diese nur ohne Aufsicht. Aber auch an die grossen Samstagabend Shows, welche ich mit meinen Eltern schauen musste/durfte erinnere ich mich mit schmunzeln. Das ARD Fernseh-Ballett, Schlagersänger, Spiele, das waren noch grosse Unterhaltungs-Kisten und die Leute sassen zuhauf vor dem TV. Übrigens - das Ballett war vor allem ab der Pubertät sehr interessant.
Erinnerst du dich an deine Bilderbücher, Tonbandkassetten, CDs, usw. oder an solche, die deine Freunde oder Freundinnen besassen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an deine Bilderbücher, Tonbandkassetten, CDs, usw. oder an solche, die deine Freunde oder Freundinnen besassen?
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Bilderbücher hatte ich kaum, eher Comics. CDs gab es in meiner Jugend noch nicht. Dafür hatte ich einige LPs und Single Schalplatten. Tonbandkassetten gab es dann später auch. Ich erinnere, dass ich jeweils am Sonntagnachmittag die Schweizer Radio Hitparade aufgenommen habe oder einen Musik-Mix ab meinen Platten zusammenstellte. Im Auto haben sich dann die Kassetten nicht wirklich bewährt. Man musste immer mit einem Bandsalat rechnen und die Aufnahmen waren futsch.
Wer passte auf dich auf, wenn deine Eltern nicht konnten? Gab es Kinderkrippen, Kinderhorte, o. ä.?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wer passte auf dich auf, wenn deine Eltern nicht konnten? Gab es Kinderkrippen, Kinderhorte, o. ä.?
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Kitas gab es noch nicht. Als wir an der Langgasse gewohnt hatten, konnte ich hin und wieder zu meiner Grosi oder zur Gotte, welche beide auch dort gewohnt haben. Mein Vater hatte 100% gearbeitet, mich aber hin und wieder am Wochenende beaufsichtigt. Meine Mutter war, mit unterschiedlichen Pensen, im Verkauf tätig. Nachher, das heisst ab dem zweiten Chindsgi, wohnten wir an der Rychenbergstrasse. Meine Mutter arbeitete Teilzeit in einem Kiosk am Lindspitz. Ich konnte jeweils nach der Schule zu ihr. Dort habe ich Aufgaben gemacht, oder noch lieber, Comics gelesen. Ich hatte für unsere Wohnung schon bald einen eigenen Schlüssel, so dass ich allein nach Hause konnte. Durch diese Freiheiten bin ich früh selbständig geworden. Eine Eigenschaft, die ich bis heute nicht verloren habe.
Wovor hattest du am meisten Angst?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wovor hattest du am meisten Angst?
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Eigentlich hatte ich selten Angst und wenn, dann vor Kinder und Menschen, welche mir nicht wohlgesinnt waren. Ich war und bin aber auch nicht sehr mutig. Das heisst, dass ich in vielen Dingen vorsichtig bin und mir gut überlege, welche Risiken ich eingehen will. Manchmal zwinge ich mich, etwas zu tun, wo ich meine Komfortzone verlassen muss. So zu sagen als Therapie.
Erinnerst du dich an die Jahreszeiten?
Seite 25
Seite 25 wird geladen
1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an die Jahreszeiten?
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Die Jahreszeiten waren ausgeprägter als heute. Im Winter hatte es Schnee im Sommer war es warm, es gab einen richtigen Frühling und Herbst. Heute sind die Übergänge nicht mehr so klar. Am liebsten hatte ich den Frühling und Sommer. Dann konnte man wieder draussen spielen, in den Garten uns ins Schwimmbad gehen. Heute mag ich den Herbst sehr. Vielleicht weil ich in meinem Leben auch im Herbst angekommen bin.
Welche Rolle spielten Sonntage und Feiertage wie Weihnachten, Sankt Nikolaus, Ostern und Geburtstage in deinem Kinderleben?
Seite 26
Seite 26 wird geladen
1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Welche Rolle spielten Sonntage und Feiertage wie Weihnachten, Sankt Nikolaus, Ostern und Geburtstage in deinem Kinderleben?
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Die Sonntage waren nicht wirklich toll. Entweder gingen wir bei Verwandten auf Besuch, spazieren oder machten mit dem Auto eine Ausfahrt. Die meisten Kinder mussten bei ihren Familien zu Hause bleiben, so dass wir nicht draussen spielen konnten. Von den Feiertagen mochte ich Weihnachten am meisten. Den Christbaum, die Geschenke, gutes Essen, die Stimmung - das war schön.
Wie haben eure Mahlzeiten ausgesehen?
Seite 27
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie haben eure Mahlzeiten ausgesehen?
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Die Mahlzeiten waren eher einfach. Am Anfangen der Familiengründung, mussten meine Eltern sicher noch sehr auf ihr Budget schauen und konnten keine teuren Lebensmittel kaufen. Meine Mutter stammte aus dem Tirol und hat immer wieder mal Gerichte von dort gekocht. Am Sonntag hat es meist ein Dessert gegeben. Wenn mein Vater mich beaufsichtigt hat, gab es schnelle Gerichte wie Ravioli oder Leberplätzli, dafür meist noch eine Glace. Mein Vater hatte keinen Käse und keine Zwiebel gegessen. Das machte es nicht einfach zum Kochen und auch im Restaurant gab es immer wieder Diskussionen.
Was waren damals deine Lieblingsessen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was waren damals deine Lieblingsessen?
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Schwer zu sagen, weil ich einfach immer gerne gegessen habe. Chäshörnli mit Apfelmues, Fotzelschnitten mit Schoggipuding, Schnitzel mit Pommes, ach es gäbe noch vieles.
Was für Kleider hast du getragen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was für Kleider hast du getragen?
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Meine Mutter achtete schon darauf, dass ich immer saubere Kleider anhatte. Nichts Spezielles, kurze oder lange Hosen, Shirt, Pulli. Nur am Sonntag wurde ich herausgeputzt. Schöne Hosen und Schuhe, weisses Hemd, sogar mit einem Blazer kombiniert. Dann musste ich natürlich auch anständig und mit Brillantine gekämmt sein. Mir war das immer eher peinlich und rumtoben durfte ich so natürlich auch nicht.
Wer und wie waren deine Spielkameraden?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wer und wie waren deine Spielkameraden?
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Meine Spielkameraden sind entweder mit mir in die Schule oder waren aus dem Quartier. Unsere Klasse, im Schulhaus Altstadt, bestand zur Hälfte aus "Altstädtler" und zur anderen Hälfte aus Kindern des Äusseren Lind. Meine Gspänli waren deshalb, sicher am Anfang, mehrheitlich aus meinem Quartier. Dieter Ehrensperger vom Restaurant Friedtal, Jürgen Zoske und sein Bruder von der Brunngasse. Sowie viele Kinder in abwechselnder Zusammensetzung, welche mit mir das Quartier und den nahen Wald unsicher machten.
Wer waren die Nachbarn? Kanntest du/kanntet ihr sie gut?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wer waren die Nachbarn? Kanntest du/kanntet ihr sie gut?
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Im Haus Rychenbergstrasse 32 hatte es, ausser mir, keine weiteren Kinder. Dort wohnten die Hausbesitzer Siegrist, Familie Nüssle und nochmals ein älteres Ehepaar, deren Name ich nicht mehr weiss. Im Haus 30 hatte es zwei Mädchen, welche älter als ich waren und zu dehnen ich nicht so viel Kontakt hatte. Im Quartier kannte man sich schon, die Kontakte waren aber eher lose.
Wer war für dich die einflussreichste Person?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wer war für dich die einflussreichste Person?
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Meine Eltern? Na klar, die Erziehung prägt einem schon, bewusst und unbewusst. Glaubenssätze, Werte und Vorbilder begleiten jeden ein Leben lang. Aus meiner Sicht ist der Einfluss als eher positiv zu bewerte. Vielleicht beurteilen dies meine Mitmenschen anders? 
Was für Kontakte hattet ihr mit euren Verwandten? Gab es unter diesen solche, die dir damals oder auch später besonders nahe standen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was für Kontakte hattet ihr mit euren Verwandten? Gab es unter diesen solche, die dir damals oder auch später besonders nahe standen?
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Die Kontakte zur Verwandtschaft waren zweigeteilt. In Winterthur war dies die Familie Tomasoni von meinem Vater. Grosi Albertina - der Grossvater ist früh verstorben, die Schwester (meine Gotte) Loni mit Mann Hans und Töchtern Marlies und Esthi, Bruder Oskar mit Frau Anneli und dem Pudel Anuschka sowie Bruder René (mein Götti). Diese sahen wir mehr oder weniger regelmässig zu feiern, aber auch mal für einen Sonntagsbesuch. 
Die Verwandtschaft mütterlicherseits lebte im Tirol, in Wien und im Unterengadin. Sie bestand aus meiner Oma, dem Onkel Kurt mit Frau Hedi, Kinder Sonja, Sarrita und Kurti, der Schwester Martha mit Mann und Söhnen, alle aus Pfunds. Einer Tante und Cousinen, Cousin in Serfaus. Einer Tante in Wien mit drei Buben. Sowie Tante Trudi in Chafflur im Unterengadin, mit Mann und Kinder Claudio, Emma und Ueli. Heute sind fast alle aus der älteren Generation verstorben.
Im Tirol oder Unterengadin war ich fast jedes Jahr mindestens einmal in den Ferien. Heute habe ich noch mit meinem Götti Kontakt, den Cousinen aus Winterthur, dem Cousin Helmut aus Wien und mit Ueli aus dem Unterengadin.

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?
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Eine selbständige Frau, welche früh ihren Mann verloren hat, welche viel gearbeitet hat, welche ein gutes Beziehungsnetz hatte. Hmmm, wie war sie als Mutter? Das ist für mich heute recht schwierig zu beurteilen. Ich glaube, dass sie ihre Sache schon gut gemacht hat. Sie war fleissig und ist anständig durchs Leben gegangen. Insofern ein gutes Vorbild, welches mich sicher auch geprägt hat.
Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
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Meine Mutter wurde 1933 in Pfunds, Tirol geboren. Die Jugendjahre waren sicher recht schwierig. Einerseits den 2. Weltkrieg als Kind, Jugendliche zu erleben, andererseits in eher ärmlichen Verhältnissen gross zu werden. Trotz alldem glaube ich, dass ihre Jugendzeit recht glücklich war. Das eher bäuerliche Umfeld, die grosse Familie, haben sicher geholfen diese Zeiten einigermassen unbeschadet zu verbringen.

Wie würdest du sie beschreiben?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Wie würdest du sie beschreiben?
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Meine Mutter war eher klein und schmal. Sie hat sehr auf ihr Äusseres geachtet.  Sie hatte trotz ihrem kleinen Budget gerne schöne Kleider, hat sich geschminkt und auf die Frisur geachtet. 

Wie hast du sie als Mutter empfunden?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Wie hast du sie als Mutter empfunden?
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Ihren Charakter zu beschreiben fällt mir schwerer. Selbst- und Eigenständig, eher kontrolliert, d.h. konnte ihre Gefühle nicht so gut zeigen. Im Grunde aber liebevoll und um mich, die Familie und ihre Angehörigen bemüht.

Was habt ihr alles zusammen unternommen?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Was habt ihr alles zusammen unternommen?
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Ich war während den Sommerferien viel mit ihr in Pfunds oder im Unterengadin. Gemeinsame Ferien mit der Familie gab es nicht so viele. Ich mag mich an einen Aufenthalt in Lugano erinnern und an eine Woche in Engelberg. Am Sonntag waren Spaziergänge oder eine Ausfahrt mit dem Auto angesagt. Zoo, Museen, Kino, Wandern, im Wald Bräteln - nicht das ich wüste.
Welches war der Beruf deiner Mutter, bevor sie heiratete? Hat sie diesen Beruf auch nach der Heirat ausgeübt?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Welches war der Beruf deiner Mutter, bevor sie heiratete? Hat sie diesen Beruf auch nach der Heirat ausgeübt?
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Als junge Frau, so mit zwanzig, ist meine Mutter in die Schweiz gekommen. Einen Beruf hatte sie nie erlernen können. Zuerst hat sie im Kaffee Lind als Serviertochter gearbeitet. So wie ich gehört habe, hat sie dort auch meinen Vater kennen gelernt. Später, nach meiner Geburt, war sie in der EPA, einem Warenhaus am Bahnhofplatz, als Verkäuferin angestellt. Als die Familie an die Rychenbergstrasse gezogen ist, konnte Mama nahe bei unserer Wohnung, am Lindspitz, in einem Kiosk arbeiten. Dort konnte ich sie nach der Schule ohne grossen Umweg besuchen oder bei ihr bleiben und Aufgaben machen. Später war sie wieder im Verkauf tätig, bei der ABM auch einem Warenhaus, in der Marktgasse. Dies viele Jahr, bis zu ihrer Pensionierung.
Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
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Als junge Frau hat sie im Turnverein Satus mitgemacht. Zu Hause hat sie gestrickt und gebastelt. Neben Arbeiten und Familie blieb ihr nicht mehr so viel Zeit, welche sie für weiter Hobbys einsetzten, konnte. 
Wie kleidete sie sich? War ihr das wichtig?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Wie kleidete sie sich? War ihr das wichtig?
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Kleider, Schmuck, Frisur, Makeup hatten einen grossen Stellenwert. Meine Mutter pflegte sich sehr und trug gerne schöne Kleider. Natürlich dem vorhandenen Budget entsprechend. Diese Eigenschaft blieb bis in ihr hohes Alter erhalten. 
Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?
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Gut aussehend (wie ich :-)), ein wenig Macho, unterhaltsam, nach Heizöl riechend, gerne gut essen, gerne Auto fahren, gerne Jassen, viel zu früh verstorben.
Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit dem Vater in den Sinn kommt?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit dem Vater in den Sinn kommt?
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Wenn meine Mutter am Samstag gearbeitet hat, durfte oder musste mein Vater für uns beide kochen. Das gemeinsame Zubereiten der Mahlzeiten und das Essen habe ich immer sehr genossen. Auch wenn die Menüs nicht sehr aufwendig und raffiniert waren.
Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
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Mein Vater wurde in Winterthur geboren, ist hier aufgewachsen und ist bis zu seinem Ableben geblieben - wie ich. Der 2. Weltkrieg war bei uns zu Hause nie ein grosses Thema. Daher weiss ich auch nicht, wie mein Vater, Jahrgang 1930, seine Jugend in dieser Zeit verbracht hat. Aus Erzählungen ging hervor, dass die ganze Familie nur bescheidene finanzielle Mittel hatte. Wie das wahrscheinlich bei vielen Arbeiterfamilien der Fall war. 


Wie würdest du ihn beschreiben?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Wie würdest du ihn beschreiben?
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Mein Vater war ca. 173 cm gross und musste immer ein wenig auf sein Gewicht achten - wie ich auch. Auffallend waren seine dichten und schwarzen Haare, auf welche er stolz war. Auch war er gerne gut gekleidet. Er war eher ruhig und gutmütig, konnte aber hin und wieder auch mal hässig sein.

Wie hast du ihn als Vater empfunden?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Wie hast du ihn als Vater empfunden?
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Ich glaube, dass ich ihn für seine Art, heute würde man "Coolnes" sagen, bewundert habe. Er war für mich (uns) da, hat aber auch seine eignen Interessen und Kontakte gepflegt.
Was habt ihr alles zusammen unternommen?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Was habt ihr alles zusammen unternommen?
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Eigentlich nichts. Wenn, dann wir waren wir als Familie unterwegs. Machten Ausflüge, meist mit dem Auto, gingen zu Besuche oder fuhren mal in die Ferien.
Hast du dich an deinen Vater gewandt, wenn dir etwas auf dem Herzen lag? Woran erinnerst du dich speziell?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Hast du dich an deinen Vater gewandt, wenn dir etwas auf dem Herzen lag? Woran erinnerst du dich speziell?
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Nein, aber auch nicht an meine Mutter. Das heisst, ich versuchte allein zurecht zu kommen. Eigentlich gelang das auch recht gut. Doch rückblickend wäre eine engere, emotionalere Beziehung für alle gut gewesen. 
Welches war der Beruf deines Vaters bevor er heiratete? Hat er später seinen Beruf gewechselt?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Welches war der Beruf deines Vaters bevor er heiratete? Hat er später seinen Beruf gewechselt?
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Mein Vater hat bei der Firma Stüdli in der Hardau, Winterthur, Maschinenmechaniker gelernt und als junger Mann auch dort gearbeitet. Später war er Heizungstechniker bei der Firma Elco. Dort ist er zum Chefmonteur aufgestiegen worden und hatte immer mehr im Büro zu tun.
Hat er dich an seinen Arbeitsplatz mitgenommen? Wie war das?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Hat er dich an seinen Arbeitsplatz mitgenommen? Wie war das?
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Ja, ich war hin und wieder mit ihm im Geschäft, welches an der Seenerstrasse eine Filiale hatte. Ich mag mich an das Lager für Ersatzteile, das Büro erinnern und war ein wenig stolz, dass er dort der Chef war.
Hatte er Hobbies oder Leidenschaften?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Hatte er Hobbies oder Leidenschaften?
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Mein Bapä hatte leidenschaftlich gerne gejasst. Auch an die Fussballspiele des FC Winterthur ging er sehr gerne.
Hat dir/euch der Vater erzählt, wie er die Mutter erobert hat?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Hat dir/euch der Vater erzählt, wie er die Mutter erobert hat?
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So genau weiss ich das nicht. Ich glaube sie haben sich im Kaffee Lind kennen gelernt. Wie und wann kann ich aber nicht sagen.
Wie kleidete er sich? War ihm das wichtig?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Wie kleidete er sich? War ihm das wichtig?
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Mein Vater hat sich gerne gut und modisch gekleidet. Trug auch gerne mal in der Freizeit einen Anzug. Sein Äusseres war ihm schon sehr wichtig, heisst er war ein wenig eitel.

Was fällt dir spontan ein, wenn du an deine Eltern als Ehepaar denkst?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Was fällt dir spontan ein, wenn du an deine Eltern als Ehepaar denkst?
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Ein Hochzeitsfoto in schwarz-weiss. Meine Eltern waren auf ihrer Hochzeitsreise im Tessin. Auf diesem Foto waren sie ein sehr schönes Paar. Wie aus einem alten Hollywood-Film. Aber auch später, waren sie ein schönes Paar. Ich denke, sie führten eine gute Beziehung.

Wie würdest du dein Elternhaus und euer damaliges Familienleben beschreiben?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie würdest du dein Elternhaus und euer damaliges Familienleben beschreiben?
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Wir waren mehrheitlich eine harmonische Familie. Ohne grosse Probleme und Konflikte. Daher war das Leben für mich als Kind und Jugendlicher recht angenehm. Ich denke, dass meine Jugend recht glücklich war und ich meist zufrieden war.

Wie würdest du ihr Verhältnis/ihren Umgang miteinander bezeichnen?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie würdest du ihr Verhältnis/ihren Umgang miteinander bezeichnen?
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Der Umgang untereinander war anständig. Aus heutiger Sicht, würde ich meinen, dass Gefühle wie Liebe und Empathie, aber auch negative Gefühle nicht so gezeigt und kommuniziert wurden. Ich bin mir nicht sicher, ob das an meinen Eltern lag, ob es die Zeit war oder ob ich selbst diese Emotionen nicht wahrnehmen konnte.
Falls es zu Trennungen/Scheidung kam: Was war das für eine Erfahrung?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Falls es zu Trennungen/Scheidung kam: Was war das für eine Erfahrung?
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Ich weiss, dass meine Vater eine Zeitlang eine Freundin hatte, also fremd gegangen ist. Das hat die Beziehung recht belastet. Zu einer Scheidung oder Trennung ist es nicht gekommen. Wie weit die Ehe nach der Beendigung der Aussenbeziehung noch intakt war, habe ich nicht gespürt. Auch da wurde nicht viel über Gefühle und Befindlichkeiten geredet. Auf alle Fälle nicht mit mir.

An welchen Elternteil hast du angenehmere oder spezifischere Erinnerungen?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

An welchen Elternteil hast du angenehmere oder spezifischere Erinnerungen?
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Als ich 21 Jahre alt war, ist mein Vater rechtüberraschend und schnell gestorben. Daher ist der Erinnerungszeitraum nicht so lange, wie bei meiner Mutter. Trotzdem habe ich meinen Bapä gerngehabt und in guter Erinnerung. Meine Mutter hat mich, wie das so üblich war, schon als Kind intensiver betreut und mich später bis zu ihrem Tod begleitet. Daher war die Beziehung mit ihr tiefer.

An was für Erziehungsmethoden, allenfalls auch Bestrafungsmethoden, erinnerst du dich?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

An was für Erziehungsmethoden, allenfalls auch Bestrafungsmethoden, erinnerst du dich?
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Meine Eltern waren nicht sehr streng, aber doch konsequent. Bestraft wurde ich nicht viel Hin und wieder gab es Hausarrest oder Strafarbeiten im Haushalt. Geschlagen wurde ich praktisch nie.
Mussten du und deine Geschwister Arbeiten verrichten? Welcher Art und in welchem Alter?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Mussten du und deine Geschwister Arbeiten verrichten? Welcher Art und in welchem Alter?
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Meistens musste ich der Mutter in der Küche helfen. Tisch decken, abwaschen, aufräumen. Dann durfte ich in unserem Quartierladen einkaufen. Mein Zimmer habe ich meistens selbst aufgeräumt, später dann auch geputzt und gestaubsaugt. Ich hatte und habe es immer noch gerne sauber und ordentlich. Vielleicht könnte man mich sogar als ein wenig pingelig bezeichnen.

Wie hielten es deine Eltern mit Taschengeld?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie hielten es deine Eltern mit Taschengeld?
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Ab der Primarschule erhielt ich wöchentlich ein kleines Sackgeld. Dies reichte aus, um mir mal etwas zum Schlecken zu kaufen oder mir einen anderen Wunsch zu erfüllen. Auch einen Extrabatzen gab es hin und wieder. Ab der Oberstufe hatte ich meist eine Schülerjob. Jeweils am Mittwochnachmittag, welcher schulfrei war, ging ich Blumen oder Geschirr austragen. Dies spülte dann eine Menge Geld in meine Kasse.
Wie waren deine Eltern religiös eingestellt?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie waren deine Eltern religiös eingestellt?
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Meine Mutter war katholisch und ist bis zu ihrem Ableben in der Kirch geblieben. Sie war sicher gläubig, aber nicht eine Kirchengängerin. Mein Vater war reformiert. Ihm sagte die Kirche nichts und ich würde meinen, dass er nicht gläubig war. Für ihn zählte eher die gesellschaftlichen "Normen". Man ging an Hochzeiten und Beerdigungen. Ich wurde nicht religiös erzogen. Wurde aber getauft und du musst mich auch konfirmieren lassen. Was würde sonst auch die Verwandtschaft sagen!
Haben deine Eltern dir als Kind/euch als Kinder gegenüber ihre politischen Ansichten geäußert? Wo standen sie politisch?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Haben deine Eltern dir als Kind/euch als Kinder gegenüber ihre politischen Ansichten geäußert? Wo standen sie politisch?
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Politik war kein grosses Thema bei uns zu Hause. Ich würde meine Eltern als eher liberal bezeichnen, heisst eher der FDP entsprechend.
Hast du Erinnerungen an das damalige Verhältnis deiner Eltern zu Behörden und Obrigkeit? Zur Kirche?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Hast du Erinnerungen an das damalige Verhältnis deiner Eltern zu Behörden und Obrigkeit? Zur Kirche?
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Sie haben sicher ihre Bürgerpflichten wahrgenommen und waren eher unkritisch und angepasst. 

Was für mediale Erinnerungsstücke an deine Eltern wie Briefe, schriftliche Aufzeichnungen, Bilder, Fotos, Filme, Tonaufzeichnungen, Videos hast du?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Was für mediale Erinnerungsstücke an deine Eltern wie Briefe, schriftliche Aufzeichnungen, Bilder, Fotos, Filme, Tonaufzeichnungen, Videos hast du?
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Was für mediale Erinnerungsstücke an deine Eltern wie Briefe, schriftliche Aufzeichnungen, Bilder, Fotos, Filme, Tonaufzeichnungen, Videos hast du?
Was für andere Objekte, wie Möbel Geschirr, usw. hast du von ihnen geerbt und behalten?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Was für andere Objekte, wie Möbel Geschirr, usw. hast du von ihnen geerbt und behalten?
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Nach dem Tod meiner Mutter, mussten wir ihre Wohnung räumen. Behalten haben wir zwei selbst gemalte Ikonen und eine alte Wanduhr. Sie hat im Alter nicht mehr viel angehäuft und bereits einiges Entsorgt. Von meinem Vater habe ich nichts.

Gibt es Lebensweisheiten, die dir deine Eltern mitgegeben haben?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Gibt es Lebensweisheiten, die dir deine Eltern mitgegeben haben?
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Lebensweisheiten eigentlich nicht. Aber im Sinne von Vorbildern schon. Pünktlichkeit, Ordnung, Zuverlässigkeit, Selbständigkeit sind Werte, welche mir sicher meine Eltern vorgelebt haben. Ob diese immer zu meinem Vorteil waren? Meist schon.
Inwiefern glaubst du, dem Vater oder der Mutter ähnlich zu sein? Oder bewusst anders?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Inwiefern glaubst du, dem Vater oder der Mutter ähnlich zu sein? Oder bewusst anders?
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Beim Vater ist das schwer zu beurteilen, da er früh verstorben ist und ich noch jung war. Bei der Mutter sind es sicher die vorher genannten Werte, welche ich verinnerlicht und übernommen habe.
Welche Rolle spielte Humor in deinem Elternhaus? Erinnerst du dich an lustige Geschichten oder Vorfälle?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Welche Rolle spielte Humor in deinem Elternhaus? Erinnerst du dich an lustige Geschichten oder Vorfälle?
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Wir waren in dieser Beziehung wahrscheinlich durchschnittlich. Ich habe einen eher speziellen Humor entwickelt, welcher nicht von allen Leuten verstanden wird. Ich glaube, dass mein Vater auch so war.
Wie hast du Sexualität/Erotik in deinem Elternhaus erlebt?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie hast du Sexualität/Erotik in deinem Elternhaus erlebt?
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Sexualität und Erotik war kein Thema im Elternhaus. Aber sie waren nicht prüde. Meinen Eltern war es nicht peinlich, wenn sie nackt aus dem Bad kamen und mir auch nicht. In der Pubertät verändert sich das logischerweise.  
Falls ein Elternteil, oder beide, schon gestorben sind, welche Erinnerungen hast du an ihren Tod?
Seite 71
Seite 71 wird geladen
2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Falls ein Elternteil, oder beide, schon gestorben sind, welche Erinnerungen hast du an ihren Tod?
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Mein Vater ist mit 42 Jahren an Krebs gestorben. Die Erkrankung wurde am Anfang als Grippe diagnostiziert. Als dann die Diagnose klar war, ging alles sehr schnell. Einweisung ins Kantonsspital, Befund nichts mehr zu machen, innert vier Wochen im KSW gestorben. Immer noch ein wenig surreal.
Meine Mutter war recht lange gesund und selbstständig. Nach einer Darmkrebserkrankung und einer Reha in Wald, konnte sie aber nicht mehr allein leben. Das war für sie sehr einschneidend und schwierig. Sie kam den ins Alterszentrum Adlergarten. Dort hat sie sich, nachdem sie in ein Einzelzimmer ziehen konnte, recht gut eingelebt. Schlussendlich ist sie dort an Altersschwäche gestorben. Sie war am Schluss sehr schwach und eine Demenz machte das Leben nicht einfacher. Eigentlich eine Erlösung. 
Wie erlebtest du die Beerdigungen? Besuchst und pflegst du das Grab?
Seite 72
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie erlebtest du die Beerdigungen? Besuchst und pflegst du das Grab?
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An die Beerdigung meines Vaters kann ich mich nicht mehr so genau erinnern. Da er noch mitten im Berufsleben stand, sind viele Arbeitskollegen und sonstige Gspänli an die Abdankung gekommen. An seinem Grab war ich sporadisch.
Meine Mutter, wollte im Friedhof Rosenberg, in eine Gemeinschaftsgrab beerdigt. Es gab keine Abdankung und die Urne wurde im engsten Familienkreis im Birkenhain der Erde übergeben. Da ich hin und wieder im Friedhof spazieren gehe, besuche ich den Grabplatz und erinnere mich an viele Gegebenheiten mit ihr. 

Haben deine Eltern je von Erbschaften profitiert?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Haben deine Eltern je von Erbschaften profitiert?
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Beide kamen aus eher bescheidenen Verhältnissen und haben nie von Erbschaften profitiert.
Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
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3.1.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
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Ich habe keine Erinnerung an meinen Grossvater. Er ist früh, an einem Herzinfarkt, verstorben.

Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
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Seite 75 wird geladen
3.1.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
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Meine Grosseltern haben recht bescheiden gelebt, aber nicht ärmlich. Heute würde man das als Mittelstand bezeichnen. Mein Grossvater Oscar hat mit seiner Frau Albertina an der Langgasse gewohnt.  Von seinen früheren Jahren weiss ich nichts.
Was war seine berufliche Tätigkeit?)
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Seite 76 wird geladen
3.1.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Was war seine berufliche Tätigkeit?)
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Gearbeitet hat er bei der Firma Lerch Bauunternehmung auf dem Büro. Soviel ich gehört habe, hatte er mit Liegenschaften, ev. Wohnungsvermietungen zu tun.
Erinnerst du dich an seinen Tod?
Seite 77
Seite 77 wird geladen
3.1.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Erinnerst du dich an seinen Tod?
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Er ist relativ früh, so mit 55 plötzlich gestorben. Man hat mir erzählt, dass er auf dem Velo, als er durch den Graben fuhr, einen Herzinfarkt hatte und sofort tot wahr. Ob das so stimmt?
Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
Seite 78
Seite 78 wird geladen
3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
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Meine Grosi, Albertina, hatte an der Langgasse gewohnt. Später als Wittfrau, ist sie an die Bettenstrasse gezügelt. Dann in das Zentrum am Obertor und ihre letzte Zeit verbrachte sie im Alterszentrum Adlergarten.

Was habt ihr zusammen unternommen?
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Seite 79 wird geladen
3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Was habt ihr zusammen unternommen?
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Meine Grossmutter hat mich gelegentlich gehütet. Ich durfte hin und wieder mit ihr in die Stadt. Dort kehrten wir im Restaurant das Warenhauses EPA ein und ich durfte etwas Süsses essen.
Was war ihre berufliche Tätigkeit?
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3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Was war ihre berufliche Tätigkeit?
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Sie hatte meines Wissens keinen Beruf erlernt und auch nicht gearbeitet.
Erinnerst du dich an ihren Tod?
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3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Erinnerst du dich an ihren Tod?
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Grosi Tomasoni ist im Alterszentrum Adlergarten gestorben.
Wie hat sie im Alter gelebt?
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Seite 82 wird geladen
3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Wie hat sie im Alter gelebt?
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Ich mag mich vor allem an die Zeit erinnern, als sie im Zentrum am Obertor gewohnt hat. Dort habe ich sie, zusammen mit meiner Frau und später unserer Tochter ab und zu besucht.
Das Zentrum am Obertor, wahr ein Projekt der Winterthur Versicherungen. Heute würde man dies als altersdurchmischtes Wohnen bezeichnen. Verschiedene Wohnung, mitten in der Altstadt, ein Restaurant im Erdgeschoss, Läden, Ärzte, alles in der Nähe. Ich fand die Umstände recht perfekt für sie.

Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deiner Grossmutter eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
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Seite 83 wird geladen
3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deiner Grossmutter eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
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Grundsätzlich hatte sie die Familie, mit Kinder, Gross- und Urgrosskinder gerne um sich. Im Alter war sicher ihre Tochter Loni die wichtigste Person für sie. Sie hat Grosi stark unterstützt.

Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
Seite 84
Seite 84 wird geladen
3.3.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater mütterlicherseits.

Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
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Meinen Grossvater, den Vater meiner Mutter, kannte ich nicht, da er früh verstorben ist.
Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
Seite 85
Seite 85 wird geladen
3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
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Meine Oma hat in Pfunds, im Tirol gelebt. Ich habe sie nur als alte Frau in Erinnerung. Sie trug immer eine Schürze und hatte ihre Haare zu einem Bürzel gebunden. Eigentlich war sie immer in der Küche und machte dort etwas.

Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deiner Grossmutter? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
Seite 86
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deiner Grossmutter? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
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Sie hat Anfangs Dorf in einem grossen Haus, welches der Familie gehört, gelebt. Das Haus, resp. ihre darin befindliche Wohnung war recht alt. Unten, also im Keller, hatte es noch einen Stall mit Schweinen. Ihre Wohnräume im 1. Stock erreichte man über eine aussen liegende Holztreppe. Dort war auch das Plumpsklo, welches ich so nicht kannte, aber recht lustig fand. Ein Badezimmer gab es nicht, eine Heizung auch nicht und die Küche war mit einem Holzherd ausgestattet. Trotz alldem, hat mir das Haus irgendwie gefallen. Vielleicht weil es so ganz anders war, wie bei uns zu Hause.

Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deine Grossmutter existieren noch? Was bedeuten sie dir?
Seite 87
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deine Grossmutter existieren noch? Was bedeuten sie dir?
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Es gibt noch einige alte Schwarzweiss Fotos aus Pfunds.
Was war ihre berufliche Tätigkeit gewesen?
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Was war ihre berufliche Tätigkeit gewesen?
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Sie hatte keinen Beruf erlernt, war aber immer am Kochen. Ihr Sohn Kurt, hatte ein grösseres Malergeschäft und seine Angestellten durften bei Oma zu Mittag essen. Das bedeutete, das am Tisch viele Leute sassen und sich verpflegten.
Erinnerst du dich an ihren Tod?
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Erinnerst du dich an ihren Tod?
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Ich erinnere mich an die Beerdigung. Meine Grossmutter war katholisch und ihr Ableben wurde zelebriert. Wir, meine Mutter, mein Vater und ich sind im Winter (Februar?) zu der Beerdigung angereist. Da wurde immer gebetet und Totenwache gehalten. Am anderen Morgen in aller Früh und bei eisiger Kälte, wurde der Sarg auf einen Pferdewagen geladen. Die Prozession zog durch das ganze Dorf, bis zum Friedhof. Dort Gebete am Grab, Gebete in der Kirche. Es nahm kein Ende und wir waren alle ziemlich durchgefroren. Nachher gings zurück ins Restaurant Traube, wo es ein Leidmahl gab. Ich glaube das war recht lustig, so dass mein Vater an Schluss angetrunken war und wir nicht sofort zurück nach Winterthur fahren konnten.
Wie hat sie im Alter gelebt?
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Wie hat sie im Alter gelebt?
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Sie hat, wie ja schon lange, allein in ihrer Wohnung / ihrem Haus gelebt. Häufig sind aber Familienangehörige auf einen Besuch oder zum Essen gekommen. Deshalb war sie nicht einsam.
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deiner Grossmutter eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deiner Grossmutter eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
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Das wichtigste war sicher ihre Familie. Ob einzelne Personen für sie wichtig waren, weiss ich nicht. Sie hatte auch zu Nachbaren einen guten Kontakt und traf sich mit diesen auf einen Schwatz.
Was sind deine frühesten Erinnerungen an den Kindergarten?
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4.  Kindergartenjahre

Was sind deine frühesten Erinnerungen an den Kindergarten?
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Den ersten Kindergarten habe ich, von der Langasse her, im Breitequartier besucht. Da meine Cousine Esthi auch diesem Kindergarten war, allerdings bei den Grossen, gingen wir den Weg dorthin zusammen. Da ich meine Schuhe noch nicht binden konnte, hat mir Esti geholfen. In den zweiten Chindsgi, also zu den Grossen, ging ich dann an der Lindstrasse.
Wie war der Weg von zu Hause in den Kindergarten?
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4.  Kindergartenjahre

Wie war der Weg von zu Hause in den Kindergarten?
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Von der Rychenbergstrasse zum Kindergarten Äusseres Lind war es ungefähr einen Kilometer weit. Ein schöner Weg durch das Quartier, nur die Lindstrasse musste überquert werden. Ich glaube, dass es am Fussgängerstreifen jeweils Lotsenfrauen hatte.
Wie hast du diese Zeit ganz allgemein erlebt?
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4.  Kindergartenjahre

Wie hast du diese Zeit ganz allgemein erlebt?
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Ich weiss es nicht mehr so genau, denke aber, dass es okay war dort in den Kindergarten zu gehen.
Was fällt dir ein, wenn du dich an die Kindergärtnerin/den Kindergärtner erinnerst?
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4.  Kindergartenjahre

Was fällt dir ein, wenn du dich an die Kindergärtnerin/den Kindergärtner erinnerst?
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An die Kindergärtnerinnen kann ich mich nicht erinnern. Alt, jung, Aussehen, Name, keine Ahnung mehr.
Weisst du noch, welche Spiele du damals gespielt hast? Und welche Lieder gesungen?
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4.  Kindergartenjahre

Weisst du noch, welche Spiele du damals gespielt hast? Und welche Lieder gesungen?
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Geblieben ist mir das spielen im grossen Garten, hinter dem Gebäude. Nebst einem kleinen Schwimmbad konnte man auf der Wiese spielen. In einem Schuppen hatte es alte, schwarze, blecherne Feuerwehrhelme mit denen man sich verkleiden konnte.
Erinnerst du dich an bestimmte Kinder, die mir dir in den Kindergarten gingen?
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4.  Kindergartenjahre

Erinnerst du dich an bestimmte Kinder, die mir dir in den Kindergarten gingen?
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Im Nachhinein ist mir Gertrud (Trudi) Jucker in Erinnerung. Mit ihr habe ich dann die ganze Schulzeit, bis in die Oberstufe durchlebt. Unser Kontakt war aber nicht sehr eng, d.h. jedes hat eigene Gspännli.
Hast du damals schon bestimmte Dinge gesammelt?
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4.  Kindergartenjahre

Hast du damals schon bestimmte Dinge gesammelt?
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Ich hatte sehr viele kleine Modellautos 1:43 von Matchbox, mit welchen ich sehr gerne und viel gespielt habe. Zudem waren meine Jugendbücher fein säuberlich "archiviert" und später kamen dann Schallplatten LPs dazu.
Hattest du bzw. deine Familie ein Haustier? Was bedeutete es dir?
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4.  Kindergartenjahre

Hattest du bzw. deine Familie ein Haustier? Was bedeutete es dir?
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In meiner Primarschulzeit hatte ich einen Kanarienvogel. Diese waren in der Zeit sehr populär. Er hiess Joggeli und war blau-weiss-grau. Er lebte in einem Käfig in meinem Zimmer und manchmal durfte er herumfliegen. Als ich eines Tages von den Ferien zurückkam, war er verschwunden. Mein Vater hatte während meiner Abwesenheit die Aufgabe Joggeli zu versorgen. Ich vermutete, dass er den Kanarienvogel in die Freiheit entlassen hat.
Welches waren in dieser Zeit deine Lieblingssendungen (Radio und Fernsehen?)
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4.  Kindergartenjahre

Welches waren in dieser Zeit deine Lieblingssendungen (Radio und Fernsehen?)
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Radio haben wir nicht bewusst gehört. Meist lief dieser für Hintergrundmusik oder auch mal für die Nachrichten. 
Am Anfang durfte ich jeweils das Sandmännchen im Fernsehen anschauen. Später waren es dann Lassy, Flipper, Fury, Bonanza, Ivanhoe und Trickfilme. Aber auch Laurel und Hardy, Buster Keaton oder Charly Chaplin haben mir Spass gemacht.
Durftest du schon ins Kino gehen? Woran erinnerst du dich?
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4.  Kindergartenjahre

Durftest du schon ins Kino gehen? Woran erinnerst du dich?
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Meinen ersten Kinofilm habe ich so mit acht Jahren gesehen. Mein Götti, René, hat mich nach Zürich eingeladen und wir haben irgendwo in der Stadt den Film "Mary Poppins" angeschaut. Ich war sehr fasziniert von der Geschichte, den Figuren und der Musik. Und ich muss sagen, mir gefällt der Film heute noch. Selbst einige Melodien und Sprüche sind mir geblieben ...... tschimtschimeni, tschimtschimeni ........

An welche Krankheiten oder Unfälle erinnerst du dich besonders?
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5.  Krankheiten und Unfälle

An welche Krankheiten oder Unfälle erinnerst du dich besonders?
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Ich hatte die üblichen Kinderkrankheiten wie Masern, wilde Blattern, aber nie etwas schwerwiegenderes. Von grösseren Verletzungen und Unfällen blieb ich, bis heute, verschont.
War es schön, krank im Bett zu liegen?
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5.  Krankheiten und Unfälle

War es schön, krank im Bett zu liegen?
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Wenn ich eine Erkältung oder Grippe hatte und im Bett bleiben musste, habe ich das meistens genossen. Ich wurde umsorgt, bekam etwas Gutes zu essen und meisten ein Comic-Heft, um mir die Zeit zu vertreiben. Um diesen Zustand länger zu erhalten, habe ich den Fieberthermometer an die Heizung gehalten. So ging die Temperatur jeweils schnell nach oben. Doch das Risiko erwischt zu werden war gross.
Leidest du aktuell an Krankheiten oder Folgen von Unfällen oder Krankheiten? Wie kam es dazu?
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5.  Krankheiten und Unfälle

Leidest du aktuell an Krankheiten oder Folgen von Unfällen oder Krankheiten? Wie kam es dazu?
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Nun ja, man wird halt älter. Und die einen oder anderen Gebresten plagen einem schon. Bedingt durch die koronaren Verengungen der Herzkranzgefässe, wurden mir insgesamt vier Stents implantiert. Dies hat zur Folge, dass ich jeden Tag einige Tabletten schlucken muss. Aber eine grosse Beeinträchtigung ist dies im Moment nicht. Alles in allem bin ich ganz zufrieden.
Gab und/oder gibt es es in deiner Familie Krankheiten/Unfälle, die dich geprägt oder dein Leben beeinflusst haben?
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5.  Krankheiten und Unfälle

Gab und/oder gibt es es in deiner Familie Krankheiten/Unfälle, die dich geprägt oder dein Leben beeinflusst haben?
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Der Tod meines Vaters, bedingt durch seine Krebserkrankung hat mein Leben sicher beeinflusst. Positiv wie negativ. Damals mit 21 Jahren, auf dem Weg zur Selbstständigkeit und in eine Partnerschaft, wäre ich sicher manchmal froh um seinen Rat und seine Hilfe gewesen. Auf die andere Seite habe ich das Gefühl, dass ich so schneller selbständig geworden bin. Ich musst vieles selbst machen, selber entscheiden.
Der zweite krankheitsbedingte Einschnitt in meinem Leben, erfolgte, als meine Frau Esther eine Krebsdiagnose erhielt. Zufällig wurde bei ihr ein Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert. Dies und die nicht absehbaren Folgen haben auch mich beschäftigt. Nach einer sofort eingeleiteten Therapie hat sich die Krankheit stabilisiert und ein normales Leben war für beide möglich. Der Krebs bleibt aber immer im Hintergrund, denn man weiss ja nie, wie es weiter geht. Aber, dass weiss man ja auch sonst nicht.
Hast du deine Kindheit und Jugend in der gleichen Wohnung bzw. im gleichen Haus verbracht, oder musstest du öfters umziehen?
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6.  Wohnen

Hast du deine Kindheit und Jugend in der gleichen Wohnung bzw. im gleichen Haus verbracht, oder musstest du öfters umziehen?
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Ich bin nur einmal während meiner Kindheit umgezogen. Von der Langgasse, wo ich bis ca. zum sechsten Altersjahr wohnte, an die Rychenbergstrasse. Dort habe ich dann gewohnt, bis ich mit meinem Schatz zusammengezogen bin.
Falls ihr umgezogen seid, was waren die Gründe für den Umzug/die Umzüge? Wie wurde darüber entschieden?
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6.  Wohnen

Falls ihr umgezogen seid, was waren die Gründe für den Umzug/die Umzüge? Wie wurde darüber entschieden?
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Der Entscheid für den Umzug wurde von meinen Eltern getroffen. Ich war ja auch noch zu klein. Ich denke, dass die erste Wohnung zu klein war und wir darum gezügelt sind.
Wie entwickelten sich die Raum- und Schlafverhältnisse seit deiner Jugend?
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6.  Wohnen

Wie entwickelten sich die Raum- und Schlafverhältnisse seit deiner Jugend?
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An die erste Wohnung habe ich überhaupt keine Erinnerungen mehr. in der zweiten Wohnung hatte ich dann ein eigenes, geräumiges und helles Zimmer.
Erinnerst du dich an besonders schöne und für dich wertvolle Rückzugsorte?
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6.  Wohnen

Erinnerst du dich an besonders schöne und für dich wertvolle Rückzugsorte?
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Ich habe mich in meinem Zimmer sehr wohl gefühlt. Wahrscheinlich auch, weil ich bei der Einrichtung und Gestaltung mitwirken durfte. Als Einzelkind war das für mich eine Oase, um zu spielen, zu lesen oder auch, man staune, zu lernen.
Wie unterscheiden sich deine früheren Wohnverhältnisse von den heutigen Ansprüchen?
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6.  Wohnen

Wie unterscheiden sich deine früheren Wohnverhältnisse von den heutigen Ansprüchen?
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Die Ansprüche an mein jetziges Wohnumfeld hat sich nicht wesentlich verändert. Eigentlich ist der Unterschied zu meiner "Jugendwohnung" nicht so gross. Räumlich wohnen wir jetzt in der Nähe der Rychenbergstrasse. Und das Haus, in dem wir eine 4 Zimmer-Wohnung gemietet haben, ist ähnlich alt. 
Wie war das konkret mit den jeweiligen sanitären Installationen? WC, Badewanne, Dusche und der Körperhygiene?
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6.  Wohnen

Wie war das konkret mit den jeweiligen sanitären Installationen? WC, Badewanne, Dusche und der Körperhygiene?
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In der Wohnung an der Rychenbergstrasse hatte es ein einfaches Badezimmer, mit Lavabo, Badewanne und WC. Einzig der Durchlauferhitzer für das Warmwasser war mir nicht ganz geheuer, da er mit Gas betrieben wurde. 
Wie waren die Küchen in deiner Kindheit im Vergleich zu heute ausgestattet bzw. wie wurde damals gekocht?
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6.  Wohnen

Wie waren die Küchen in deiner Kindheit im Vergleich zu heute ausgestattet bzw. wie wurde damals gekocht?
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Unsere Küche war mit allem ausgestattet, was man brauchte. Kein Luxus, aber okay. Eigentlich kein allzu grosser Unterschied zu heute. Gut, eine Abwaschmaschine gab es noch nicht und die Mikrowelle war auch noch nicht erfunden.
Mir ist aber die Küche meiner Oma in Pfunds speziell in Erinnerung geblieben. Dort wurde noch mit Holz gefeuert und gekocht. Der Herd hatte verschieden grosse gusseiserne Ringe, welche man wegnehmen konnte. So wurde der Durchmesser den Pfannen angepasst. Diese waren unten immer schwarz vom Russ. Auch der Kaffee wurde i einer alten, hölzernen Mühle gemahlen.
Wie war das für dich jeweils mit Radios, Fernseher, Computer und anderen elektronische Medien?
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6.  Wohnen

Wie war das für dich jeweils mit Radios, Fernseher, Computer und anderen elektronische Medien?
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Im Wohnzimmer war der Fernseher, ein Radio und ein Spulentonband. Also voll ausgestattet. In meiner Teenagerzeit hatte ich in meinem Zimmer einen Plattenspieler, einen Verstärker und Boxen. So konnte ich meine eigene Musik hören. Nicht immer zur Freude meines Vaters.
Bist du an frühere Wohnorte zurückgekehrt?
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6.  Wohnen

Bist du an frühere Wohnorte zurückgekehrt?
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Bei beiden ehemaligen Wohnorten spazieren wir hin und wieder vorbei. Die Häuser sind, mindestens äusserlich, immer noch gleich. In der Wohnung war ich aber nie mehr, da ich auch die Bewohner nicht kenne.

Mit Wohnorten sind auch immer Menschen verbunden. Welche Erinnerungen hast du an Nachbarn und Kameraden aus der Nachbarschaft?
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6.  Wohnen

Mit Wohnorten sind auch immer Menschen verbunden. Welche Erinnerungen hast du an Nachbarn und Kameraden aus der Nachbarschaft?
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An den ersten Wohnort, an der Langgasse, habe ich keine konkreten Erinnerungen mehr. Im Haus an der Rychenbergstrasse war ich das einzige Kind. Wir haben zuoberst gewohnt. Unter uns das Ehepaar Nüssle, im ersten Stock, glaube ich, eine ältere Dame und zuunterst die Hausbesitzer, Herr und Frau Siegrist. Im Quartier hatte es aber schon Kinder, so dass man sich draussen treffen konnte.

Über welche Stationen, Wohnsituationen bist du zur heutigen gekommen? Wie sieht diese aus?
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6.  Wohnen

Über welche Stationen, Wohnsituationen bist du zur heutigen gekommen? Wie sieht diese aus?
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Mit 21 Jahren bin ich von zu Hause ausgezogen. Der Grund dafür? Die Liebe zu meiner heutigen Frau, Esther. Da sie in Frick wohnte und in Zürich arbeitete, hatten wir uns entschlossen in Winterthur eine gemeinsame Wohnung zu suchen. Unsere erste Wohnung war an der Habsburgstrasse 35, nicht weit vom HB entfernt. Eine bescheidene 2 Zimmer Wohnung. Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad/WC und die kleine Küche im Eingangsbereich. Ich fand die Wohnung toll, gemütlich, halt unser erstes Zuhause.
Mit der Zeit wurde es aber eng und wir suchten uns eine andere Wohnung. Durch Vermittlung unserer Kollegen Maria und Thomas, haben wir an der Pflanzschulstrasse 55 eine 3 1/2 Zimmer Wohnung mieten können. Innerhalb des Hauses konnten wir später in eine 4 Zimmer Wohnung wechseln. Und man glaubt es kaum, dort wohnen wir immer noch.
Denkst du bereits ans Wohnen im Alter und triffst konkrete Vorkehrungen bzw. hast solche bereits getroffen?
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6.  Wohnen

Denkst du bereits ans Wohnen im Alter und triffst konkrete Vorkehrungen bzw. hast solche bereits getroffen?
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Sollte es gesundheitlich und auch sonst möglich sein, möchten wir gemeinsam in dieser Wohnung bleiben. Sollte dies bis ins hohe Alter gehen, wäre der letzte Wohnort wahrscheinlich ein Alterszentrum oder dann halt direkt der Friedhof Rosenberg.

Erinnerst du dich an deinen ersten Schultag?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Erinnerst du dich an deinen ersten Schultag?
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Nein, gar keine Erinnerung mehr. Verdrängt?
Was weisst du noch über deinen Schulweg?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Was weisst du noch über deinen Schulweg?
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Mein Schulweg war relativ lange. Ich musste von der Rychenbergstrasse bis ins Schulhaus Altstadt laufen. Der Weg führte der durch eine schöne Lindenallee der Lindstrasse entlang bis in die Altstadt. Ich würde mal schätzen, dass ich jeweils fast eine halbe Stunde unterwegs war.

Wie hast du lesen gelernt?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Wie hast du lesen gelernt?
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Das weiss ich nicht. Aber ich habe immer und bis heute sehr gerne gelesen. Ich konnte mich mit Büchern in mein Zimmer zurück ziehen. Ich konnte mit Büchern reisen. Ich konnte mit Büchern andere Welten kennen lernen. Ich konnte mit Büchern die verrücktesten Abenteuer erleben.

Wie hast du schreiben gelernt?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Wie hast du schreiben gelernt?
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Auch das weiss ich nicht mehr. Ab der dritten Klasse mussten wir mit einem Füllfederhalter, Marke Pelikan, und Tinte schreiben. Heft vollgeklekst, Schrift verschmiert, Tintenpatrone leer - was für eine mühsame Sache.
An welche Schulkameraden erinnerst du dich?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

An welche Schulkameraden erinnerst du dich?
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Da gibt es einige. Jürgen, Dieter, Trudi, Hugo, Sylvia, alle aus dem äusseren Lind. Andere wohnten in der Altstadt. Peter Lehmann, mein jetziger Vermieter, und viele andere.
Hast du noch ein Klassenfoto? Kannst du anhand dessen deine Mitschüler noch charakterisieren?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Hast du noch ein Klassenfoto? Kannst du anhand dessen deine Mitschüler noch charakterisieren?
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Ein typisches Klassenfoto aus dieser Zeit habe ich noch. Alle Schülerinnen und Schüler kenne ich aber darauf nicht. Eigentlich möchten Peter Lehmann und ich schon lange eine Klassenzusammenkunft 1. - 3. Klassen organisieren. Jetzt müssen wir dann aber bald pressieren, sonst sind alle im Altersheim.
Wie war euer Lehrer bzw. eure Lehrerin?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Wie war euer Lehrer bzw. eure Lehrerin?
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1. - 3. Klasse: In der Unterstufe, wurden wir von einer Frau Graf unterrichtet. Es waren fast 40 Kinder in der Klasse und diesen wurden, wir damals üblich, dass zu Lernende in Frontalunterricht vermittelt. Erstaunlich ist, dass es eine Lehrerin war. Dazumal war das doch eher ein Männerberuf.
4. - 6. Klasse: Da weiss ich nicht mehr, wer unsere Lehrpersonen waren. Durch die Renovation das Altstadt Schulhaus, wurde wir ein wenig herumgezügelt. Die 6. Klasse verbrachte ich dann noch im Schulhaus Schönengrund. Der Klassenlehrer war Hajak Bertschinger. Ein ehemaliger Handballer und internationaler Schiedsrichter. Ich weiss nur noch, dass wir im Turnen meist Handball gespielt haben. Wer das nicht mochte, hatte halt einfach Pech.
Erinnerst du dich an Bestrafungsmethoden in der Schule? Wie beeinflussten diese deine schulischen Leistungen?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Erinnerst du dich an Bestrafungsmethoden in der Schule? Wie beeinflussten diese deine schulischen Leistungen?
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Bestraft wurde ich eigentlich nie gross. In der Oberstufe, also im "Geisi", musste ich hin und wieder auf den Gang oder eine Strafaufgabe machen. Einmal musste wir zu viert, am Mittwochnachmittag, bei Lehrer Truninger in Veltheim den Garten jäten. Es war aber halb so schlimm, da es nach einer Stunde ein kühles Getränk und Guetzli gab. Gearbeitet wurde nachher nicht mehr. Alles in allem waren Bestrafungen kein grosses Thema und schon gar nicht prägend. Vielleicht war ich aber einfach ein Musterschüler, oder?
An welche Höhepunkte des Unterrichts erinnerst du dich?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

An welche Höhepunkte des Unterrichts erinnerst du dich?
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Vom Lernen her gab es wenig Höhepunkte. Französisch war immer lustig, aber nicht sehr beliebt und während dem Religionsunterricht, mit einem Pfarrer, herrschte jeweils ein fürchterlicher Tumult.
Welche Fächer wurden unterrichtet? Welches war dein Lieblingsfach?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Welche Fächer wurden unterrichtet? Welches war dein Lieblingsfach?
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Halt das übliche - Rechnen, Deutsch, Realien, Geographie, Werken, Zeichnen, Religion, Turnen, später dann noch Französisch.
Ich habe gerne gerechnet, aber auch Deutsch und Zeichnen war in Ordnung.
Hat dich die Schule zum Lesen angeregt? Welches waren damals deine Lieblingsbücher? Hast du die Schulbibliothek genutzt?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Hat dich die Schule zum Lesen angeregt? Welches waren damals deine Lieblingsbücher? Hast du die Schulbibliothek genutzt?
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Ja, gelesen habe ich gern und viel. Ich bin mir nicht sicher, ob es eine Schulbibliothek gab. Bücher hatte ich aber zu Hause immer - Karl May, Jules Verne, Erich Kästner, Heiner Gross, es waren auf alle Fälle viele. Aber auch Comics habe ich verschlungen.
Welches sind deine Erinnerungen an Schulferien, Ferienlager, Schulreisen?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Welches sind deine Erinnerungen an Schulferien, Ferienlager, Schulreisen?
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An eine Schulreise mag ich mich nicht erinnern. Aber die Klassenlager in der Oberstufe sind in bester Erinnerung. Einmal waren wir in S-Chanf und einmal in St. Croix im Jura. In beide Lagern hatten wir als Klasse den Plausch, da immer etwas lief oder etwas Lustiges passierte.

Besitzt du heute noch Unterrichtsmedien, wie Lesebücher, Schreibhefte usw. aus dieser Zeit?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Besitzt du heute noch Unterrichtsmedien, wie Lesebücher, Schreibhefte usw. aus dieser Zeit?
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Ich habe gar nichts aus meiner Schulzeit aufbewahrt. Wahrscheinlich war ich so froh, als alles vorbei war, dass ich die Hefte und Bücher entsorgt habe.

Wie waren deine Schulleistungen? Wie dein Verhältnis zu Hausaufgaben? Half dir jemand?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Wie waren deine Schulleistungen? Wie dein Verhältnis zu Hausaufgaben? Half dir jemand?
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Na ja, eher ein betrübliches Thema. Eigentlich war ich kein schlechter Schüler, sagen wir mal in der Mitte. Aber doch ein ziemlicher Minimalist. Diese Einstellung war für eine erfolgreiche Schulzeit und gute Noten nicht gerade förderlich.
Die Hausaufgaben habe ich zuverlässig und ohne grossen Frust erledigt. Hilfe hatte ich keine oder wenn, dann am ehesten von meiner Mutter.
Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
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Helle Begeisterung! Nein, weder grossen Frust noch grosse Freude. Ich denke, sie waren froh, dass ich ein eher unauffälliger Schüler war und keinen grossen Ärger machte. Aber, rückblickend leider, wurde ich auch nicht gefördert oder unterstützt. Ich denke mir heute, dass schulisch mehr möglich gewesen wäre.
Was tatst du nach der Schule?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Was tatst du nach der Schule?
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Ich war viel draussen, mit Trotti oder Fahrrad im Quartier oder im Wald bei den Walcheweihern. Wenn kein Gspännli draussen war, habe ich in meinem Zimmer gelesen oder gezeichnet. Das allein sein machte mir nichts aus.

Welche Freunde hattest du aus der Schulklasse oder aus dem Schulhaus?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Welche Freunde hattest du aus der Schulklasse oder aus dem Schulhaus?
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Meine Schulgspänli waren vorwiegend aus dem äusseren Lind. Von der 1. bis zur 6. Klasse hatte ich keinen "Bestfriends", aber doch mit dem einen und anderen intensiveren Kontakt.
Jürgen Zoske, Peter Schmid, Dieter Ehrensperger, Hugo Aschwanden, hhmm wer war da noch?
In der Realschule waren es Thomas Gmünder, Peter Strebel, aber auch einige Kollegen aus Töss.
Warst du schon an einem Klassentreffen? Wie hat das auf dich gewirkt?
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Warst du schon an einem Klassentreffen? Wie hat das auf dich gewirkt?
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Wir hatten mit der ehemaligen Oberstufenklasse mal eine Zusammenkunft. Allerdings ist das schon Jahre, eher Jahrzehnte her. Ich habe das Treffen ein wenig komisch gefunden. Die Zweckgemeinschaft einer Schulklasse bestand nicht mehr, alle haben sich entwickelt und verändert. Man war sich ein wenig fremd.
Wie waren diese Jahre für dich ganz allgemein, unabhängig von der Schule?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie waren diese Jahre für dich ganz allgemein, unabhängig von der Schule?
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1. - 3. Oberstufe: Da kehrte wieder Ruhe ein und ich ging in die Realschule im "Geisi". Zuerst bei Kurt Mäder. Streng, cholerisch, unfair, alt - nicht wirklich eine gute Zeit. Das letzte Schuljahr war das Beste. Der Lehrer, Rolf Truninger, ein guter Lehrer, welcher auch den Lernstoff interessant vermitteln konnte.
Welche Erinnerungen hast du an deinen ersten Schultag in der Grundschuloberstufe?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Welche Erinnerungen hast du an deinen ersten Schultag in der Grundschuloberstufe?
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Es war ein spezieller, schwieriger Tag. Alle "alten" Klassen wurden auseinandergerissen. Treffpunkt war die Turnhalle des Schulhauses Heiligberg. Dort standen wir nun und wurden den Klassen und Lehrpersonen, mit Aufruf, zugeteilt. Ich kannte in der neuen Klasse niemanden! Dann ging es per Velo ins neue Schulhaus, das Geisi. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatten wir schon die erste französisch Stunde. Auweia, was für ein Tag.
Kannst du deine Schulkameraden noch charakterisieren und beschreiben? Erinnerst du dich an die Sitzordnung bzw. wo du jeweils sassest?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Kannst du deine Schulkameraden noch charakterisieren und beschreiben? Erinnerst du dich an die Sitzordnung bzw. wo du jeweils sassest?
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Die Sitzordnung war, so viel ich mich erinnern mag, immer gleich und ich sass in den hinteren Reihen.
Wie war euer Schulalltag?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie war euer Schulalltag?
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Die Realschule war für mich schulisch nicht wahnsinnig streng. Ich kam gut mit und der Aufwand hielt sich in Grenzen. Rückblickend wäre es wahrscheinlich besser gewesen, wenn ich mehr gefordert worden wäre.
Wie waren die Pausen und das Leben auf dem Pausenplatz?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie waren die Pausen und das Leben auf dem Pausenplatz?
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Halt so wie auf allen Pausenplätzen. Grüppchen wurden gebildet, Schlägereien gab es, aber eigentlich soweit sehr entspannt. Ein Jahr lang gab es in der grossen 10 Uhr Pause jeweils eine Pausenmilch. 
Welches war dein Lieblingsfach? Welche Fächer mochtest du gar nicht?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Welches war dein Lieblingsfach? Welche Fächer mochtest du gar nicht?
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Die logischen Fächer, Mathe und Geometrie lagen mir gut. Deutsch war auch kein Problem, nur mit dem Französisch hatte ich so meine liebe Mühe. Was heisst hatte, immer noch.
Beim Werken kam es auf das Projekt an. Turnen hat mir nicht gefallen. Wir mussten viel Geräteturnen machen, was ich nicht besonders gut konnte. Überhaupt war ich nicht sehr sportlich. Das hat sich dann später doch noch ein wenig geändert. 

Hast du gerne Bücher gelesen? Welches waren deine Lieblingsbücher? Hast du dir Bücher in der Schulbibliothek ausgeliehen oder untereinander ausgetauscht?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Hast du gerne Bücher gelesen? Welches waren deine Lieblingsbücher? Hast du dir Bücher in der Schulbibliothek ausgeliehen oder untereinander ausgetauscht?
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Ich habe gerne und viel gelesen. Alles, Romane, Abenteuergeschichten, Wild West, Jugendbücher, Comics. In bester Erinnerung habe ich drei Bücher von Heiner Gross, einem Winterthurer Autor. "Sabor im Wunderland", "3:0 für die Bärte" und "Tumult auf der Kyburg". Lustige Geschichten, gutgeschrieben und mit Bezug zu Winterthur. Richtig cool!
Ich bin mir nicht sicher, aber es hatte meines Wissens keine Schulbibliothek. Die meisten Bücher bekam ich von den Eltern geschenkt.
Wie würdest du den Lehrer bzw. die Lehrerin charakterisieren? War er/sie z. B. gerecht?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie würdest du den Lehrer bzw. die Lehrerin charakterisieren? War er/sie z. B. gerecht?
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Der erste Lehrer in der Oberstufe, Herr Mäder, war für mich nicht gut. Unbeherrscht, Frontalunterricht, Altes wiederholt, ausgebrannt. Es war keine Freude zu ihm in die Schule zu gehen. Der zweite Lehrer, Rolf Trunninger, war super. Interessanter Unterricht, streng, aber fair und er hat uns Jungen verstanden. Er bleibt mir in guter Erinnerung.
Hast du ihn/sie wieder einmal gesehen? Was ist aus ihm/ihr geworden?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Hast du ihn/sie wieder einmal gesehen? Was ist aus ihm/ihr geworden?
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Beide Lehrer habe ich nicht mehr getroffen und ich nehme an, dass beide nicht mehr leben. Aber wer weiss, vielleicht hat ihnen das Schule geben ein langes Leben beschert.
Wie waren deine Schulleistungen? Wie dein Verhältnis zu Hausaufgaben? Half dir jemand?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie waren deine Schulleistungen? Wie dein Verhältnis zu Hausaufgaben? Half dir jemand?
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In der Oberstufe war ich ein guter Schüler. Aber es wäre sicher mehr drin gelegen. Leider war mein Ehrgeizig nicht besonders gross und von den Eltern hatte ich weder Druck noch Unterstützung. Es war für alle so okay. Meine Hausaufgaben habe ich immer zuverlässig erledigt. Hilfe hatte ich aber meistens nicht.
Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
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Eigentlich waren schlechte Noten kein grosses Thema. Für gute Noten wurde ich auch mal mit einem Batzen belohnt. Die Eltern waren zufrieden, wenn ich im guten Mittelfeld lag. Für mich war das auch okay. Aus heutiger Sicht, eher leider.
War der Weg ins Gymnasium/zu einem Studium ein Thema? Inwiefern und für wen alles?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

War der Weg ins Gymnasium/zu einem Studium ein Thema? Inwiefern und für wen alles?
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Das war auf Grund meiner Leistungen und meiner Motivation kein Thema. Heute denke ich, dass ich mit der nötigen Unterstützung schulisch weitergekommen wäre. Dies hätte mein ganzes Leben verändert. Aber, wäre es besser gewesen?

Ab wann war die spätere Berufswahl ein Thema? Mit wem sprachst du darüber?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Ab wann war die spätere Berufswahl ein Thema? Mit wem sprachst du darüber?
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Ab der zweiten Oberstufe war die Berufswahl ein Thema. Auf Grund des Arbeitsmarktes, hatte es in fast allen Berufen genug offene Lehrstellen. Da mir Automobile gefallen haben, ich aber handwerklich nicht so begabt war, habe ich mich für den Beruf "Autoersatzteile- und Zubehörverkäufer" entschieden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Grundausbildung nur zwei Jahre dauerte.
Was tatst du in deiner Freizeit? In den Ferien? Mit wem verbrachtest du diese vorwiegend?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Was tatst du in deiner Freizeit? In den Ferien? Mit wem verbrachtest du diese vorwiegend?
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Lesen, zeichnen, Musik hören. aber auch im Quartier mit dem Fahrrad unterwegs sein. Bereits schon in der Altstadt am "shoppen". Währen zwei Jahren habe ich beim FC Winterthur als C-Junior Fussball gespielt. 
Hattest du zu dieser Zeit schon einen Schulschatz?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Hattest du zu dieser Zeit schon einen Schulschatz?
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Verliebt war ich schon ein paar mal. Leider wussten das aber die betroffenen Mädchen nicht.
Wie war dein Temperament in dieser Zeit? Machte dich etwas wütend oder traurig?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie war dein Temperament in dieser Zeit? Machte dich etwas wütend oder traurig?
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Ich war sehr ausgeglichen, vielleicht ein wenig zu schüchtern. 
Was hättest du in dieser Zeit lieber nicht erlebt? Hast du auch düstere, schlimme Erinnerungen an die Schulzeit?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Was hättest du in dieser Zeit lieber nicht erlebt? Hast du auch düstere, schlimme Erinnerungen an die Schulzeit?
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Meine Schulzeit war ganz in Ordnung und ich habe keine schlechte Erinnerung daran.
Warst du ein guter Schüler? Gab es Rivalitäten unter den besten Schülern?
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Warst du ein guter Schüler? Gab es Rivalitäten unter den besten Schülern?
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Gutes Mittelmass ist ja auch gut. Ein Streber war ich sicher nicht, aber zuverlässig. Solle heissen, dass ich was man musste, immer gemacht habe.
Womit hast du in deinem Leben deine Freizeit vorwiegend oder am liebsten verbracht?
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8.  Meine Freizeit

Womit hast du in deinem Leben deine Freizeit vorwiegend oder am liebsten verbracht?
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Meine Freizeit war sehr abwechslungsreich. Einerseits konnte ich mich als Einzelkind gut zurückziehen, andererseits war ich aber auch gerne mit meinen Gspänli auf der Gasse oder im Wald.
Hast du in deiner Jugend und später Sport getrieben? Oder dich zumindest dafür interessiert?
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8.  Meine Freizeit

Hast du in deiner Jugend und später Sport getrieben? Oder dich zumindest dafür interessiert?
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Sport war in meiner Jugend nicht so zentral. Einzig während meiner Zeit beim FC Winterthur habe ich aktiv Sport getrieben. Nun ja, meine fussballerischen Qualitäten waren nicht so überragend. Später, so mit 25 Jahren, habe ich mit Tennis angefangen, was ich immer noch sehr gerne spiele. Dann fing ich Fitness- und Krafttraining an, habe ein Rennvelo, jogge hin und wieder, wandere. Ich bin also doch noch recht sportlich geworden, sogar polysportiv.
Hast du dich für Musik interessiert? Wie hast du Musik gehört?
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8.  Meine Freizeit

Hast du dich für Musik interessiert? Wie hast du Musik gehört?
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Musik begleitet mich seit meiner Jugendzeit. Als Teenager habe ich vor allem Rock und Heavy Metall gehört. Deep Purple, Black Sabbath, aber auch die Radio Hitparade mit guten Songs habe ich gerne gehört. Da ich in meinem Zimmer einen Plattenspieler und eine Stereoanlage hatte, konnte ich dort ungestört Musik hören. Sagen wir mal meistens. Mein Vater war von meiner Musik und/oder der Lautstärke nicht immer gleich begeistert wie ich.
Hast du Musik gezielt gesammelt?
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8.  Meine Freizeit

Hast du Musik gezielt gesammelt?
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Soweit ich mir es leisten konnte, habe ich von meinen Lieblingsband LPs gekauft. 
Hast du selber ein Instrument gespielt? Warst du in einer Musikformation, in einer Band?
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8.  Meine Freizeit

Hast du selber ein Instrument gespielt? Warst du in einer Musikformation, in einer Band?
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Nach einem Jahr Blockflöten-Unterricht, habe ich kein Instrument mehr gespielt. Zu faul, zu wenig gefördert? Ich weiss es nicht. Nun versuche ich es als Altrocker noch mit der Gitarre. Eine echte Herausforderung.
Was bedeutete/bedeutet der Computer und das Internet in deinem Leben?
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8.  Meine Freizeit

Was bedeutete/bedeutet der Computer und das Internet in deinem Leben?
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In meiner Jugend gab es noch keine Computer und kein Internet. Später, während der Berufszeit, waren es nützliche Hilfsmittel. Heute, mal Arbeitsmittel, aber sicher auch hin und wieder Unterhaltung, leider auch Ablenkung. Ich bin froh, wenn immer alles funktioniert und ich mich nicht darum kümmern muss. 

Hattest du in dieser Zeit, oder schon früher, ein Idol?
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8.  Meine Freizeit

Hattest du in dieser Zeit, oder schon früher, ein Idol?
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Eigentlich nicht. Doch vielleicht die grossen Rockstars, die Gitarrenhelden aus meiner Jugend.
Welche Rolle spielte das Lesen in deinem Leben?
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8.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Welche Rolle spielte das Lesen in deinem Leben?
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Lesen war und ist für mich sehr wichtig. Sei es zur Information, für die Bildung oder als Vergnügen.
Was waren/sind deine Lieblingslektüren und Lieblingsautoren/-autorinnen? Was ist das Besondere daran?
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8.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Was waren/sind deine Lieblingslektüren und Lieblingsautoren/-autorinnen? Was ist das Besondere daran?
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In der Jugend habe ich gerne Jules Verne, Erich Kästner, Karl May, Heiner Gross und viele mehr gelesen. Aber auch Comics habe ich geliebt. Heute lese ich alles Querbeet. Da ich einen Bibliothek-Pass habe, kann ich Bücher aussuchen und bei Nichtgefallen einfach retournieren. Praktisch und günstig. Und auch eine, zwei Zeitungen in Papierform gehören zur täglichen Lektüre.
Wer hat deine Lektüren und dein Leseverhalten am nachhaltigsten beeinflusst? Inwiefern?
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8.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Wer hat deine Lektüren und dein Leseverhalten am nachhaltigsten beeinflusst? Inwiefern?
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Meine Mutter hat auch viel gelesen, vorwiegend Romane. Sie war in einem Buchklub. Das war früher eine Möglichkeit jeden Monat ein Buch zu einem guten Preis zu kaufen, also so etwas wie ein Abo. Mein Vater hat meist nur die Tageszeitung gelesen.
Gab es Lesevorschriften oder gar -verbote? Von wem? Und wie gingst du damit um?
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8.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Gab es Lesevorschriften oder gar -verbote? Von wem? Und wie gingst du damit um?
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Ich konnte lesen, was ich wollte.
Gibt es Bücher, die du mehrmals gelesen hast? Welche und weshalb? Wieviel Bücher hast du überhaupt?
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8.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Gibt es Bücher, die du mehrmals gelesen hast? Welche und weshalb? Wieviel Bücher hast du überhaupt?
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Jugendbücher habe ich mehrmals gelesen. Vor allem die Romane vom Winterthurer Heiner Gross (3:0 für die Bärte, Tumult auf der Kyburg, Sabor im Wunderland) konnte ich immer wieder lesen. Die Geschichten waren "Fantasy" mit einem realen Bezug und vieles spielte sich in Winterthur und Umgebung ab.
Hast du Bücher gesammelt?
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8.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Hast du Bücher gesammelt?
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Ich hatte einige Bücher, vielleicht 50 Stück. Diese wurden nummeriert und auf eine Liste notiert.
Was hat dir das Lesen für dein Leben gebracht? Wie viele Bücher liest du pro Jahr? Wie hat sich das im Lauf der Jahre geändert?
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8.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Was hat dir das Lesen für dein Leben gebracht? Wie viele Bücher liest du pro Jahr? Wie hat sich das im Lauf der Jahre geändert?
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Eine gute Geschichte braucht Vorstellungsvermögen. Sie ermöglicht mir in eine andere Welt, andere Zeit einzutauchen. Auch ein wenig Rückzug aus der realen Welt.
Seit ich den Bibliothek-Pass habe, lese ich wahrscheinlich wieder mehr, d.h. so zwanzig Bücher im Jahr.
Hat sich dein Leseverhalten oder dein Literaturkonsum mit dem Internet und allenfalls auch den e-books verändert? Wie?
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8.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Hat sich dein Leseverhalten oder dein Literaturkonsum mit dem Internet und allenfalls auch den e-books verändert? Wie?
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Ich lese nicht so gerne E-Books. Lieber habe ich ein richtiges Buch in der Hand. Ich gehe auch sehr gerne in Bibliotheken oder Buchhandlungen. Der Geruch, die Stille finde ich beruhigen und zugleich anregend.
Hast du Lesungen von Autoren besucht?
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8.1.  Meine Freizeit – Lesen.

Hast du Lesungen von Autoren besucht?
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In Winterthur gibt es die Kulturreihe "Lauschig", wo Autoren an verschiedensten Orten Lesungen abhalten. An so einem Anlass war ich auch schon.
Wie leicht fiel es dir in deiner Jugend, Kontakte aufzubauen und zu pflegen?
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9.  Beziehungen in der Jugend

Wie leicht fiel es dir in deiner Jugend, Kontakte aufzubauen und zu pflegen?
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Nun ja, in der Schule hatte ich schon meine Gspänli. Aber viele Freunde waren es nicht. Das war für mich nicht so schlimm, da ich auch ganz gut allein sein konnte. 

Gibt es unauslöschliche Erinnerungen an Beziehungen aus dieser Zeit?
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9.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Gibt es unauslöschliche Erinnerungen an Beziehungen aus dieser Zeit?
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Als Teenager, also währen meine Lehr- und Ausbildungszeit, war ich viel mit einer Clique, welche sich im Restaurant Valley Corner traf, rumgezogen. Eine wilde Zeit, mit vielen Erinnerungen, aber auch viel Alkohol.
Hast du dich gegen deine Eltern und überhaupt Autorität aufgelehnt?
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9.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Hast du dich gegen deine Eltern und überhaupt Autorität aufgelehnt?
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Da meine Eltern recht grosszügig waren, hat es nicht viele Anlässe gegeben, um mich aufzulehnen. Ich konnte mich auch sonst gut anpassen. Somit war der Umgang mit Autorität nicht schwierig. Ausnahme war das Militär. Aber das ist wieder eine eigene Geschichte.
Warst du schon früh mit Sexualität konfrontiert? Wie? Wie hast du das erlebt und inwiefern hat dies dein späteres (Sexual-)Leben geprägt?
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9.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Warst du schon früh mit Sexualität konfrontiert? Wie? Wie hast du das erlebt und inwiefern hat dies dein späteres (Sexual-)Leben geprägt?
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Ich habe mich früh für die Sexualität und Frauen interessiert.
Hattest du schon früh eine Freundin/einen Freund? Wie war das damals?
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9.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Hattest du schon früh eine Freundin/einen Freund? Wie war das damals?
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Leider wahr ich zu schüchtern, so dass ich meine Sexualität nur mit mir selbst ausleben konnte. Hin und wieder eine Schwärmerei, ohne körperlich zu werden.
Hattest du jemals ein "gebrochenes Herz"? Oder hast du jemandem das "Herz gebrochen?
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9.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Hattest du jemals ein "gebrochenes Herz"? Oder hast du jemandem das "Herz gebrochen?
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Meine Angebeteten wussten meist gar nicht, dass sie das waren. Somit war eigentlich nur ich enttäuscht, dass meine Liebe nicht einfach so bemerkt wurde.
Hattest du in dieser Zeit eine feste Beziehung? Wie sah diese aus?
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9.2.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige.

Hattest du in dieser Zeit eine feste Beziehung? Wie sah diese aus?
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Wie bereits geschrieben, hatte ich keine oder zumindest keine festen Freundschaften mit dem anderen Geschlecht. Doch mit zwanzig, am Ende meiner Rekrutenschule, lernte ich auf einem Fest Esther aus Frick kennen. Diese wurde dann später meine Frau, was sie bis heute ist.
Falls ihr zusammen gewohnt habt, welches waren deine Erwartungen an das erstmalige Zusammenleben? Inwiefern wurden sie erfüllt/nicht erfüllt?
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9.2.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige.

Falls ihr zusammen gewohnt habt, welches waren deine Erwartungen an das erstmalige Zusammenleben? Inwiefern wurden sie erfüllt/nicht erfüllt?
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Esther wohnte damals noch bei ihren Eltern in Frick, ich bei meiner Mutter. Bereits nach einem halben Jahr beschlossen wir, eine gemeinsame Wohnung zu suchen. Dies war eine 2 1/2 Zimmer Wohnung an der Habsburgstrasse 35.
Meine Erwartungen? Liebe, Leidenschaft, eine gemeinsame Zukunft, Familie, Kinder, zusammen das Leben gestalten. Rückblickend haben sich meine Erwartungen erfüllt. Aber rückblickend, mit den Erfahrungen von heute, würde man das eine oder andere vielleicht anders machen. Doch die Vergangenheit liegt hinter uns.
Was habt ihr zusammen gemacht?
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9.2.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige.

Was habt ihr zusammen gemacht?
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Uns kennen gelernt, gearbeitet, gespart und die gemeinsame Freizeit genossen.
Was würdest du heute in deinen Beziehungen anders machen?
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9.2.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige.

Was würdest du heute in deinen Beziehungen anders machen?
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Ich würde versuchen, das Leben in allen Aspekten besser auf beide zu verteilen. Das heisst, die Arbeit zu Haues und extern anders, ausgeglichener zu gestalten. Jeder sollte autonomer, freier sein, nicht alles zusammen machen. Jeder hat auch seinen Freundeskreis, seine Interessen, seine Freiheiten.
Wenn du an deine Freunde denkst, welche sind dir über dein ganzes Leben gesehen die liebsten, nachhaltigsten? Weshalb?
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10.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Wenn du an deine Freunde denkst, welche sind dir über dein ganzes Leben gesehen die liebsten, nachhaltigsten? Weshalb?
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Schwierig, denn ich bin der Ansicht, dass ich einige sehr gute Kollegen und Kolleginnen habe, aber Freunde? Was ist ein Freund, eine Freundin? Jemand dem man sich anvertrauen kann, jemand mit dem man über alles reden kann, nicht nur Smalltalk. Wenn man das so definiert, habe ich keine Freunde und Freundinnen. Aber es begleiten mich einige Menschen seit Jahrzehnten, Thomas und Maria seit der Schulzeit, Willy und Moni seit der Lehrzeit, unsere Nachbarn und viele andere, das ist auch schön so. Trotzdem vermisse ich manchmal einen BF.
Was waren unvergessliche gemeinsame Erlebnisse?
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10.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Was waren unvergessliche gemeinsame Erlebnisse?
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Erlebnisse gibt es viele und mit dem Altern werden diese wieder präsenter, tauchen aus der Versenkung auf. Hervorheben möchte ich keines. Und eigentlich will ich in der Gegenwart leben und nicht in die Vergangenheit abdriften.
Welche sind deine grössten Enttäuschungen mit Freunden und Kollegen?
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10.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Welche sind deine grössten Enttäuschungen mit Freunden und Kollegen?
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Enttäuschungen habe ich keine erlebt. Aber Menschen verändern sich und so sind nicht alle Freundschaften geblieben. Man hat sich aus den Augen verloren, die Einstellung und Ansichten entsprechen nicht mehr den eigenen, die Freundschaften wurden, meist beidseitig, nicht mehr gepflegt.
Wie haben Freunde dein Leben geprägt oder mitgestaltet?
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10.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Wie haben Freunde dein Leben geprägt oder mitgestaltet?
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Durch gemeinsame Erlebnisse, durch gemeinsame Feste, durch gemeinsame Entwicklungen, welche heute als Erinnerungen und Erzählungen immer noch Bestand haben.
Aber auch durch anhaltende Beziehungen, ein halbes Jahrhundert lang. Toll!
Welche Erinnerungen hast du an deinen letzten Schultag der obligatorischen Schulzeit?
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11.  Lehr- und Wanderjahre

Welche Erinnerungen hast du an deinen letzten Schultag der obligatorischen Schulzeit?
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Einerseits war da natürlich, nach neun Jahren, einige gewisse Erleichterung. Auf der anderen Seit Wehmut das vertraute Umfeld zu verlassen und die Unsicherheit ob der gewählte Lehrberuf der richtige ist.
Was hast du nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit gemacht?
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11.  Lehr- und Wanderjahre

Was hast du nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit gemacht?
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Nach den Sommerferien habe ich mit der Ausbildung zum Autoersatzteile- und Zubehörverkäufer begonnen.
Wenn du an deine Einstellung zum Militär vor deiner Aushebung denkst, woran erinnerst du dich?
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12.  Armee

Wenn du an deine Einstellung zum Militär vor deiner Aushebung denkst, woran erinnerst du dich?
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Der Militärdienst gehörte in meiner Generation einfach dazu. Gerne gingen die Wenigsten, aber die Verpflichtung wurde auch nicht gross in Frage gestellt.
Wie waren deine militärischen Vorgesetzten? Was hast du von ihnen gelernt, positiv wie negativ?
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12.  Armee

Wie waren deine militärischen Vorgesetzten? Was hast du von ihnen gelernt, positiv wie negativ?
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Einige Gruppen- und Zugführer waren okay. Die meisten wollten aber beweisen, dass sie nun am Drücker sind. Ich habe gelernt, wie man nicht mit "Untergebenen" umgehen soll. Diese Einsichten waren somit negativ, aber auch positiv.
Wie war in jungen Jahren ganz generell deine Einstellung zur Arbeit?
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13.  Arbeiten

Wie war in jungen Jahren ganz generell deine Einstellung zur Arbeit?
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Eigentlich ging ich meistens gerne zur Arbeit. Auch während meiner Lehrzeit. Ich würde sagen, dass ich interessiert, fleissig und zuverlässig war. Und immer noch bin. Da ich immer Kontakt mit Menschen hatte, war auch der Spassfaktor vorhanden.
Welche Überlegungen oder Umstände haben zur Wahl deines Hauptberufs geführt?
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13.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Welche Überlegungen oder Umstände haben zur Wahl deines Hauptberufs geführt?
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Einerseits meine Begeisterung für Automobile, welche mir sich mein Vater mitgegeben hat. Und, dass die Lehrzeit nur zwei Jahre dauerte. Wie gesagt, ich war damals in der Schule nicht ....
Ging dir deine berufliche Entwicklung zu schnell oder zu langsam?
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13.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Ging dir deine berufliche Entwicklung zu schnell oder zu langsam?
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Meine berufliche Entwicklung ging "step by step", mit verschiedenen Aufgaben in der Branche. Rückblickend genau richtig.
Wie und wann hast du dich das erste Mal beruflich verändert?
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13.2.  Arbeiten – Berufs- und Stellenwechsel.

Wie und wann hast du dich das erste Mal beruflich verändert?
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Nach meiner Ausbildung trat ich meine erste Stelle an und konnte einiges aus anderen Bereichen dazu lernen.
Bei welcher Arbeit bzw. bei welchem Arbeitgeber hast du dich am wohlsten gefühlt?
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13.2.  Arbeiten – Berufs- und Stellenwechsel.

Bei welcher Arbeit bzw. bei welchem Arbeitgeber hast du dich am wohlsten gefühlt?
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Meine letzte Arbeitsstelle war sicher die Beste. Einerseits hatte ich eine tolle Aufgabe und konnte mit dem Unternehmen wachsen und es mitgestalten, Andererseits hatte ich gute Anstellungsbedingungen und eine kurzen Arbeitsweg und zuletzt gute Mitarbeitende und einen tollen Chef.
Welche Auf- und Abwärtsbewegungen gab es in deiner beruflichen Laufbahn?
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13.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Welche Auf- und Abwärtsbewegungen gab es in deiner beruflichen Laufbahn?
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Trotz meist guten Anstellungen, gab es ein, zwei Reinfälle. Ich versuchte mich kurz als Vertreter im Aussendienst, merkte aber schon nach drei Wochen, dass dies nicht meine Tätigkeit ist. Einmal trat ich nach eine kurzen Arbeitslosigkeit eine Stelle an. Schon am ersten Arbeitstag wusste ich, dass dies mühsam würde, blieb aber trotzdem fast 1 1/2 Jahre.
dort. Diese Erfahrungen waren sicher lehrreich, zumal alle beruflichen Entscheide sonst gut waren.
Wie reagierte deine Umfeld auf solche Aufs und Abs? Speziell deine Lebenspartner(in)?
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13.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Wie reagierte deine Umfeld auf solche Aufs und Abs? Speziell deine Lebenspartner(in)?
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Meine Frau hat mich in schlechten Situationen unterstütz und Mut gemacht. Das hat mir geholfen. Zudem hat sie mit ihrer Tätigkeit auch immer einen Teil zum Haushaltbudget beigetragen.
Warst du einmal wirklich verzweifelt? Wie gingst du damit um und hast das überwunden?
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13.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Warst du einmal wirklich verzweifelt? Wie gingst du damit um und hast das überwunden?
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Es gab schon Momente, wo ich Existenzängste hatte. Doch irgendwo, irgendwann ging immer eine Türe auf und ein neuer weg lag vor mir.
Hast du deine Berufsziele erreicht? Welche? Welche nicht?
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13.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Hast du deine Berufsziele erreicht? Welche? Welche nicht?
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Ich glaube, dass ich aus meinen Aus- und Weiterbildungen das Beste gemacht habe. Will heissen, dass ich ein genügendes Einkommen hatte und mit der Arbeit zufrieden war.
Welche Chancen hast du nicht genutzt?
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13.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Welche Chancen hast du nicht genutzt?
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Die Möglichkeit, in der Schule mehr zu machen, dann vielleicht das Gymi zu besuchen und zu studieren. Dies hätte natürlich ein weiteres, wer weiss, interessantes berufliche Spektrum ermöglicht.
Worauf bist du besonders stolz? Gibt es eine Leistung, die dich überleben wird?
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13.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Worauf bist du besonders stolz? Gibt es eine Leistung, die dich überleben wird?
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An meiner letzten Arbeitsstelle konnte ich am meisten bewirken, konnte ich auch den Erfolg des gesamten Unternehmens mitprägen. Einige Veränderung habe ich mitgestaltet, die auch nach meiner Pensionierung noch Bestand haben werden. Stolz bin ich, dass ich als Vorgesetzter geschätzt wurde und mich um meine Mitarbeitenden immer gekümmert habe.
In welchen Schritten ging es lohnmässig aufwärts?
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13.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

In welchen Schritten ging es lohnmässig aufwärts?
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Die Lehrzeit war mit Fr. 140.- p.Mt. schlecht entlohnt. Auch an meiner ersten Stelle konnte ich mit dem Gehalt keine grossen Sprünge machen. Doch es ging Jahr für Jahr vorwärts und am Schluss meiner Karriere hat ich einen guten Lohn mit einigen Benefits.
Von wem oder was bist du am meisten enttäuscht worden?
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13.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Von wem oder was bist du am meisten enttäuscht worden?
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Ich hatte einmal einen Vorgesetzten, Betriebsinhaber, welcher sehr jovial auftrat, der sehr überzeugend war, der begeistern konnte - doch er hat alle Leute geblendet und sie belogen und beschissen. Bis dahin dachte ich, dass ich gute Menschenkenntnisse habe, aber dem Typen bin ich, nicht nur ich, auf den Leim gegegangen.
Hast du bewusst versucht, Arbeit und Zeit für Familie und Freizeit zu trennen? Wie hast du das geschafft – oder eben nicht?
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13.4.  Arbeiten – Arbeit, Familie und Freizeit.

Hast du bewusst versucht, Arbeit und Zeit für Familie und Freizeit zu trennen? Wie hast du das geschafft – oder eben nicht?
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Gab es Perioden in deinem Berufsleben, in denen du unter Stress gelitten hast?
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13.4.  Arbeiten – Arbeit, Familie und Freizeit.

Gab es Perioden in deinem Berufsleben, in denen du unter Stress gelitten hast?
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Die letzten Jahre meines Berufslebens, d.h. vor der Pensionierung, waren sehr anspruchsvoll. Immer mehr Aufgaben, das Tagesgeschäft immer schneller, hektischer. Dies, das zunehmende Alter und mein Perfektionismus verstärkten sich und es gab Momente wo ich erschöpft war, nicht gut schlafen konnte. War sicher nicht so gut für die Gesundheit.
Kam dein privates Umfeld wegen deiner Arbeit zu kurz?
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13.4.  Arbeiten – Arbeit, Familie und Freizeit.

Kam dein privates Umfeld wegen deiner Arbeit zu kurz?
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Ich bemühte mich schon, dass mein Umfeld nicht zu kurz kam. Aber manchmal hatte ich auch keine Lust etwas zu unternehmen, war froh ein ruhiges Wochenende für mich zu haben.
Wofür und wie hast du deine Freiräume und Freizeit genutzt?
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13.4.  Arbeiten – Arbeit, Familie und Freizeit.

Wofür und wie hast du deine Freiräume und Freizeit genutzt?
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Ich versuchte immer sportlich aktiv zu bleiben. Interessierte mich für Kultur und genoss das Zusammensein mit Kolleg:innen.
An welche Arbeitskollegen und Vorgesetzte erinnerst du dich gerne?
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13.5.  Arbeiten – Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?.

An welche Arbeitskollegen und Vorgesetzte erinnerst du dich gerne?
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Mit wenigen Ausnahmen habe ich gute Erinnerungen an meine Vorgesetzten, Arbeitskollegen und unterstellte Mitarbeitende. Besonders an meinen Chef im Lehrbetrieb und der von meiner ersten "richtigen" Anstellung sind haften geblieben.
Gibt es auch solche, die du lieber vergessen möchtest?
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13.5.  Arbeiten – Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?.

Gibt es auch solche, die du lieber vergessen möchtest?
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Eigentlich gibt es zwei Vorgesetzte, welche in bleibender, aber nicht guter Erinnerung geblieben sind. Ein Chef hat sich, trotz freundlichem und begeistertem Auftreten, als Betrüger erwiesen. Das Geschäft wurde durch sein Verhalten stark negativ beeinträchtigt und ist nach drei Jahren Konkurs gegangen. Ich verlor meine Stelle und war kurze Zeit arbeitslos. Zum Glück konnte ich in dieser Zeit die Ausbildung zum Tech. Kaufmann absolvieren. Nach Abschluss der Ausbildung wollte ich so schnell wie möglich wieder arbeiten und trat eine Stelle in einem Kleinbetrieb an. Diese erwies sich in jeder Beziehung als Reinfall. Ein düstere Arbeitsort, mit dem Bus pendeln und Vorgesetzte, welche eine Katastrophe waren. Eigentlich wollte ich schon am ersten Abend meine Kündigung schreiben. Geblieben bin ich dann doch 1 1/2 Jahre.
Hattest du in deinem Leben einen oder mehrere Mentoren bzw. Mentorinnen? Jemanden, dem bzw. der du viel verdankst?
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13.5.  Arbeiten – Arbeitskollegen ? Vorgesetzte ? Vorbilder?.

Hattest du in deinem Leben einen oder mehrere Mentoren bzw. Mentorinnen? Jemanden, dem bzw. der du viel verdankst?
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Eine meiner ersten Anstellungen war in einem grösseren Betrieb. Der Patron gab mir als junger Berufsmann die Chance als Abteilungsleiter mich zu bewähren, was ich sehr schätzte.
Und auch an meiner letzten Stelle, vor der Pensionierung, wurde ich geschätzt, gefördert und man lies mir weitgehend freie Hand.
Wie hast du deine Frau bzw. deinen Mann kennengelernt?
Seite 208
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14.  Eheleben

Wie hast du deine Frau bzw. deinen Mann kennengelernt?
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Ich wurde von einem Freund an ein grosses Fest, ein Firmenjubiläum eingeladen. Jeder Mitarbeitende durfte einen Freund oder Freundin mitbringen. Eine Angestellte meines Freundes, hatte eine Cousine aus dem Fricktal eingeladen. Beim Nachtessen und anschliessend Tanz, habe ich dann diese Cousine näher kennen und später auch lieben gelernt.
Wann wurde klar, dass ihr zusammenleben wolltet? Wann, dass ihr heiraten wolltet?
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Seite 209 wird geladen
14.  Eheleben

Wann wurde klar, dass ihr zusammenleben wolltet? Wann, dass ihr heiraten wolltet?
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Esther wohnte noch zu Hause bei ihren Eltern in Frick. Ich auch noch bei meinen Eltern. Anfänglich fuhr ich fast jedes Wochenende zu ihr. Für uns war bald klar, dass abgesehen vom kürzeren Arbeitsweg, eine gemeinsame Wohnung in Winterthur schön wäre. So haben wir relativ schnell eine 2 1/2 Zimmer Wohnung gefunden und sind nach einem halben Jahr zusammen gezogen.
Nach zwei Jahren war für uns klar, dass wir heiraten möchten. Nach weiteren zwei Jahren war es dann so weit.
Falls du Kinder hast, inwiefern warst du selbst für ihre Arbeit und Einstellung zur Arbeit ein Vorbild? Oder eben nicht?
Seite 210
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14.  Eheleben

Falls du Kinder hast, inwiefern warst du selbst für ihre Arbeit und Einstellung zur Arbeit ein Vorbild? Oder eben nicht?
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Hmm, da müsste ich meine Tochter fragen. Da ich schulisch nicht so viel erreicht habe, wollte ich mich in der Arbeitswelt behaupten. Ich habe früh Verantwortung übernommen und mich immer weitergebildet. Ich war im Beruf leistungsbereit, sorgfältig, loyal und pflichtbewusst. Ich glaube schon, dass meine Tochter einiges davon auch mitbekommen hat. Allerdings ist heute die sogenannte Life-Work-Balance für viele ebenso wichtig und dies hat sicher auch seine Berechtigung.
Wie wurde das Spielen, Fernsehen oder Computerspielen geregelt?
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15.  Kinder

Wie wurde das Spielen, Fernsehen oder Computerspielen geregelt?
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Fernsehen beschränkte sich am Anfang auf das "gute Nacht Gschichtli". Später konnte sie auch mal Trickfilme oder einen Film schauen. Gamen war noch nicht so aktuell, aber einen Gameboy mit einfachen Spielen hatte sie schon. Weder fernsehen noch gamen waren aber zentral.
Was hat dir in deinem Leben am meisten Freude bereitet?
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16.  Lebensfreude

Was hat dir in deinem Leben am meisten Freude bereitet?
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Das ich ein selbst bestimmtes und sehr abwechslungsreiches Leben führen konnte und immer noch kann. Sport, Musik, Kultur, Freunde, Literatur und Weiterbildung bereichern mein Leben seit je her und bereiten mit Freude.
Wie erlebst du dein aktuelles Leben im Vergleich zu früher, z. B. deiner aktiven/aktivsten Berufszeit?
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16.  Lebensfreude

Wie erlebst du dein aktuelles Leben im Vergleich zu früher, z. B. deiner aktiven/aktivsten Berufszeit?
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Ich bin nun seit über drei Jahren pensioniert. Den Beruf, die vorgegebenen Strukturen, die Verpflichten vermisse ich nicht. Die freie Zeit und die Unabhängigkeit geniesse ich sehr. Es gibt mir die Möglichkeit meinen Interessen nachzugehen, was früher nicht oder weniger möglich gewesen ist. Mich neuen Themen zu widmen, Neues zu lernen, mich zu engagieren. 
Falls du in einer Partnerschaft oder Ehe lebst, inwiefern ist das heute Teil deiner Lebenslust?
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16.  Lebensfreude

Falls du in einer Partnerschaft oder Ehe lebst, inwiefern ist das heute Teil deiner Lebenslust?
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Es ist schön eine Vertraute an seiner Seite zu haben. Diese Partnerschaft ist ein Anker in meinem Leben, gibt Stabilität. Trägt diese auch zur Lebenslust bei? Mal so, mal so.
Unternimmst du bzw. unternehmt ihr Reisen? Was gibt euch das?
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16.  Lebensfreude

Unternimmst du bzw. unternehmt ihr Reisen? Was gibt euch das?
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Unser gemeinsames Interesse am Norden, Ost- und Nordsee, hat uns in den letzten Jahren immer wieder mal zu einer Reise animiert. Diese Reisen geben uns Abwechslung vom Alltag, gemeinsames Planen, viele Erlebnisse und Erinnerungen bleiben uns in Erinnerung.
Wie haben sich deine Ess- und Trinkgewohnheiten verändert?
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16.  Lebensfreude

Wie haben sich deine Ess- und Trinkgewohnheiten verändert?
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Wir essen meist nur noch zwei Mal im Tag. Ansonsten haben sich meine Gewohnheiten aber nicht gross verändert.
Hast du eine Art Rangliste von Wünschen, die du dir noch erfüllen möchtest?
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17.  Ausblick

Hast du eine Art Rangliste von Wünschen, die du dir noch erfüllen möchtest?
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Zwei, drei grössere Reisen
Alleine Ferien machen
Eine längere Velotour unternehmen
Mehr Körperlichkeit
Um den Pfäffikersee joggen
... ach es gibt doch noch einiges
Praktizierst du eine Religion und wie? Falls nicht, weshalb nicht?
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18.  Religiosität

Praktizierst du eine Religion und wie? Falls nicht, weshalb nicht?
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Ich bin Agnostiker. Das heisst, ich glaube nicht an einen Gott. Deshalb bin ich auch mit ca.30 Jahren aus der Landeskirche ausgetreten. Und doch bleiben am Schluss Fragen. Wie ist die Welt, der Mensch entstanden? Und was gibt es draussen im Weltall, in den Galaxien noch? Sind wir unvollkommenen Menschen wirklich die einzigen Lebewesen?
Hast du dich auch mit anderen Religionen beschäftigt? Mit welchem Ergebnis?
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18.  Religiosität

Hast du dich auch mit anderen Religionen beschäftigt? Mit welchem Ergebnis?
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Ich habe mir vor allem den Buddhismus näher angeschaut. Bin mir aber nicht sicher, ob es sich dabei um eine Religion handelt. Sympathisch daran ist, dass es keinen einzigen Gott gibt, der angebetet wird, das Regeln für das Leben einfacher, weniger einschränkend sind. Und das man an sich selber arbeiten soll und nicht "jemand" steuert alles.
Was soll von deinem Leben und von der Zeit, in der zu gelebt hast, nicht vergessen gehen?
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19.  Nachgedanken

Was soll von deinem Leben und von der Zeit, in der zu gelebt hast, nicht vergessen gehen?
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Es würde mich freuen, wenn ich hin und wieder, bei Menschen die mich gekannt haben, in guter Erinnerung auftauchen würde. Ich mache mir aber keine Illusionen. Auch diese Erinnerungen verblassen, das eigene Leben bestimmt das Leben.
Was glaubst du, können andere aus deiner Lebensgeschichte lernen?
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19.  Nachgedanken

Was glaubst du, können andere aus deiner Lebensgeschichte lernen?
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Das auch ein eher durchschnittliches Leben ein gutes Leben sein kann. Das auch mit beschränkten Möglichkeiten und Mittel etwas "Gescheites" erreicht werden kann. Das mit Neugierde und Wille, man sich immer weiterentwickeln kann, auch im Alter. Dran bleiben ist das Moto.
Was war, was waren die herausragendsten Veränderungen in der Zeit deines Lebens?
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19.  Nachgedanken

Was war, was waren die herausragendsten Veränderungen in der Zeit deines Lebens?
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Ich kann das nur aus meiner Sicht, aus meinem Leben heraus beantworten.
Die technologische Entwicklung war rasant. Sie hat mein, unser Leben stark positiv und negativ beeinflusst. Positiv, in dem in vielen Bereichen ein grosser Fortschritt statt gefunden hat, welcher unser Wohlstand, die berufliche Tätigkeit, Gesundheit und Kommunikation verbessert wurden. Negativ, in dem die sozialen Medien viele Probleme generieren, welche uns nicht gut tun, Egoisten und Narzissten hervorbringen, psychisch Angeschlagene noch mehr verunsichern.
Zudem nimmt die Polarisierung zu, welche für die Gesellschaft nicht gut ist - schwarz oder weiss, links oder rechts, richtig oder falsch, gut oder böse - aber so ist die Welt halt nicht.
Hmm, tönt alles eher negativ, aber so ist es natürlich auch nicht. Grundsätzlich wurde ich in eine Zeit, an einem Ort geboren, welche recht gut und ohne grosse Sorgen ein Leben ermöglichen.
Coronoavirus - COVID-19
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20.  Coronoavirus - COVID-19
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Vom Ausbruch des Virus bis zum Abklingen hat sich vieles verändert. Rückblickend erstaunlich was für Auswirkungen Corona für die Menschheit hatte. Erstaunlich wie  unterschiedlich alle damit umgegangen sind. In meiner Familie und im Freundes- und Bekanntenkreis hat es alles gegeben. Corona-Leugner, Massnahmenverweigerer, aber auch Überängstliche und alles glaubend. Sowohl die eine, wie auch die andere Seite haben mich immer wieder Mal beschäftigt und zum Kopfschütteln veranlasst. Ich, aber auch meine Frau, haben einen guten Mittelweg gefunden. Wir waren wo nötig vorsichtig, haben aber uns auch nicht alle Freiheiten nehmen lassen. Wir sind gut durch diese Zeit gekommen. Unsere Ansteckungen waren harmlos und unsere Psyche hat darunter auch nicht gelitten.
Unsere Förderer
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