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Vollendete Autobiographien: 212
Von Katharina Jörg - Brunner – Mein Leben
Katharina Jörg - Brunner
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3.2.
Meine Grosseltern / 13.09.2025 um 17.04 Uhr
10.
Beziehungen in der Jugend / 03.10.2025 um 13.29 Uhr
12.
Lehr- und Wanderjahre / 03.10.2025 um 14.02 Uhr
13.
Arbeiten / 03.10.2025 um 14.04 Uhr
13.3.
Arbeiten / 03.10.2025 um 20.40 Uhr
1.
Erste Erinnerungen und Kindheit / 27.12.2025 um 3.48 Uhr
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
2.
Meine Eltern
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?
2.1.
Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit der Mutter in den Sinn kommt?
2.1.
Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
2.1.
Wie würdest du sie beschreiben?
2.1.
Wie hast du sie als Mutter empfunden?
2.1.
Was waren ihre herausragenden Eigenschaften?
2.1.
Was habt ihr alles zusammen unternommen?
2.1.
Hast du dich an deine Mutter gewandt, wenn dir etwas auf dem Herzen lag? Woran erinnerst du dich speziell?
2.1.
Welches war der Beruf deiner Mutter, bevor sie heiratete? Hat sie diesen Beruf auch nach der Heirat ausgeübt?
2.1.
Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
2.1.
Wie haben sich die Eltern kennen gelernt?
2.1.
Wie kleidete sie sich? War ihr das wichtig?
2.2.
Mein Vater
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
3.
Meine Grosseltern
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.1.
Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
3.1.
Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
3.1.
Was habt ihr zusammen unternommen?
3.1.
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deinen Grossvater existieren noch? Was bedeuten sie dir?
3.1.
Was war seine berufliche Tätigkeit?)
3.1.
Erinnerst du dich an seinen Tod?
3.1.
Wie hat er im Alter gelebt?
3.1.
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deines Grossvaters eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
3.2.
Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deiner Grossmutter? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
3.2.
Was habt ihr zusammen unternommen?
3.2.
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deine Grossmutter existieren noch? Was bedeuten sie dir?
3.2.
Was war ihre berufliche Tätigkeit?
3.2.
Erinnerst du dich an ihren Tod?
3.2.
Wie hat sie im Alter gelebt?
3.2.
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deiner Grossmutter eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.3.
Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
3.3.
Was habt ihr zusammen unternommen?
3.3.
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deinen Grossvater existieren noch? Was bedeuten sie dir?
3.3.
Was war seine berufliche Tätigkeit gewesen?
3.3.
Erinnerst du dich an seinen Tod?
3.3.
Wie hat er im Alter gelebt?
3.3.
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deines Grossvaters eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
4.
Kindergartenjahre
5.
Krankheiten und Unfälle
6.
Wohnen
7.
Primarschulzeit
7.1.
Grundschule Unterstufe
7.1.
Erinnerst du dich an deinen ersten Schultag?
7.1.
Welche Erwartungen hattest du an die Schule?
7.1.
Was weisst du noch über deinen Schulweg?
7.1.
Wie hast du lesen gelernt?
7.1.
Wie hast du schreiben gelernt?
7.1.
An welche Schulkameraden erinnerst du dich?
7.1.
Hast du noch ein Klassenfoto? Kannst du anhand dessen deine Mitschüler noch charakterisieren?
7.1.
Wie war euer Lehrer bzw. eure Lehrerin?
7.1.
Wie wurdet ihr unterrichtet?
7.1.
Erinnerst du dich an Bestrafungsmethoden in der Schule? Wie beeinflussten diese deine schulischen Leistungen?
7.1.
An welche Höhepunkte des Unterrichts erinnerst du dich?
7.1.
Welche Fächer wurden unterrichtet? Welches war dein Lieblingsfach?
7.1.
Hat dich die Schule zum Lesen angeregt? Welches waren damals deine Lieblingsbücher? Hast du die Schulbibliothek genutzt?
7.1.
Welches sind deine Erinnerungen an Schulferien, Ferienlager, Schulreisen?
7.1.
Besitzt du heute noch Unterrichtsmedien, wie Lesebücher, Schreibhefte usw. aus dieser Zeit?
7.1.
Wie waren deine Schulleistungen? Wie dein Verhältnis zu Hausaufgaben? Half dir jemand?
7.1.
Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
7.1.
Was tatst du nach der Schule?
7.1.
Welche Freunde hattest du aus der Schulklasse oder aus dem Schulhaus?
7.1.
Warst du schon an einem Klassentreffen? Wie hat das auf dich gewirkt?
7.2.
Grundschule Oberstufe
8.
Sekundarschule und/oder Gymnasium?
9.
Meine Freizeit
9.1.
Lesen
10.
Beziehungen in der Jugend
10.1.
Beziehungen als Teenager
10.1.
Gibt es unauslöschliche Erinnerungen an Beziehungen aus dieser Zeit?
10.1.
Hast du dich gegen deine Eltern und überhaupt Autorität aufgelehnt?
10.1.
Warst du schon früh mit Sexualität konfrontiert? Wie? Wie hast du das erlebt und inwiefern hat dies dein späteres (Sexual-)Leben geprägt?
10.1.
Hattest du schon früh eine Freundin/einen Freund? Wie war das damals?
10.1.
Hattest du jemals ein "gebrochenes Herz"? Oder hast du jemandem das "Herz gebrochen?
10.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
11.
Meine besten Freunde bzw. Freundinnen
12.
Lehr- und Wanderjahre
13.
Arbeiten
13.1.
Beruf oder Berufung?
13.1.
Hast du in deinem Leben verschiedene Berufe ausgeübt?
13.1.
Falls du mehrere Berufe ausgeübt hast, welches war dein Lieblingsberuf? Weshalb?
13.1.
Was hat dir an deiner Arbeit wirklich Freude gemacht?
13.1.
Gibt es etwas, das du viel lieber gemacht hättest? Weshalb hast du es nicht gemacht oder machst es nicht jetzt noch?
13.1.
Welche Überlegungen oder Umstände haben zur Wahl deines Hauptberufs geführt?
13.1.
Weshalb war dein Entscheid eine gute Wahl? Oder war es ein Fehlentscheid?
13.1.
Wie war dein Start ins Berufsleben?
13.1.
Was arbeiteten deine Jugendfreunde?
13.1.
Wie war die Arbeitswelt damals?
13.1.
Hattest du das Gefühl, dass deine Arbeit geschätzt wurde und du gefördert wurdest?
13.1.
Was trauten dir deine damaligen Freunde/Arbeitskollegen, deine Familie zu? Was du dir selbst?
13.1.
Wie lange dauerte es, bis du beruflich richtig Fuss fassen konntest?
13.1.
Ging dir deine berufliche Entwicklung zu schnell oder zu langsam?
13.1.
In welcher Form und in welchen Altersabschnitten musstest oder durftest du berufliche Verantwortung übernehmen?
13.1.
Musstest du je Entscheide von grosser Tragweite fällen? Worum ging es?
13.1.
Gibt es Menschen, denen du Unrecht getan hast?
13.1.
Hast du je ungesetzliche Handlungen begangen und kannst du darüber schreiben?
13.1.
Gab es auch lustige Episoden in deinem Arbeitsleben?
13.2.
Unternehmensgründung
13.2.
Hast du je ein eigenes Unternehmen gegründet oder selbständig gearbeitet? Falls nicht, bereust du, es nicht versucht zu haben?
13.2.
Wie hiess dein Unternehmen, und worin bestand die Tätigkeit?
13.2.
Wie ging der Aufbau dieser Unternehmen vor sich?
13.2.
Welches waren deine Erfolge oder Misserfolge? Wie bist du damit klar gekommen?
13.2.
Welches waren die grössten Schwierigkeiten/Rückschläge, und wie hast du sie überwunden?
13.2.
Welche Weggefährten waren für dich besonders wichtig?
13.2.
Sind deine Erwartungen ans eigene Unternehmersein erfüllt worden? Inwiefern und inwiefern nicht?
13.3.
Berufs- und Stellenwechsel
13.3.
Wie und wann hast du dich das erste Mal beruflich verändert?
13.3.
Was waren die Folgen dieser Veränderung oder späterer Veränderungen?
13.3.
Bei welcher Arbeit bzw. bei welchem Arbeitgeber hast du dich am wohlsten gefühlt?
13.3.
Falls du noch arbeitest, gibt es noch berufliche Ziele, die du erreichen möchtest?
13.4.
Auslandaufenthalte
mir selber
Vorwort
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  Vorwort
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Erste Erinnerungen und Kindheit
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit
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Ich wurde als zweites Kind auf einem Bauernhof im Emmental geboren. Es war ein Sonntag, ein wunderbarer Maientag, morgens um vier Uhr, wurde mir erzählt.
Die Geburt fand auf dem Bauernhof statt, was zu jener Zeit üblich war.
Die Eltern, Hanni und Gottfried wollten mir den Namen Käthi geben, aber das wurde nicht akzeptiert, und so wurde ich auf den Namen Katharina getauft. Wurde aber immer Käthi genannt.Weniger freundlich Käthe, oder einfach Meitli, was ich nie sehr gerne gehört habe.
Meine Taufpaten waren eine Tante von Vater, die Gotte Frida, die andere Gotte, meine Grossmutter, die Mutter meines Vaters und der Götti ein Nachbar, Götti Ernst.
Ich soll sehr viel geweint und unzufrieden gewesen sein, dem Meitli fehlt doch etwas, wahrscheinlich hatt sie Bauchschmerzen. Es wurde Fencheltee gekocht und wenn ich auf den Arm genommen wurde hörte das geschrei auf, und ich wollte keinen Tee trinken, ich wollte doch nur gehalten werden mich geborgen fühlen.
Die Zeit, in die ich geboren wurde war im aufbruch, nach den Kriegsjahren war alles im Umbruch und am wachsen.
Meine Familie war nicht reich, aber es hat immer für alle gereicht.
Wir wurden sehr früh dazu erzogen, das wir auf dem Topf unser "Geschäft" errichte, da gab es noch keine Pampers, die Windeln wurden von Hand gewaschen was nicht zu unterschätzen war wenn jedes Jahr ein neues Baby anstand.
Da musste ich auf dem Topf sitzen, ob es mir nur passte oder nicht, fals ich die Idee hatte, den Topf zu verlassen, bevor ich mein Geschäft verrichtet hatte gabs einen Tätsch.
Zu dieser Zeit war der Grossonkel, der im selben Haushalt lebte schwer krank und der Arzt kam fast jeden Tag um nach ihm zu schauen. Er klopfte gar nicht an, er kam einfach herein, und da ich ihn nicht hörte, konnte ich nicht schnell unter dem Esstisch verschwinden.
Er hielt dann an, strich mir über den Kopf und macht ein "Gspässli", was für mich kein "Gspässli" war, den ich hatte panik vor diesem Man, er meinte es sicher gut, aber mit seiner grossen, hageren Art, mit dem Arztkoffer in der Hand war dieser Man einfach nur furchtbar.
Als ich drei Jahre alt war, ist der Grossonkel auf der Einfahrt unter dem Kastanienbaum zusammen gebrochen und gestorben.
Was ist sterben? Meine Cousine bekam den Auftrag uns Kinder von dort weg zu bringen, ja der Götti Kobi ist gestorben, ihn hat der Sschlag getroffen. Wir wurden weg gebracht, aber auf all meine wirren Fragen und Ideen bekam ich keine Antwort.
Was ist ein Schlag? woher ist er gekommen, wohin ist er gegangen? kann mich dieser Schlag auch treffen? Und was ist dann?
Es war in demselben Sommer, meine Mutter hatt mich für Sonntag eingekleidet, aber was ich tat, war nach draussen zu gehen und in die Hosen zu bisle. Das kam nicht gut an, mein Vater wollte mich mitnehmen auf einen Spaziergang über die Felder, was für mich wunderbar war, Mutters Meinung war, ich bekomme keine trockenen Hose, sie kann so mit gehen.
Das Gefühl in nassen Hosen zu gehen war nicht angenehm und es fing an zu schmerzen, da die nassen Hosen an den Beinen rieben.
Ich fragte Vater, kannst du mich "tragunere"? Nein, nein, ein Meitli mit verbislete Hosen werde er bestimmt nicht auf die Schultern nehmen, Dieser Spaziergang war schrecklich, ich war wieder einmal die Böse, der Söistrupf, habe mich nicht verhalten wie es angemessen gewesen wäre. O es war doch immer so schwierig, das richtige zu tun.
Mit vier Jahren ging ich das erste mal in die Ferien, es war ein Sonntag und Besuch angesagt, meine Gotte mit ihrem Mann kamen zum Mittagessen. Mutter war angespannt, hässig, und wir, mein Bruder Peter und ich streiteten uns, wer nun die bessere Gotte habe. Ich trumpfte auf, meine Gotte hat ein Auto und deine nicht. Da Peter nie der Verlierer sein konnte, artete das Geplänkel in Streit und Handgreiflichkeiten über. 
Mutter schrie mich an, "du kannst dann gleich mit deiner Gotte mitgehen, du Söistrupf! Ich war immer der Söistrupf, Peterli konnte ja nie etwas falsch machen.
Schnuerstraks lief ich ins Stöckli, das um diese Zeit nicht immer bewohnt war, dort ging ich ins Stübli neben der Küche, dort hatte ich vor nicht langer Zeit einen kleinen Koffer entteckt. den holte ich und fing an zu packen. Mutter lachte nur, wir werden ja dann sehen, wenn die Gotte sich verabschiedet, dann willst du nicht mehr mit gehen.
Aber ich ging mit, hatte eine wunderbare Zeit bei ihr. Sie wohnten im Bumbach, ganz nahe bei den Bergen, das hat mir gefallen. Auch all die Aufmerksamkeit die sie mir geschenkt hat hat mir gut getan. Ich durfte so viele Dinge machen, Rhabarberstengel zerschneiden, einfach so, bekam ein Wursträdli mitten am Nachmittag und kein Bruder Peter stand daneben und riss mir alles aus den Händen was er auch haben wollte.
Die Mutter habe ich auch nicht vermisst, den Vater schon.
Da der Mann meiner Gotte Marktfahrer war, kam er auch nach Sumiswald, dort war Markt und meine Mutter kam mit Ross und Wagen um mich abzuhohlen.
Hast du mich vermisst, hattest du längi Zyti, nein eigentlich nicht, aber das konnte ich der Mutter nicht sagen.
(dann wäre ich ja wider böse und ein Söistupf gewesen.)
Einmal durfte ich Nastücher bügeln, das war einfach. Da kam Vater herein und sagte zu meinem Bruder Peter, "du kommst mit um das Pferd zu führen auf dem Kartoffelacker". Das passte meinem Bruder nicht. "Nein, das mache ich nicht, das Meitli kann gehen, ich will jetzt Nastücher bügeln."
Wie immer bekam Peter seinen Willen und ich ging mit meinem Vater auf den Kartoffel Acker.
Sei nicht traurig, du darfst auf dem Pferd Fanny reiten bis zum Kartoffelacker, dann gab mir Vater etwas, was ich vorher noch nie gehabt habe. Er war am Tag zuvor im Dorf und dort hat er Chewing-Gum gekauft, und ich bekam ein solches kleins Stück in den Mund und durfte genüsslich kauen.
Die Arbeit auf dem Acker gefiel mir sehr, ich habe das Pferd geleitet, aber zur Sicherheit hat Vater noch das Leitseil zurück ans Pflüegli genommen, man wusste ja nie ob die alte Stute nicht noch flausen im Kopf hatte und plötzlich einen Flug genommen hätte, was ich als kleiner Knopf nicht hätte bewältigen können.
Beim Mittagessen zu Hause habe ich geprahlt, wie viele Furchen wir auf dem Kartoffelacker bewältigen konnten, das ich das Fanny reiten durfte, und das ich einen Chewing-Gum erhalten habe, das alles kam nicht gut an bei meinem Bruder, und ich war wieder einmal die böse.
Von meiner Taufe weis ich nicht viel, ich hatte es gerne wenn ich in den Armen gehalten wurde, man Zeit mit mir verbrachte. Die Babys waren im Stubenwagen, man gab ihnen den Schoppen,  wechselte die Windel, wenn sie weinten kam niemand daher gerannt um zu schauen was los war.
Bei der Gotte Frida war ich nur einmal in den Ferien, die Gotte Rosa die Mutter meines Vaters hatte ich mehr in Erinnerung als Grossmutter. Der Götti Ernst, ein Nachbar und Freund der Familie war einfach der Götti. Seine Frau Anna hatte immer etwas einen eigenen Geschmack was die Geschenke an Weihnachten betrafen. Da für mich das Stricken eine plage war, erhielt ich einen Kneuel Garn, wenn ich ihn dann verstrickt habe, kommen  dann Schockoladetaler aus dem innern heraus. Habe die Schockolade lange vor dem zuendestricken des Knäuels herausgeklaubt und gegessen.
Falls du Geschwister hattest, wie haben sie dich aufgenommen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Falls du Geschwister hattest, wie haben sie dich aufgenommen?
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Ich hatte einen älteren Bruder, der Peter, er war knapp ein Jahr älter als ich. Mein Bruder Jakob wurde ein Jahr nach mir geboren, zwei Jahre später mein Bruder Manfred. Vier Jahre später kam Ueli zur Welt, dann sieben Jahre später Hans und als ich schon 22 Jahre alt war kam noch mein Bruder Christian zur Welt.
Ich wurde sehr früh eingespannt mit den jüngern Brüder zu helfen. Den Nuggi geben wenn einer schrie, trösten wen er umgefallen war, oft hatte ich die Schuld wenn etwas nicht gut lief, ich habe eben zu wenig gut geschaut. "du solltest es besser wissen", du bist älter Es war nicht immer einfach.
Die Windeln von der Leine nehmen wenn sie trocken waren, sie zusammenfallten, ich war damals gerade sieben Jahre alt und hasste diese Arbeit.
Wie sie mich aufgenommen habe, da binn ich nicht so sicher, es war gäbig ein Meitli zu haben, das kann im Haushalt helfen, für das waren die Brüder nicht zuständig.
Nun das war ihre Meinung, oft sprach der Vater dann ein Machtwort und es wurde auch im Haushalt, oder ums Haus herum geholfen.
Wohnte noch jemand bei euch?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wohnte noch jemand bei euch?
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Bis ich drei Jahre alt wurde lebte der Götti Kobi, meine Grossmutter Anna die Schwester von Götti Kobi, der damals noch der Bauer war auf dem Bauernhof. Tante Rös, die etwas behinderte Schwester von den Beiden, Grossmutter Anna schaute zu ihr.
Auch Helen, meine Cousine, die Tochter von Tante Vreni, der Zwillingsschwester von meiner Mutter wuchs mit uns auf dem Bauernhof auf. Ihre Mutter, eben Tante Vreni war in ihrer Freizeit auch oft auf dem Hof und mischte sich in alles ein, vor allem in die Kindererziehung was wir nicht sehr zu schätzen wussten. Aber sie köderte uns immer mit Schoggi oder sonst kleinen Geschenken, was sie abr nicht viel beliebter machte bei uns.
Meine Eltern, Vater Gottfried und meine Mutter Hanna konnten den Bauernhof kaufen, kurz bevor Götti Kobi seiner schweren Krankheit erlegen ist.
Erinnerst du dich an die Geburt von Geschwistern? Was hattest du dabei für Gefühle?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an die Geburt von Geschwistern? Was hattest du dabei für Gefühle?
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Ich war drei Jahre alt, als mein Bruder Manfred auf die Welt kam. Ich hatte keine Freude an ihm, er hatt immer so geschrien, dass ich ihn in der Stöckli Küche ins Wasserschiff legen wollte, da hätte er genug platzt und ich brauchte das Geschrei nicht zu hören.
"Hört sie nun wieder dieser Söistrupf, dass kann ja nur dem Meitli in den Sinn kommen" war der Komentar von meiner Mutter. Ich war sehr böse, wider einmal.
Die Aufregung in die Schule zu kommen viel gerade mit dem Zeitpunkt zusammen als Ueli auf die Welt kam.
Es war ein Sonntag Mittag, alle schienen so angespannt, es wurde nicht viel gesprochen wir mussten leise sein.
Die kleine Frau mit dem schwarzen Koffer war gekommen, warum und wiso, das war mir ein grosses Rätsel, niemand bereitete uns Kinder darauf vor, dass wir ein Geschwister bekommen werden.
Nach dem Mittagessen musste meine Cousine mit uns Kindern spazieren gehen und kommt ja nicht zu früeh wieder zurück.
Ich denke mein Bruder Peter war besser aufgeklärt als ich, er hat mit der Cousine geflüstert, aber all meine scheuen Fragen wurden nicht beantwortet, "die hat ja keine Ahnung."
Als wir am späten Nachmittag wider nach Hause kamen, war Tante Vreni in der Küche, sie begrüsste uns mit: "kommt schauen, ihr habt ein kleines Brüderlein bekommen, da habt ihr bestimmt Freude!" Ich empfand keine Freude.
Jetzt hatte ich noch mehr Ämtli zu erledigen, dem Ueli den Nuggi geben wenn er schrie, desen Stubenwagen zu schaukeln, dann die verhassten Windeln von der Leine nehmen wenn sie trocken waren und zusammenfalten. Dafür hat man dich denk war die Antwort auf meine Frage, warum "ich" das machen muss.
Kurz bevor ich vierzehn Jahre alt wurde eröffnete mir Mutter, dass sie wieder schwanger sei.
"Freust du dich?" Warum sollte ich mich freuen?
Ich musste die meisten Arbeiten von Mutter übernehmen, die Schweine füttern, das Milchgeschirr waschen, Grossmutter beim Kochen helfen, arbeiten wo Mutter draussen erledigt hat übernehmen, und dann sollte ich mich noch freuen.
Als Ueli geboren wurde, habe ich es gehasst nach im zu schauen, in Göimele, ins Bett bringen, oder ihn nach den Nachmittagsschlaf auf nehmen und ankleiden.
Nun war ich bald vierzehn und dachte, dass ich jetzt diese Arbeiten lieber hätte, aber ich bekam keine Gelegenheit sie auszuführen.
Mutter gonoss ihren Hansli, er war ihr Augapfel. Zum ersten mal hatte sie die Gelegenheit sich vor allem um ihr Baby zu kümmern, si wurde nicht mehr für all die Arbeiten gebraucht die sie sonst zu erledigen hatte auf dem Bauernhof. Dazu hatte si ja ein Meitli, auch die Brüder waren Vater eine sehr grosse Hilfe, also war sie wohl zum ersten Mal richtig Mutter.
Nein Mutter werden will ich nie!
Mit 22 Jahren wollte ich mir meinen Wunsch nach den USA zu gehen verwirklichen. Ich hatte positiven Bericht von einer Stelle in Amerika. Da wollte ich schon als kleines Kind hin, wohl wegen den Indianern und auch darum weil um 1890 herum drei Brüder von meinem Urgrossvater nach Amerika ausgewandert sind. Diese Nachkommen wollte ich unbedingt besuchen.
Ich kam von einer Saisonstelle nach Hause und erzählte meiner Mutter, dass ich eine Arbeitsstell gefunden habe in Amerika und dass ich sobald ich ein Visum erhalte dort hin gehen werde.
Sie wurde schrecklich böse, schrie mich an, "das kannst du nicht machen, ich bin noch einmal schwanger geworden mit 46 Jahren, das kannst du nicht machen einfach davon laufen. Wir brauche dich, du musst zu Hause bleiben, man weis ja nie was passiert bei einer Geburt und was sollten dann der Vater und die Brüder machen wenn ich nicht mehr da bin.
Und so sollte ich mich auf meinen kleinen Bruder freuen?
Dass die Mutter schwanger war, war ja ihr Problem, aber nicht meines, aber sie machte es zu einer Last für mich.
Wer passte auf dich auf, wenn deine Eltern nicht konnten? Gab es Kinderkrippen, Kinderhorte, o. ä.?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wer passte auf dich auf, wenn deine Eltern nicht konnten? Gab es Kinderkrippen, Kinderhorte, o. ä.?
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Meistens waren wir in der Obhut der Grossmutter, auch die Tante Rös hatte manchmal die Aufsicht über und, wir waren aber eine Rasselbande, die sie schnell überfordert haben.
Grossmutter war eine sehr liebe Frau und es galt was sie sagte.
Unser Leben spielte sich auf dem Bauernhof ab, wir gingen zur Sonntagsschule, aber Kindergarten gab es zu meiner Zeit noch nicht.
Es war schwirig immer ein gutes Mädchen zu sein, meistens war ich ja sowieso böse, so gab es auch öfters einen Klapf oder Füdlibrätsch. Ich fürchtete mich davor Fragen zu stellen, da oft die Antwort war, dafür bist du noch zu klein, oder das geht dich nichts an, sei nicht so gwungerig.
Das Frühjahr war immer mit sehr viel Arbeit verbunden, die Äcker wurden bestellt, Kartoffeln gepflanz, dann auch der Pflanzplätz und der Garten. Da war immer eine Aufgabe die zu erledigen war.
Auch viel das Schulexamen auf den Frühling, das war immer etwas besonderes. Auch Ostern war für uns wichtig, da gab es Osterhasen aus Schockolade, kleine Zuckereili, Ostereier, wir bereiteten jeweils kleine Körbe vor wo der Osterhase dann die Köstlichkeiten hinein legte und sie dann versteckte. Das war immer eine Aufregeung, bis alle Nester gefunden wurde, es wurde gehänselt, geeifert, wer wo was finden kann, wenn eines sein Nestli nicht sofort fand wurde es gehänselt, was nicht immer schön war.
Die Erntearbeiten im Sommer waren auch immer sehr streng, so wie auch die Arbeiten im Herbst.
Im Winter kam dann das Treschen dran und dann die Arbeiten im Wald mit Holz schlagen, Brennhoz parat machen.
Auch das Schneeräumen auf den Wegen musste Vater mit einem Pflug und den Pferden erledigen.
Auto hatten wir ume jene Zeit noch keines, so brauchten auch die Wege nicht so perfekt geräumt zu werden.
In meiner Kindheit hatten wir oft sehr viel Schnee, und der Schulweg war recht anstrengend. Mit dem Schlitten konnten wir dann den Hügel und Wald hinunter fahren, auf dem Heimweg mussten wir den Schlitten wieder hinaufziehen. Also recht anstrengend.
Der Samichlaus kam manchmal auch, schon lange zuvor wurde gedroht, dass er dich dann mitnimmt  in seinem grossen Sack, wenn du nicht folgsam bist und deine Ämitli nicht erledigt hast.
An Weihnachten holte Vater eine kleine Tanne im Wald, die geschmückt wurde mit echten Kerzen, einigen Weihnachtskugeln, Äpfeln und Nüssen.
Meistens stand der Baum nur an Heiligabend und am Weihnachtstag in der Stube, danach wurde er nach draussen gestellt, da der Platz sonst beansprucht wurde.
Das Weihnachtskind kam, so sagte es Mutter, es habe die Geschenke vor die Türe gestellt, si ging dann den grossen Korb mit den Geschenken holen und verteilte sie. Es war nicht immer das was gewünscht worden war, meistens Sachen zum gebrauchen, Kleider, Schuhe, manchmal auch ein Spiel.
Am Heiligabend wurden die Kerzen angezündet, wir sangen Weihnachtslieder und sagten die Versli auf die wir in der Schule und Sonntagschule gelernt hatten.
Danach gab es Tee und belegte Brötli, was immer ganz speziel war.
Dann war da der Neujahrstag, der wurde auch speziel gefeiert, meistens war ein Cousin meiner Mutter mit seiner Frau zu Gast und es gab die ganze Festtagsplatte.
Angefangen mit einer Fleischsuppe mit Brot, dann Emmentaler Schafsvoressen mit Züpfe, darauf folgte Bernerplatte, gedörrte Bohnen, Siedfleich Speck und Wurst und Salzkartoffeln.
Zum Kaffe gab es Torte und Fruchtsalat, und dann zum Nachtessen Hamme mit Züpfe und Randensalat.
Sonst war der Speiseplan etwas eintönig als wir noch kleiner waren. Es gab Montag, Mittwoch und Freitag Rösti zum Znacht, mit Apfelschnitzen im Winter oder Früchte je nach Jahreszeit. Dienstags, Donnerstags und Samstag gabs Gschwellti u Suppe zum Znacht.
Fleisch gab es nicht jeden Tag beim Mittagessen, es gab Knöpfli oder Omeletten,
Was für Kleider hast du getragen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was für Kleider hast du getragen?
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Ich hatte drei Sorten von Kleider, die für in die Schule, dann für die Arbeiten zu Hause und noch ein Sonntagskleid.
Meistens waren es Jupes und Pullys, im Winter kratzige Wollstrümpfe die mit eimen Gstältli gehalten wurden, nicht sehr bequem, bis die Strumpfhose erfunden wurde, eine wunderbare Sache. Fertig mit den Strumpfbändern.
Im Sommer war es oft Barfuss auf dem Bauernhof, dann hatte man ein paar Winterschuhe, ein paar Holzböden, Fingken, und im Sommer Halbschuhe und Sandalen.
Im Winter durfte ich Skihosen tragen, das war praktischer als ein Rock, aber sonst waren Hosen noch nicht so erlaubt, etwa Überhosen bei der Arbeit auf dem Hof.
Ich war selten einer Meinung mit meiner Mutter was mir gefällt und was nicht, sie war aber sehr stur was das anbetraf, es wurde getragen was sie befolen hatt. Punkt.
Spielkameraden waren meine Brüder, ich hatte immer das Gefühl, dass ich bei den Mädchen in der Schule nicht beliebt war, warum?
Da waren noch die Nachbarskinder, aber die mussten auch mithelfen auf den Höfen, so dass wir nicht sehr oft zusammen gespielt haben.
Unsere nächsten Nachbarn waren im Buchacker, die Kinder dort waren schon älter. In der Käserei waren der Hans, die Therese, der Werner und der Urs. Ausser dem Urs waren sie auch etwas älter als wir.
Im Trog waren Stalders und Nyffeneggers, man kannte die Nachbarn ziemlich gut, mit dem Buchacker wurde oft zusammen gearbeitet. Der Götti Ernst ist Vater oft mit Rat und Tat beigestanden.
In die Käserei brachte man Abends  und Morgens die Milch, mit dem Pferd und Karren. Der Käser Hans und seine Frau Emma waren befreundet mit meinen Eltern.
Hans, der auch der Götti war von meinem Bruder Hans hatte ein VW Käfer, manchmal ist er mit uns ausgefahren um Verwandte zu besuchen.
Ein bis zwei mal im Jahr ging man die Grossmutter und Urgrossmutter besuchen, den Bruder meines Vaters, oder eine Tante.
Meine Eltern
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2.  Meine Eltern
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Das Verhältnis zu meiner Mutter war oft sehr angespannt. Schon als klein hatte ich immer das Gefühl bei ihr im Wege zu stehen.
Was die Buben auch immer anstellten war in Ordnung, aber das Meitli sollte es besser wissen, aber wie sollte es, wen es sich nicht getraute zu fragen?
Mutter wurde auf dem Bauernhof wo ich aufgewachsen bin als eines der Zwillingsmädchen unehelig geboren. Denke, das ihre Kindheit nicht einfach war. Der Vater der Mädchen wollte Grossmutter heiraten, aber das wurde nicht erlaubt, der Bruder der Grossmutter Götti Kobi war da Bauer und er wollte keinen hergelaufenen Knecht neben sich dulden auf dem Hof, dazu brauchte er seine Schwester um den Haushalt zu führen und um sich um den kranken Vater zu kümmern.
Denke, das es nicht immer leicht war für die Mädchen, zu jener Zeit war es schrecklich ein uneheliges Kind auf die Welt zu bringen, und dann gerade zwei.
Schon von klein an mussten sie auch helfen auf dem Hof.
Auf ihre Art war si eine gute Mutter, sie konnte aber sehr schnell böse werden und den Zorn an uns Kindern, oder auch dem Vater auslassen.
Schimpfen war ihre Art den Frust los zu werden unter dem sie oft stand.
Manchmal habe ich mich gefragt, warum sie so viele Kinder hatt, erst später habe ich realisiert, dass zu jener Zeit nicht einfach war zu Verhüten, dass die Frauen einfach wider schwanger wurden, 
Sie hat mir nie verziehen, dass ich schon bevor ein Jahr vergangen war nach der Geburt meines Bruders Peter schon auf die Welt kam. Die Leute reden....
Sie konnte auch lieb sein, meistens habe ich nicht sehr viel davon abbekommen.
Am liebsten arbeitete sie draussen auf den Feldern im Garten und auf dem Pflanzblätz, sie hatte immer wunderschönes Gemüse und konnte hervorragend Züpfe backen.
Auch mit den Pferden konnte sie umgehen, die Hühner waren auch ihre Aufgabe.
Ab und zu durfte ich mit ihr auf einen Ausflug gehen.  Eine Reise nach Bern ist mir besonders in Erinnerung geblieben. An einem Kiosk hat sie 2 grosse pralle Pfirsiche gekauft, dann sind wir ins Tram gestigen, ich haber meine Pfirsich angebissen, si war so reif und prall, dass der Saft mir vom Kinn auf mein Kleid tropfte, da fing sie an zu schimpfen, was ich für ein Tolpatsch sei, und das vor all den Leuten im Tram. Ich schämte mich so, immer musste ich mich schämen.
Mit den Sorgen ging ich nie zu Mutter, warum auch? Ich hasste es ausgeschimpft zu werden, dazu brauchte us nur einen kleinen Anlass.
Mutter hat die meiste Zeit auf dem Bauernhof gearbeitet wo sie geboren wurde, für etwa zwei Jahre war si bei einer befreundeten Familie, auch auf einem Bauernhof tätig.
Sie konnte gut nähen und stricken, sie hat viele Hemden für die Brüder selbst genäht, auch Pullys hat sie gestrickt.
Da die Geschwister meiner Grossmutter sehr relegiös waren, man immer in die Stunde gehen musste am Sonntagnachmittag, hat sie dort im Chor mitgesungen, denke vor allem der Grossmutter zu liebe und weil es sich so gehörte.
Eine weile war sie fast wie besessen vom Evangelist Billy Graham, der glaube ich aus der USA kam, gut reden konnte und seine Gemeinde mit riss mit seinen Reden und Prophezeiungen. Gelesen hat sie auch gerne, die Fortsetzungsromane in der Tageszeitung hat sie mit begeisterung gelesen, auch las sie Bücher.
Vater war Knecht auf dem Bauernhof wo Mutter lebte, so haben sie sich kennen gelehrnt.
Sie hatte eine Sonntagstracht, in der sie auch geheiratet hat, von einer Freundin lies sie sich ab und zu einen neuen Rock nähen, sonst war man nicht so Modebewust zu jener Zeit.
Mein Vater
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.
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Ich habe meinen Vater geliebt, er hat mich auf den Arm genommen und getröstet wenn ich traurig war.
Er hat uns die Arbeiten auf dem Hof in spielerischer weise beigebracht, wenn es ihm gut ging war er auch lustig.
Manchmal war er aber auch sehr traurig und in sich gekehrt. Ich war gerne in seiner Gesellschaft.
Der Vater von meinem Vater ist noch vor seiner Geburt bei einem Unfall ums Leben gekommen, er hatt ihn nicht gekannt.
Die Mutter ist mit dem älteren Bruder vom Vater in ihr Elternhaus zurück gekehrt, nach der Geburt von Vater kam er in die Familie seines Verstorbenen Vater, das war oft sehr hart, Oft gab es mehr Schläge als Essen.
Als er in die Schule kam, kam er zu seiner Mutter zurück, damit er mit seinem älteren Bruder die Schule besuchen konnte im Eggiwil.
Seine Grossmutter führte das Zepter, da seine Mutter aufs Verdienen angewiesen war und oft nicht zu Hause.
Ein liebevolleres Leben war ihm auch da nicht beschieden, da Grossmüeti bei jeder gelegenheit Schläge austeilte, den beiden Buben mitteilten, dass sie bestimmt in der Hölle landen werden, was meinen Vater sein Leben lang verfolgt hatt,
Später im Altersheim, als es ihm nicht mehr gut ging, litt er oft Qualen, da in seinem Kopf fest sass, "ich komme in die Hölle wenn ich sterbe." Das war schrecklich."
Den Krieg hat er am Rande mitbekommen, er war in der Rekrutenschule im Jahre 1944, er hat gerne Militärdienst geleistet, wurde dann aber wegen seines schlechten Gehörs ausgemustert. So hatte er nicht sehr viele Geschichten zu erzählen aus jener Zeit.
Vater konnte sehr lustig sein, seine ernste und grüblerischa Ader kam aber oft an die Oberfläche, besonders dann, wenn er Mutter überhaupt nichts recht machen konnte.

Er war ein sehr guter Bauer, auch Handwerklich war er sehr geschickt, vor allem was Leder Arbeiten betraf, er hat viel an den Geschirren die es brauchte um die Pferde anzuspannen selber geflickt, auch die Glocken Riemen hat er selber in Stand gehalten, oder sogar neue geschaffen.
Er hatte das Geschick uns Kinder in die Arbeiten mit einzubeziehen, das es oft gar nicht als Arbeit empfunden wurde. 
Er war geduldig.
Manchmal durfte ich mit, wenn er Grossmutter oder sonst jemanden besuchen ging, Da konnte ich Zug und Postauto fahren. Aber bis man auf dem Bahnhof ankam, musste man gut eine halbe Stunde laufen bis man dort war und am Abend dann auch wieder zurück, auch wenn man müde war.

Vater war immer Bauer, für eine Weile hat er im Wald gearbeitet mit seinem Onkel zusammen, aber das war bevor er auf den Bauernhof kam.

Sein grosses Hobby waren die Bienen, er pflegte und chüderlete ihnen und war immer sehr stolz wenn es eine grosse Honigernte gab.
Eine andere grosse Leidenschaft war das Jassen, was ihm manchmal zum Verhängnis wurde.
Wenn er die Gelegenheit hatte ins Dorf zu gehen, ob mit Schweinen oder eimem Kalb zum Metzger, was meistens an einem Morgen stattfand, dann kehrte er auf dem Heimweg in eine Wirtschaft ein, wo fast immer jemand da war bereit zu Jassen. Dabei wurde meistens um weissen Wein gejasst, die Verlieren mussten bezahlen. Da kamen oft grössere Mengen zusammen, und wie mehr er trank, wie eifriger wurde das Spiel und er konnte nicht mehr aufhören.
Das war nicht einfach, bestimmt auch nicht für meine Mutter, wenn Vater sogar vergas nach Hause zu kommen um die Kühe zu melken. Er war ja mit Pferd und Wagen unterwegs, und das war für die Pferde auch nicht angenehm.
An solchen Tagen war Mutter meistens schon am Morgen wütend und sie prophezeite, er kommt ganz bestimm wieder besoffen nach Hause.

Vater hatte eine Halbleinige Bekleidung, was damals die Bauern trugen. An Werktagen waren seine Kleider praktisch, Überhosen, ein Hemd, eine Bluse, im Winter einen Pullover und lange Unterhosen.
Mussten du und deine Geschwister Arbeiten verrichten? Welcher Art und in welchem Alter?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Mussten du und deine Geschwister Arbeiten verrichten? Welcher Art und in welchem Alter?
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Wir wurden schon sehr früh in alle Arbeiten mit einbezogen. Arbeiten die dem Alter entsprachen, manchmal wurden wir aber auch überfordert. Dazu hat man ja Kinder, damit si anpacken konnten.
Beide meiner älteren Brüder konnten schon eine Kuh melken, bevor si in die Schule kamen.
Für was genau ich damals gebraucht wurde, weis ich nicht mehr so genau, ausser, dass ich zu meinen kleineren Brüder schauen sollte, was nicht einfach war, da kam aber dazu, das wir bei vielen Feldarbeiten schon sehr früh eingesezt wurden. Dazu gab es kleine Heugabeln, wir mussten damit antreten und helfen, das Heu zu zetten, dann kehren, wenn es etwas trockener war. Auch bei den Erntearbeiten wurde ich eingespannte, mit dem Sammlerknebel ein "Hüfli" auf das Garbenseil legen, das Vater bereit hielt um eine grössere Garbe zu binden.
Kamille ablesen, Himbeeren, Lindenblüten, Meertrübeli, das war schlimm, und immer hatte es Bienen die herumsuurrten, vor denen hatte ich panik. Vater lachte nur, er genosss es sogar wenn ihn eine Biene stach. Das konnte ich nie nachvollziehen.


Von Taschengeld war damals nie die Rede, wenn die Ernte gut ausgefallen ist, und das Geld für das Getreide ausbezahlt wurde, oder auch wenn das Holz gut verkauft wurde, bekamen wir einen Batzen, der musste aber sofort ins Kässeli gelegt werden.

Mutter ist in die Versammlung gegangen und hat im Chor mitgesungen, ob sie da glücklich war, das weis ich nicht, später als Grossmutter gestorben war, ist sie nicht mehr hingegangen, daraus schloss ich, dass sie es vor allem ihrer Mutter zu Liebe getan hat.
Auch die Sprüche auf dem Kalender lesen und das lesen in der Biebel wurde eingestellt, nachdem Grossmutter gestorben war.
Ob Mutter damals bewusst geworden ist, wieviel Leid unter dem Deckmantel der Frömmigkeit  angerichtet wurde, die so allgegenwärtigen lieben frommen Verwanten waren immer da zum verurteilen, zum sagen wie, aber wirklich eingebracht haben sie sich nie.
Vater war gläubig in seiner Art, Himmel und Hölle, das stand ihm glaub ich immer vor Augen. Wenn wir zusammen auf einem Acker die Saat ausgebracht hatten, er an der Säämaschine, ich beim führen der Pferde, ist er am Ende da gestanden, hat seine Hände zusammengafaltet und ein stilles Gebet zum Himmel gesandt, dass die Ernte gut ausgehen werde.
Wir Kinder wurden alle getauft und konfirmiert, da war er immer dabei, hat auch das Abendmal genommen. Als Mutter gestorben war, und wir am Sonntag darauf zusammen die Predigt mit Abendmal besuchten, bin ich sitzen geblieben, und er hat das Komentarlos akzeptiert. Er ist aufgestanden und hat seinen Wein getrunken.
Vater hat selten oder gar nie geflucht, diese Wörter braucht man nicht um sich stark zu fühlen.
Er ging Abstimmen, wenn es etwas abzustimmen gab, hat sich vieleicht auch zur Politik geäusert, ich weis es nicht.
Mutter hatte immer schnell ein Urteil oder eine Meinung über Diesen und Jenen und, und.
aber da konnten die Frauen leider noch nicht abstimmen.

Schon sehr früh haben mich alte Sachen, wie Tonkrüge, alte Trögli Flaschen, fasziniert. Habe auch etliche Stücke erhalten, die sonst niemand wollte.
Die alten Trögli haben mir immer so gut gefallen, da standen mehrere im Speicher im Obergeschoss, als ich älter wurde, habe ich Mutter gefragt. ob ich eines dieser Trögli haben kann. Ja wenn du einmal heiratest bekommst du eins.
Ich habe geheiratet, aber nie ein Trögli bekommen, die hatte sie für meine Brüder vorgesehen.
Ich wollte meiner Mutter nie ähnlich sehen, auch ihr verhalten wollte ich niemals annehmen.
All ihr Geschrei und Gekeife, immer "Usrüefe" ob es nun angebracht war oder nicht, nein das wollte ich nie. Auch wollte ich nie Kinder in die Welt setzen, ich konnte es nicht ertragen sie dem auszusetzen wie ich behandelt wurde.
Ich wurde nicht schlecht behandelt, nur lieblos, wertlos, ich war einfach da, ob ich wollte oder nicht.
Die Postur, das Aussehen, denke, dass man da nicht auswählen kann. Übergewichtig, das war in der Linie meiner Mutter, und das kann ich nicht vrläugnen, auch wenn es mir nicht gefällt. 
Das stille, nachdenkliche, verletzliche sind Dinge, die ich immer in meinem Vater gesehen habe.
Wir hatten es auch lustig, oft wurde gelacht, wenn Vater gut drauf war, war er immer da für ein spässchen.
Mutter fand seine Spässe nicht immer lustig.....

Sex war Tabu!

Als die Naschricht vom Vater kam, dass sie Mutter notfallmässig ins Spital gebracht haben war ich nicht sonderlich übrrascht. Sie war schon längere Zeit gesundheitlich nicht auf dem Damm. Dank der Hilfe meines Vaters konnte sie noch Zuhause im Stöckli leben, si war fast blind, Vater hat ihr beim kochen geholfen, indem er alles vorgerüstet hat, ihr behilflich war mit Dingen die sie nicht mehr selber machen konnte. 
Ich weis nicht, wie es in ihrem inneren ausgesehen hat, aber nach aussen, war sie oft unzufrieden, es langte nie.
Oft fragte ich mich, wie hält Vater das aus?
Mutter hatte eine Operation im Bauch. die angeblich gut verlief, da die Prognose aber daraus hinauflief, dass sie in ein Pflegeheim eintreten müsse, hat ihrem Lebensillen so einen Dämpfer versetzt, dass sie, bewusst oder unbewusst nicht mehr weiter leben wollte.
Ein paar Tage war sie noch da, meine Cousine Helen war die meiste Zeit bei ihr, dafür war ich ihr so dankbar, ich konnte es nicht.
Denke, für Vater war es auch eine Erlösung.

Vater äusserte sich oft, nachdem er ein paar Jahre im Altersheim gelebt hatte, er wolle doch nur sterben, er will einfach nicht mehr da sein.
Dann denke ich, hatte er eine Nahtoderfahrung, er wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht, da war die Prognese, er stirbt, das war wie endtgüldig. Ich wurde angerufen, ich sotte kommen Vater wird sterben.
Ich kam in dieses Zimmer, Ärzte waren da, er wird in den nächsten paar Stunden einschlafen, was können wir für sie tun, was brauchen sie.
Ich hatte keine Ahnung was ich brauchte.
Vater wurde in ein Einzelzimmer verlegt um zu sterben, aber er ist nicht gestorben. Es war schrecklich mit an zu sehen, wie er mit seinen Dämonen kämpfte. Er erlebte so viele Dinge in dieser Zeit, wo wir keine Ahnung hatten davon.
Dan kamen die Ärzte, nun ist er halt nicht gestorben, er kommt ins Altersheim zurück.
Ich war so besorgt, können sie im Heim ihm geben was er braucht.
Anscheinend schon, er kam zurück, fast wie ein anderen Mensch, er war viel toleranter, er beteiligte sich an den Aktivitäten die das Heim anboten, er war viel zufriedener. 
Nach einiger Zeit änderte sich da aber wider, Er hatte so eine tolle Aufgabe, er fertitgte klein "Wedeli" an, die man zum Anfeuern gebrauchen konnten, er war sehr geschickt damit, er konnte sie gut verkaufen, und war immer sehr stolz, wieviele er schon gemacht hatte, wieviele er verkauft hatte, und was er dabei verdienen konnte. Das wa im sehr wichtig.
Die "Wedeli" hatten einen Preis, aber er war immer darauf bedacht, möglichts viel Trinkeld daraus zu schlagen. Ja dieser und jener hat kein Tinkgeld gegeben. Als ich ihn einmal fragte, würdest du dann ein Trinkgeld zahlen, meinte er Nein. 
Wir, Samuel mein Mann und ich haben ihn regelmässig besucht, oft waren die Besuche erfreulich, manchmal, kaum waren wir da, hatten wir das Gefühl, dass er lieber allein war.
Es wurde schwirig, er hatte sich mit dr Zimmernachbarin angefreundet, wir fanden da so super, die Frau war aber sehr krank, sie leidete an einer Art von Krebs, daran ist sie dann auch gestorben, das war für Vate einen sehr harten Schlag. Danach wollte er auch nicht mehr leben. Bestimmt hatte er oft Schmerzen in seinen Beinen, das laufen fiel im Schwer, er war nach einem Armbruch im Rollstuhl, 

J
Mein Grossvater mütterlicherseits
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3.3.  Meine Grosseltern – Mein Grossvater mütterlicherseits.
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Unser Grossvater, also der von meiner Mutter und ihrer Zwillingschwester war ein grosses Geheimniss, über das nicht gesprochen wurde. Man durfte nicht einmal fragen.
In der Schule war das Thema, wer, wie und wie unser Grossvater sei.
Am Abend als Grossmutter das Nachtessen zubereitete, war ich bei ihr in der Küche und fragte sie nach dem Grossvater.
Grossmutter wurde "toube" das geht dich nichts an, das brauchst du nicht zu wissen.
Ich war wie geschlagen, Grossmutter rastete sonst nie aus oder wurde so böse. Ich verstand die Welt nicht mehr.
Habe die Welt oft nicht verstanden.
Als wir älter wurden sickerte manchmal etwas durch, wir gingen zusammen mit den Grosskindern des leiblichen Bruders meines Grossvater in die Schule, ihre Mutter war also eine Cousine zu meiner Mutter, aber was genau, wie, wieso oder warum war mir damals nicht klar.
Erst viel später habe ich etwas nachgeforscht, und da habe ich verschiedene Versionen von dieser tragischen Geschichte gehört. Je nachdem, mit wem ich gesprochen habe, viel die Geschichte anders aus.
Grossmutter war 35 Jahre alt als sie mit den Zwillingen schwanger wurde. Sie soll diesen Mann geliebt habern, er wollte sie heiraten, aber die Verwandten der Grossmutter liessen das nicht zu.
Der Bruder der Grossmutter wollte nicht, dass dieser Mann auf den Hof kam, er sei ein Nichtsnutz, unzuverlässig, stelle allen Weibern nach.
Denke, das Grossmutter nie um ihre Meinung gefragt wurde, es wurde einfach entschieden.
Grossmutters hatte  drei Brüder und vier Schwestern. Der älteste Bruder war der Bauer auf dem Hof, solange der kranke Vater auf dem Hof lebte, hatt Anna, meine Grossmutter zu ihm geschaut. Kobi der Bauer war ledig, und da wollte er unter keinem Fall riskieren, dass seine ledige Schwester Anna den Hof verlies, um diesen Nichtsnutz zu heiraten. Er verpflichtete sich dazu, dass die Zwillingsmächen auf dem Hof aufwuchsen, und das es ihnen an nichts fehlen soll.
Drei von ihren Schwestern waren gut verheiratet, mit wohlhabenden, frommen, ehrbaren Männer, oder wie auch immer. Und diese waren entsetzt, dass ihre ledige Schwester schwanger war von diesem Nichtsnutz.
Also wurde Kobi in allem unterstützt, was er anordnete.
Da war auch noch die leicht behinderte Schwester die im selben Haushalt wohnte, und sie war auch auf die Hilfe von Anna angewiesen.
Also, es wird nicht geheiratet, auf keinen Fall.
Eine Cousine meiner Mutter erzählte, ihr Onkel wollte sie nie heiraten, er werde sich doch nicht an eine solche alte Frau binden, er sei nicht blöd, und als sich herausstellte, dass Anna gleich Zwillinge erwartete, konnte er nicht schnell genug verschwinden.
Was war wirklich?
Was und wie genau sich alles abgespielt hat, ich weis es nicht.
Meine Achtung vor meiner Grossmutter Anna stieg immer mehr, wie mehr ich erfuhr von ihrem Schicksal, dass sie immer weiter gemacht hatt, ihren Kindern eine gute Mutter war, und mir und meinen Brüdern eine liebevolle, verständige Grossmutter.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
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3.4.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.
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Von meiner Grossmutter habe ich sehr viel gelernt. Als wir klein waren hat vor allem sie zu uns Kindern geschaut, da Mutter oft dem Vater helfen musste, und auch sonst eine menge Aufgaben hatte auf dem Hof.
Grossmutter Anna lehrte mich sorgfältig mit Lebensmittel umzugehen, aus dem was vorhanden war etwas leckeres zu kochen, auch wenn es eine Suppe war.
Manchmal hat sie erzählt, dass sie einen Winter lang in einer Suppenküche in Basel gearbeitet hat, sonst ist sie nie vom Hof weg gewesen.
Für eine Frau, die auf einem einsamen Hof aufgewachsen war, war sie Welt offen, immer für uns Kinder da, wir hatten auch Spass, wurden aber immer auch zu verschiedenen Arbeiten angehalten.
Sie war ein Puffer zwischen uns Kindern und der Mutter, die sehr schnell zornig wurde wenn etwas nicht nach ihrem Kopf ging. 
Dank den lieben frommen Verwandten, hatte sie es nicht leicht als ledige Mutter. Es wurde von ihr erwartet, dass sie die Versammlungen der Evangelischen Gesellschaft besuchte, ob sie das nun wollte oder nicht, sie durfte sich nicht daneben benehmen, immer war jemand da zum aufpassen, dass sie ja nicht noch grössere Schande über die ach so gute Verwandtschaft brachte.
Als ich die Oberschule besuchte merkte man, das das harte Leben auf dem Hof ihre Kräfte aufgezehrt hatte. Sie hatte eine Augenoperation, die gut verlief, danach hatte si aber Probleme mit dem Herz und bekam schon zu der damaligen Zeit einen Herzschrittmacher.
Unsere Tante Vreni, die Schwester von Mutter war Krankenschwester geworden und sie schaute gut zu Mutter was ihre Gesundheit betraf.
Sie war 74 Jahre alt, als mein Bruder Hans auf die Welt kam. Zu jener Zeit konnte sie den Haushalt nicht mehr führen. Sie hat Gemüse gerüstet, diverse kleinere Arbeiten verrichtet, zum Hans geschaut, Ihre Schwester Rosa war kurz bevor Hans auf die Welt kam gestorben.
Hans hat Grossmutter vergöttert und genossen. Oft hatten sie zusammen gespielt, Hans war schlau und hatt oft "bschisse" beim Spielen. Grossmutter ist es meistens nicht aufgefallen, ocer hat so getan wie sie es nicht gemerkt hätte.
Mit 79 Jahren war der Plan dass sie im Inselspital eine neue Batterie bekommen sollte für ihren Schrittmacher, kurz vor der Operation hatte sie aber einen Schlaganfall, von dem sie nicht mehr erwachen konnte. Sie lag noch einige Zeit im Spital, and Schläuchen angehängt die sie am Leben erhielte.
Damals ging ich in Bern zur Schule und habe si oft besucht, wusste aber nie wirklich ob sie mich noch erkannte oder nicht.
Es war eine Erlösung, dass sie einschlafen durfte.
Ihr Bruder Kobi, der Bauer war längere Zeit Herzkrank, auch ihn hat sie bis zu seinem Tode gepflegt. 
Also, kein leichtes Leben, aber sie war eine Tapfere und Mutige Frau.
Kindergartenjahre
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4.  Kindergartenjahre
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Damals gab es noch keinen Kindergarten. 
Wir verbrachten usere Zeit auf dem Bauernhof.
Krankheiten und Unfälle
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5.  Krankheiten und Unfälle
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Was mir fest in erinnerung blieb, war, dass der Götti Kobi, der Bauer auf dem Hof krank war.
Was ich bei seinem Tod erlebt habe, habe ich schon aufgeschrieben.
Tante Rös, war immer schwächer geworden, an was für einer Krankeit sie gelitten habe mochte, weis ich nicht.
Was mir aber ganz fest in Erinnerung blieb, war, an dem Abend als sie gestorben war, hatt Grossmutter nach mir gerufen, ich sollte ihr etwas ins Stübli bringen für ihre Schwester.
Als ich es ihr gebracht habe, ist Rös gestorben. Grossmutter hat das Läufterli am Fenster aufgemacht und hat gesagt:"Gott nimm seine Seele zu dir" ich habe gesehen, wie die Seele aus dem Fensterflügel geflogen ist und hatte ein sehr gutes Gefühl dabei.
Es war am 1. August, als ich etwa Zwölf Jahre alt war, waren wir wie jedes Jahr beim 1. Augustfeuer auf der Egg anwesend, wir bekamen diverse Zündhölzli, Fakeln und Wunderkerzen zum an zünden. Zu jener Zeit, waren Schwitzerkracher, Vesuv Berge und noch andere gefährliche Sachen im Umlauf, was aber nie wirklich als gefährlich eingestuft wurde.
Mein Bruder Manfred, hatte so einen Vesuv und weis sonst noch was alles in seiner Hosentasche, er entzündete irgend etwas, dabei muss Feuer zu seiner Hosentasche gelangt sein, denn plötzlich stand er in Flammen. Sofort wurden Hilfsmasnamen ergriffen, aber der Schaden war riesig. Das ausmas dieser Verletzung wurde aber unterschätzt, der Arzt war da, aber sein Komentar, man soll ihn rufen, wenn es nicht besser sei am Morgen.
Diese Nacht war die Hölle für Manfred. er muss unsägliche Schmerzen ertragen haben in dieser Nacht. Früh am Morgen wurde der Artz gerufen, der dann zugeben musste, dass er die schere dieser Verbrennung nich tealisiert habe in der Nacht zuvor.
Manfred war danach lange Zeit im Spital, sein Bein war verbrannte, dort wo seine Hosentasche, in einer Jeans die nicht Baumwolle war, sonst etwas Syntetisches ein grossens Loch gebrannt hatte. Diese Syntetischen Fasern waren geschmolzen und hatten die ganze Wunde noch viel schlimmer gemacht.
Nach diesem Erlebniss war 1. August immer schrecklich, nur keine Knaller, keine Vesuven, keine Sternenzündhölzer, nein, einfach nichts!
Mit etwa 13 Jahren bin ich ab dem fahrenden Milchwagen gesprungen. Wir mussten am Morgen die Pferde mit nehmen als wir zur Schule gingen. Die Schmitte war gleich neben dem Schulhaus und wir sollten die Pferde dort abliefern und nach der Schule sie frisch beschlagen wieder mit nach Hause bringen.
Ich hatte Streit mit meinen Brüdern, ich hatte das Gefühl, dass sie mich geschuppst haben, sie bahaubteten aber dann, ich sei selber ab der Kare gespurngen. Dabei habe ich den Knöchel im Fuss gespalten, das war schrecklich Schmerzhaft. Ich bekam für vier Wochen einen Gibs, durfte das Bein nicht belasten, danach bekam ich einen Gehgibs, das war dann schon etwas einfacher.
Die erste Zeit habe ich vor allem im Bett verbracht, habe viel gelesen und mich oft in einer Fantasie Welt befunden. Keine Bewegung und das gute Essen hat sehr angeschlagen bei mir und ich habe etliche Kilos zugenommen. War schon zuvor nicht schlank und ich hatte Mühe meinen Körper so zu akzeptieren wie er war.
Wohnen
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6.  Wohnen
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Die ganze Kindheit habe ich auf dem Bauernhof verbracht. Ich teilte mein Schlafzimmer mit meiner Cousine seit ich etwa fünf Jahe alt war.
Ich war gerne mit meine Cousine zusammen.
Erst als ich bald aus der Schule kam, gab es bei uns im Bauernhaus ein Badezimmer, mit einer Dusche und Badewanne. Das war super speziel, und ich genoss es sehr, diese Dusche benützen zu können
Das mit dem duschen hat bei mir angehalten, ich hasse es in eine Badewanne zu steigen und geniesse darum eine Dusche um so mehr.
Manchmal frage ich mich, wie waren wir vor dem Badezimmer sauber? Ich erinnere mich nicht!
Es wurde mit Holz gekocht, viele Dinge waren sehr einfach, aber für mich war das nie ein Problem. Damit bin ich aufgewachsen und es war gut so wie es war.
Haushaltgeräge gab es eigentlich nicht, vielleicht einen Dampfkochtopf, vor dem ich mich immer fürchtete. Später gab es einen Mixer, der wurde aber nicht oft gebraucht.
Man kam klar mit dem was man hatte.
Der Radio spielte eine Rolle, schon wegen den Nachrichten, aber von TV oder Computer wusste man daher noch nichts.
Solange die Eltern im Bauernhaus lebten war ich oft dort, später, als sie ins Stöckli zügelten besuchte isch si dort, nicht mehr im Bauernhaus, was auf eine Weise sehr weh getan hatte.
Nachdem ich die Schule beendet hatte, noch ein Jahr auf dem Bauernhof mit meinen Eltern gearbeitet hatte, bin ich nicht mehr sehr viel zu Hause gewesen, oder doch?
Kontakte zu den Nachbarn waren nicht mehr da, habe es aber auch nicht vermisst, auch da wusste ich nie recht, was von mir erwartet wurde, benimmt sie sich, macht sie ihren Eltern Ehre, oder benimmt sie sich daneben.
Ich hatte keine grossen Vorstellungen wo und wie ich einmal leben möchte.
Meistens fühlte ich mich wohl, gerade dort wo ich eben war.
Jetzt, nachdem mein Mann vor zwei Jahren gestorben ist, ist es einsam geworden in der Wohnung, aber ich bin meinem verstorbenen Mann sehr dankbar, dass ich in dieser Wohnung leben darf. Als wir sie uns angeschaut haben war ich nicht begeistert davon. Er war aber überzeugt, dass dies die perfeckte Wohnung sei. Villeicht hat er es vorgeahnt, dass ich dann plötzlich allein da sein werde, das ich darauf angewisen sei, eine Barrierefreie Wohnung zu haben, wo ich einen Stuhl in der Dusche habe, keine Absätze und keine Schwellen, wo ich mich mit dem Rolator frei bewegen kann.
Ich vermisse Sämu so sehr!
Grundschule Unterstufe
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7.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.
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Mit sieben Jahren kam ich in die Unterschule, wie man sie damals benannte. es viel gerade zusammen mit der Geburt meines Bruders Ueli.
Ich bin allein mit meinem Bruder Peter den gut einen Kilometer weiten Weg zur Schule in der Britternmatte gelaufen.
Unsere Lehrerin war Frau Gut, eine ältere Dame, sie war nett, wir mussten Osterhasen auf ein Blatt zeichen, runde Eier, runde Hasen, Ohren, immer in bewegung.
Fritzli und Hansueli waren auch dabei, sie verstanden aber nicht was sie eigentlich machen sollten. Da setzte sie Fritzli und Hansueli auf beiden Seiten von mir und erklärten ihr, sie sollen schauen was Käthi macht. Es hat dann ordentlich geklappt, aber ich fühlte mich nicht wohl dabei.
Wir waren vier Klassen in einer Schulstube, Peter, mein Bruder war in der zweiten Klasse. Die Lehrein hat ihn etwas gefragt, er wusste die Antwort aber nicht.
Als wir beim Mittagessen sassen zu Hause, habe ich allen am Tisch mitgeteilt, dass Peter seine Frage nicht beantworten konnte. Er fing gleich an zu weinen, und ich wurde von der Mutter zurechtgewiesen, "mann rätscht nicht, du bis ein ganz böses Meitli, das macht man nicht."
Danach war es immer sehr schwierig für mich, kann ich meiner Mutter etwas sagen oder nicht, bin ich dann gleich böse oder ein Söistrupf.
Glaube das hat mich mein Leben lang geprägt, es prägt mich immer noch.
Peter hatte schon ein Lesebuch von der ersten Klasse, das habe ich so ziemlich auswendig gekonnt, also war lesen in der ersten Klasse für mich kein problem, auch später nicht, da ich mich immer für Buschstaben und das Lesen intressiert habe.
Ich hatte nie sehr viel Kontakt mit meinen Klassenkameraden, wir wohnten ja abseits, und aussert den Schulstunden hatte ich nicht wirklich kontakt zu meinen Kameraden.
Ich hatte nur für das erste halbe Jahr meiner Schulzeit Frau Gut, dann wurde sie pensioniert. danach hat es nur so gewimmelt von Stellvertretungen an userer Schule, wir waren ja auch nur ein ganz kleines Schulhaus, alt, und nicht atraktiv, und es hatte niemand wirklich Interssen längere Zeit an dieser Schule zu bleiben.
Die Lehrerinnen und Lehrer waren sehr verschieden, wir hatten eine Schiefertafel, die am Montag immer geputz sein musste, Papier hatten wir nie sehr viel zu verfügung, wir hatten usere Hefte für die verschiedenen Lektionen, aber einfach so Notizpapier wie wir es heute zur verfügung haben gab es nicht.
Die Abstimmungssonntagen waren in der Schulstube, die Urnen waren da untergebracht. nach den wahlen gab es dann all diese Zettel, die wir zerschneiden durften und als Notizblätter verwenden.
Einmal hatten wir wider eine Stellvertretung, warum auch immer, es war eine älter Frau, die eigentlich im Dorf Lehrerin war.
Am ersten Vormittag, als wir Unterricht hatten bei ihr, war ihr Auftrag, dass am Nachmittag jedes Kind einen Haselzweig mitbringen müsse, damit si uns auf die Finger schlagen kann, wann immer sie das Gefühl hatte, das es notwendig war......
Da war Rechnen, Schreiben, Geschichte, Naturkunde, Singen, Religion, Turnen, dann das Handarbee für die Mädchen, später dann auch die Handfertigkeit für die Buben.
Sobald ich begriffen habe, wie das es sich verhält mit den Buchstaben, habe ich mich sehr für das Lesen interessiert. Ich konnte nicht genug davon bekommen. Das Lesen war auch eine Art sich in eine Welt zu flüchten, in der nur ich und die Helden des Buches waren, und sonst niemand.
Habe nach jedem Buch gegriffen das in der nähe war.
Schulfereien hies für uns Kinder, immer Arbeit, Jede Jahreszeit war geprägt von den gerade anfallenden Arbeiten, und wir wurden in alle mit einbezogen.
Ferienlager gab es nicht, doch eine Schulgreise, die erste die ich erleben konnte, war die in der ersten Klasse mit der Frau Gut, wir reisten auf die Rothöhe, mit dem Postauto fuhren wir nach Hasle Rüegsau, mit der Bahn bis in den Steinhof, Burgdorf, von da aus wanderten wir auf die Rothöhe.
Dort gab es Erdbeerkuchen, der war fein. Die Mütter, die ihre Kinder begleiteten und die Lehrerin bekamen ihren Erdbeerkuch serviert mit Rahm, aber die Kindr bekamen keinen Rahm. Auf meine Frage, warum die Kinder keinen Rahm erhalten, war die Antwort, sie könnten ja sich damit beklekern. 
Wider einmal so eine tipische Antwort von Erwachsenen.
Ich besitze noch ein paar Lesebücher aus de Primarschule, die Geschichten da waren sehr spannend. Auch habe ich lange noch Hefte aufbewahrt von der Schule, später von der Handelsschule, aber seit mein Man gestorben ist, entsorge ich so viele Dinge, auch wenn sie Erinnerungen sind, aber wenn ich nicht merhr da bin, Intressiert das keinen Menschen mehr.
Nach dem Schulaustitt musste ich ein Jahr Zuhause auf dem Bauernof arbeiten, da mein Bruder Peter in der Lehre war als Metzger. 
Spezielle Freunde hatte ich keine.
War ein oder zwei mal an einem Klassentreffen, da fühlte mich aber überhaupt nicht wohl Alle hatten da Bilder, von Ihren Häusern, ihren Familien, alles war ein Herz und eine Seele, Ich war nur da, nur ich. Ich hatte einen lieben Mann, ich war glücklich mit ihm ich war wer ich war, passte aber überhaupt nicht in das Schema dieser Welt.
Grundschule Oberstufe
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7.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.
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Die Zeit war nicht einfach. Ich fühlte mich immer daneben, Von zu Hause hatte ich keine grosse Unterstützung was meine Gefühle betrafen. Ich war da, existierte, ging zur Schule, machte was befolen wurde, es war manchmal wie ein Schwebezustand.
Ich war glaub ich eine gute Schülerin, ich liebte die Schule, 
Die Stunden waren angesagt mit Rechnen, Deutsch, Heimatkunde, Geografie, Relegion, Turnen, Handarbeiten.
Der Pausenplatz war nichts besonderes, oft wurden kleine zänkereien in dieser Zeit ausgetragen.
Ich mochte eigentlich jedes Fach in der Schule, ich liebte Bücher, ich verschlang sie, sobald ich sie in die Hände bekam.
In der Oberschulen waren wir fünf Klassen zusammen. Der Lehrer beschäftigte sich mit den oberen Klassen über das Leben über Amerika. Seine Frage war, wie hiessen die Jäger damals in Amerika, die Fallen stellten, Tiere fingen und dann die Pelze verkauften.
Niemand wusste die Antwort. Ich war in der fünften Klasse, also betraf mich das Thema nicht, konnte aber nicht anders als die Hand aufzustrecken, das waren Trapper.
Wir hatten so viele Lehrer, die Stellvertreter waren, da sich sonst niemand fand, der in dieser abgelegenen Gegen Schule halten wollte.
Das war wohl interessant, immer wieder neue Meinungen, Ideen und Arten des Lernstoffes zu hören.
Viele wichtige Dinge wie Deutsch, Mathematik, all die Dinge die man eigentlich nach neun Schuljahen beherschen sollten fehlten in der Ausbildung. Das habe ich erst bemerkt, als ich später in der Handelsschule in Bern war und bei vielen Dingen keine Ahnung hatte, das war nicht sehr angenehm.
Meine Zeugnisse vielen meisten sehr positiv aus, man wurde zu Hause gelobt, die Welt ging aber auch nicht unter, wenn die Noten nicht so überragend waren.
Ich wäre gerne in die Sekundaschule gegangen ab der vierten Klasse, denke, dass meine Noten gereicht hätten, aber meine Elter, vor allem die Mutter war dagegen.
Wenn du in den Schachen in die Schule gehst, ist der Weg so lang, dann können wir dich zu Hause überhaupt für nichts mehr gebrauchen, so im Sinne, dafür haben wir ja dich, dass du auf dem Hof helfen kannst.
Das hat mich lange sehr beschäftigt, das war aber dann auch der rote Faden der sich durch meine weitere Entwicklung abzeichnete.
Was für einen Beruf ich lernen möchte, darauf wurde nie wirklich eingegangen. Wir sind eine arme Bauerfamilie, was will so ein Totsch auch anderes werden als eine Bauernmagt. Was wills du einen Beruf lernen, um dann trotzdem so schnell wie möglich zu heiraten.
Auf drängen der Mutter musste ich im Gittarrenchörli mit machen.
Da war eine sehr fromme, beliebte junge Bauernfrau, die jeden Sonntag Nachmittag um vier Uhr die gläubigen Töchter versammelte, um mit ihnen zu beten, dann Lieder zu singen und dazu mit der Gittare begleiteten.
Ich haber diese Stunde gehasst, musste aber gehen, was wollte ich auch anderes.
Schon bevor ich da mitmachen musste, war für mich all das fromme getue, zur Andacht gehen jeden Sonntag, wir sind dann die Besten, was sich auch im Leben meiner Grossmutter abgezeichnet hatt ein Gräuel, si waren Fromm, aber von Liebe, Verständnis, Hilfsbereitschart für Menschen denen es nicht gut ging, oder die in Ihren Augen nichts wert waren, hat man nichts gemerkt. Was sie wollten, in ihrer Selbstherrlichkeit waren sie das Beste, so wie sie dachten und lebten war die einzige Art die zählte. Oft waren sie grausam. aber sie waren fromm und die Besten, nur das zählte.
Schulschatz hatte ich keinen, Mutter schaute mit Argusaugen wie ich mich verhielt, dass du mir ja nicht mit einem Unehligen Balg daher kommst war ihr Argument.
Ich war oft sehr traurig und fühlte mich einsam und verlassen.
Zu jener Zeit hatte ich kein Tagebuch geführt, später in meinem Leben aber scho, haber unzählige Aufzeichnungen.
Sekundarschule und/oder Gymnasium?
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8.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?
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Soweit bin ich nie gekommen.
Meine Freizeit
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9.  Meine Freizeit
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Meine Freizeit bestand meistens darin, auf dem Hof zu helfen. Später dann bin ich auch in den Ausgang gegangen, meistens mit meinem jüngeren Bruder Jakob.
Meine Brüder durften gehen wie sie wollten, aber ich als Mädchen durfte nichts, immer war die Drohung da, komme mir ja nicht mit einem Kind Nachhause.
Oft nahm mich Jakob, Köbu mit, wir gingen zusammen fort von Zuhause, trennten uns dann aber oft, kamen aber wieder zusammen nach Hause zurück und das akzeptierte Mutter, da si ja nicht wusste was wir in der Zwischenzeit trieben.
Meine Brüder haben geschwungen, zu jener Zeit war es noch nicht so populär. Jakob hat auch eine weile gerungen. Sonst hat mich Sport nicht sehr interessiert. Auf dem Hof waren wir so oft in bewegung, dass es mich gar nicht gelüstete noch etwas mehr zu machen.
Ausser dem verhassten Gittarenchörli und dem Gesangsverein der Geselschaft in der Mutter sang, hatte ich nicht sehr viele möglichkeiten Musik zu hören.
Ich hörte villeicht einen Schlager im Radio, Zwei kleine Italiener, oder sonstige Hits, einmal haben wir uns so eine Schallplatte gewünscht für Weihnachten, waren aber total entäuscht, dass wir die am Weihnachtstag nicht abspielen durften, da ja ein heiliger Sonntag war.
Heilig, heilig, und noch einmal heilig.
Einer meinen Freizeitbeschäftigungen war, wann immer ich einen Freien Tag hatte und auf den Hof kam, hatte Mutter einen riesigen Stappel kapputter Überkleider von meinem Vater und den Brüdern auf Lager, die ich flicken musste.
Vom Internet war jener Zeit noch keine Rede, später habe ich es aber voll ausgekostet.
Da waren verschiedene Schauspieler oder Sänger, die mir sehr gefallen haben.
Für die Politik habe ich mich nie interessiert, fand es immer schrecklich, diese Streitgespräche im Radio oder TV. habe sie nie angeschaut oder gehört.
Lesen
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9.1.  Meine Freizeit – Lesen.
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Lesen war schon sehr früh wichtig für mich, ich konnte nicht genug Bücher bekommen.
Als ich das Buch Vreneli von meiner Grossmutter zu Weihnachten bekam, hatte ich es in kürzester Zeir verschlungen, und dachte immer, warum bekomme ich nicht bald wieder ein Buch.
Tante Vreni war in einem Buchklub, da kam jeden Monat ein Buch zugesand, der neueste Bestseller, das war NSB zu jener Zeit. Diese Bücher waren da  und ich haber sie verschlunge, schon bevor ich alt genug war um viele von ihnen zu verstehen.
Da waren auch Kriegsbücher dabei, schreckliche Geschichten, habe aber alles gelesen was ich in die Finger bekam.
Zuvor waren da ja noch die Karl May Bücher, Johanna Spyry und Elisabeth Müller, auch noch andere Mädchenbücher waren da die ich verschlungen habe. Einfach weg, in eine Welt eintauchen, mit der ich nichts zu tun hatte.
Es gibt viele Bücher, die ich immer wieder gelesen habe, die von Elisabeth Müller, Johanna Spyri, Karl Mai, und später dann auch die Bücher von Jeremias Gotthelf, Simon Gfeller, eine Menge Mundartgeschichten, Christine Koller, die eine ehemalige Lehrerin war von mir.
Als ich ihr erstes Buch "Gasrtetöri offen, Gartetöri zue" gelesen habe, war ich fasziniert von der Geschichte, mehr aber noch von der Frau selber. Als Lehrerin war si hart, hatt am Montagmorgen Ohren und Finger Kontrollen gemacht, wenn die Ohren oder Finger nicht sauber waren, ging sie mit den Schülern zum kalten Brunnen hinaus und hatt ihnen die Hände und Ohren mit kaltem Wasser geriebelt. 
Wie konnte so eine Frau so einfühlsame Bücher schreiben?
Ich lese immer noch sehr viel, vor allem seichte Liebesromane, nehme wieder alte Bücher hervor, probiere mich damit abzulenken, von Gedanken, denen ich lieber nicht länger nachhänge.
Ich bevorzuge immer noch die Bücher die ich in der Hand halten kann, von E-Books halte ich mich fern, bis jetzt jedenfalls.
Beziehungen in der Jugend
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10.  Beziehungen in der Jugend
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Es war nicht einfach für mich Beziehungen aufzubauen. Die meiste Zeit waren Kolegen von meinen Brüdern anwesend, mit den Mädchen hatte ich mühe. Jetzt wenn ich daran denke, wurde ich von den Mädchen eher gemieden. Ob es damit einen Zusammenhang hatte, das ich ja aus einer Familie stammte, wo nicht sehr angesehen war. Schon meine Mutter und ihre Zwillingschwester waren ja unehelige Kinder und dann bekam die Schwester von meiner Mutter mit 16 Jahren ein Kind von einem polnischen Soldaten. Also war ich nicht der beste Umgang für andere Mädchen.
Beziehungen als Teenager
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10.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.
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Ich hatte verschiedene Schwärmereien, aber wirkliche Beziehungen hatte ich keine.
Das mit dem Sex war eine andere Sache. schon früh fing mein älterer Bruder damit an, mir weis zu machen, dass man das machen soll wie er es sich vorstellte. Dafür sei ja ein "Schnäbi und ein Böiseli da."
Ich haber mitgemacht, dann auch mit meinen jüngeren Brüdern.
Bis heute habe ich das noch nicht richtig eingeordnet. War es auch meine Schuld, schon nur damit ich mitgemacht habe?
Später gab es eine Zeit, wo ich alles mitgemacht habe mit verschiedenen Partnern.
Da meine Mutter so davon Überzeugt war, dass ich ja über kurz oder lang mit einem unehligen Bald ankommen würde, spielte es für mich keine Rolle mehr was ich machte. Sie erwartet es ja von mir.
Schon als Mädchen war in meinem Inneren die Überzeugung da, ich will nie Mutter sein, ich will nie ein Kind. Heute denke ich, das war auch der Grund, warum ich nie schwanger wurde, auch später nicht in meiner Ehe. Mein ganzer Körper war "Nein" eingestellt.
Was aber nicht heisst, dass ich den Sex nicht genossen habe, Auch das zusammenleben und der Sex mit meinem Mann war wudervoll.
Ich war in einer Aushilfsstelle auf einem Bauernhof, dort lebte ein junger Mann, in ihn habe ich mich sofort verliebt. Er schenkte mir auch sehr viel Aufmerksamkeit, kam am Abend zu mir ins Zimmer er war sehr zärtlich zu mir, ich habe das so genossen, es war wunderbar, keinen wirklichen Sex, streicheln und küssen und vor allem reden. Seine Eltern sind bei einem Flugzeugsunglück ums Leben gekommen, er konnte das nicht verarbeiten. Er war so traurig und ich konnte ihm nicht helfen. Ich wollte doch so sehr, das es ihm gut geht. Nach meinem Weggang habe ich probiert mit ihm in Kontakt zu bleiben, aber er war nicht daran intressiert, er hat sich nie mehr gemeldet bei mir. Ein paar Jahre später habe ich erfahren, das er sich im Feuerweiher das Leben genommen hat.
Ich war damals davon überzeugt, das ich ihn liebte. Lange Zeit habe ich immer wieder an ihn gedacht und mir eingebildet, dass ich ihm hätte helfen können. Aber wie, ich wusste ja selber nicht wer ich war.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
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10.2.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige.
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Ich kam als Kindermädchen in eine Familie in Bern, da waren drei Kinder, die Mutter, die in einem mehrwöchigen Kurs weilte und der Vater, der als Bierbrauer arbeitete, Er war jederzeit erreichbar falls ich Probleme bekommen sollte, was aber zum Glück nicht eintraf.
Ich wurde sehr herzlich in diese Familie aufgenommen, ich wurde sehr geschätzt, und das Ehepaar, das etwas jünger war als meine Eltern brachten mir sehr viel verständnis entgegen. Ich fühlte mich dort sehr wohl wurde in die Aktivitäten dieser Familie mit einbezogen.
Ich war sehr gerne dort.
Ich wollte eine Handelsschule in Bern besuchen, da war aber meine Mutter total dagegen. Diese Familie machte mir das Angebot, dass ich bei ihnen wohnen könnte für diesen Winter, für die Kost musste ich etwas bezahlen, wohnen konnte ich gratis, dafür könne ich ab und zu die Kinder hüten.
Also, das wäre geklärt, da ich aber das Geld nicht besass um diese Schule zu besuchen ging ich für einen Sommer nach Moudon in die Molkereischule, wo ich die Aufgabe hatte, den jungen Männern das Frühstück zu servieren und verschiedene Arbeiten im Haushalt zu erledigen. Der Lohn war grosszügig und damit konnte ich die Schule bezahlen.
Mutter meinte, wenn ich in Moudon sei, müsse ich dort der jungen Kirche beitreten. sie kannte den Pfarrer dort. Das habe ich aber strickte abgelehnt, ich wollte nicht von einer Frommen Versammlung in die nächste gedrängt werden.
Eigentlich sollte ich Französisch lernen, aber die meisten Menschen mit denen ich dort zu tun hatten sprachen Schwyzerdütsch mit mir, da mir die Französische Sprache nie besonders gefallen hat, habe ich mich nicht sehr darum bemüht. 
Die Freizeit verbrachte ich mit andern Deutschschweizer Jungen und Mädchen, wir hatten es gut zusammen, auch ohne die Kirche.
Anfangs Sommer, als ich ein Wochenende Zuhause verbrachte, lernte ich einen Kolegen von meinen Brüdern kennen, und er hat sich sehr um mich bemüht. Er hat mich auch an einem Sonntagabend nach Moudon gebracht mit seinem Auto, eines führte zum andern und wir schliefen zusammen.
Es war nicht sehr aufregend für mich, aber für diesen Mann galt das ernst. Ich war 19 Jahe alt und er sprach von Heiraten. Meine Gefühle für ihn waren aber nicht sehr ausgeprägt, und ich teilte ihm mit, dass ich auf keinen Fall heiraten werde, denke, das ich das sowieso nie will.
Mit Widerwillen hat er das akzeptiert und mich in ruhe gelassen.
Danach habe ich mich ein wenig in einen jungen Mann von unserer Gruppe verguckt, wir verbrachten etwas Zeit miteinander, aber es wurde nichts ernsthaftes daraus.
Dan kam der Winter in Bern, ich ging gerne in die Schule, merkte aber bald, das ich vor allem mit dem Rechnen und dem Deutsch total im Hingerlig war. Jetze machte sich bemerkbar, das wir so oft Lehrerwechsel gehabt habern und viele dieser Themen gar nie vor kamen in unserem Unterricht.
Ich verbrachte sehr viel Zeit mit meiner Gastfamilie, Sie waren begeisterte Skifahrer, da ich nicht fuhr ging ich mit um mich um die jüngere Tochter kümmern konnte, die noch zu klein war um Ski zu fahren. Ich genoss diese Zeit sehr.
Bald lernte ich auch die Familien meiner Arbeitgeber kennen, da war ein Bruder von meinem Chef, der hatte es total auf mich abgesehen. Er war verheiratet, hatte zwei Kinder, aber das schien ihn nicht zu stören. Ich fühlte mich geschmeichelt, dass er mir so viel Aufmerksamkeit schenkte. Hatte zwar ein schlechtes Gewissen seiner Familie gegenüber, aber meine Zuneigung für ihn war stärker.
Wenn ich heute daran zurückdenke, Ich war unwissend, sonnte mich in der Aufmerksamkeit dieses Mannes, glaubte ihm was er mir erzählte, habe auch nach langem drängen mit ihm geschlafen, ohne jegliche Verhütung, nach einer Weile fragte er mich, hast du deine Periode noch bekommen, sonst müssen wir dann schauen, dass wir wir das abtreiben konnen.
Da kam ich auf die Welt. Er war sowieso entäuscht, dass ich nicht mehr Jungfrau war, aber nach dieser Aussage, war er für mich vergangenheit. Ich wurde benutzt, wie das es mir dabei ging war im einerlei, er war auf einem riesengrossen Ego Trip, die Leute um ihn herum spielten keine Rolle, mann konnte ja mit ihnen umgehen wie man wollte.
Das hat mich sehr betroffen, ich war so vertrauensvoll, glaubte was mir die Leute erzählten.
Hatte aber auch ein furchtbar schlechtes Gewissen seiner Familie gegenüber, die ich ja kante und sehr schätzte. Weis nicht, ob sie es wussten, ob ich die einzige war die sehr naiv war und ihm vertraute.
Meine besten Freunde bzw. Freundinnen
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11.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen
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Als ich mit 17 Jahren mein Landwirtschaftliches Haushaltungslehrjahr an trat fühlte ich mich sehr allein und unverstanden. Da war aber eine Frau, die "Meie" si hat sich mir angenommen und hat sehr viel mit mir gelehrnt, mich aufgemuntert, und mich unterstützt. Wenn sie nicht gewesen wäre, wäre ich aus dieser Lehre ausgebrochen, es war schrecklich. Habe es aber durchgehalten und eine gute Prüfung absolviert, dank ihr.
Zu ihr habe ich den Kontakt immer behalten, und als sie nach Bern gezogen ist, hatten wir uns oft getroffen, viel Zeit miteinander verbracht und ich fühlte mich wohl in ihrer Geselschaft.
Sie war oft auf dem kleinen Bauernof ihrer Brüder in ihrer Freitzeit, und dort habe ich sie oft besucht. Durch all diese Jahre waren wir immer in Kontakt, sie erkrankte dann leider an Krebs und ist gestorben, was mir sehr nahe ging.
Lehr- und Wanderjahre
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12.  Lehr- und Wanderjahre
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Nach der Primarschule musste ich ein Jahr auf dem Bauernhof meiner Eltern verbringe, da mein älterer Bruder in der Lehre war und ich auf dem Hof gebraucht wurde. Danach kam das Haushaltungslehrjahr, was mehr oder weniger Horror war.
Habe in verschiedenen Stellen im Haushalt, Service und Verkauf gearbeitet. Gewohnt habe ich meistens dort wo ich gerade angestellt war.
Ich habe es sehr bedauert keine Lehre gemacht zu haben, aber es wurde mir verwehrt, schon wie damals, als ich nicht in die Sekundarschule gehen durfte.
Arbeiten
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13.  Arbeiten
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Wir haben schon sehr früh gelernt, dass Arbeiten im Leben sehr wichtig war wenn man es zu etwas bringen wollte. Die meisten Arbeiten habe ich sehr gern verrichtet
Auslandaufenthalte
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13.4.  Arbeiten – Auslandaufenthalte.
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Ich lebte einige Zeit in Canada, zuerst als Kindermädchen auf einer abgelegenen Farm  Ich war da sehr isoliert, und da ich bei meiner Bewerbung erwähnt habe, das ich einen Freund habe in der Schweiz, fand es meine Chefin unpassend dass ich mit den jungen Leute in der weitverstreuten Umgebung in Kontakt trete. Das hat mich sehr betroffen gemacht, aber sie war so überzeugt von ihrer Meinung, dass ich nichts dagegen tun konnte. Zwar waren die Leute immer nett zu mir, und ich fühlte mich wohl mit ihren Kindern, wurde auch oft mit ihnen alleine gelassen, einmal auch für eine Woche mitten im Winter, ein Schneesturm tobte, der Strom viel aus, es wurde kalt im Farmhaus, keine Feuerstelle, nichts womit ich Milch wärmen konnte für die Kinder, das Jüngste war damals noch auf die Flasche angewiesen.
Der Grosseltern der Kinder kamen dann zu unserer Rettung und brachten uns zu ihrem Farmhaus, da war auch kein Strom, aber ein Cheminee und sie konnten mit Gas kochen.
Unsere Förderer
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