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Vollendete Autobiographien: 212
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Von Katharina Ackermann – Es war einmal...
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
2.
Meine Eltern
2.1.
Meine Mutter
2.2.
Mein Vater
3.
Kindergartenjahre
4.
Arbeiten
4.1.
Beruf oder Berufung?
4.2.
Auslandaufenthalte
4.3.
Berufliches auf und ab
5.
Lebensfreude
Was weisst du über deine Geburt?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Was weisst du über deine Geburt?
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In was für eine Zeit wurdest du geboren?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
In was für eine Zeit wurdest du geboren?
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Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
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Welche andern frühen Ereignisse hast du nicht vergessen?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Welche andern frühen Ereignisse hast du nicht vergessen?
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Über dem Kleiderschrank war ein Riesenloch von einer Bombe, aber wir waren nicht mehr viel in der Wohnung oben.
Die Nahkampfartelerie folgte später.
Meine Schwester wurde aufs Land verschickt, da sie schon 11 Jahre alt war und ist später 500 km zu Kriegsende zu uns alleine mit einer gleichaltrigen Freundin, der Familie leider bereits tot war geflüchtet. Das ist eine andere Geschichte.
An meinen Vater kann ich mich das erste Mal richtig erinnern als ich 10 Jahre alt war, er war wohl laut meiner Mutter und Fotos mal auf Urlaub zu Besuch, aber das weiss ich nicht mehr und ich habe ihn wohl "Onkel" genannt. Er war ein Fremder für mich als Kleinkind.
Mein Bruder und ich sind draussen in der Stadt, die Häuser waren bereits leer, die meisten sind geflüchtet, nur noch 30K Menschen waren noch da, viele Leichen überall. Ich hatte immer Angst.
Die rote Armee rückte an und kesselte uns ein, keiner mehr rein und raus, Breslau wurde als Festung erklärt, Stalinorgel mit 42 Geschossen gleichzeitig, alle Himmelsrichtungen.
Leben ging weiter. Deutsche Soldaten verteilten gutes Essen. Es gab sonst nicht mehr viel. Granaten waren Alltag.
Wir haben im Sandkasten gespielt, als die Granaten in der Nähe einschlugen, mussten wir in den Keller, meine Freunde Eugen und Roman sind in ihren Keller geflüchtet und gleichzeitig in eine Granate eingeschlagen und die beiden mit Mutter und ein junges Ehepaar, dass grad geheitratet hatte waren tot. Man hat sie später ausgegraben und auf die Strasse gelegt, man konnte niemanden mehr beerdigen, es war kalter Winter. Wir mussten immer an den Leichen vorbeilaufen. Trotzdem fing es an zu riechen durch die ganzen Leichen in der Stadt.
Kurz darauf wurde unsere Wohnung bzw das Haus zerstört.
Es lag ein toter Russe mit einem grauen Mantel zugedeckt. Da sagte meine Mutter (meine Ohren klingeln immer noch und ich muss weinen, wenn ich daran denke): "Oh Gott, welche Frau wartet auf ihn?" Ein Krieg ist so sinnlos.
In den Kaufhäusern wurde alles mitgenommen was man gebraucht hat, man hat es einfach mitgenommen, es hat ja keiner mehr dortt gearbeitet.
Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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Im Keller habe ich in 2 grossen Rattankörben tief und fest geschlafen, ich war noch klein, es war normal.
Hattest du Alpträume?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Hattest du Alpträume?
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Die Trams wurden umgekippt als Barikaden.
Wir haben dann einen Ausweis bekommen, dass wir Deutsche sind, wir wollten keine Polen werden.
In Bischofswalde hat uns meine Schwester dann wiedergefunden. Sie war so verwahrlos und dreckig. Sie hatte Läuse... Meine Mutter ist fast aus dem 2. Stock vor Freude gesprungen.
Auf den Apfelbäumen in den Gärten sassen die Affen aus dem Zoo und wir auch.
Es gab kein Wasser mehr, nur Brunnen.
Meine Mutter ging auf den Schwarzmarkt um Lebensmittel zu besorgen. Die polnische Miliz hat meiner Mutter Spiezeug entwendet und hat es vonn der kaiserbrücke in die Oder geschmissen und den Knüpel gezogen mit den Worten:
"Nix Essen für Kinder, hier Essen für Kinder"
Man konnte nur folgendes mitnehmen pro Person: 20 kg
Nur konnten wir Kinder kaum soviel tragen. Aich meine abgemagerte Mutter konnte das kaum leisten. Wir hatten einen kleinen Leiterwagen besorgt. Meine Mutter hat für uns sogar Bauklötze mitgenommen.
dann kam der Befehl den nächsten Güterwagen mit Stroh zu nehmen, dann wurden wir mit vllt 30 weiteren Personen in einem Wagon verfrachtet, es war Winter, das waren noch andere Winter als heute. Wir waren 14 Tage unterwegs. Es gab verschiedene Lager und dann wurden einige dort aufgenommen. Die Kartoffelschalen von anderen haben wir roh gegessen, es gab auch kleine Pakete vom roten Kreuz. Die Lager waren überfüllt von Flüchtlingen und Vertriebenen. Dann sind wir in Waren Müritz im Auffanglager angenommen, wir hatten die Kretze, Flöhe und Wanzen.
Ich konnte es nicht fassen, nie mehr nach Breslau zu können. Wir hatten - 18 Grad. Dann wurden wir auf einen Bauernhof in Tresow in ein klitzekleines Zimmer gebracht, zusammen mit einer Lehrerin aus Stettin, 2 junge Mädchen, vllt noch jemand, keine Betten, nichts zu essen. Nur Mohrrüben und Kartoffeln gab es ein paar, keine Töpfe, die Kartoffeln wurden auf der Herdplatte so gegart. Viele abgemagerte Mütter mit Kindern. Brot und Butter gab es nicht.
Es war Weihnachten. Eine Bäuerin kam zu uns und brachte Milch und Lebkuchen, das kannten wir nicht und es war unfassbar.
Dann wurde ich 6 Jahre alt. Es war der kälteste Winter, den ich je erlebt hatte, wir hatten nicht viel Kleidung nur nur leichtes Schuhwerk.
Meinem besten Freund später habe ich meine rationierte Butterstulle geschenkt, das waren noch Geschenke über die man sich unfassbar gefreut hat.
Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?
Seite 7
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2.1.
Meine Eltern
– Meine Mutter.Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?
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Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
Seite 8
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2.1.
Meine Eltern
– Meine Mutter.Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
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Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
Seite 9
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2.1.
Meine Eltern
– Meine Mutter.Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
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Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?
Seite 10
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2.2.
Meine Eltern
– Mein Vater.Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?
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Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
Seite 11
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2.2.
Meine Eltern
– Mein Vater.Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
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Welches war der Beruf deines Vaters bevor er heiratete? Hat er später seinen Beruf gewechselt?
Seite 12
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2.2.
Meine Eltern
– Mein Vater.Welches war der Beruf deines Vaters bevor er heiratete? Hat er später seinen Beruf gewechselt?
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Was sind deine frühesten Erinnerungen an den Kindergarten?
Seite 13
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3.
Kindergartenjahre
Was sind deine frühesten Erinnerungen an den Kindergarten?
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Hast du in deinem Leben verschiedene Berufe ausgeübt?
Seite 14
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4.1.
Arbeiten
– Beruf oder Berufung?.Hast du in deinem Leben verschiedene Berufe ausgeübt?
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Falls du im Ausland warst, wo überall hast du gearbeitet und was?
Seite 15
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4.2.
Arbeiten
– Auslandaufenthalte.Falls du im Ausland warst, wo überall hast du gearbeitet und was?
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Welche Auf- und Abwärtsbewegungen gab es in deiner beruflichen Laufbahn?
Seite 16
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4.3.
Arbeiten
– Berufliches auf und ab.Welche Auf- und Abwärtsbewegungen gab es in deiner beruflichen Laufbahn?
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Vielleicht musstest du auch einmal wieder von vorne anfangen? Wie war das genau?
Seite 17
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4.3.
Arbeiten
– Berufliches auf und ab.Vielleicht musstest du auch einmal wieder von vorne anfangen? Wie war das genau?
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Hast du deine Berufsziele erreicht? Welche? Welche nicht?
Seite 18
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4.3.
Arbeiten
– Berufliches auf und ab.Hast du deine Berufsziele erreicht? Welche? Welche nicht?
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Was habe ich getauscht und geschmuggelt, Alkohol an skandinavische Länder, etc
Wo stand dir das Glück zur Seite? Oder war es etwas Anderes?
Seite 19
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4.3.
Arbeiten
– Berufliches auf und ab.Wo stand dir das Glück zur Seite? Oder war es etwas Anderes?
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Wir mussten 14 Tage warten. Am Vormittag imm TV hatte ich etwas aus Bayern gesehen, TV war selten und gibg nur mit Satellit auf See. Da dachte ich, ich könnte meine Schwester in München besuchen. Ruckzuck erhielt ich das Geld für die Fahrkarte von meiner Schwester. Ich log den Kapitän an, dass ich meinen Onkel in Bremen übers Wochenende besuche, anfangs war dies in der DDR noch gestattet, sofern man in diesem Hafen lag, natürlich keine Reise nach München. Natürlich kein Gepäck. Die Fahrt war eine Sensation. Im Basel Express von Hannover nach Nürnberg...
In München alles angeschaut, Olympiapark wurde gerade fertiggestellt, Garmisch und die Berge herum...
ich rief den Makler an um den Status von der Lieferung zu erfahren um sicherzustellen, dass ich noch Zeit habe. Ich sagte ihm, dasss ich etwas weiter weg bin und Zeit benötige zum Schiff. " Ich bin in Garmisch" Er richtete das an die Mannschaft aus und es wurde ein Protokoll an die Stasi versendet. Als ich planmässig zurückkam, es war der schlimmste Verrrat, dass ich ohne Genehmigung gefahren bin, gin es wiedder los, musste wieder das Seefahrtsbuch abgeben, Landverbot, dann sind wir nach Stavanger mit den Ersatzteilen Richtung Shetland Inseln für die Bohrinseln etc.
Zurück in Rostock durfte ich das DDR Terretorium nicht verlassen, war auf verschiedenen Lotsenbooten.
Was hat dir in deinem Leben am meisten Freude bereitet?
Seite 20
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5.
Lebensfreude
Was hat dir in deinem Leben am meisten Freude bereitet?
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