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Vollendete Autobiographien: 212
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Vollendete Autobiographien: 212
Von Marianne Valentin – Zwischen damals und heute
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Primarschulzeit / 12.07.2026 um 17.46 Uhr
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Primarschulzeit / 12.07.2026 um 17.47 Uhr
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
2.
Meine Eltern
2.1.
Meine Mutter
2.2.
Mein Vater
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
3.
Meine Grosseltern
3.1.
Mein Grossvater väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.3.
Mein Grossvater mütterlicherseits
3.4.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
4.
Kindergartenjahre
5.
Primarschulzeit
5.1.
Grundschule Unterstufe
5.2.
Grundschule Oberstufe
6.
Sekundarschule und/oder Gymnasium?
Vorwort
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Vorwort
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Was weisst du über deine Geburt?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Was weisst du über deine Geburt?
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Wie sind die Eltern auf deine(n) Vornamen gekommen? Haben deine Eltern gut gewählt?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Wie sind die Eltern auf deine(n) Vornamen gekommen? Haben deine Eltern gut gewählt?
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Was hat man dir von deiner Taufe erzählt?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Was hat man dir von deiner Taufe erzählt?
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Falls du Geschwister hattest, wie haben sie dich aufgenommen?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Falls du Geschwister hattest, wie haben sie dich aufgenommen?
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Wieder daheim, spürte ich die Konkurrenz: das Schwesterlein hatte sich eingenistet und machte mir meine Sonderstellung als einziges Mädchen streitig. Ich war eifersüchtig. Später hat sich das gelegt, sie war Fan von mir und wir waren beste Freundinnen, bis sie, leider viel zu früh, mit 64 Jahren an Krebs starb.
Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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Es war ein altes Haus, 1795 erbaut. Der Kachelofen in der Stube wurde von der Küche aus geheizt. Jeden Morgen musste jemand, meist meine Mutter, ein Holzbürdeli vom Estrich herunter holen und anfeuern. Eine andere Heizung gab es nicht. Kochen tat die Mutter im Winter meist auf dem Holzherd, der gleichzeitig das Ofenbänklein, die "Chouscht" in der Stube warm machte. Die Chouscht! das war ein begehrtes Plätzlein! Glücklich, wer zuerst dort war, sich drauf legen und die Füsse ins Ofenrohr strecken konnte. Oft lockte ein Bruder mich herunter, weil es angeblich in der Küche oder vor dem Haus etwas Interessantes zu sehen gab - kam man dann zurück, so war der Ofen besetzt.
Wie sah dein Zimmer aus? Hattest du ein eigenes?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Wie sah dein Zimmer aus? Hattest du ein eigenes?
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Lustig war es am Sonntagmorgen mit meinem Bruder. Wir spielten, der Fussboden sei Wasser, die Bettvorlage ein Schiff. Damit rutschten wir auf dem "Wasser" herum. Als wir auch noch auf "Schwänen" ritten (unsere Kopfkissen), kam die Mutter und schimpfte, weil wir so laut waren.
Später teilte ich das untere Zimmer mit meiner kleinen Schwester. Hier hatte es ein kleines Öfelchen. Im Winter blieb ich im Bett, bis die Mutter angefeuert hatte. Es war so gemütlich unter der Bettdecke, wenn das Feuer im Ofen knisterte und es langsam warm wurde.
Als die Grossmutter gestorben war und die Tante weggezogen, bekamen Vreni und ich das Schlafzimmer in der oberen Wohnung. Ich hätte gerne gelesen vor dem Einschlafen. Aber Vreni, gut vier Jahre jünger als ich, wollte plaudern. Sie löschte mir das Licht. Immer wieder... Ich hätte sehr, sehr gern ein eigenes Zimmer gehabt.
Weisst du noch, wie die Küche ausgesehen hat?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Weisst du noch, wie die Küche ausgesehen hat?
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Wie war es draussen? Gab es einen Hof oder einen Garten?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Wie war es draussen? Gab es einen Hof oder einen Garten?
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Wohnte noch jemand bei euch?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Wohnte noch jemand bei euch?
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Erinnerst du dich an deine Spiele? Was oder womit spieltest du/spieltet ihr besonders gern im Haus oder im Freien?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Erinnerst du dich an deine Spiele? Was oder womit spieltest du/spieltet ihr besonders gern im Haus oder im Freien?
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Bei uns waren ja nur die Stube und die Küche geheizt, also spielte man dort. Also musste man nach dem Spiel den Boden wieder frei machen. Also hatte man sowieso nicht allzu viele Spielsachen. Ich besass sicher eine Puppe und ein Bäbiwägeli. Und Kleider, damit ich die Puppe umziehen konnte. Mädchen mussten ja auf ihr späteres Leben vorbereitet werden. Mein jüngerer Bruder hatte einen Stall und Holztiere. Später auch noch ein Autöli, das rundum fuhr, wenn man es aufgezogen hatte.
Aber sowieso: sobald es die Witterung erlaubte, wurden wir ins Freie geschickt, um dort zu spielen. Wir hatten sicher einen Ball. Auch einen Sandhaufen gab es. Aber nie wäre es mir in den Sinn gekommen, mit meinen Brüdern zu sändelen. Das war etwas für Buben. Auch auf Bäume klettern taten nur Buben. Mädchen spielten auch draussen mit der Puppe, spazierten mit ihr und machten Puppenkleider-Wäsche, wenn gerade Waschtag war.
Was für Bücher gab es in deiner Familie? Durftest du sie anschauen?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Was für Bücher gab es in deiner Familie? Durftest du sie anschauen?
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Ich habe meine Eltern nie ein Buch lesen sehen. woher hätten sie auch die Zeit nehmen sollen?
Erinnerst du dich an Märchen, Gutenachtgeschichten, die man dir erzählt hat? Oder Kinderlieder, die man dir vorgesungen hat?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Erinnerst du dich an Märchen, Gutenachtgeschichten, die man dir erzählt hat? Oder Kinderlieder, die man dir vorgesungen hat?
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Gutenachtgeschichten gab es bei uns keine. Wenn wir im Bett waren, kamen Mutter oder Vater, sagten noch gute Nacht und löschten das Licht. Für weitere Unterhaltung mussten wir selber sorgen. Aber nicht zu laut...!
Wer passte auf dich auf, wenn deine Eltern nicht konnten? Gab es Kinderkrippen, Kinderhorte, o. ä.?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Wer passte auf dich auf, wenn deine Eltern nicht konnten? Gab es Kinderkrippen, Kinderhorte, o. ä.?
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Erinnerst du dich an die Jahreszeiten?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Erinnerst du dich an die Jahreszeiten?
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Auch die Kniesocken waren ein Thema: erst wenn das Thermometer fünfzehn Grad anzeigte, durfte man sie anziehen. Was war das für ein wunderbares Gefühl, wenn einem der Wind so um die nackten Beine strich. Mädchen trugen ja noch Röcke!
Im Sommer wurde geheut. Da mussten alle mithelfen: das Gras verzetteln, am Mittag wenden, am Abend schöcheln, am nächsten Morgen wieder verzetteln, wenden, zusammenrechen und in die Scheune fahren. Auf dem Heustock durften wir Kinder das Heu feststampfen. Wir bauten Höhlen, sprangen ins Heu, legten uns hinein... Das durften wir aber nur dann, wenn das neue Heu kam; sonst hatten wir auf dem Heustock nichts zu suchen. Neben dem Heu ging es einige Meter in die Tiefe, auf den Zementboden der Tenne.
Im Herbst wurden Früchte geerntet. Wir Kinder mussten mithelfen: Äpfel, Zwetschgen, Birnen auflesen...
Und nach dem Herbst kam bald der Winter mit den gestrickten wollenen Strumpfhosen. Bis unter die Arme mussten sie gezogen werden können, sonst täubelte ich am Sonntag, wenn ich die frischen anziehen musste. Und es gab noch Winter mit Schnee: bis zu den Knien reichte er mir.
Welche Rolle spielten Sonntage und Feiertage wie Weihnachten, Sankt Nikolaus, Ostern und Geburtstage in deinem Kinderleben?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Welche Rolle spielten Sonntage und Feiertage wie Weihnachten, Sankt Nikolaus, Ostern und Geburtstage in deinem Kinderleben?
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Weihnachten war wunderbar: wir Kinder gingen mit dem Vater in den Wald. Wir nahmen Kerzen mit, befestigten sie an einem jungen Tännlein und feierten Waldweihnacht. Es wurde ein langer Spaziergang. Auf dem Heimweg sahen wir schon durch einzelne Fenster am Weg die Kerzen am Weihnachtsbaum leuchten. Wenn wir nach Hause kamen, war die Tür zur Stube verschlossen. Grosseltern, Tante und Onkel waren da, und Mutter hatte das Essen für alle vorbereitet. Erst nachher wurde die Türe zur Weihnachtsherrlichkeit geöffnet. Wir sangen viele Weihnachtslieder, der Vater las die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium vor, Kinder, die gross genug waren, sagten ein Verslein auf. Erst dann wurde die Wäschezaine mit den Päcklein aus dem Schlafzimmer der Eltern geholt.
Sankt Nikolaus kam bei uns am zweiten Donnerstag im Dezember, nämlich dann, wenn im nahen Lenzburg Klausmarkt war. Es war noch ein strenger Samichlaus, der aus dem grossen Buch die Sünden der Kinder vorlas. Aber am Schluss leerte er dann doch noch den Sack mit den Erdnüsschen, den Mandarinli und einigen Schokolädli aus.
Auch Ostern wurde gefeiert. Von der Grossmutter lernte ich, wie man Eier mit Kräutern und Gräsern einwickelt. Am Abend kochte sie der Vater mit der Stoppuhr in der Hand in einer Brühe mit Zwiebelschalen.
Geburtstage wurden kaum gefeiert. Höchstens von den Eltern gab es ein kleines Geschenk. Festchen, wie man sie heute macht, kannte man nicht.
Wie haben eure Mahlzeiten ausgesehen?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Wie haben eure Mahlzeiten ausgesehen?
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Was waren damals deine Lieblingsessen?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Was waren damals deine Lieblingsessen?
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Was für Kleider hast du getragen?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Was für Kleider hast du getragen?
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Wer und wie waren deine Spielkameraden?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Wer und wie waren deine Spielkameraden?
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Wer waren die Nachbarn? Kanntest du/kanntet ihr sie gut?
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
Wer waren die Nachbarn? Kanntest du/kanntet ihr sie gut?
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Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
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2.1.
Meine Eltern
– Meine Mutter.Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
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Einen weiteren Abstecher machte die Familie nach Meggen, wo sie bei einer Schwester meiner Grossmutter unterkam. Endlich nach einem Jahr wurde man dann wieder sesshaft, in Seon. Es muss für meine Mutter schwierig gewesen sein, als Zugezogene mit einem Ostschweizer Dialekt, als Arbeiterkind, hier Fuss zu fassen. Anscheinend hat sie es geschafft. Den Ostschweizer Dialekt hat sie wohl schnell abgelegt; jedenfalls habe ich nichts mehr davon gemerkt; nur wenn jemand aus der Ostschweiz in den Laden kam oder telefonierte, fiel sie sofort in ihren ursprünglichen Dialekt zurück.
Nach der Schulzeit wäre sie gerne, wie es damals für Mädchen üblich war, ein Jahr ins Welschland gegangen. Aber das kam nicht in Frage: sie musste in die Fabrik und mit ihrem Lohn die Familienkasse aufbessern. Erst als ihre jüngere Schwester aus der Schule war, fand sie: so, jetzt kann die Hilde in die Fabrik, dann braucht ihr mich nicht mehr, ich mache jetzt noch eine Lehre. Das hat sie durchgezogen: sie machte ihre Lehre in der psychiatrischen Klinik Königsfelden und wurde Irrenpflegerin (damals hiess das so!). Allerdings arbeitete sie anschliessend nicht auf diesem Beruf, sondern heiratete und war, wie es damals üblich war, nie mehr berufstätig.
Wie hast du sie als Mutter empfunden?
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2.1.
Meine Eltern
– Meine Mutter.Wie hast du sie als Mutter empfunden?
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Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
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2.1.
Meine Eltern
– Meine Mutter.Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
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Meine Mutter war auch im Turnverein. Bis zu ihrem Tod mit 72 Jahren turnte sie jeden Donnerstag mit ihren Kameradinnen, die mit den Jahren zu ihren Freundinnen geworden waren.
Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
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2.2.
Meine Eltern
– Mein Vater.Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
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Wie würdest du ihn beschreiben?
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2.2.
Meine Eltern
– Mein Vater.Wie würdest du ihn beschreiben?
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Wie hast du ihn als Vater empfunden?
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2.2.
Meine Eltern
– Mein Vater.Wie hast du ihn als Vater empfunden?
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Was habt ihr alles zusammen unternommen?
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2.2.
Meine Eltern
– Mein Vater.Was habt ihr alles zusammen unternommen?
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Hatte er Hobbies oder Leidenschaften?
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2.2.
Meine Eltern
– Mein Vater.Hatte er Hobbies oder Leidenschaften?
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Die Ehe meiner Eltern
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2.3.
Meine Eltern
– Die Ehe meiner Eltern.
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Mussten du und deine Geschwister Arbeiten verrichten? Welcher Art und in welchem Alter?
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2.3.
Meine Eltern
– Die Ehe meiner Eltern.Mussten du und deine Geschwister Arbeiten verrichten? Welcher Art und in welchem Alter?
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Dann war da das Brennholz: wenn es zerkleinert war, mussten wir es vor der Hausmauer zu einer schönen Beige aufschichten (wenn man nicht genau arbeitete, fiel die Beige um, und man musste von vorn anfangen).Im Herbst, wenn es richtig trocken war, musste das Holz mit dem Aufzug auf den Estrich gezogen und dort noch einmal aufgeschichtet werden. Wie viele Nachmittage haben wir auf dem Estrich verbracht und dort noch allerlei Unfug getrieben nebst unserer Arbeit!
Auch bei der Obsternte wurden wir gebraucht: Äpfel auflesen war Kinderarbeit.
Und da war noch Vaters Werkstatt: auch da wurden wir eingespannt. Die alten Rosshaarmatratzen mussten von Zeit zu Zeit gereinigt und neu "gelegt" werden, heisst: alle Nähte auftrennen (Kinderarbeit), das Rosshaar zerrupfen (Kinderarbeit) und durch die Maschine fein zupfen lassen (Kinderarbeit).
Und viele Nachmittage mussten wir opfern für die Lederriemchen, die es für die Militärrucksäcke brauchte, und die man "verputzen" musste. (Wenn man Leder entzwei schneidet, gibt es an den Schnittkanten Fäserchen, und wenn man nichts macht, franst das Leder immer mehr aus und wird sehr hässlich. Deshalb muss man die Kanten verputzen, das heisst: man streicht sie mit einem speziellen Leim an und poliert sie.) Wir haben es gehasst, und weil es uns so zuwider war, trödelten wir und brauchten viel mehr Zeit als eigentlich nötig.
Wahrscheinlich mussten später meine Kinder sehr wenig im Haushalt helfen, weil ich die "Kinderarbeit" in so schlechter Erinnerung habe.
Inwiefern glaubst du, dem Vater oder der Mutter ähnlich zu sein? Oder bewusst anders?
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2.3.
Meine Eltern
– Die Ehe meiner Eltern.Inwiefern glaubst du, dem Vater oder der Mutter ähnlich zu sein? Oder bewusst anders?
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Falls ein Elternteil, oder beide, schon gestorben sind, welche Erinnerungen hast du an ihren Tod?
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2.3.
Meine Eltern
– Die Ehe meiner Eltern.Falls ein Elternteil, oder beide, schon gestorben sind, welche Erinnerungen hast du an ihren Tod?
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Die Mutter war 72 Jahre alt, als sie eines Morgens nicht mehr erwachte. Es war ein Schock für uns Geschwister. Damit hatte niemand gerechnet.
Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
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3.1.
Meine Grosseltern
– Mein Grossvater väterlicherseits.Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
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Rudolf Lüscher war Sattler. Als solcher ging er noch auf die "Stör". Daneben hatte er einen kleinen Landwirtschaftsbetrieb. Immer standen etwa zwei Kühe und ein Rind in seinem Stall.
Er war ein aktiver Politiker. Von 1914 bis 1943 war er Sektionschef und 1918 bis 1937 Gemeindeammann von Seon. Der damalige Weibel erzählte mir: "Er war ein guter Ammann, der noch für seine Gemeinde sorgte. Er war sehr gerecht und liess sich nicht leicht beeinflussen. Von etwas Neuem war er nicht sofort begeistert. Er untersuchte es zuerst, und wenn es gut war, führte er es ein. Er war es auch, der die Möglichkeit ins Auge fasste, Wasser aus dem Wynental über den Berg zu pumpen, als man in Seon kein Grundwasser fand. Die ganze Gemeindeversammlung lachte, als er diesen Vorschlag machte. Aber heute pumpt man wirklich Wasser von Bleien herüber in unser Reservoir. - Ich verstand mich sehr gut mit deinem Grossvater. Jeden zweiten Tag brachte ich ihm die Briefe, die er zu unterzeichnen hatte. Wenn dann jeweils seine Frau gebacken hatte und die erste Wähe fertig war, nahm er das Ordonnanzmesser, das er immer bei sich trug, zerschnitt die fein duftende Wähe und sagte: Komm, Weibel, du musst auch ein Stück haben!"
Mein Vater wusste noch, dass sein Vater gelegentlich als Gast mit auf die Jagd gegangen war. Aber er sei froh gewesen, wenn er kein Reh habe töten müssen. Er sei ein grosser Tierfreund gewesen. Er war auch einer der Gründer des Vogelschutzvereins.
Bis ins hohe Alter blieb Grossvater Lüscher rüstig. Mit 78 Jahren stürzte er beim Bäume Schneiden von einem gar nicht sehr hohen Baum, und an den Folgen dieses Unfalls starb er.
Meine Grossmutter väterlicherseits
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3.2.
Meine Grosseltern
– Meine Grossmutter väterlicherseits.
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Marie Lüscher-Mattenberger wuchs in Seon auf. Wahrscheinlich war sie ein kränkliches Kind. Jedenfalls erzählte sie oft, man habe ihr kein hohes Alter vorausgesagt, doch nun sei sie die einzige von drei Geschwistern, die noch am Leben sei. - Aus ihrer Schulzeit erzählte sie: "Ich hatte grosse Freude am Singen. In der dritten Klasse durfte ich zweite Stimme singen, in der sechsten Klasse die dritte. Ich besuchte nicht die Bezirksschule, denn das war damals für Mädchen nicht üblich. Aber wenn die Bezirksschüler auf einen Anlass ein Lied einüben mussten, durfte ich ihnen immer helfen."
Die schönsten Jahre erlebte die Grossmutter wohl, als sie als junges Mädchen in einem Hotel auf der Rigi als Wäscherin tätig war: "Als ich aus der Schule entlassen wurde ging ich, wie es damals für Mädchen üblich war, "go diene". Ich arbeitete in Seon, in Gontenschwil, und dann kam ich als Wäscherin nach Rigi-Kaltbad. Das war eine schöne Zeit. Wir waren dort ein paar junge Mädchen beisammen, und es ging oft recht lustig zu, wenn wir beisammen sassen und Küchentücher stopften. Einmal kam unsere Vorgesetzte mit einem Tuch, das ich geflickt hatte und fragte: Wer hat dieses Loch gestopft? Ich fürchtete schon, etwas falsch gemacht zu haben, aber da sagte die Meisterin: Du kannst dort hinüber kommen; für solch geschickte Flickerinnen haben wir andere Arbeit. Und von da an durfte ich Servietten und Tischtücher stopfen.
Nachdem sie drei Sommer auf der Rigi gearbeitet hatte, kam sie nach Seon zurück. Sie half ihrer Cousine, deren Mutter krank war und die nun allein mit ihrem Vater ein Gasthaus führen musste. Dort lernte sie auch ihren Mann kennen. Sie war dreissig Jahre alt, er 16 Jahre älter. Sie heirateten am 10. November 1910, vier Jahre später waren vier Kinder da. Sie war ihnen eine gute Mutter. Immer noch sang sie fürs Leben gern. Mein Vater erzählte, besonders vor Weihnachten hätten sie jeden Abend gesungen und neue Weihnachtslieder gelernt. Auch wir Enkel lernten die ersten Kinderlieder bei ihr. Und Märchen erzählte sie uns! An jedem Regensonntag gingen wir mit dem Märchenbuch unter dem Arm zu ihr. Dann bettelten wir so lange, bis sie ihr Buch, in dem sie gelesen hatte, weglegte und uns aus dem dicken roten Märchenbuch erzählte. Sie sass dann auf dem breiten Fenstersims, wir auf den Fussschemeln zu ihren Füssen und nahmen regen Anteil am Schicksal von Hänsel und Gretel, von Schneewittchen und von Schneeweisschen und Rosenrot.
Später wurde die Grossmutter dement. Wir fanden es lustig, dass sie den Arzt Päuli nannte, weil sie meinte, er sei ihr jüngster Sohn Paul. Bei einem Sturz brach sie einen Schenkelhals. Sie musste einige Wochen im Krankenhaus liegen. Als sie dann zum ersten mal aufstehen durfte, hatte sie eine Lungenembolie und starb wenige Tage später.
Mein Grossvater mütterlicherseits
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3.3.
Meine Grosseltern
– Mein Grossvater mütterlicherseits.
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Aber der Reihe nach: Aufgewachsen ist mein Grossvater in Flawil. Nach der Schulzeit arbeitete er bei der Bahn, auf dem Bahnhof St.Margreten. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, wurde dieser Grenzbahnhof geschlossen, und meinen Grossvater verschlug es in die Ostschweizer Textilindustrie. Mit 18 Jahren musste er in die Rekrutenschule (es war Krieg, deshalb so früh). Nachher arbeitete er in einer Textilfabrik in Flawil, später viele Jahre in der Weberei in Seon. Im Alter zog es ihn wieder in die Ostschweiz. Es gab damals noch viele Häuser mit einem Sticklokal. Die etwa zehn Meter breite Handstickmaschine stand im hellsten Raum des Hauses. Hier stickte mein Grossvater mit grosser Freude "Wäppeli", die damals an den Sport- und Ferienorten an die Touristen verkauft wurden, die sie dann auf ihre Skijacken nähten. Ich besuchte meine Grosseltern in ihrem Daheim an mindestens zwei Orten in Mogelsberg, in Stein AR, in Herisau, an vier Orten in Oberhelfenschwil... vielleicht habe ich noch den einen oder anderen Ort vergessen. Grossvater war glücklich, wieder in der Ostschweiz und dort sein eigener Herr und Meister zu sein(er arbeitete ja zu Hause und konnte seine Arbeitszeit selber einteilen).
Er bekam Lungenkrebs und starb mit 67 Jahren. Er war der erste Tote, den ich sah.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
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3.4.
Meine Grosseltern
– Meine Grossmutter mütterlicherseits.
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Sie hat mir viel aus ihrem Leben erzählt. Sie wuchs mit 14 Geschwistern in einem Weiler bei Wolfhalden auf. Ihr Vater vertrank sein verdientes Geld, und die Mutter musste schauen, wie sie ihre Kinder durchbrachte. Nach der obligatorischen Schulzeit, mit etwa vierzehn Jahren, musste sie in der Textilfabrik, wohl in Rheineck oder Walzenhausen, arbeiten und mit ihrem Lohn die Familienfinanzen aufbessern. Sie erzählte mir vom langen Heimweg nach der Arbeit (zu Fuss natürlich), und dass es oft vorkam, dass die Geschwister schon alle Kartoffeln aufgegessen hatten, wenn sie und ihr Bruder ankamen, so dass es für sie beide nur noch Kaffee ohne Kartoffeln gab.
Wohl am Arbeitsplatz lernte sie Ernst kennen und lieben. - Und sie war nicht aufgeklärt! Sie wusste nicht, dass es "davon" Kinder gibt. Sie erzählte mir, dass sie nach Rorschach zum Arzt gegangen sei, weil sich in ihrem Bauch etwas bewegte und sie vermutete, dass es ein Bandwurm sei. Als ihr der Arzt sagte, dass sie schwanger sei, war sie verzweifelt. Sie sei in den Park am See gegangen und habe nur noch geweint. Sie war 18 Jahre alt, ihr Freund ebenso, ausserdem musste er in die RS einrücken... Sie wusste nicht weiter. Sie haben dann doch eine Lösung gefunden: Sie konnte bei seiner Grossmutter wohnen, bis er aus dem Militärdienst zurück war. Er schickte ihr treu seinen Sold. Er habe Kollegen rasiert und dafür ein Trinkgeld bekommen; so hatte er auch ein bisschen Geld. Heiraten konnten sie erst etwa zwei Wochen vor der Geburt ihres Kindes. Er musste auf die Heiratserlaubnis aus Bern warten. - Die Ehe hat gehalten. Sie waren verliebt bis ins hohe Alter. Nach dem Tod ihres Gatten trauerte meine Grossmutter, kam nicht mehr aus ihrem Bergdorf herunter, und ihre letzten Worte waren, sie gehe jetzt zum Vater. - Das ist mir noch aufgefallen: meine Grosseltern waren 18 Jahre alt, als sie heirateten, und von da an nannten sie sich nie mehr beim Vornamen, sondern "Vatter" und "Muetter"!
Kindergartenjahre
Seite 37
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4.
Kindergartenjahre
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Erinnerst du dich an deinen ersten Schultag?
Seite 38
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5.1.
Primarschulzeit
– Grundschule Unterstufe.Erinnerst du dich an deinen ersten Schultag?
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Ich verzog mich, wie später während meiner gesamten Schulzeit, in die hinterste Reihe und war froh, wenn die Lehrerin mich übersah. Und die war wohl auch froh über ein Kind, das still in der Ecke sass und keine Umstände machte.
Was weisst du noch über deinen Schulweg?
Seite 39
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5.1.
Primarschulzeit
– Grundschule Unterstufe.Was weisst du noch über deinen Schulweg?
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Wie hast du lesen gelernt?
Seite 40
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5.1.
Primarschulzeit
– Grundschule Unterstufe.Wie hast du lesen gelernt?
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Wie hast du schreiben gelernt?
Seite 41
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5.1.
Primarschulzeit
– Grundschule Unterstufe.Wie hast du schreiben gelernt?
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Erst etwa in der vierten Klasse durfte man dann mit dem Füllfederhalter schreiben; ich durfte einen alten von meiner Mutter benutzen.
Wie war euer Lehrer bzw. eure Lehrerin?
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5.1.
Primarschulzeit
– Grundschule Unterstufe.Wie war euer Lehrer bzw. eure Lehrerin?
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Erinnerst du dich an Bestrafungsmethoden in der Schule? Wie beeinflussten diese deine schulischen Leistungen?
Seite 43
Seite 43 wird geladen
5.1.
Primarschulzeit
– Grundschule Unterstufe.Erinnerst du dich an Bestrafungsmethoden in der Schule? Wie beeinflussten diese deine schulischen Leistungen?
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Hat dich die Schule zum Lesen angeregt? Welches waren damals deine Lieblingsbücher? Hast du die Schulbibliothek genutzt?
Seite 44
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5.1.
Primarschulzeit
– Grundschule Unterstufe.Hat dich die Schule zum Lesen angeregt? Welches waren damals deine Lieblingsbücher? Hast du die Schulbibliothek genutzt?
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Wie waren deine Schulleistungen? Wie dein Verhältnis zu Hausaufgaben? Half dir jemand?
Seite 45
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5.1.
Primarschulzeit
– Grundschule Unterstufe.Wie waren deine Schulleistungen? Wie dein Verhältnis zu Hausaufgaben? Half dir jemand?
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Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
Seite 46
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5.1.
Primarschulzeit
– Grundschule Unterstufe.Wie reagierten deine Eltern auf Zeugnisse?
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Was tatst du nach der Schule?
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5.1.
Primarschulzeit
– Grundschule Unterstufe.Was tatst du nach der Schule?
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Welche Freunde hattest du aus der Schulklasse oder aus dem Schulhaus?
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5.1.
Primarschulzeit
– Grundschule Unterstufe.Welche Freunde hattest du aus der Schulklasse oder aus dem Schulhaus?
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Grundschule Oberstufe
Seite 49
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5.2.
Primarschulzeit
– Grundschule Oberstufe.
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Wie war euer Schulalltag?
Seite 50
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5.2.
Primarschulzeit
– Grundschule Oberstufe.Wie war euer Schulalltag?
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Welches war dein Lieblingsfach? Welche Fächer mochtest du gar nicht?
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5.2.
Primarschulzeit
– Grundschule Oberstufe.Welches war dein Lieblingsfach? Welche Fächer mochtest du gar nicht?
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Dann war da noch der Turnunterricht: ich weiss noch auswendig, wie jede Stunde, aber auch wirklich JEDE STUNDE ablief: "Auf ein Glied Sammlung!" rief Herr Rischgasser, und wir stellten uns der Grösse nach auf die Linie. "Rechts um!", "gehen, marsch! eins, zwei, eins, zwei..." und er klopfte mit dem Tamburin den Takt. "Laufen, marsch!", und das Tamburin erhöhte das Tempo. "Freiübungen, Sammlung!", und wir verteilten uns in die eine Hälfte der Turnhalle, um nach Anweisung des Lehrers unsere Leiber zu ertüchtigen. Erst später, in der Mittelschule, merkte ich, dass Turnen auch Spass machen könnte.
Hast du gerne Bücher gelesen? Welches waren deine Lieblingsbücher? Hast du dir Bücher in der Schulbibliothek ausgeliehen oder untereinander ausgetauscht?
Seite 52
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5.2.
Primarschulzeit
– Grundschule Oberstufe.Hast du gerne Bücher gelesen? Welches waren deine Lieblingsbücher? Hast du dir Bücher in der Schulbibliothek ausgeliehen oder untereinander ausgetauscht?
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Ab wann war die spätere Berufswahl ein Thema? Mit wem sprachst du darüber?
Seite 53
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5.2.
Primarschulzeit
– Grundschule Oberstufe.Ab wann war die spätere Berufswahl ein Thema? Mit wem sprachst du darüber?
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Mein heimlicher Berufswunsch war Ärztin. Aber das brauchte ich gar nicht zu sagen. "Ein Studium lohnt sich für Mädchen nicht. Die heiraten ja doch." Das war die übliche Meinung. Und heiraten hiess damals noch Beruf aufgeben, Kinder kriegen und ganz für die Familie da sein. Also was sonst? Ich spielte damals schon gerne und ziemlich gut Klavier. Ich überlegte: Wenn ich eine Lehre mache, werde ich das Klavierspielen wohl aufgeben müssen. Also mache ich die Aufnahmeprüfung ins Lehrerinnenseminar. Dort MUSS man ein Instrument spielen. Es ist keine lange Ausbildung, liegt also auch für ein Mädchen drin. Ganz begraben tat ich meinen heimlichen Berufswunsch aber noch nicht: ich meldete mich in die Lateinklasse an. Der Abschluss des Seminars galt als Matura, und mit Latein wäre ein Medizinstudium vielleicht doch noch möglich geworden. (Dass ich dann doch keinen Lateinunterricht besuchte, lag daran, dass ich in der Aufnahmeprüfung eine miserable Französischarbeit abgeliefert hatte und man fand, ich solle mich auf das Wesentliche konzentrieren.)
Was tatst du in deiner Freizeit? In den Ferien? Mit wem verbrachtest du diese vorwiegend?
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5.2.
Primarschulzeit
– Grundschule Oberstufe.Was tatst du in deiner Freizeit? In den Ferien? Mit wem verbrachtest du diese vorwiegend?
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Erinnerst du dich an den Entscheid, ob Sekundarschule oder Gymnasium?
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Sekundarschule und/oder Gymnasium?
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War das die richtige Wahl?
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Wie war der Schulweg?
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Sekundarschule und/oder Gymnasium?
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Erinnerst du dich an deine Schulkameraden? Hast du heute noch Kontakt? Hast du noch Klassenfotos?
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Sekundarschule und/oder Gymnasium?
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